Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 12.01.2016

Polizei News Unterfranken

Nach Auffinden einer toten 71-Jährigen – Todesursache unklar – Fremdeinwirkung nicht auszuschließen

ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. Nachdem am 5. Januar eine 71-Jährige nach einem vermeintlichen Sturzgeschehen tot auf der Würzburger Straße aufgefunden worden war, haben die Untersuchungen nun Hinweise darauf ergeben, dass ein Fremdverschulden beim Tod der Frau eine Rolle gespielt haben könnte. Die Polizei hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise, die Aufschluss über den genauen Geschehensablauf geben können.
Kurz vor 08:00 Uhr war die Meldung über eine leblose Person in der Würzburger Straße bei der Polizei eingegangen. Bei Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Land, dem Notarzt und Rettungsdienst, konnte nur noch der Tod der Frau festgestellt werden. Die Kripo Würzburg hat daraufhin im Hinblick auf die genaue Todesursache die weitere Sachbearbeitung übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Leichnam deshalb am Dienstag in der Rechtsmedizin obduziert. Hierbei wurde die Annahme, dass ein Sturz todesursächlich gewesen sei, widerlegt.

Nach jetzigen Erkenntnissen hatte die 71-Jährige offensichtlich gegen 07:00 Uhr ihr Anwesen in der Würzburger Straße verlassen.
Für die Polizei sind nun folgende Fragen von besonderer Bedeutung:
•Wer hat die Frau am Morgen des 5. Januar auf der Würzburger Straße gesehen?
•Wem sind Personen oder Fahrzeuge aufgefallen, die zu dieser Zeit die Straße befahren haben?
•Hat jemand ungewöhnliche Geräusche oder Hilferufe wahrgenommen?
•Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Aufklärung des Falles von Bedeutung sein könnten?
Hinweise werden bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732, der Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Tel. 0931/457-1630 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

Betriebsunfall in Werkshalle – Mann erleidet tödliche Verletzungen

KREUZWERTHEIM, LKR. MAIN-SPESSART. Bei einem Betriebsunfall in einer metallverarbeitenden Firma am Montagmorgen hat ein Mann schwere Verletzungen erlitten. Der 48-Jährige verstarb noch am Unfallort. Die Kripo Würzburg führt gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft und dem Gewerbeaufsichtsamt die Ermittlungen.
Gegen 09:45 Uhr war es in dem Betrieb in der Frankenstraße zu dem Unfall gekommen, dessen Hergang nun Gegenstand der Ermittlungen der Kripo Würzburg ist. Ein 48 Jahre alter Mann hatte in einer Werkshalle allein Arbeiten an einem Metallteil durchgeführt. Das mehr als zwei Tonnen schwere Werkstück kippte aus bislang unbekannter Ursache und verletzte den Mann im Kopfbereich. Trotz der sofortigen Bemühungen von Ersthelfern und Notarzt kam für den Schwerverletzten jede Hilfe zu spät.

Die Kripo Würzburg hat die Sachbearbeitung übernommen. Auch die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt sind die in die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs eingebunden.

Zwei Beamte bei Widerstand in Asylunterkunft verletzt

SCHWEINFURT. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt sind am Montagmorgen bei einer Widerstandshandlung leicht verletzt worden. Der Vater einer vierköpfigen Familie aus einer Asylunterkunft wehrte sich gegen die bevorstehende Abschiebung. Ein Polizist konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.
Gegen 07:00 Uhr hatten mehrere Beamte die Asylbewerberunterkunft in der Straße „Breite Wiese“ aufgesucht, um die Abschiebung einer vierköpfigen Familie zu vollziehen. Nach Eröffnung der Abschiebung sperrte sich der 33-jährige Vater und weigerte sich, mit den Ordnungshütern mitzugehen. Es mussten ihm deshalb Handfesseln angelegt werden. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt.

Die Familie wurde anschließend zum Flughafen nach Frankfurt gebracht, wo die offenbar psychisch belastete 32-Jährige aufgrund angegebener gesundheitlicher Beschwerden in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden musste.

Die Abschiebung konnte aufgrund des Zwischenfalls nicht vollzogen werden. Der 33-Jährige muss sich jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Schweinfurt.

