Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 10.07.2015

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Unbekannter beraubt Ehepaar – Großfahndung der Polizei – Hubschrauber im Einsatz – Bitte um Hinweise

STADTLAURINGEN, LKR. SCHWEINFURT. Am Freitagmittag ist ein Ehepaar im Bereich des Ellertshäuser Sees von einem Unbekannten beraubt worden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach dem Täter und bittet um Zeugenhinweise.

 

Etwa gegen 13.00 Uhr hatten sich die beiden Eheleute im Bereich des Dammes, der den See in einen großen und kleinen Teil trennt und in Richtung Ebertshausen gelegen ist, aufgehalten. Hier wurden sie zunächst von dem Unbekannten angesprochen. In der Folge soll dieser dann eine Pistole gezogen und Geld gefordert haben. Nachdem er eine geringe Menge an Scheingeld erhalten hatte, rannte der Täter in grobe Richtung des in der Nähe liegenden Cafes davon. Verletzt wurde niemand.

Unter Einsatzleitung der Schweinfurter Polizei fahnden zahlreiche Streifenwagen nach dem Unbekannten. Mit im Einsatz sind ein Polizeihubschrauber und Polizeidiensthunde.

Die Polizei bittet jetzt auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Von dem Tatverdächtigen liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • Er ist cirka 25 Jahre alt, 170 Zentimeter groß, hat eine schlanke Figur mit schmalem Gesicht und trug eine schwarz braune Jacke und Bluejeans.

Hinweise bitte direkt über Notruf 110 an die Einsatzzentrale.

 

Hoher Schaden bei Wohnungseinbruch – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

EIBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. Beute im Wert von einigen tausend Euro hat ein Unbekannter im Laufe des Donnerstags bei einem Wohnungseinbruch gemacht. Von ihm fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Ochsenfurt geführt.

 

Nach bisherigem Sachstand muss sich der Einbruch in der Wilhelm-Doles-Straße im Zeitraum von 09.45 Uhr bis 13.30 Uhr ereignet haben. Offenbar drang der Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Wohnhaus ein und machte sich anschließend auf die Suche nach Wertgegenständen. Dabei fielen ihm verschiedene Schmuckstücke in die Hände. Dem Einbrecher gelang es in der Folge, unerkannt zu entkommen. Er hinterließ einen Sachschaden, der nach ersten Schätzungen um die 1.000 Euro betragen dürfte.

In diesem Zusammenhang ist ein Zeuge am Donnerstagvormittag auf eine Frau aufmerksam geworden, die sich im Bereich des Wohnanwesens aufgehalten haben soll. In wieweit die Dame mit dem Einbruch im Zusammenhang steht, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Frau soll ungefähr 30 bis 35 Jahre alt und vom Aussehen her Südeuropäerin sein. Sie hat dunkle Haare, die zu einem Zopf zusammengebunden waren. Bekleidet war sie mit einem hellen Oberteil und einem langen, dunklen Rock.

Im Rahmen seiner Ermittlungen setzt der Sachbearbeiter der Ochsenfurter Polizei nun auch auf weitere Zeugenhinweise. Insbesondere sind dabei folgende Fragen von Bedeutung:

  • Wer kann Angaben zur Identität der Frau machen, die im Bereich des Wohnhauses gesehen wurde?
  • Wem ist die Frau noch aufgefallen?
  • Wer hat im Tatzeitraum im Bereich der Wilhelm-Doles-Straße ein verdächtiges Fahrtzeug festgestellt?
  • Wer hat sonst im Zusammenhang mit dem Einbruch verdächtige Beobachtungen gemacht?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Ochsenfurt, Tel. 09331/8741-0, in Verbindung zu setzen.

 

Einbrecher scheitern – Eingangstüre und Terrassentüre angegangen

SULZBACH A.MAIN, LKR. MILTENBERG. Mit ihrem Vorhaben in ein Einfamilienhaus einzusteigen sind unbekannte Täter vermutlich in der Nacht zum Donnerstag gescheitert. Die Polizeiinspektion Obernburg ermittelt und bittet um Hinweise.

