Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 13.11.2015

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Kontrolle auf Rastanlage – Knapp fünf Kilogramm Marihuana in Pkw – Zwei Personen in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 13.11.2015

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Im Rahmen einer Pkw-Kontrolle auf einer Rastanlage der Autobahn A3 haben Polizeibeamte am Donnerstag knapp fünf Kilogramm Marihuana sichergestellt. Eine 41-jährige Fahrerin und ein 36 Jahre alter Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft übernommen.

 

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Btm
Foto: Polizei

Gegen 23:20 Uhr hatten Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf der Rastanlage Spessart-Süd eine Kontrollstelle eingerichtet. In diesem Zuge kontrollierten sie auch eine Mercedes A-Klasse, die von einer 41-Jährigen gesteuert wurde. Auf dem Beifahrersitz saß ein 36-jähriger Mann. In dem Kofferraum stießen die Beamten auf eine Tasche, die prall gefüllt mit Marihuana war. Insgesamt handelte es sich um knapp fünf Kilogramm des Betäubungsmittels.

Die beiden Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. In der Folge hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg erfolgte am späten Freitagvormittag die Vorführung der beiden Beschuldigten beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Würzburg. Dieser erließ gegen beide Personen Untersuchungshaftbefehle. Seit dem Freitagnachmittag sitzen die 41-Jährige und der 36-Jährige in Justizvollzugsanstalten ein.

 

Nach tätlicher Auseinandersetzung – 19-Jähriger in Sicherheitsgewahrsam

WÜRZBURG. Nach einer tätlichen Auseinandersetzung am Donnerstagabend in der Asylbewerberunterkunft in der Berner Straße hat die Polizei einen 19-Jährigen vorläufig festgenommen. Nachdem er unter anderem mit Gegenständen auf einen Mitbewohner eingeschlagen hatte, wird gegen den Mann wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Dem Ermittlungsstand zufolge waren der 19-Jährige und ein zwei Jahre älterer Mitbewohner aus bisher unklaren Gründen in der Unterkunft in Streit geraten. Im Verlauf soll der Jüngere dann auch mit Haushaltsgegenständen, darunter eine Kaffeetasse, auf seinen Kontrahenten eingeschlagen haben. Der 21-Jährige erlitt dadurch nicht unerhebliche Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort in ein Krankenhaus eingeliefert und zunächst stationär aufgenommen.

Beamte der Würzburger Polizei nahmen den 19-jährigen Beschuldigten vor Ort vorläufig fest und nahmen ihn mit zur Wache. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,6 Promille. Die Nacht verbrachte der Mann daraufhin in einer Haftzelle. Die Behörden bemühen sich jetzt den 19-Jährigen nach seiner Entlassung in einer anderen Unterkunft unterzubringen.

 

Zigarettenautomat aus Fenster geworfen – Drei Tatverdächtige vor Ort festgenommen

BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. Am späten Donnerstagabend haben Polizeibeamte ein Trio im Alter zwischen 19 und 25 Jahren auf frischer Tat beim Ausräumen eines aufgebrochenen Zigarettenautomaten festgenommen. Dank eines Zeugenhinweises waren die Beamten schnell vor Ort. Auch wegen eines Einbruchs in eine Kirche wird jetzt gegen die Beschuldigten ermittelt. Sie kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Gegen 22:50 Uhr hatte eine Zeugin verdächtige Geräusche im Bereich eines Seniorenwohnheims in der Ernst-Putz-Straße gehört und die Polizei alarmiert. Eine Streife der Bad Brückenauer Polizeiinspektion war schnell vor Ort und traf hinter dem Haus auf drei Männer, die gerade einen Zigarettenautomaten ausräumten. Die Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Die Polizeibeamten konnten in Erfahrung bringen, dass im Vorfeld der Zigarettenautomat aus dem ersten Stock des Hauses ins Freie geworfen worden war. Über eine unverschlossene Türe war der Zugang in das Wohnheim möglich. Der Automat wurde anschließend gewaltsam aufgebrochen und leergeräumt. Die dringend Verdächtigen hatten bereits Zigarettenpackungen eingesteckt.

Die Festgenommenen wurden zur Polizeidienststelle gebracht. Neben dem Zigarettenautomaten lag noch eine Geldplombe. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass am gleichen Abend in eine Kirche in der Bahnhofstraße eingebrochen worden war. Hier schlugen die Täter Scheiben des Gotteshauses ein und entwendeten die Geldplombe aus der Sakristei. Weiter waren in der Kirche Geldsammelbehälter gewaltsam aufgebrochen und Münzgeld daraus entwendet.

Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Bad Brückenau hat die Sachbearbeitung übernommen. Die drei Männer stehen jetzt im dringenden Verdacht für die beiden Delikte verantwortlich zu sein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Freitagmorgen wieder auf freien Fuß.