 

Minderjährigen bedrängt – Ermittlungen gegen 26-Jährigen

WÜRZBURG / ZELLERAU. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt gegen einen 26-Jährigen, weil dieser im Verdacht steht, einen Minderjährigen in der gemeinsamen Asylbewerberunterkunft bedrängt zu haben. Der Mann soll bereits am 22. Dezember das erste Mal auf den Jungen zugegangen sein und auch in der Folgezeit immer wieder Kontakt zu dem Jungen gesucht haben.
Am Samstag hatte die Mutter mit ihrem 13-jährigen Sohn bei der Würzburger Polizei Anzeige gegen den 26-Jährigen erstattet. Nach jetzigem Sachstand soll der Mann in der Zeit von 22. – 23. Dezember 2015 den Minderjährigen im Treppenhaus der Flüchtlingsunterkunft umarmt und auf Wange und Mund geküsst haben. Da der Beschuldigte den Jungen in der nachfolgenden Zeit immer wieder aufgesucht hatte und auch am Samstag Kontakt zu ihm wollte, meldete die Mutter den Vorfall.

Eine Streifenbesatzung der Würzburger Polizei suchte den 26-Jährigen sofort in der Unterkunft in der Jägerstraße auf. Da Alkohol im Spiel war wurde er zur Verhütung weiterer Straftaten die Nacht über in Gewahrsam genommen. Bezüglich der dauerhaften Unterbringung wurde bereits die Verlegung des Beschuldigten in eine andere Unterkunft veranlasst. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

 

Nach Auffinden von Leichnam – Identität weiter ungeklärt – Kripo bittet um Mithilfe

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Nachdem am 29. Dezember in einem Waldstück die Leiche eines unbekannten Mannes entdeckt worden war, steht die Identität des Verstorbenen noch immer nicht fest. Es gibt weiterhin keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung am Tod des Mannes. Der Sachbearbeiter hofft deshalb auf Hinweise aus der Bevölkerung, die Aufschluss über die Identität des Unbekannten geben könnten.
Wie bereits berichtet, war ein Jäger am 29.12.2015, gegen 12:30 Uhr in dem Waldgebiet südlich des Mainfrankenparks auf den leblosen Unbekannten aufmerksam geworden. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg haben in der Folge keine Hinweise darauf ergeben, dass ein Dritter für den Tod des Unbekannten verantwortlich sein könnte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde die Leiche einen Tag später obduziert. Dabei verliefen sämtliche Versuche, die Identität des Mannes zu klären, ergebnislos. Der Sachbearbeiter bittet deshalb mit einer erneuten Veröffentlichung der Personenbeschreibung weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung. Dem jetzigen Sachstand nach, soll sich der Mann des Öfteren im Bereich des Mainfrankenparks in Dettelbach aufgehalten haben.
Beschreibung des Verstorbenen:
•30 bis 60 Jahre alt und ca. 170 cm groß
•schlanke Figur
•trug eine blaue Schirm-Mütze mit einer Werbeaufschrift
•hatte eine blau-grüne Adidas Sportjacke mit der Aufschrift „Bernd Kramer Bauunternehmung“ an
•über der Sportjacke trug er eine grüne Weste
•weiter bekleidet mit einer Blue-Jeans
•führte ein weinrotes Damenfahrrad der Marke Schwalbe mit
Mitteilungen werden von der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 entgegengenommen.

 

 

Sattelzug mit glühendem Rad auf A 7 – Geschmolzenes Metall tropft herunter

KITZINGEN. Gerade noch rechtzeitig, bevor sein Fahrzeug zu brennen begonnen hat, hat der Fahrer eines Sattelzuges am Montagabend auf der BAB 7 kurz vor der Anschlussstelle Kitzingen mit einem glühenden Rad angehalten. Der Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 2.000 Euro.
Gegen 19:20 Uhr hatte der 36-jährige Mann aus Mittelfranken eine starke Rauchentwicklung an einer Achse seines Aufliegers bemerkt, war sofort auf dem Standstreifen stehen geblieben und hatte die Feuerwehr verständigt. Ein Radlager auf der linken Seite war so heiß gelaufen, dass es rot glühte und geschmolzenes Metall heruntertropfte.

Feuerwehrleute aus Marktbreit kühlten das Rad ab und prüften anschließend die Temperatur. Nach ihren Messungen war es zu dem Zeitpunkt immer noch 300 Grad Celsius heiß. Die Gefahr eines Fahrzeugbrandes war jedoch gebannt. Während dieser Aktion war der rechte Fahrstreifen in Richtung Kassel gesperrt. Dem Lasterfahrer gelang es schließlich, trotz des beschädigten Radlagers von der Autobahn abzufahren. Auf einem Parkplatz an der B 8 wartete er dann auf einen Abschleppdienst.

