Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 11.09.2015

geralt / Pixabay , Dummy Verbrechen

Einbruch in Supermarkt – Täter steigen übers Dach ein – Hoher Sachschaden

ERLENBACH BEI MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Unbekannte sind am späten Mittwochabend über das Dach in einen Supermarkt eingestiegen. Entwendet wurde zwar nichts, jedoch hinterließen die Einbrecher einen Sachschaden von geschätzt 15.000 Euro. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, mussten ergebnislos abgebrochen werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Einbrecher kurz vor 23.00 Uhr am Werk. Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machten sich Streifenbesatzungen aus Marktheidenfeld mit Unterstützungskräften benachbarter Polizeidienststellen auf den Weg zum Einsatzort in der Straße „Dürre Wiese“. Offenbar waren die Täter zu diesem Zeitpunkt bereits getürmt. Die Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen wurden in der Folge intensiviert. Neben einem Diensthundeführer kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Jedoch fehlt von den Tätern nach wie vor jede Spur.

Wie die eingesetzten Beamten an dem Supermarkt feststellten, waren die Täter gewaltsam übers Dach in das Gebäude eingedrungen. Im Inneren gingen die Einbrecher zum Teil mit brachialer Gewalt vor. Auch ein Tresor wurde dort angegangen, der den Aufbruchsversuchen allerdings standhielt.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen und der Sachbearbeiter setzt dabei nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere sind hierbei folgende Fragen von Bedeutung:

◦Wer hat am späten Mittwochabend im Bereich des Supermarktes verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt?
◦Wer hat die Täter möglicherweise bei ihrer Flucht beobachtet?
◦Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

32-Jährigen mit Messer verletzt – Tatverdächtiger in Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 11.09.2015

GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Im Zuge einer Streitigkeit hat in der Nacht zum Donnerstag ein 20-Jähriger einem 32-Jährigen mit einem Messer oberflächliche Schnittwunden zugefügt. Eine Streife nahm den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest. Seit Freitagvormittag sitzt der Mann in Untersuchungshaft.
Dem Stand der Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg zur Folge waren die beiden Bewohner am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr zunächst offenbar wegen einer Nichtigkeit verbal in Streit geraten. Im Zuge dessen soll der 20-Jährige dann zu einem Küchenmesser gegriffen und seinen Kontrahenten sowohl im Gesicht, als auch am Arm Schnittwunden zugefügt haben.

Eine Streife der Aschaffenburger Polizei war in der Folge rasch an der Unterkunft für Asylbewerber in der Mühlstraße vor Ort und nahm den 20-Jährigen vorläufig fest. Er verbrachte die Nacht in einem Haftraum bis die Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft am Donnerstag die weiteren Ermittlungen übernahm. Der Verletzte konnte nach ambulanter Versorgung das Klinikum wieder verlassen.

Auf Anordnung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft wurde der dringend Tatverdächtige am Freitagvormittag der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Diese erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung und bestehender Flucht- und Wiederholungsgefahr. Die Beamten brachten den 20-Jährigen daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt.

 

Rentenvertrag vorgegaukelt – Kripo nimmt zwei Tatverdächtige fest – 49-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 11.09.2015

LKR. WÜRZBURG. Die Kriminalpolizei Würzburg hat am Dienstag zwei mutmaßliche Betrüger festgenommen. Die Männer stehen im Verdacht, ein Schwesternpaar aus dem Landkreis Würzburg mit einem vorgegaukelten Rentenvertrag betrogen zu haben. 50.000 Euro wurden sichergestellt und den Geschädigten zurückgegeben. Ein 49-Jähriger befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Am Dienstagvormittag erhielt die Kriminalpolizei einen Hinweis, dass vor dem Wohnanwesen der Schwestern immer wieder ein Auto vorfahren und sie abholen würde. Der Mitteiler vermutete, dass es die Männer wohl auf das Geld der Frauen abgesehen hatten. Sofort machten sich die Beamten auf den Weg und nahmen vor Ort die beiden Tatverdächtigen im Alter von 49 und 56 Jahren vorläufig fest.

Dem Sachstand nach sollen die Männer den 44- und 55-jährigen Geschwistern einen „Garantie-Rentenvertrag“ angeboten haben. Für die angebliche Altersvorsorge sollten die Frauen insgesamt 250 tausend Euro einbezahlen, um eine gesicherte Rente in Höhe von etwa 1.200 Euro im Monat zu erhalten. Offenbar wirkten die Männer derart seriös, dass ihnen die Schwestern Glauben schenkten. Nach vorliegenden Erkenntnissen hatten die Frauen bereits 50 tausend Euro abgehoben und den Tatverdächtigen übergeben.

