Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 09.10.2015

aaw / Pixabay

Polizeieinsatz an Asylbewerberunterkunft

GEROLZHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. Am Donnerstagnachmittag ist es zu einem Polizeieinsatz an der Asylbewerberunterkunft in der Dr-Georg-Schäfer-Straße gekommen. Hintergrund war ein Problem mit der Unterbringung einer Familie. Zu Straftaten kam es nicht. Verletzt wurde ebenso niemand.
Gegen 15.30 Uhr war die Gerolzhofener Polizei verständigt worden, da es vor der Asylbewerberunterkunft zu einem Problem mit der Unterbringung einer fünfköpfigen Familie, darunter drei Kinder, gekommen war. Vor Ort konnte sowohl durch die eingesetzten Polizeibeamten, als auch durch Mitarbeiter des Landratsamtes die Situation kommunikativ erörtert und zügig gelöst werden. Die Familie begab sich dann zurück in ihre ursprüngliche Unterkunft in Oberfranken. Zu Straftaten oder sonstigen Sicherheitsstörungen kam es nicht.

 

Einbruch in Rathaus – Polizei bittet um Hinweise

MÖMBRIS, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Freitag sind Unbekannte in das Rathaus in der Schimborner Straße eingestiegen. Dabei gingen sie auch einen Tresor an und entwendeten Bargeld. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die Täter über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu dem Amtsgebäude verschafft. Darin durchsuchten sie mehrere Schreibtische und gingen auch einen Tresor an. Dem Sachstand nach erbeuteten sie auch Bargeld. In welcher Höhe ist derzeit noch nicht bekannt. Auch die Höhe des Schadens ist noch unklar.

Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen. Geprüft wird auch, inwiefern zwischen diesem Einbruch und einem ähnlich gelagerten Fall in der Nacht zum Mittwoch in das Rathaus in Niedernberg, ein Zusammenhang bestehen könnte. Außerdem setzen die Beamten bei der Aufklärung des Falls auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/ 857-1732 zu melden.

 

Erfolgreiche Fahrrad-Sicherheitstrainings für Flüchtlinge

WÜRZBURG/LENGFELD UND UNTERDÜRRBACH. Um die neu angekommenen Flüchtlinge fit für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu machen, hat die Würzburger Polizei in den letzten Wochen zwei Fahrrad-Sicherheitstrainings für Flüchtlinge angeboten. Ziel dieser Info-Veranstaltungen, die jeweils von zwei Dolmetschern begleitet wurden, war es, die Menschen neben der Vermittlung eines positiven Bildes der deutschen Polizei, mit den wichtigsten Verkehrsregeln vertraut zu machen und sie für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren.

Die beiden Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, POK Volker Ammon und POK Rainer Hellmann informierten beim ersten Sicherheitstraining am 23. September 2015 etwa 70 Flüchtlinge im Ökomenischen Zentrum in Lengfeld und gaben ihnen viele Tipps rund um die Sicherheit im Straßenverkehr. Dabei ging es natürlich auch um die Benutzung eines verkehrssicheren Fahrrads und um das Tragen eines Helms zum Schutz vor schweren Kopfverletzungen bei Stürzen oder Unfällen.

Fenster schließen
Gruppenbild Flüchtlinge mit Polizeioberkommissar Volker Ammon und Polizeioberkommissar Rainer Hellmann (v.l.). Foto: Polizei

Zudem durften drei syrische Jugendliche an der Grundschule Margetshöchheim die reguläre Fahrradausbildung besuchen, die die Verkehrserzieher regelmäßig an Grundschulen in und um Würzburg anbieten.

Bei einer zweiten größeren Aktion, die am 4. Oktober in der Gemeinschaftsunterkunft Würzburg in der Veitshöchheimer Straße stattfand, erreichten die Polizeibeamten nochmals mehr als 40 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan, die sich sehr interessiert und aufgeschlossen zeigten und viel Spaß beim Üben hatten. Die Beamten händigten Herrn Bundschuh vom Fachbereich Soziales der Stadt Würzburg die Top-Ten-Liste mit den zehn wichtigsten Verhaltensregeln für Radfahrer aus. Dieser versprach, die Liste in die verschiedenen Sprachen übersetzen zu lassen und sie dann weiterzugeben.

Initiiert hatten die Aktion Mitarbeiter des Fachbereichs Soziales der Stadt Würzburg und der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Herr Leitender Polizeidirektor Ehmann, auf Anregung von Lengfelder Bürgern.

 

Autofahrer auf A 3 in Schlangenlinien unterwegs – Über 2,5 Promille Atemalkohol

MAINSTOCKHEIM, LKR. KITZINGEN. Einen Autofahrer, der aufgrund seiner Trunkenheit sein Fahrzeug kaum noch unter Kontrolle hatte, haben Autobahnpolizisten in der Nacht zum Donnerstag auf der A 3 rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen. Ein Unfall war zum Glück noch nicht passiert.
Gegen 23:30 Uhr fiel den Beamten kurz vor dem Biebelrieder Kreuz in Richtung Frankfurt ein Pkw mit Würzburger Kennzeichen auf. Sie hatten beobachtet, wie das Fahrzeug zunächst langsam in Schlangenlinien über Seitenstreifen und rechtem Fahrstreifen bewegt wurde und schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam.

