Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 08.01.2016

JuergenGER / Pixabay Archivbild Polizeihubschrauber im Einsatz

Nach Auffinden einer Schwerverletzten im Schlosspark – Zweiter Tatverdächtiger festgenommen – Vorführung beim Ermittlungsrichter

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg:

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Nach dem Auffinden einer schwerverletzten 22-Jährigen am Dienstagvormittag im Schlosspark haben die weiteren Ermittlungen jetzt zur Festnahme eines zweiten Tatverdächtigen geführt. Der 18-Jährige wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Wie bereits mehrfach berichtet, hatte am Dienstagvormittag ein Spaziergänger die schwerverletzte Frau im Schlosspark gefunden. Nach einer notärztlichen Erstversorgung lieferte ein Rettungshubschrauber die 22-Jährige in ein Krankenhaus ein. Ihr Zustand ist weiterhin kritisch und sie konnte auch noch nicht zu den Geschehnissen vernommen werden.

Durch umfangreiche Befragungen und Umfeldermittlungen verdichtete sich im Laufe des Mittwochs immer mehr der Verdacht, dass die junge Frau Opfer eines versuchten Tötungsdelikts wurde. Bis zum Mittwochabend konkretisierte sich zunächst ein dringender Tatverdacht gegen einen 19-Jährigen aus dem Raum Kitzingen. Er wurde von der Kitzinger Polizei festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Donnerstagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl anordnete.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen erhielten die Kriminalbeamten Hinweise auf einen 18-Jährigen, der ebenfalls aus dem Raum Kitzingen stammt. Dem Sachstand nach wird er dringend verdächtigt, ebenfalls in die Tat involviert zu sein. Mit den neuesten Ergebnissen ordnete die Staatsanwaltschaft Würzburg an, dass er ebenfalls dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird. Er wurde am Freitagvormittag vorläufig festgenommen.

 

Nach Körperverletzung in Asylbewerberunterkunft – Größerer Präventiveinsatz der Polizei

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Asylunterkunft, bei der ein 23-jähriger Bewohner leicht verletzt worden war, hat die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt mehrere Streifenbesatzungen zusammenziehen müssen, um eine angespannte Situation zu beruhigen. Zu weiteren Straftaten ist es danach nicht mehr gekommen.
Gegen 22:30 Uhr war es im Matthias-Lexer-Weg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern der Asylbewerberunterkunft gekommen. Dem Sachstand nach waren insgesamt sieben Personen beteiligt. Ein 23-Jähriger erlitt eine Verletzung an der Nase. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht. Ein 21-Jähriger konnte bislang als Tatverdächtiger ermittelt werden. Die Ermittlungen zu den weiteren Tatverdächtigen dauern weiter an.

Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme waren bereits mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vorsorglich vor Ort. Da die Bewohner wohl auf ihre Unterbringungssituation aufmerksam machen wollten, stellten sie sich den Polizeibeamten bei der Wegfahrt in den Weg und es entwickelte sich eine aggressive Stimmung bei den Bewohnern. Schnell machten sich weitere Unterstützungsstreifen von den umliegenden Dienststellen mit auf den Weg. Durch Gespräche unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers war es letztlich möglich, die Situation zu beruhigen. Zu weiteren Straftaten ist es nicht mehr gekommen.

 

Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität – Erfolgreiche Ermittlungen – sieben Tatverdächtige in U-Haft – weitere Einbrüche vor Aufklärung – Ermittlungskommission eingerichtet

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und er Staatsanwaltschaft Aschaffenburg

BAYER. UNTERMAIN. Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität stellt für die Unterfränkische Polizei einen Schwerpunkt ihrer Arbeit dar. In diesem Zusammenhang hatte es in den vergangenen Wochen auch immer wieder intensive und öffentlichkeitswirksame Fahndungsmaßnahmen unmittelbar nach Bekanntwerden von aktuellen Einbrüchen gegeben. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit aller Dienststellen am Bayer. Untermain, auch mit den Kollegen aus Hessen und in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, tragen diese Anstrengungen jetzt auch Früchte. Demnach wurden im Laufe der Woche insgesamt sieben Tatverdächtige festgenommen. Sie sitzen zwischenzeitlich in U-Haft.
Bereits am Montagnachmittag war ein verdächtiger BMW auf der A3 bei Stockstadt ins Visier der Beamten geraten. Nachdem der Wagen in Richtung benachbartes Hessen unterwegs war, wurden unverzüglich die Offenbacher Kollegen in die Fahndung einbezogen. Tatsächlich war es in der Folge gelungen, den BMW in Offenbach aufzunehmen und dort zu kontrollieren. Bei der näheren Überprüfung des Fahrzeugs fanden die Ordnungshüter diverse Wertgegenstände, einen kleineren Tresor und mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Nachdem sich der Verdacht immer weiter erhärtet hatte, dass es sich um Diebesgut handeln könnte, wurden die vier Pkw-Insassen vorläufig festgenommen und in Hafträumen der Aschaffenburger Polizei untergebracht.

