Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 12.02.2016

geralt / Pixabay

37-Jähriger die Handtasche geraubt – Polizei bittet um Hinweise

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ERLENBACH A.MAIN, LKR. MILTENBERG. Auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus haben am Donnerstagabend zwei Unbekannte einer Angestellten der Klinik ihre Handtasche geraubt. Die 37-Jährige wurde dabei auch niedergeschlagen und leicht verletzt. Die Kripo ermittelt und bittet um Hinweise.
Kurz vor 22.30 Uhr stellte die Frau ihren Pkw auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus in der gleichnamigen Straße ab. Als sie den Wagen verlassen hatte, wurde sie von zwei unbekannten Männern tätlich angegriffen und beide entrissen ihr ihre Handtasche. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler flüchteten die Täter daraufhin in Richtung des ehemaligen Schwesternwohnheims bzw. des Waldfriedhofs.

Die Beute der Täter besteht aus etwas Bargeld und einer Bankkarte. Die dem Sachstand nach leicht verletzte 37-Jährige wurde in der Klinik behandelt und zunächst stationär aufgenommen. Nachdem zahlreiche Streifen der Polizei ergebnislos nach dem Duo gefahndet hatten, übernahmen noch am Abend Beamte des Aschaffenburger Kriminaldauerdienstes die ersten Ermittlungen vor Ort. Bis dato liegt von den Unbekannten keine Personenbeschreibung vor.
Dennoch bitten die Ermittler um Hinweise von Zeugen, die auf die Tat am Parkplatz aufmerksam wurden oder sonstige sachdienliche Angaben machen können. Anrufe bitte unter Tel. 06021/857-1732.

 

Nach Handtaschenraub vor Krankenhaus – Wer kennt die Täter?

ERLENBACH A.MAIN, LKR. MILTENBERG. Nachdem zwei Unbekannte am Donnerstagabend eine 37-Jährige auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus niedergeschlagen haben, liegt den Ermittlern jetzt eine Personenbeschreibung des Duos vor.
Demnach handelte es sich bei den Tätern um zwei Männer. Einer von ihnen war etwa 30 Jahre alt und 175 Zentimeter groß mit kräftiger Figur. Der Mann sprach deutsch mit ausländischem (evtl. osteuropäischem) Akzent und trug eine dunkle Bomberjacke, eventuell mit Kapuze sowie eine braune Cordhose.

Der zweite Tatverdächtige ist etwa 16 Jahre alt, circa 170 Zentimeter groß und von hagerer Figur. Er sprach ebenfalls deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent und trug eine dunkelblaue Trainingshose mit weißem Aufdruck, eine dunkelblaue Trainingsjacke sowie Treckingschuhe.

Wer Angaben zur Identität der beiden machen kann, die Tat beobachtet hat, oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Enkeltrickbetrüger telefonisch aktiv – Täter gehen leer aus

REGION UNTERMAIN UND LOHR A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstag zwischen den späten Vormittags- und Nachmittagsstunden waren in mehreren Fällen Enkeltrickbetrüger telefonisch aktiv. Nach aktuellem Stand ist es in keinem Fall zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiter vor der Masche.
Gegen 11:30 Uhr hatte das Telefon bei einer Seniorin in Sulzbach a. Main (Lkr. Miltenberg) geklingelt. Ein Mann gab sich als Enkel aus und forderte 16.000 Euro für einen Autokauf. Die Angerufene merkte sofort, dass es sich nicht um ihren richtigen Enkel handelte und legte sofort auf.

Kurz danach folgte ein weiterer Anruf der Betrüger bei einer Rentnerin in der Stadt Aschaffenburg mit einer ähnlichen Masche, in der 20.000 Euro gefordert wurden. Am Nachmittag folgte ein Anruf bei einer Rentnerin in Stockstadt a. Main (Lkr. Aschaffenburg). Der angebliche Enkel berichtete, dass er bei einem Notar sitze und für eine größere Anschaffung dringend Geld benötige. Der Betrug konnte letztlich durch eine Angestellte einer Bank verhindert werden.

Bis 15:00 Uhr kam es zu zwei weiteren Betrugsversuchen bei Seniorinnen in Lohr am Main (Lkr. Main-Spessart). Den Angerufenen war aber die Masche bestens bekannt und die Telefonate schnell durch Auflegen beendet.

Die aktuellen Fälle zeigen eindeutig, dass die Täter trotz vielen Fehlversuchen weiter mit der altbekannten Masche aktiv sind. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt deshalb weiter vor den dreisten Tätern und rät:
Insbesondere Senioren sollten wachsam und misstrauisch sein, wenn angebliche Verwandte oder Bekannte am Telefon Geld fordern! Lassen Sie sich zu keiner Geldübergabe überreden und holen Sie sich im Zweifelsfall Rat bei Ihrer Polizei – haben Sie dabei keine Scheu unter der Notrufnummer 110 anzurufen!

