Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 07.10.2015

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Tödlicher Verkehrsunfall auf Landstraße – Pkw prallt gegen Baum

LANDKREIS ASCHAFFENBURG. Auf der Kreisstraße AB5 bei Weibersbrunn ist es am Dienstagmittag zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein Autofahrer war mit seinem Renault gegen einen Baum geprallt. Die Unfallermittlungen führt der Unfalldienst der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

 

Eine Zeugin war kurz vor 13:00 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Weibersbrunn und der sogenannten Kreuzung „Sieben Wege“ unterwegs, als sie auf den verunglückten Renault aufmerksam wurde. Sie alarmierte daraufhin über Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Unverzüglich machten sich Streifenwagen, die örtliche Feuerwehr und der Rettungsdienst auf den Weg zum Unfallort. Letztlich kam für den Autofahrer aber jede Hilfe zu spät.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Hierzu kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Fest steht, dass der Renault-Fahrer auf seiner Fahrt in Richtung Weibersbrunn wohl alleinbeteiligt auf regennasser Fahrbahn nach links von der Straße abkam und letztlich mit dem Fahrzeugdach gegen einen Baum prallte.

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Nachtrag vom 07.10.2015, 15:00 Uhr

 

Ergänzend zu dem Pressebericht vom 06.10.2015 „Tödlicher Verkehrsunfall auf Landstraße – Pkw prallt gegen Baum“ wird mitgeteilt, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 24-Jährigen aus dem Main-Kinzig-Kreis handelt.

Die Kreisstraße AB 5 war ab etwa 15:00 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.

Die Freiwillige Feuerwehr Weibersbrunn tätigte die erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten. Außerdem unterstützte sie die polizeilichen Verkehrsmaßnahmen.

Vermisster gefunden – 63-Jähriger wohlauf

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Der 63-Jährige, der seit den Abendstunden des 30.09.2015 vermisst worden war, ist am Dienstagvormittag von einer Streife der Würzburger Polizei in Gewahrsam genommen worden. Der offenbar psychisch Belastete wurde in der Folge in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Wie bereits berichtet, war der Mann am vergangenen Mittwoch im Bereich Werneck verschwunden. Nachdem erste Suchmaßnahmen erfolglos geblieben waren, waren am Donnerstag neben einem Polizeihubschrauber auch circa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Werneck und Rundelshausen sowie Rettungshundestaffeln aus dem gesamten Main-Rhön-Gebiet zum Einsatz gekommen.

Sämtliche Bemühungen den 63-Jährigen aufzufinden waren bis zum Dienstagvormittag allerdings ins Leere gelaufen. Nach einem Hinweis traf eine Streife der Würzburger Polizei den Vermissten dann am Würzburger Hauptbahnhof an. Ihm ging es körperlich den Umständen entsprechend gut. Die Beamten brachten ihn in ein Bezirkskrankenhaus.

 

Graffiti-Serie mit hohem Schaden

OBERNBURG UND ELSENFELD, LKR. MILTENBERG. Eine Serie von etwa 20 Schmierereien wurde am Dienstagabend in Obernburg und Elsenfeld festgestellt. Die Obernburger Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise
Unbekannte haben auf einer Route zwischen der Obernburger Unteren Wallstraße, der Fußgängerbrücke nach Elsenfeld, über den Bereich der dortigen Einkaufsmärkte, den Forstweg bis in den Am Dammshof vor allem einen Schriftzug mit fünf Buchstaben in verschiedenen Farben an Wände, Mauern, Verteilerkästen und weiteren Einrichtungen gesprüht.

Es wird vermutet, dass eine kleine Gruppe mit ihren Spraydosen am Dienstagabend, etwa in der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 23.00 Uhr, aktiv war. Der bislang geschätzte Schaden dürfte in Höhe von mehreren Zehntausend Euro liegen.
Betroffene Anwohner oder Hausbesitzer, die noch nicht von Polizeibeamten befragt oder angerufen wurden, werden gebeten sich zu melden. Die Polizei fragt außerdem: Wer hat verdächtige Personen gesehen, Farbschmierereien beobachtet oder kann sonstige Angaben zu den möglichen Verursachern machen? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Obernburg, 06022/629–0.

 

Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen auf A 3 – Öl läuft aus – Feuerwehr im Einsatz

WÜRZBURG. Am Dienstagmittag hat sich auf der A 3 kurz nach der Mainbrücke bei Randersacker ein Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen ereignet. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe war die Feuerwehr im Einsatz und der rechte Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt. Den beiden Fahrern selbst war zum Glück nichts passiert. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 23.000 Euro.
Gegen 11:45 Uhr bemerkte ein 59-jähriger Lasterfahrer aus Nordrhein-Westfalen zu spät, dass ein 60-jähriger Kollege vor ihm seinen Sattelzug im Baustellenbereich in Richtung Frankfurt verkehrsbedingt abgebremst hatte und fuhr auf. Sein 40-Tonner war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Etliche Liter Motoröl und Kühlerflüssigkeit flossen auf die Fahrbahn.