Es dauerte dann mehrere Stunden bis sich der dringende Verdacht bestätigte, dass es sich bei dem Quartett tatsächlich um Einbrecher handelt. Gegen Mitternacht meldete sich nämlich ein Wohnungsbesitzer aus Elsenfeld im Landkreis Miltenberg. Er war nach Hause gekommen und hatte eine aufgebrochene Terrassentüre festgestellt. Mehrere Zimmer waren durchwühlt worden und tatsächlich stimmten die aus der Wohnung gestohlenen Gegenstände mit denen im BMW sichergestellten überein. Darunter befanden sich neben dem Tresor auch Goldschmuck und andere Gegenstände im Wert von einigen tausend Euro.

Die Kripo Aschaffenburg führte die weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Die vier dringend Tatverdächtigen im Alter von 22 bis 32 Jahren wurden dann am Dienstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Sie erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des bandenmäßigen Wohnungseinbruchdiebstahls. Alle Personen wurden daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

In einem zweiten Fallkomplex sitzen seit Donnerstag drei Tatverdächtige im Alter von 20 und zweimal 21 Jahren in Haft. Ihnen wird vorgeworfen, am frühen Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages in ein Einfamilienhaus in Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg eingestiegen zu sein. Damals hatte die Polizei unverzüglich eine Großfahndung nach den Tätern eingeleitet. Dabei war auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen. In diesem Fall sind zwei entscheidende Aspekte für einen möglichen Fahndungserfolg zusammengekommen. Auch wenn es einige Zeit nach der Tat dauern kann, bis Tatverdächtige dingfest gemacht werden können, hatten sich hier unverzüglich Zeugen über Notruf bei der Polizei gemeldet und unter anderem einen verdächtigen Pkw mitgeteilt. Die Aschaffenburger Polizei war ihrerseits rasch mit einem größeren Aufgebot an Streifen vor Ort. Der sofortige Fahndungserfolg stellte sich zwar nicht ein, allerdings war es mithilfe der Zeugenhinweise im Rahmen der Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg dann möglich nach dem Fahrzeug zu fahnden.

Diese Maßnahmen waren letztlich am Donnerstag von Erfolg gekrönt. Den Offenbacher Kollegen war der Wagen aufgefallen und aufgrund der Erkenntnisse der Aschaffenburger Ermittler wurden die drei Insassen vorläufig festgenommen. Auch hier fand sich bei der näheren Überprüfung des Wagens Diebesgut, das aus dem Einbruch in Weibersbrunn stammt. Das Trio wurde daraufhin nach Aschaffenburg überführt und auf Anordnung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Auch hier ergingen Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts des bandenmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls. Neben dem Einbruch in Weibersbrunn dürfte auch ein versuchter Einbruch am ersten Weihnachtsfeiertag in Dreieich auf das Konto des Trios gehen.

Für die Ermittler einer eigens dafür bei der Aschaffenburger Kripo eingerichteten Ermittlungskommission gilt es jetzt, in beiden Fallkomplexen weiteren Hinweisen nachzugehen und Spuren auszuwerten. Dabei geht es um die Frage, ob die insgesamt sieben inhaftierten Osteuropäer auch für weitere Taten am gesamten Bayer. Untermain in Frage kommen könnten.
Allgemeine Aussagen zu polizeilichen Fahndungsmaßnahmen im Zuge der Bekämpfung der Einbruchskriminalität

Polizeiliche Maßnahmen
Der Polizei ist mehr als bewusst, dass neben dem finanziellen Schaden bei Einbrüchen, die mögliche psychische Belastung für die Opfer oftmals weitaus gravierender ist. Wir reagieren darauf mit einer intensiveren, lageorientierten und auch konzeptionellen Bestreifung sowie Überwachung im Bereich von Wohngebieten. Darüber hinaus wurden die Fahndungsmaßnahmen bei Bekanntwerden einer aktuellen Tat oder von Hinweisen auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen nochmals intensiviert. Demnach werden – je nach Lagebeurteilung im Einzelfall – dienststellenübergreifende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, an denen auch Polizeidiensthundeführer oder ein Hubschrauber zum Einsatz kommen. Außerdem sind Beamte auch in zivil unterwegs.

Neben den Maßnahmen in aktuellen Fällen, bietet die Polizei mit der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle nach Terminvereinbarung eine kompetente, neutrale und kostenlose Beratung an, wie man sich am besten schützen kann bzw. wie man die Einbruchsicherheit seines Hauses erhöhen kann.