 

In der Zeit von Mittwochabend, 20.30 Uhr, bis Donnerstagvormittag, 09.30 Uhr, hatten die Einbrecher zunächst versucht die Eingangstüre des freistehenden Einfamilienhauses am Bergweg gewaltsam zu öffnen. Nachdem ihnen dies nicht gelungen war, probierten sie ihr Vorhaben an einer Terrassentüre in die Tat umzusetzen. Doch auch dies misslang und die Täter flohen. Der angerichtete Sachschaden ist mit rund 3000 Euro allerdings erheblich.

Die Polizeiinspektion Obernburg hat die Ermittlungen übernommen und setzt bei der Aufklärung auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wem in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonst etwas Außergewöhnliches aufgefallen ist, möge sich bitte unter Tel. 06022/ 6290 melden. Nachdem gegen 22.30 Uhr ein Hund auf einem Nachbarschaftsgrundstück angeschlagen hatte, könnte die Tat insbesondere zu diesem Zeitpunkt stattgefunden haben.

 

Münzgeldautomaten in Raststätten aufgebrochen – Hinweise auf mögliche Serientat

WÜRZBURG. In einer Tankrastanlage auf der A 3 bei Würzburg hat ein bislang unbekanntes Täter-Duo in der Nacht zum Donnerstag zwei Zugangsautomaten zur Entrichtung der Toilettengebühr aufgebrochen. Es liegen Hinweise vor, dass die Aufbrüche möglicherweise mit anderen vergleichbaren Taten im Zusammenhang stehen.

 

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen haben sich die Automatenaufbrüche am Donnerstagfrüh um kurz vor 03:00 Uhr ereignet. Während sich ein Täter gewaltsam Zugang zu den Münzbehältern verschaffte, stand offenbar ein Komplize am Eingang des Toilettenbereichs Schmiere. Nachdem die Täter erfolgreich einen dreistelligen Geldbetrag erbeuteten, machten sich dann noch auf den Weg zur gegenüberliegenden Tankrastanlage. Auf dieselbe Art und Weise ging das Duo auch dort vor, wurde offenbar jedoch während der Tatausführung durch andere Toilettenbesucher gestört.

Sofort türmten die Täter in Richtung Ausgang. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass sie ihre Flucht möglicherweise mit einem grauen VW Passat mit niederländischen Kennzeichen fortsetzten. In den Tankrastanlagen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 1.000 Euro.

Bereits im Februar und März dieses Jahres war es in der Region zu Automatenaufbrüchen gekommen, mit denen die aktuellen Fälle mutmaßlich im Zusammenhang stehen könnten.

Bei den aktuellen Fällen werden die Ermittlungen derzeit von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geführt und der Sachbearbeiter setzt dabei nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Folgende Fragen sind dabei von Bedeutung:

  • Wer hat die Täter am Donnerstagfrüh vor, während oder nach der Tat gesehen?
  • Wer hat die Männer möglicherweise bei ihrer Flucht beobachtet?
  • Wer kann nähere Angaben zum mutmaßlichen Fluchtfahrzeug, einem grauen VW Passat mit niederländischen Kennzeichen machen?
  • Wer hat im Zusammenhang mit den Automatenaufbrüchen sonst irgendetwas Verdächtiges festgestellt?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter Tel. 09302/910-0 entgegen.

 

Nach sexueller Belästigung in Schwimmbad – Ermittlungen der Kripo dauern an – Zeugen gesucht!

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Nachdem am 16.06.2015 eine Schülerin im Haßfurter Schwimmbad von einem Mann sexuell belästigt und in diesem Zusammenhang ein 30-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden war, dauern die umfangreichen Ermittlungen der Kripo Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Bamberg nach wie vor an.

 

Wie bereits berichtet, hatte sich ein zunächst Unbekannter der Schülerin in unsittlicher Weise genähert. In einem Becken suchte der Mann Körperkontakt zu der Minderjährigen und berührte das Opfer auch. Im weiteren Verlauf war die Schülerin dann noch im Bereich einer Umkleide bedrängt worden.