Gegen die beiden Männer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet. Die Nacht zum Mittwoch musste der 49-Jährige in einem Haftraum verbringen, bevor er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt wurde. Gegen den Tatverdächtigen, der dem Sachstand nach in England wohnhaft ist, erging Untersuchungshaftbefehl. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Sein aus Fürth stammender mutmaßlicher Komplize wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Letztendlich blieb den Betrogenen ein finanzieller Schaden erspart. Die 50.000 Euro wurden am Mittwoch sichergestellt und an das Schwesternpaar zurückgegeben. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

 

Nach Zimmerbrand – Technischer Defekt offenbar brandursächlich

KLEINRINDERFELD, LKR. WÜRZBURG. Nachdem am vergangenen Samstag in einem ehemaligen Bauernhof ein Feuer ausgebrochen war, hat die die Kripo Würzburg inzwischen Hinweise auf die mögliche Brandursache. Demnach deutet vieles darauf hin, dass das Feuer durch einen technischen Defekt an einem Elektrogerät ausgelöst wurde.

 

Wie bereits berichtet, hatten die Bewohner des Mehrfamilienhauses im Maisenbachhof gegen 09:00 Uhr starken Qualm im ersten Obergeschoss festgestellt. Ein Schlafzimmer war dort in Flammen gestanden und der Rauch hatte sich schnell im gesamten Stockwerk ausgebreitet. Glücklicherweise konnten sich die Geschädigten allesamt unverletzt ins Freie retten. Es entstand ein Sachschaden, den die Polizei auf rund 30.000 Euro schätzt.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere im Hinblick auf die Brandursache, wurden von Brandexperten der Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Dabei ergaben sich schließlich Hinweise darauf, dass das Feuer offenbar durch einen technischen Defekt an einem Elektrogerät ausgelöst wurde, das an den Stromkreis angeschlossen war.

VW-Bus gestohlen – Fahrer versucht Polizeiabsperrung zu durchbrechen – Polizeibeamter leicht verletzt

KITZINGEN UND WIESENBRONN, LKR. KITZINGEN. Leichte Verletzungen hat ein Polizeibeamter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erlitten, als der Fahrer eines gestohlenen VW-Busses eine Polizeiabsperrung durchbrechen wollte. Der 43-Jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen.
Kurz vor 02:00 Uhr hatte der Besitzer des VW-Busses über Polizeinotruf den Diebstahl seines Kraftwagens gemeldet. Der Bus war vor der Garage eines Firmengeländes in der Rudolf-Diesel-Straße geparkt und von dort verschwunden. Die Ehefrau des Anrufers hat noch beobachten können, dass der VW in Richtung Fröhstockheim davongefahren war.

Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen auf die Suche. Kurz vor der Gemeinde Wiesenbronn entdeckten Polizeibeamte den vor ihnen fahrenden Bus, der mit etwa 70 km/h unterwegs war. Eine weitere Zivilstreife stellte den Dienstwagen am Ortseingang mit eingeschaltetem Blaulicht quer auf die Fahrbahn. Das Polizeifahrzeug hinter dem Bus gab eindeutige Anhaltezeichen und der Fahrer bremste zunächst auch leicht ab. Danach gab er wieder Gas und fuhr auf den quer stehenden Dienstwagen zu.

Der Beamte im Zivilfahrzeug versuchte noch in letzter Sekunde beiseite zu fahren. Der Bus kollidierte jedoch mit der Front in die linke Seite des Audis. Der Polizeibeamte am Steuer zog sich leichte Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten.

Der 43-jährige Fahrer des Busses wurde an Ort und Stelle vorläufig festgenommen. Mit leichten Verletzungen musste er auch in ein Krankenhaus zur Behandlung eingeliefert werden. An beiden Fahrzeugen dürfte wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein.

Die Staatsanwaltschaft Würzburg wird im Laufe des Freitags entscheiden, ob ein Haftbefehl gegen den Mann, der aus Sachsen stammt, beantragt wird.