Die Unterfränkische Polizei betreibt neben ihrer eigenen Lagebilderstellung auch eine ständige Zusammenarbeit mit benachbarten Dienststellen bundesländerübergreifend. Gerade im Bereich Untermain bestehen enge und intensive Kontakte ins benachbarte Hessen.

In Ermittlungsverfahren besteht außerdem eine enge Abstimmung mit der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft.
Hinweise sind entscheidend – Spuren schonen
Im optimalen Fall kommen hier zwei Dinge zusammen:

Zum einen ist es entscheidend für einen Fahndungserfolg, dass wir Mitteilungen aus der Bevölkerung bekommen. Zum zweiten, dass die Polizei vor Ort rasch präsent ist.
Unmittelbar nach Bekanntwerden eines Einbruchs werden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Hier gilt es, gerade durch entsprechende Hinweise, möglichst zeitlich noch vor einen tatsächlichen Einbruch zu kommen.

Deshalb: Sollten Ihnen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten oder gar Personen auf Grundstücken von Anwohnern auffallen, verständigen Sie möglichst rasch die örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110.

Zögern sie nicht, sich bei der Polizei zu melden. Denn es gilt auch weiterhin: Die Polizei kommt lieber einmal zu viel, als einmal zu spät und das 24 Stunden am Tag. Wir sind auf die Hinweise angewiesen.

Achten Sie bitte auch darauf, keine Spuren zu verwischen. Bis zum Eintreffen der Polizei sollte – auch wenn es aus menschlichen Gründen nachvollziehbar ist – nicht aufgeräumt oder geputzt werden.

 

Nach Tod einer 11-Jährigen – Ermittlungen weiter auf Hochtouren – SOKO bittet um Übermittlung von Bild- und Videomaterial

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

OBERAURACH / OT UNTERSCHLEICHACH, LKR. HASSBERGE. Nachdem ein 11-jähriges Mädchen in der Silvesternacht zu Tode gekommen ist, laufen die Ermittlungen der SOKO „Unterschleichach“ in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg weiter auf Hochtouren. Eine wichtige Rolle spielt dabei unter anderem auch die Rekonstruktion der Geschehnisse vor Ort, die noch nicht abschließend feststehen. Die SOKO bittet jetzt unter anderem auch um Übersendung von digitalem Bild- und Videomaterial. Hierzu steht ein Uploadportal auf der Homepage der Bayerischen Polizei zur Verfügung.

 

Wie bereits mehrfach berichtet, war die 11-Jährige gegen 01:00 Uhr in der Straße „Am Käppela“ gestanden und unvermittelt zusammengebrochen. In einem Krankenhaus erlag sie in der Nacht ihren Kopfverletzungen, die von einem Kleinkaliberprojektil verursacht worden waren. Am Sonntag richtete die Kriminalpolizei Schweinfurt die SOKO „Unterschleichach“ ein, die seitdem auf Hochtouren arbeitet.

Trotz der Abarbeitung von zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung, Vernehmungen von Zeugen, Überprüfung von Inhabern waffenrechtlicher Erlaubnisse und auch der begonnenen Rekonstruktion des Ablaufes in Zusammenarbeit mit ballistischen Gutachtern des Landeskriminalamtes hat sich bislang noch keine heiße Spur ergeben.

Zur Entgegennahme von Zeugenhinweisen wurde ein kostenloses Hinweistelefon unter

 

0800/101-1611

 

Link Upload-Portal

eingerichtet. Hier besteht die Möglichkeit, dass sich Zeugen direkt mit der SOKO „Unterschleichach“ in Verbindung setzen können.

Die Kripo Schweinfurt bittet auch weiterhin um Übersendung von Bild- und Videomaterial, das in der Silvesternacht in Unterschleichach gefertigt wurde. Die Ermittler hoffen damit, noch nicht bekannte potentielle Zeugen zu identifizieren. Zur einfachen Übermittlung dieses Materials ist mittlerweile ein Upload-Portal auf der Internetseite der Bayerischen Polizei (www.polizei.bayern.de) eingerichtet.

 

Dieses ist unter der URL https://medienupload-portal.polizei.bayern.de erreichbar.

 

 

Feuer in Mehrfamilienhaus – 67-jähriger Bewohner mit Rettungshubschrauber in Klinik

MESPELBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Spessartstraße ist am Freitagvormittag ein 67-jähriger Bewohner schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Zur Ursache und die Schadenshöhe ermittelt die Kripo Aschaffenburg.

 

Einsatzfahrzeug
Foto: lizenziert

Gegen 08.30 Uhr erreichte die Einsatzkräfte die Mitteilung über den Brand des Wohnhauses. Rasch waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Mespelbrunn, Heimbuchenthal, Hessenthal, Weibersbrunn und Bessenbach, der Rettungsdienst und Streifen der Aschaffenburger Polizei vor Ort. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung erkennbar.

