Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 08.03.2016

Polizei News Unterfranken

Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus – 95-Jährige durch Rauchgase verletzt

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Am Dienstagnachmittag ist es zu einem Zimmerbrand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen. Ein Zeuge schritt mutig ein und führte die 95-jährige Wohnungsinhaberin ins Freie. Sie kam mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
Gegen 13:40 Uhr hatte ein Zeuge am Polizeinotruf den Brand in dem Mehrfamilienhaus in der Franz-Liszt-Straße gemeldet. Der 47-jährige Mitteiler schritt noch vor Eintreffen der Rettungskräfte mutig ein. Er ging dem Sachstand nach in den ersten Stock und führte die 95 Jahre alte Seniorin aus der verqualmten Wohnung ins Freie. Dort wurde sie erstversorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Würzburger Feuerwehr hatte den Brand schnell abgelöscht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa einige zehntausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Warum das Feuer ausgebrochen ist, steht bislang noch nicht fest.

 

Drei Unfälle auf A 3 – Auslöser Glatteis und nicht angepasste Geschwindigkeit – fünf Pkw und zwei Lkw

BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Glatteis auf der Haseltalbrücke sorgte am frühen Dienstagmorgen für drei Verkehrsunfälle, an denen insgesamt zwei Lkw und fünf Pkw beteiligt waren. Eine Person wurde dabei schwer und zwei leicht verletzt.
Gegen 07.00 Uhr fuhr ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg mit seinem BMW in Fahrtrichtung Frankfurt auf dem linken von drei Fahrstreifen. Auf der Haseltalbrücke kam der Pkw auf Glatteis ins Schleudern. Er driftete nach rechts und rammte einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Pkw Opel aus Memmingen. Der Opel geriet dadurch außer Kontrolle. Er kam nach rechts ab und prallte gegen die Außenleitplanke. Von dieser wurde der Pkw wieder nach links abgewiesen, überquerte die komplette Autobahn und prallte gegen die Betonwand in der Fahrbahnmitte. Anschließend kam er auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen, während der BMW auf dem linken Fahrstreifen stehen blieb. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Mitfahrer im Opel leicht verletzt. Kräfte des Rettungsdienstes transportierten sie ins Aschaffenburger Klinikum.

Unmittelbar nach diesem Unfall kollidierten ein ungarischer Sattelzug und ein Pkw Opel aus Hamburg seitlich, als der Sattelzug vor der Unfallstelle den Fahrstreifen wechselte. Bei diesem Zusammenstoß entstand nur Sachschaden.
Kurze Zeit später kam es etwas zurück im Stau zu einem heftigen Auffahrunfall zwischen einem VW Golf aus Köln und einem weiteren Pkw Opel aus Wiesbaden. Der 37-jährige Fahrer des Opels konnte noch rechtzeitig vor der ersten Unfallstelle anhalten. Seinem 31-jährigen Hintermann im VW gelang dies nicht. Nach dem Auffahren prallte der VW schließlich noch gegen einen italienischen Lastzug, der auf dem mittleren Fahrstreifen stand. Bei diesem Zusammenstoß wurde der Fahrer des VW Golf verletzt. Während er anfangs leicht verletzt schien, stellten sich mit der Zeit schwerwiegendere Beschwerden ein. Ein Notarzt behandelte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend ebenfalls ins Aschaffenburger Klinikum.

Drei der beteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Lkw konnten die Fahrt selbstständig fortsetzen. Die Schadenssumme beläuft sich auf rund 45.000 Euro. Vor Ort kamen zahlreiche Kräfte der Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld und Weibersbrunn sowie Kräfte des Rettungsdienstes zum Einsatz. Neben der Versorgung der Verletzten waren sie noch mit dem Ausleuchten und Absichern der Unfallstelle, dem Abbinden von ausgelaufenen Betriebsstoffen und der Hilfeleistung bei der Fahrzeugbergung beschäftigt. Kräfte der Autobahnmeisterei streuten die Strecke ab. An der Unfallstelle waren der zweite und dritte Fahrstreifen für etwa zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde währenddessen rechts über den Standstreifen und ersten Fahrstreifen vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge.

 

Zusammenstoß zwischen Polizeiauto und Straßenbahn – Niemand verletzt

WÜRZBURG / INNENSTADT. Am frühen Montagnachmittag ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem neben einem Streifenfahrzeug der Würzburger Polizei auch eine Straßenbahn beteiligt war. Verletzt wurde dabei niemand.
Gegen 13:15 Uhr war eine Streifenbesatzung auf dem Haugering in Richtung Berliner Ring unterwegs. Zur Verfolgung einer erkannten Ordnungswidrigkeit im Gegenverkehr wendete der 23-jährige Polizeibeamte das Fahrzeug im Bereich der Haugerglacisstraße. Dort war eine Straßenbahn unterwegs, die in Richtung Grombühl fuhr. Der bevorrechtigte Straßenbahnfahrer leitete zwar noch eine Vollbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß mit dem Polizeifahrzeug nicht mehr verhindern. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren etwa 80 Fahrgäste in dem Schienenfahrzeug, die allesamt unverletzt blieben.

Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Die Unfallermittlungen haben Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land aufgenommen.

 

 

30-Jähriger geflüchtet – Polizeibeamter leicht verletzt – Amphetamin in Wohnung gefunden

ASCHAFFENBURG. Ein 30-Jähriger ist am Freitagvormittag nach einer anberaumten Gerichtsverhandlung geflüchtet und hat dabei einen Polizeibeamten leicht verletzt. Bei dem Mann wurde im Anschluss eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt, bei der unter anderem rund 50 Gramm Amphetamin sichergestellt werden konnten.
Nach einer anberaumten Gerichtsverhandlung im Justizgebäude in der Erthalstraße sollte bei dem 30-Jährigen ein auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft erlassener richterlicher Wohnungsdurchsuchungsbeschluss vollstreckt werden, da der Mann im dringenden Verdacht stand, Betäubungsmittel zu besitzen. Kurz vor dem Einsteigen in das Dienstfahrzeug riss sich der Beschuldigte allerdings los und flüchtete. Ein Polizist stürzte beim Versuch ihn festzuhalten und wurde leicht verletzt. Der Beamte konnte seinen Dienst allerdings fortsetzen. Der 30-Jährige entwendete auf seiner Flucht zudem noch ein Fahrrad und ist seitdem verschwunden.

In der Wohnung des Mannes fanden die Rauschgiftfahnder dann etwa 50 Gramm Amphetamin und eine geringe Menge Cannabissamen. Gegen den 30-Jährigen laufen jetzt strafrechtliche Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln.

 

Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck und Kamera gestohlen – Polizei hofft auf Hinweise

MARKTSTEFT, LKR. KITZINGEN. In den Montagabendstunden ist ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Mit Beute in Form von Schmuck und einer Digitalkamera suchte der Täter unerkannt das Weite. Die Polizeiinspektion Kitzingen hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Im Tatzeitraum von 19:40 Uhr und 22:00 Uhr hatte sich der Einbrecher an dem Einfamilienhaus in der St.-Stephan-Straße zu schaffen gemacht. Über eine im Gartenbereich gelegene Außentreppe gelangte der Täter auf einen Balkon im ersten Stock und hebelte ein Wohnzimmerfenster auf. Aus den Räumlichkeiten ließ der Unbekannte Schmuck und eine Digitalkamera mitgehen. Der Wert der Beute steht noch nicht fest.
Die Kitzinger Polizei nimmt jetzt auch Hinweise entgegen. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0 zu melden.

 

Einbruch in Firma – Tresor angegangen

ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Wochenendes sind Unbekannte in eine Firma im Industriegebiet des Stadtteils Strietwald eingestiegen. Die Täter gingen dabei auch einen Tresor an und entwendeten Bargeld. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Zwischen Samstagnachmittag, circa 16.00 Uhr, und Montagmorgen, 07.00 Uhr, verschafften sich die Einbrecher über ein Fenster Zutritt zu der Firma in der Lilienthalstraße. Darin gingen sie einen Tresor an und öffneten diesen gewaltsam. Mit einigen hundert Euro Bargeld türmten die Täter in der Folge unerkannt. Der verursachte Schaden ist nicht unerheblich und beläuft sich auf etwa 4000 Euro.
Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen, Anwohnern, Firmenangehörigen oder Spaziergängern, die im Laufe des Wochenendes im Bereich des Industriegebietes unterwegs waren und verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben. Anrufe bitte unter Tel. 06021/857-1732.

 

Einbrüche in Gewerbeobjekte – Bislang sieben Taten – Kripo sucht Zeugen!

ZELLINGEN / OT RETZBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Mit einer ganzen Reihe von Einbrüchen, vornehmlich in Gewerbeobjekte, die sich in der Nacht von Sonntag auf Montag ereignet haben, beschäftigt sich die Kriminalpolizei Würzburg. Die Ermittler hoffen jetzt auch auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 06:40 hatten die Einbrecher den Zaun eines Firmengeländes in der Paradiesstraße überklettert. Gewaltsam drangen sie in Büros ein und entwendeten etwa 30 Euro Bargeld und einen Winkelschleifer.

Dieser gestohlene Winkelschleifer dürfte im Anschluss bei einem Einbruch „Am Güßgraben“ in der Zeit zwischen 01:00 Uhr und 02:00 Uhr eingesetzt worden sein. Hier stiegen die Unbekannten ebenfalls über einen Zaun und brachen ein Fenster zum Bürogebäude auf. Ein im Innern stehender Tresor wurde aufgeflext und daraus Bargeld entwendet.

Ebenfalls auf Geld waren die Täter beim Einbruch in eine Sporthalle in am Krautgartenweg zwischen Montag, 21:00 Uhr, und Sonntag, 04:00 Uhr, aus. Die Unbekannten hebelten die Zugangstüre zur Halle auf und erbeuteten etwa 50 Euro Bargeld aus einer Geldkassette. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über 1.000 Euro.