Floriansjünger der Berufsfeuerwehr aus Würzburg kümmerten sich um die ausgelaufenen Flüssigkeiten und die verölte Fahrbahn und unterstützten die Beamten der Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten bis in die Nachmittagsstunden. Obwohl der Verkehr zweispurigen vorbei geleitet werden konnte, bildete sich ein Stau, der eine Länge von bis zu 10 Kilometern erreichte.

 

Auffahrunfall auf A 3 – Wohnwagen umgestürzt – 1 Leichtverletzter – A 3 blockiert

ASCHAFFENBURG. Ein Auffahrunfall sorgt aktuell (10.30 Uhr) auf der A 3 bei Aschaffenburg für Stauungen.
Gegen 09.30 Uhr befuhr ein rumänisches Pkw-/Wohnwagengespann mit niederländischen Ausfuhrkennzeichen den mittleren von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein nachfolgender VW Passat aus Amberg/Sulzbach mit hoher Wucht auf den Wohnwagen auf. Dadurch kam das Gespann ins Schleudern und driftete nach rechts. Dort stieß das Gespann gegen einen polnischen Lastzug und wurde anschließend nach links abgewiesen. Es überquerte die die komplette Autobahn und stieß gegen die Mittelleitplanke. Von dort schleuderte das Gespann wieder nach rechts und krachte in die Außenleitplanke. Dabei stürzte der Wohnwagen um und kam auf der Seite liegend neben dem Zugfahrzeug am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Der VW Passat aus Amberg schleuderte nach dem Auffahren ebenfalls nach links und stieß gegen die Mittelleitplanke. Anschließend schleuderte auch er wieder nach rechts und kollidierte mit der rechten Außenleitplanke. Dort kam er schließlich zum Stehen.

Der 59-jährige Fahrer des VW Passat aus Amberg/Sulzbach wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Kräfte des Rettungsdienstes transportierten ihn ins Aschaffenburger Klinikum. An der Unfallstelle erstreckte sich ein größeres Trümmerfeld quer über die Autobahn. Kräfte der Feuerwehr und der Autobahnmeisterei mussten zur Fahrbahnreinigung anrücken. Die A 3 war für etwa 1 Stunde in Richtung Würzburg voll gesperrt. Gegen 10.30 Uhr konnten der mittlere und linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die weiteren Bergungsarbeiten werden sich voraussichtlich noch etwa 1 Stunde hinziehen. Die beiden Pkw und der Wohnwagen erlitten Totalschaden und müssen abgeschleppt werden. Der Lastzug kann die Fahrt selbständig fortsetzen. Die Schadenshöhe beträgt etwa 40.000 Euro. Es besteht ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge, der bis über das Autobahndreieck Seligenstadt hinausreicht.

 

Heroin und mutmaßliches Drogengeld sichergestellt – zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt

BAD NEUSTADT A.D.SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Nach intensiven Ermittlungen ist es Rauschgiftfahndern der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft gelungen, einen 40-Jährigen und einen fünf Jahre jüngeren Mann dingfest zu machen. Beiden wird vorgeworfen in den vergangenen Wochen mit bis zu zwei Kilogramm Heroin sowie Drogenersatzstoffen einen schwunghaften Handel getrieben zu haben. Die Tatverdächtigen sitzen seit Ende September in U-Haft.

 

Bereits seit einigen Wochen liefen die Ermittlungen der Kripo gegen das Duo. Nachdem sich der Tatverdacht zunehmend erhärtet hatte, sollte der 35-Jährige am Abend des 29.09.2015 in seinem Pkw festgenommen werden. Zwischen dem Beschuldigten und den eingesetzten Polizeifahrzeugen war es in der Folge zu einer mehreren Kilometer langen Verfolgungsfahrt gekommen bis der Flüchtende schließlich festgenommen wurde. Rund 250 Gramm Heroin, die der 35-Jährige während der Fahrt aus dem Pkw-Fenster geworfen hatte, wurden sichergestellt.

In der Folge wurde auch die Wohnung des fünf Jahre älteren mutmaßlichen Mittäters durchsucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt hatte das Amtsgericht einen entsprechenden Durchsuchungsbeschluss erlassen. In der Wohnung stießen die Beamten auf rund 4000 Euro mutmaßliches Drogengeld, eine geringe Menge Heroin und Crystal, einen Drogenersatzstoff und Utensilien, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen.

Auf Anordnung der Schweinfurter Staatsanwaltschaft wurden beide dringend Tatverdächtige am 30.09.2015 dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle und beide Männer wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen dauern indes an.

Im Zusammenhang mit der Verfolgungsfahrt könnten am Abend des 29.09.2015 in der Zeit von 18.30 Uhr bis 19.05 Uhr zwischen Bischofsheim und Bad Neustadt sowie im weiteren Verlauf zwischen Bad Neustadt und Leutershausen und weiter bis Windshausen/Kollertshof andere Verkehrsteilnehmer von dem mit seinem Pkw flüchtenden 35-Jährigen gefährdet worden sein.

 

Sollte dies der Fall sein, bittet die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck um Anruf unter Tel. 09722/9444-0.

 

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