Als sie den 23-jährigen offensichtlich betrunkenen Fahrer kontrollierten, führten sie gleich einen Alkotest durch. Dieser bestätigte ihren Verdacht und zeigte einen Wert von 2,56 Promille an. Der junge Mann musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme folgte. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Pkw wurde abgeschleppt.

 

Gefahrgutfahrer auf A 3 ohne Fahrerlaubnis – Pausen nur vorgetäuscht

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Am Donnerstagmorgen haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei der Kontrolle von Gefahrgutlastern einen Fahrer ohne Fahrerlaubnis erwischt. Außerdem hatte der Mann gemeinsam mit dem zweiten Fahrer die erforderlichen Pausen nur vorgetäuscht.
Gegen 06:30 Uhr überprüften die Spezialisten des Gefahrguttrupps einen Sattelzug, der neben anderer Fracht auch zwei Fässer mit insgesamt 600 Kilogramm entzündbarer Harzlösung geladen hatte. Zwei Mann befanden sich im Führerhaus der Zugmaschine. Der 42-jährige Fahrer konnte den Beamten einige Ausrüstungsgegenstände, die er für die gefährliche Ladung mitführen musste, nicht vorzeigen, einen gültigen Führerschein schon. Der Führerschein des fünf Jahre älteren Beifahrers war jedoch ungültig geworden und bereits im Juli diesen Jahres abgelaufen.

Als die Ordnungshüter die Daten der Fahrerkarten der beiden Männer unter die Lupe nahmen, fielen ihnen Unregelmäßigkeiten auf. Sie stellten fest, dass sich immer nur eine Karte im Kontrollgerät befunden hatte, obwohl sich die Fahrer abgelöst hatten. Die Pausen hatten die Fahrer dann verbotenerweise manuell nachgetragen, um so die Vorschrift über die Einhaltung der Ruhezeiten zu umgehen. Da beide keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten sie Sicherheitsleistungen in drei- beziehungsweise vierstelliger Höhe hinterlegen.

 

Geschäfte im Visier von Einbrechern – Polizei bittet um Hinweise

WÜRZBURG. In der Nacht zum Donnerstag sind Unbekannte in der Innenstadt in insgesamt vier Geschäfte eingestiegen. Dabei hatten es die Täter wohl insbesondere auf Wechselgeld abgesehen. Der angerichtete Sachschaden übersteigt den Wert der Beute allerdings um ein Vielfaches.
In der Zeit von Mittwochabend, etwa 20:00 Uhr, bis Donnerstagmorgen, 07:30 Uhr, dürften die Einbrecher aktiv gewesen sein. In der Bohnesmühlgasse hebelten sie die Eingangstüre eines Orthopädiegeschäftes auf und gelangten in den Verkaufsraum. Mit Wechselgeld türmten die Unbekannten danach. In der Eichhornstraße drangen sie ebenfalls über die Eingangstüre in die Geschäftsräume ein und verursachten dabei rund 500 Euro Sachschaden.

In der Augustinerstraße war es ein Schuhgeschäft, welches ungebetenen Besuch erhielt. Neben etwas Bargeld fehlen in diesem Fall auch zwei Paar Schuhe. 20 Euro Wechselgeld fielen den Tätern in einem Werkzeuggeschäft in der Bronnbachergasse in die Hände. Der Schaden u.a. an der Eingangstüre liegt in diesem Fall bei rund 250 Euro.
Die Kripo Würzburg bittet um Hinweise von Zeugen. Wem in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Personen, Geräusche oder auch ungewöhnlicher Lichtschein im Bereich der Tatorte aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Drei Gartenhäuser abgebrannt – niemand verletzt

KNETZGAU, LKR. HASSBERGE. Ein offenbar psychisch belasteter Mann ist wohl für den Brand dreier Gartenhäuser am Ortsausgang von Knetzgau verantwortlich. Dem Sachstand nach hatte sich der 55-Jährige nach einer Streitigkeit am Vormittag zu der Kleingartenanlage begeben und die Lauben in Brand gesetzt. Die Kripo Schweinfurt ermittelt.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der 55-Jährige gegen 10.30 Uhr eine familiäre Streitigkeit und war danach mit einem Pkw gezielt zu den drei Gartenhäusern gefahren, die im Besitz von Personen aus seinem persönlichen Umfeld stehen. Mutmaßlich hatte er die Lauben in der Folge in Brand gesetzt und war davon gefahren. Die Freiwillige Feuerwehr Knetzgau hatte das Feuer rasch gelöscht. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen blieb bis dato ergebnislos. Vor Ort hat die Kripo Schweinfurt die Ermittlungen zur Brandursache und die Höhe des Sachschadens aufgenommen.

 

PP Unterfranken