Beim Eintreffen ging es für die Einsatzkräfte zunächst darum, dass alle insgesamt acht in dem Mehrfamilienhaus wohnenden Personen in Sicherheit sind. Nachdem der Aufenthalt eines 67-jährigen Bewohners noch unklar war, überprüfte die Feuerwehr das stark verrauchte Anwesen. Letztlich fanden sie den älteren Mann in seiner Wohnung. Der Rettungsdienst kümmerte sich unverzüglich um den Schwerverletzten. Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber brachte den 67-Jährigen in eine Klinik.

Bereits gegen 09.00 Uhr war das Feuer weitestgehend gelöscht. Nachlöscharbeiten schlossen sich an. Für die Dauer des Einsatzes war die Spessartstraße komplett gesperrt. Insbesondere der Schwerverkehr musste umgeleitet werden. Ab 09.45 Uhr waren die Sperren wieder aufgehoben.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Hierzu und auch zur Schadenshöhe befinden sich Ermittler der Aschaffenburger Kripo vor Ort.

Gebäude einer Polizeidienststelle beschädigt – Kripo hofft auf Zeugenhinweise

WÜRZBURG / GROMBÜHL. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte das Gebäude einer Würzburger Polizeidienststelle beschädigt. Durch Würfe mit Steinen und Farbbeuteln entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 19:30 Uhr, und Freitag, 06:25 Uhr, hatten die Täter das Gebäude der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in der Nürnberger Straße beschädigt. Mehrere Steine warfen die Unbekannten von außen gegen die sicherheitsverglaste Eingangstüre, die dadurch splitterte. Weiter entstanden am Eingangsbereich Schäden durch den Bewurf mit Behältnissen, die mit Farbe befüllt waren. Die Täter flüchteten unerkannt.

Nach der Aufnahme der Ermittlungen durch die Kripo Würzburg wurde bekannt, dass kurz vor 05:00 Uhr ein sogenanntes Bekennerschreiben auf einer einschlägigen Internetseite der linken Szene eingestellt worden war. Der Sachbearbeiter hofft jetzt bei den weiteren Ermittlungen auch auf Zeugenhinweise.
Wer die Tatausführung beobachtet hat oder Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Nach Randale in Gaststätte – 27-Jähriger stranguliert sich in Polizeizelle

BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. In der Nacht zum Donnerstag ist es nach einer Randale in einer Gaststätte zu einem Polizeieinsatz gekommen. Die Ordnungshüter nahmen zwei Personen im Alter von 29 und 27 Jahren in Gewahrsam. Der Jüngere versuchte sich in der Polizeizelle selbst mit der eigenen Kleidung zu strangulieren. Er wurde letztlich in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Gegen 03:00 Uhr hatte der Lokalbetreiber aus der Altstadt eine Randale in seinem Lokal bei der Polizei gemeldet. Sofort machte sich eine Streife auf den Weg. Vor Ort trafen sie auf mehrere Gäste. Nach ersten Erkenntnissen hatten ein 29-Jähriger und sein zwei Jahre jüngerer Begleiter versucht, Wechselgeld eines anderen Gastes zu stehlen. Kurze Zeit später versuchten sie auch eine fremde Geldbörse an sich zu nehmen. Als sie vom Gastwirt und den anderen Besuchern darauf angesprochen wurden, kam es zu einem Gerangel. Dabei erlitt ein Mann eine blutende Wunde an der Augenbraue. Auch Teile des Mobiliars gingen bei der Auseinandersetzung zu Bruch.

Die beiden Beschuldigten waren auch in Anwesenheit der Polizeibeamten weiter sehr aggressiv, weshalb ihnen Handfesseln angelegt wurden. Um weitere Straftaten zu verhindern, war es nötig, das alkoholisierte Duo in Gewahrsam zu nehmen. Nach einem Transport zur Polizeidienststelle kamen sie in die Zellen. Im Rahmen einer Zellenkontrolle bemerkte ein Polizeibeamter gegen 03:45 Uhr, dass der 29-Jährige versucht hatte, sich mit der getragenen Kleidung selbst zu strangulieren. Er wurde unverletzt in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Die Bad Brückenauer Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und versuchten Diebstahls eingeleitet.

 

Versuchter Wohnungseinbruch in Mehrfamilienhaus

WÜRZBURG / LENGFELD. In den Abendstunden des Montags hat ein Unbekannter vergeblich versucht, in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzubrechen. Der Sachschaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.
In der Zeit zwischen 18:45 Uhr und 19:50 Uhr hatte sich der Einbrecher an der Zugangstüre zur Wohnung in der Fasanenstraße zu schaffen gemacht. Das Schloss der Türe wurde zwar beschädigt, hielt allerdings den gewaltsamen Öffnungsversuchen stand.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Wer Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

PP Unterfranken