 

Unfall eines Pkw während Verfolgungsfahrt mit Polizei – Zwei alkoholisierte Männer vorläufig festgenommen – Opel war gestohlen

WIESENTHEID / OT FEUERBACH UND KITZINGEN. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich ein Pkw eine halsbrecherische Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Nach einem Unfall flüchteten die Insassen in ein Waldstück. Unter Einsatz einer Vielzahl von Streifenbesatzungen und einem Polizeihubschrauber konnten zwei Männer kurze Zeit später vorläufig festgenommen werden. Beide standen unter Alkoholeinfluss und der Pkw war im Vorfeld gestohlen worden.
Gegen 23:20 Uhr hatte sich ein Zeuge aus Geiselwind telefonisch bei der Polizeiinspektion Kitzingen gemeldet und eine verdächtige Beobachtung mitgeteilt. Er habe gesehen, dass zwei Männer in auffälliger Weise an einem Opel Astra aufhielten. Eine Streife der Kitzinger Polizei machte sich auf den Weg, um den Sachverhalt zu überprüfen. Gegen 23:40 Uhr fiel der anfahrenden Streife der verdächtige Opel in Feuerbach auf, der ihnen entgegen kam. Das Polizeifahrzeug wendete und gab eindeutige Anhaltesignale. Dies ignorierte der Astra-Fahrer und gab immer weiter Gas.

Die sich anschließende Verfolgung mit hohen Geschwindigkeiten im Bereich von 150 bis 160 km/h in der Spitze führte durch Kleinlangheim und Großlangheim Richtung Kitzingen. Dort verlor der Fahrer auf der Staatsstraße 2272 in einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto. Zunächst kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte im Bereich einer stillgelegten Bahnlinie gegen einen Betonblock. Der Astra überschlug sich und schleuderte zurück über die Fahrbahn in einen Acker auf der linken Seite.

Beide Insassen flüchteten in ein nahe gelegenes Waldstück. Mittlerweile waren eine Vielzahl von Streifenbesatzungen, Hundeführer und auch ein Polizeihubschrauber alarmiert und auf den Weg zum Unfallort. Im Rahmen der Suche nach den Insassen half auch der Hinweis eines Zeugen. Letztlich stöberten die Einsatzkräfte die beiden Männer im Alter von 24 und 25 Jahren im Nahbereich auf. Beide waren sichtlich alkoholisiert. Beide Männer waren auch verletzt und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Dort wurde auch eine angeordnete Blutentnahme durchgeführt.

Gegen 06:00 Uhr meldete sich der Fahrzeugbesitzer des Opels aus Geiselwind bei der Polizeiinspektion Kitzingen. Er teilte mit, dass sein Fahrzeug in der Nacht gestohlen worden war. Die näheren Umstände zum Ablauf des Fahrzeugdiebstahls sind jetzt Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Im Laufe des Vormittags wird von der Staatsanwaltschaft Würzburg entschieden, ob die beiden Beschuldigten, die beide im Landkreis Kitzingen wohnhaft sind, dem Haftrichter vorgeführt werden.

 

Diebstahl aus Kleintransporter – Koffer und Navigationsgerät entwendet

WÜRZBURG / GROMBÜHL. Ein Unbekannter ist von Mittwoch auf Donnerstag in einer Tiefgarage in einen abgestellten Kleintransporter eingedrungen. Als der Besitzer zu dem Fahrzeug zurückkam, stellte er fest, dass unter anderem ein Koffer und ein Navigationsgerät fehlten. Von dem Täter fehlt bislang jede Spur. Jetzt ermittelt die Kripo Würzburg.
Gegen 16:30 Uhr hatte der Besitzer am Mittwoch den Kleintransporter in einer Tiefgarage in der Gutenbergstraße abgestellt. Der Diebstahl wurde festgestellt, als der Mann am nächsten Morgen, gegen 06:40 Uhr, zu dem Fahrzeug zurückkam. Dem Täter war es offenbar gelungen, eine Türe trotz Verriegelung zu öffnen. Anschließend türmte er mit einer Beute im Gesamtwert von etwa 900 Euro.
Der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei Würzburg setzt im Rahmen seiner Ermittlungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich der Tiefgarage Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Lkw – 22-Jährige verletzt ins Krankenhaus