 

 

Versuchter Einbruch in Zweifamilienhaus – Hebelversuche am Fenster scheitern

WÜRZBURG / VERSBACH. Ein Unbekannter hat am späten Montagnachmittag versucht, in ein Zweifamilienhaus einzubrechen, gelangte aber nichts ins Anwesen. Die Kripo Würzburg führt die Ermittlungen und nimmt Zeugenhinweise entgegen.
Zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr war der Täter offenbar über das Nachbargrundstück an das Küchenfenster des Anwesens in der Straße „Steinlein“ herangetreten. Nach erfolglosem Aufhebeln suchte er unerkannt das Weite. Der Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.
Wer verdächtige Personen im Bereich der Straße „Steinlein“ gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw – Zwei Frauen und zwei Kinder verletzt

MARKTSTEFT OT MICHELFELD, LKR. KITZINGEN. Am Dienstagvormittag ist es auf der Kreisstraße beim Marktstefter Ortsteil Michelfeld zu einem Frontalzusammenstoß gekommen, bei dem zwei Frauen und zwei Kinder verletzt worden sind. Alle Beteiligten sind in Krankenhäuser eingeliefert worden, ein Kind wurde mit mittelschweren Verletzungen in einem Hubschrauber transportiert. Die Kreisstraße KT 23 war für die Dauer von zwei Stunden komplett gesperrt.
Gegen 09:00 Uhr war die Mitteilung über den Verkehrsunfall bei Michelfeld bei der Polizei eingegangen. Sofort machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kitzingen auf den Weg zur Unfallstelle. Nach momentanen Erkenntnissen war eine 32-Jährige mit ihrem Peugeot auf einem Flurbereinigungsweg bei Michelfeld unterwegs und wollte auf die KT 23 in Richtung Iphofen einbiegen. Mit im Fahrzeug befanden sich ihre zwei Kinder im Alter von vier und fünf Jahren. Zur gleichen Zeit befuhr eine 49-Jährige mit ihrem Mazda die Kreisstraße aus Richtung Michelfeld kommend und war gerade im Begriff, einen vor ihr fahrenden Lkw zu überholen.

Während des Abbiegevorgangs der 32-Jährigen prallten dann beide Pkw frontal zusammen. Die Fahrerin des Mazda, die aus dem Landkreis Kitzingen stammt, wurde leicht verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ein Kind wurde mit mittelschweren Verletzungen mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Peugeot-Fahrerin, auch aus dem Landkreis Kitzingen, kam mit dem zweiten Kind ebenfalls leicht verletzt in ein Krankenhaus. Vor Ort waren Notarzt und Rettungsdienst sowie die Feuerwehren aus Marktsteft und Michelfeld.

An den Fahrzeugen entstand ersten Schätzungen zufolge ein Schaden in Höhe von rund 15.000 Euro. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Kitzinger Polizei. Die Kreisstraße war aufgrund Bergungsarbeiten für die Dauer von ca. zwei Stunden gesperrt.

 

Zwei Firmen angegangen – Einbrecher gelangen nicht ins Innere

WÜRZBURG / INNENSTADT UND STEINBACHTAL. Unbekannte haben im Zeitraum von Freitag bis Montag versucht, in zwei Firmen einzudringen, scheiterten aber bei ihrem Vorhaben. Die Kripo Würzburg führt die Ermittlungen und hofft nun auch auf Hinweise von Zeugen.
In der Innenstadt liegt der mögliche Tatzeitraum zwischen Sonntagabend, 18:00 Uhr, und Montagmorgen, 06:45 Uhr. Der Täter hatte Büroräumlichkeiten in der Beethovenstraße im Visier und dort probiert, die Eingangstüre aufzuhebeln. Nachdem der Unbekannte nicht ins Innere kam, machte er sich wieder aus dem Staub. Der Sachschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

Im Steinbachtal hatte es ein Unbekannter in der Zeit von Freitag, 11:50 Uhr, bis Montag, 07:45 Uhr, auf eine Firma in der Leistenstraße abgesehen und versucht, gewaltsam über ein Fenster ins Gebäude zu gelangen. Auch er scheiterte bei seinem Vorhaben und flüchtete unerkannt. Hier wird der Sachschaden mit rund 200 Euro beziffert.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, die zur Aufklärung der Einbruchsversuche von Bedeutung sein könnten, werden gebeten, sich zu melden. Mitteilungen werden unter Tel. 0931/457-1732 entgegen genommen.

 

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