Nach intensiven Ermittlungen wurde bereits am 17.06.2015 ein 30-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Er räumte zwar den Kontakt zu der Geschädigten ein, schilderte den Ablauf jedoch völlig anders. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 30-Jährige einen Tag später dem Ermittlungsrichter vorgeführt und es erging Haftbefehl. Seitdem befindet sich der Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Nach wie vor setzt der Sachbearbeiter der Kripo Schweinfurt im Rahmen seiner Ermittlungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere an Personen, die sich am 16.06.2015 im Haßfurter Freibad befunden haben, richtet er daher folgende Fragen:

  • Wem ist der Tatverdächtige am Dienstag, den 16.06.2015, oder auch in der vorangegangen Zeit aufgefallen?
  • Wer hat den Mann beim Kontakt mit dem Mädchen gesehen?
  • Wer hat an dem besagten Tag im Bereich der Umkleideräume verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten?

Der Tatverdächtige ist 30 Jahre alt, ca. 167 cm groß, hat eine schlanke Figur, sonnengebräunte Haut und sehr kurz schwarze Haare. Er ist am rechten Oberarm tätowiert und trug zur Tatzeit eine schwarze Badehose mit rotem Streifen. Er sprach kaum Deutsch, nur gebrochenes Englisch.

Zusätzlich wird insbesondere ein Zeuge dringend gesucht, der sich nach vorliegenden Erkenntnissen zeitgleich mit dem Tatverdächtigen und der Geschädigten in der Sauna aufgehalten haben soll.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 entgegen.

 

Knapp 100 Gramm Amphetamin sichergestellt – Kripo ermittelt gegen 20-Jährigen

MILTENBERG. Nachdem die Miltenberger Polizei Hinweise auf ein Drogengeschäft erhalten hatte, klickten am frühen Mittwochmorgen die Handschellen bei einem 20-Jährigen. Bei der auf Anordnung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft durchgeführten Wohnungsdurchsuchung fielen den Beamten rund 100 Gramm Amphetamin in die Hände. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.

 

Etwa gegen 04:30 Uhr hatte die Miltenberger Polizei Wind von einem Drogenverkauf bekommen. Unverzüglich ging eine Streife dem Verdacht nach, was letztlich zu einem 20-jährigen Ortsansässigen führte. Der Mann wurde in seiner Wohnung festgenommen. Im Zuge der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Beamten etwa 100 Gramm Amphetamin, eine geringe Menge Marihuana, etwas Bargeld und weitere Utensilien sicher, die auf einen Drogenhandel hindeuten.

Der 20-Jährige musste die Beamten daraufhin zur Dienststelle begleiten, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahm dann die Aschaffenburger Kripo. Nach einer Vernehmung und den weiteren erforderlichen kriminalpolizeilichen Maßnahmen kam der Tatverdächtige mit festem Wohnsitz auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

WG-Zimmer aufgebrochen – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

WÜRZBURG / LINDLEINSMÜHLE. Ein Einbrecher hat am Mittwoch aus einem WG-Zimmer im Stadtteil Lindleinsmühle Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Er machte sich in der Folge mit seiner Beute aus dem Staub. Im Rahmen der Fahndung konnte ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden. Der Mann sitzt inzwischen in U-Haft.

Bei dem Einbruch waren im Zeitraum von 11:00 Uhr bis 15:40 Uhr Elektroartikel und diverse andere Gegenstände im Gesamtwert von geschätzt 6.000 Euro entwendet worden. Den Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ergaben sich schnell Hinweise darauf, dass offenbar ein Mitbewohner der WG das Zimmer aufgebrochen haben könnte. Zunächst fehlte von dem Mann, der kürzlich erst dort eingezogen war, jedoch jede Spur.

Im Rahmen der Fahndung konnte dann kurze Zeit später ein 25-Jähriger festgenommen werden, der noch mutmaßliches Diebesgut bei sich hatte. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg.

Aufgrund des dringenden Tatverdachts wurde der 25-Jährige am Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen. Beamte brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

Autobahnpolizei zieht Sattelzugmaschine mit mehreren defekten Reifen aus dem Verkehr

GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. Eine verkehrsunsichere Sattelzugmaschine haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried am Mittwochvormittag auf der A 3 vorübergehend aus dem Verkehr gezogen und den Fahrer angezeigt.