Über einen Balkon in der Paradiesstraße stiegen die Einbrecher gewaltsam in ein Büro ein. Aus einer Kaffekasse fehlten etwa 50 Euro. Der Sachschaden an der Fensterscheibe liegt wohl im vierstelligen Bereich.

Über einen Bauzaun stiegen die Täter in den Bereich einer Baustelle in der Paradiesstraße zwischen Freitag, 16:00 Uhr, und Montag, 08:00 Uhr. An zwei Containern machten sie die Unbekannten zu schaffen. Dem Sachstand nach schlugen die Versuche fehl und es wurde nichts entwendet.

Bei einem weiteren Fall an einem Gewerbeobjekt in der Paradiesstraße schnitten die Täter zuerst den Maschendrahtzaun auf. Ein Glasbaustein zu dem Betrieb an der Eingangstüre wurde eingeworfen. Aus den Räumlichkeiten stahlen die Einbrecher etwa 400 Euro.

Ein Bürogebäude, das ebenso in der Paradiesstraße liegt, wurde in der Zeit zwischen Sonntag, 20:00 Uhr, und Montag, 07:45 Uhr, angegangen. Die Einbrecher schlugen eine Fensterscheibe zu den Büros ein und entwendeten aus den Räumlichkeiten einen Akkuschrauber im Wert von etwa 100 Euro.
Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen zu den bislang sieben bekanntgewordenen Fällen aufgenommen. Der Sachbearbeiter setzt jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht von Sonntag auf Montag in Retzbach Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

61 neue Polizistinnen und Polizisten für Unterfranken – Polizeipräsident Gerhard Kallert heißt Neuzugänge Willkommen

UNTERFRANKEN. Am Dienstagvormittag hat Polizeipräsident Gerhard Kallert in der III. Bereitschaftspolizeiabteilung die 61 neuen Beamtinnen und Beamten, die seit dem 1. März die Unterfränkische Polizei verstärken, offiziell begrüßt.

 

Zum Vergrößern bitte klicken
Polizeipräsident Gerhard Kallert mit den neuen Beamtinnen/Beamten; Foto: Polizei

Polizeipräsident Kallert hieß die neuen Kolleginnen und Kollegen, die nach Abschluss Ihrer Ausbildung oder nach einer vorhergehenden Verwendung in unterschiedlichen Teilen Bayerns Anfang des Monats nach Unterfranken wechselten, herzlich Willkommen.

Zur Begrüßung der Neuzugänge waren neben dem Behördenleiter auch Polizeivizepräsident Olaf Schreiner, der Personalchef der Unterfränkischen Polizei, Thomas Reil, der Büroleiter des Polizeipräsidenten, Michael Dencinger, sowie der Personalratsvorsitzende Holger Zimmermann erschienen.

Kallert erläuterte den Anwesenden zunächst den Anlass für die Veranstaltung: „Über den Höflichkeitsgedanken hinaus“ solle die Aussprache dazu dienen, einen ersten unmittelbaren Austausch zu ermöglichen, um die jungen Nachwuchskräfte auf ihre Arbeit in Unterfranken vorzubereiten. Anschließend folgte eine kurze Erläuterung der Prozesse, die im Rahmen der Personalverteilung ablaufen.

Insgesamt 55 Beamtinnen und Beamte wechselten von der Bayerischen Bereitschaftspolizei zu den unterfränkischen Dienststellen. Jeweils ein Neuzugang kam von den Präsidien Oberbayern-Nord, Schwaben Süd/West und Mittelfranken in den Regierungsbezirk Unterfranken. Von München aus wechselten drei Beamte nach Unterfranken. Der Anteil der Frauen liegt bei rund 30 Prozent.

Die 61 Neuzugänge werden ab sofort in ganz Unterfranken Dienst tun. So werden 17 Beamtinnen und Beamte den Bereich Untermain, 21 den Bereich Main-Rhön sowie 23 den Bereich Mainfranken verstärken. Einige von ihnen wurden den drei großen Polizeiinspektionen Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg-Stadt zugeteilt. Der allergrößte Teil der Nachwuchskräfte, so stellten der Polizeipräsident und der Personalratsvorsitzende gemeinsam fest, sei der jeweiligen Wunschdienststelle zugeteilt worden.

Polizeipräsident Gerhard Kallert stimmte die jungen Beamtinnen und Beamten in seiner Rede auf die Arbeit bei ihren neuen Dienststellen ein. Dafür nahm er sich auch die Zeit, den Kolleginnen und Kollegen Teile der Leitlinien der Unterfränkischen Polizei persönlich nahe zu bringen. Insbesondere die Bedeutung der Arbeit im Team sowie der allzeit respektvolle Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern wurden als Grundlagen hervorgehoben.

Abschließend wünschten auch der Personalratsvorsitzende und der Polizeivizepräsident, wie zuvor schon Polizeipräsident Kallert, den Beamtinnen und Beamten viel Freude bei der Ausübung ihres Dienstes sowie alles Gute für deren dienstliche und auch private Zukunft.

PP Unterfranken