GÄDHEIM, LKR. HASSBERGE. Am Freitagmorgen kam es im Einmündungsbereich der B26 zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Pkw. Die 22-jährige Golf-Fahrerin wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße war für etwa eine Stunde komplett für den Verkehr gesperrt. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Haßfurt.
Gegen 07:20 Uhr war der 55-jährige Lkw-Fahrer auf der B303 unterwegs. An der Einmündung zur B26 wollte er nach links in Richtung Gädheim abbiegen. Offenbar hat er beim Abbiegevorgang den bevorrechtigten VW-Golf der 22-jährigen Fahrerin übersehen, die auf der B26 in Richtung Schweinfurt unterwegs war. Der Golf stieß mit der Front in den linken Unterfahrschutz des Lkw. Beide Fahrzeuge kamen auf der Straße zum Stehen. Nach einer Erstversorgung wurde die Fahrerin vom Rettungsdienst in einem ansprechbaren Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Der 55-Jährige Unfallverursacher kam ohne körperliche Schäden davon.

Der Sachschaden am VW wird auf 15.000 Euro, der am Lkw auf 2.500 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme und den sich anschließenden Aufräumarbeiten musste die B26 komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde mit Unterstützung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Weiher, Schonungen, Ottendorf und Gädheim örtlich umgeleitet. Gegen 08:30 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

 

Einbruch in Shisha-Laden – Polizei sucht Zeugen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Ein Unbekannter ist in den frühen Morgenstunden des Freitags in ein Geschäft eingebrochen und hat sich in der Folge mit einer Wasserpfeife aus dem Staub gemacht. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen und setzt dabei jetzt auch auf Zeugenhinweise.
Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch in der Textorstraße gegen 03:15 Uhr ereignet haben. Vor Ort wurde festgestellt, dass der Täter offenbar eine Glasscheibe eingeschlagen hatte und so in den Verkaufsraum gelangt war. Der Einbrecher nahm sich anschießend die Shisha aus einem Regal und türmte in noch unbekannte Richtung.
Wer am Freitagfrüh im Zusammenhang mit dem Einbruch in der Textorstraße Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. 0931/457-1732 entgegengenommen.

 

Diebstähle aus Warenhaus – 62-Jähriger vorläufig festgenommen

SCHWEINFURT. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat am vergangenen Montag einen Mitarbeiter eines Schweinfurter Warenhauses vorläufig festgenommen. Der 62-Jährige steht im Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig Verkaufsartikel aus dem Markt entwendet zu haben. Auch gegen einen mutmaßlichen Abnehmer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ende August hat die Kripo Schweinfurt Kenntnis darüber erlangt, dass es in dem Geschäft offenbar immer wieder zu Diebstählen gekommen war. Dabei sollen seit Anfang 2014 in regelmäßigen Abständen Elektroartikel entwendet worden sein. Der Beuteschaden dürfte dem Sachstand nach insgesamt im fünfstelligen Eurobereich liegen. Der letzte bekannte Fall hat sich am Montagabend ereignet. In diesem Zusammenhang wurde der Mann offenbar auf frischer Tat beim Verlassen des Geschäfts vorläufig festgenommen.

Ausgestattet mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Beamten in der Folge die Wohnung des 62-Jährigen. Dabei wurde umfangreiches mutmaßliches Diebesgut sichergestellt. Der Tatverdächtige, der die Diebstähle auch eingeräumt hat, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Im Zuge der Ermittlungen haben sich der Kriminalpolizei auch Hinweise auf einen mutmaßlichen Abnehmer ergeben. Der 65-Jährige steht im Verdacht, einen Teil der entwendeten Waren preisgünstig entgegengenommen zu haben. Während gegen den 62-Jährigen wegen des Verdachts des Diebstahls in mehreren Fällen ermittelt wird, wurde gegen den drei Jahre Älteren ein Verfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet.

 
Wohnungstüre hält Einbruchsversuch Stand – Täter flüchten ohne Beute

WÜRZBURG / INNENSTADT. Ein Unbekannter hat offenbar versucht, im Laufe des Mittwochs in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Die Eingangstüre hielt dem Einbruchsversuch jedoch Stand, weshalb der Täter ohne Beute türmte. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.
Gegen 12.45 Uhr hatte ein Zeuge die Einbruchsspuren an der Wohnungstüre in dem Mehrfamilienhaus in der Kroatengasse festgestellt und daraufhin die Polizei verständigt. Wie eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor Ort feststellte, war an der Türe ein Sachschaden von einigen hundert Euro entstanden. Dem Täter war es offenbar jedoch nicht gelungen, gewaltsam in die Wohnung einzudringen.
Wer am Mittwoch im Zusammenhang mit dem Einbruchsversuch in der Kroatengasse Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.