Reifen
Foto: Polizei

Gegen 10:00 Uhr fiel den Spezialisten der Technischen Kontrollgruppe kurz vor Geiselwind ein mit seinem Handy telefonierender Lasterfahrer auf. Sie stoppten die Sattelzugmaschine, die ohne Auflieger unterwegs war und überprüften den 43-jährigen Fahrer und dessen Gefährt. Dabei stellten die Kontrolleure fest, dass die Profiltiefe an drei der insgesamt sechs Reifen nicht ausreichte und an einem Reifen sogar das Stahlgewebe zu sehen war. Die Beamten ordneten an, dass vor der Weiterfahrt vier Reifen ausgetauscht werden mussten, was einen Werkstattaufenthalt und Kosten von mehreren Tausend Euro nach sich zog.

Da der Fahrer keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er für das zu erwartende Bußgeld eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Unbekannter entblößt sich vor Joggerin

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Einer Joggerin ist am Donnerstagnachmittag ein Exhibitionist gegenüber getreten. Die Kitzinger Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Die 43-Jährige joggte zum Tatzeitpunkt entlang des Radweges zwischen Geesdorf und Wiesentheid. Auf Höhe der Bundesstraße 286 begegnete sie einem unbekannten Mann, der ihr rauchend entgegenkam. Der etwa 25-Jährige und rund 175 Zentimeter große Mann öffnete seinen blauen Overall, entblößte sein Geschlechtsteil und manipulierte daran, während er weiter auf die Frau zuging. Die Geschädigte lief an dem Exhibitionisten vorbei, ohne von ihm angesprochen worden zu sein. Nach der Begegnung stieg der Mann in einen blauen Audi und fuhr davon. Weitere Geschädigte möchten sich bitte mit der Polizeiinspektion Kitzingen in Verbindung setzen.

Defekt in der Lüftungsanlage im Klinikum bleibt ohne Personenschaden – Ursache schnell beseitigt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau

ASCHAFFENBURG. Rauchentwicklung aus einem heiß gelaufenen Kugellager in der Lüftungsanlage des OP-Bereichs im Klinikum in Aschaffenburg löste am Donnerstag gegen 13.30 Uhr einen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus. Nach einer halben Stunde war die Lage im Griff. Mitarbeiter und Patienten waren nicht gefährdet.

Ein Defekt in einem Bauteil der Lüftungsanlage hatte am Donnerstagnachmittag zu einem lokal begrenzten Störfall im Klinikum in Aschaffenburg geführt. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeiter der Technischen Abteilung des Klinikums konnten die Ursache rasch feststellen und den Schaden beheben.

Gegen 13.30 Uhr hatten mehrere Mitarbeiter des Klinikums in einem Gebäudeteil, in dem sich auch Operationssäle befinden, einen Schwelgeruch festgestellt. Zur Abklärung der Ursache wurden vorsorglich die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst verständigt. Zudem wurde der betroffene Bereich teilweise geräumt. Eine Messung der Schadstoffkonzentration durch die Feuerwehr ergab, dass diese unterhalb einer möglichen Gesundheitsgefährdung lag.

Bei weiteren Überprüfungen an der Haustechnik des Krankenhauses konnten Mitarbeiter der Technischen Abteilung sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr feststellen, dass ein Kugellager in der Lüftungsanlage heiß gelaufen war. Dies hatte zu einer Verkokung des im Lager befindlichen Fetts geführt, das schließlich den Geruch ausgelöst hatte. Der betroffene Teil der Lüftungsanlage wurde sofort außer Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde auf eine Ersatzanlage umgeschaltet, welche die Funktion der defekten Lüftungsanlage übernahm.

Damit kam es zu keinen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf, die zu einer Gefährdung der Patientenversorgung im Klinikum Aschaffenburg geführt hätten. Allerdings wurden einige vorgeplante OP-Termine verschoben. Rund 18 Mitarbeiter des Klinikums wurden vorsorglich in der Zentralen Notaufnahme untersucht. Dabei wurden keine ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt. Die Ermittlungen führt die Kripo Aschaffenburg.

„Das Management von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und internen Kräften sowie die Zusammenarbeit mit dem Klinikstandort Alzenau hat jederzeit einwandfrei funktioniert“, sagt Klinik-Geschäftsleiterin Katrin Reiser. „Wir danken allen Beteiligten für ihren professionellen Einsatz.“