 

Vorsicht beim Fahrzeugkauf im Internet – 48-Jährige um rund 3.500 Euro geprellt

ASCHAFFENBURG. Die leidige Erfahrung, dass sich im Internet rund um den Verkauf von Fahrzeugen auch immer wieder Betrüger tummeln, musste eine 48-Jährige bereits Mitte Januar machen. Für ein Motorrad überwies sie knapp 3.500 Euro ins Ausland. Die Yamaha kam jedoch nie bei ihr an.
Beim Surfen im Internet war die Frau auf das Angebot eines Verkäufers aus Norwegen gestoßen. Ein „Herr Petersen“ hatte eine Yamaha für 3.400 Euro angeboten und der Interessentin zur Steigerung seiner Glaubwürdigkeit auch die Kopie eines norwegischen Ausweises und Fotos der Maschine übermittelt.

Die 48-Jährige ließ sich daraufhin auf das Geschäft ein und transferierte den geforderten Geldbetrag auf das italienische Konto einer britischen Firma. Als sich dann längere Zeit nichts tat, fragte die Betroffene beim Verkäufer nach und erhielt die Auskunft, dass es auf einer Fähre und wegen einer Polizeikontrolle angeblich zu Problemen mit der Auslieferung der Yamaha gekommen war.

Letztlich wandte sich die Frau an die hiesige Kripo und es stellte sich heraus, dass die 48-Jährige einem Betrüger aufgesessen war. Die im Internet zum Kauf angepriesene Yamaha gibt es zwar tatsächlich, sie war vollkommen legal von ihrem tatsächlichen Eigentümer im Internet verkauft worden und war niemals in Norwegen. Der Täter hatte sich offenbar für seine Tat der im Netz eingestellten Bilder bedient.

 

Mehrere Zusammenstöße nach Überholmanöver – Sechs leicht Verletzte

BÜRGSTADT, LKR. MILTENBERG. Am frühen Freitagmorgen ist es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem insgesamt fünf Pkw-Insassen leichtere Verletzungen erlitten. Ausgelöst hat ein BMW die Kollisionsreihe, der einen Lkw trotz Gegenverkehrs überholte. Die Miltenberger Polizei sucht den Lkw-Fahrer noch dringend als Zeugen.

 

Unfall
Foto: lizenziert

Gegen 05:40 Uhr war der noch unbekannte Lkw-Fahrer auf der Staatsstraße 2310 von Miltenberg kommend in Fahrtrichtung Freudenberg unterwegs. Nach den ersten Ermittlungen zum Unfallhergang setzte kurz nach der Ortschaft Bürgstadt ein BMW-Fahrer zum Überholen des Lkw an, obwohl mehrere Pkw entgegenkamen. Einem Polo-Fahrer glückte noch ein Ausweichmanöver ins Bankett. Ein dem Polo nachfolgender Audi konnte einen seitlich versetzten Frontalzusammenstoß mit dem BMW nicht mehr vermeiden.

Danach schleuderte der Audi auf die Gegenfahrbahn wo er mit einem dem Lkw nachfahrenden BMW zusammenstieß. Dort prallte auch ein ebenfalls dem Lkw nachfolgender VW Passat leicht in die verunfallten Fahrzeuge.

Insgesamt sechs Insassen aus den Fahrzeugen erlitten leichtere Verletzungen. Darunter der 45-jährige Unfallverursacher, der den BMW gesteuert hat, ein 45-jähriger Mann am Steuer des Audi, eine ebenfalls 45-jährige Frau als Fahrerin des zweiten BMW und ein 56 Jahre alter Mann am Lenkrad des VW Passat. Die Polizeiinspektion Miltenberg hat die Unfallermittlungen aufgenommen.

 

Bis ca. 08:30 Uhr war die Staatsstraße 2310 für die Unfallaufnahme und den sich anschließenden Aufräumarbeiten gesperrt. Der Lkw-Fahrer ist ohne Anzuhalten weitergefahren. Er wird dringend als Zeuge gesucht und wird gebeten, sich unter Tel. 09371/945-0 zu melden.

 

Nach Wohnungseinbrüchen – Wer kennt Besitzer eines verlorenen Armbandes?

WÜRZBURG / INNENSTADT. Nachdem ein Unbekannter Ende Januar in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses eingebrochen war, hofft der Sachbearbeiter der Kripo mit dem Foto eines Armbandes bei den Ermittlungen weiterzukommen.

 

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Armband
Foto: Polizei

Wie bereits berichtet, war der Täter am Donnerstag, den 21. Januar, in der Zeit zwischen 07:10 Uhr und 16:20 Uhr in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in der Riemenschneiderstraße eingedrungen. Nachdem er Räume und Schränke durchsucht hatte, flüchtete er mit Bargeld unerkannt. Im Rahmen der Spurensicherung fiel den Beamten ein Lederarmband in die Hände, das der Unbekannte offenbar bei der Tatausführung verloren hatte.

 

Mit der Veröffentlichung eines Fotos des gefunden Stückes hofft die Kripo Würzburg nun, Hinweise auf den Besitzer zu erlangen. Hinweise werden von unter Tel. 0931/457-1732 entgegengenommen.