 

 

„Aktionswoche Fahrradbeleuchtung“ der Würzburger Polizei

WÜRZBURG. Im Jahr 2014 wurden im Stadtgebiet Würzburg 206 Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern registriert, bei denen 165 Biker verletzt wurden. Schuldhaft waren Radfahrer in 106 Fällen beteiligt. Neben anderen Ursachen sind fehlende bzw. mangelhafte Beleuchtungseinrichtungen an Fahrrädern immer wiederkehrend Ursache für Verkehrsunfälle oder Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer im Stadtgebiet Würzburg.
Aufgrund dessen führte die Würzburger Polizei in der Innenstadt in der Zeit vom 02.11. mit 08.11.2015 eine Aktionswoche mit verstärkten Kontrollmaßnahmen hinsichtlich der Beleuchtungsproblematik an Fahrrädern durch. Kontrolliert wurden in den Abendstunden insgesamt 219 Radfahrer bzw. Radfahrerinnen. Aufgrund mangelhafter Beleuchtung mussten 61 beanstandet werden. Die Betroffenen mussten ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro bezahlen.

Dass die Kontrollen mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bedeuten, zeigt sich auch daran, dass darüber hinaus zwei Radfahrer stark alkoholisiert aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Durchgeführte Atemalkoholtests ergaben Werte von über 1,6 Promille, weswegen bei ihnen eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Die Folgen von Trunkenheitsfahrten auf dem Fahrrad sind für die Betroffenen gravierend: Neben einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft gibt es drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Außerdem wird in der Regel noch eine Geldstrafe verhängt und die Radfahrer müssen an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) teilnehmen, die derzeit etwa 425 Euro kostet. Für manche droht sogar der Entzug der Fahrerlaubnis. Wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen. Deshalb wird die Würzburger Polizei auch weiterhin ein wachsames Auge auf die Radfahrer haben.

 

Drohung über Messengerdienst – Schüler in Gymnasium vorläufig festgenommen – Keine Gefahr bestanden

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Am Freitagvormittag wurde die Haßfurter Polizei über eine Drohung informiert. Ein Schüler hatte über einen Messengerdienst entsprechende Nachricht verbreitet. Der 15-Jährige wurde von Zivilbeamten in einer Schule vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Eine konkrete Gefahr war nach bisherigem Kenntnisstand zu keinem Zeitpunkt vorgelegen. Die Polizeiinspektion Haßfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 10:00 Uhr erhielt die Haßfurter Polizei die Mitteilung von dem Schulleiter des Gymnasiums am Tricastinerplatz. Schüler hatten im Vorfeld Lehrkräfte darüber informiert, dass ein Schüler Gewalttaten in einem Messengerdienst angekündigt hatte. Der dringend verdächtige Urheber war schnell identifiziert. Zivilbeamte nahmen den 15-Jährigen in den Klassenräumen vorläufig fest und brachten ihn zur Polizeidienststelle. Auch die Mutter des Beschuldigten kam zur Haßfurter Polizei.

Im Rahmen einer Beschuldigtenvernehmung räumte der junge Mann das Absenden des Textes ein. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Androhung wohl nicht ernst gemeint war. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.

 

Angestellten bedroht und Bierflaschen geraubt – Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

WÜRZBURG. Nachdem sie den Angestellten einer Tankstelle am frühen Donnerstagmorgen bedroht und dann noch mehrere Flaschen Bier geraubt haben, hat die Würzburger Polizei zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Würzburg.
Nach ersten Erkenntnissen zum Tathergang hatten die beiden offenbar nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stehenden Beschuldigen gegen 04:30 Uhr die Tankstelle in der Innenstadt betreten. Unter Androhung von körperlicher Gewalt bedrohten sie den Angestellten und nahmen mehrere Bierflaschen in ihren Besitz. Ohne zu bezahlen verließ das Duo daraufhin die Tankstelle. Beide konnten kurz nach der Tat von der Würzburger Polizei festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab bei beiden einen Wert von etwa zwei Promille.

Nach einer Nacht in der Ausnüchterungszelle und der Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen kamen die beiden 32 und 35 Jahre alten Männer aus dem Raum Würzburg wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird jetzt unter anderem wegen des Verdachts eines Raubdeliktes ermittelt.

 

Einbrecher in Handygeschäft – Wer kennt die Täter?

WÜRZBURG. Gewaltsam haben sich zwei Einbrecher in der Nacht zum Freitag Zutritt zu einem Handyladen in der Innenstadt verschafft. Mit mehreren I-Phones türmten die Täter. Ein Zeuge konnte der Polizei allerdings eine Beschreibung des Duos geben. Mit deren Veröffentlichung hoffen die Ermittler jetzt auf Zeugenhinweise.
Gegen 00:20 Uhr schlugen die beiden Unbekannten die Schaufensterscheibe des Geschäftes in der Dominikanergasse ein. Aus dem Innenraum nahmen sie mehrere I-Phones an sich und flüchteten zu Fuß in Richtung Kolpinggasse. Der angerichtete Sachschaden liegt bei etwa 4.000 Euro. Der Wert der Beute dürfte ebenfalls wenige tausend Euro betragen.
Ein Zeuge konnte das flüchtende Duo beobachten. Nach seinen Angaben handelt es sich um zwei Männer, die wie folgt beschrieben werden können:
•1. Täter: circa 25 Jahre alt, 180 Zentimeter groß, schlanke Figur, bekleidet mit rotem Kapuzenpullover und weiß-schwarzem Halstuch
•2. Täter: circa 25 Jahre alt, 180 Zentimeter groß, schlanke Figur, dunkel gekleidet mit dunklem Halstuch.
Wer verdächtige Personen vor, während oder nach der Tat im Bereich des Tatorts gesehen hat oder wer sonstige sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/ 457-1732 zu melden.

 

 

Frontalzusammenstoß zweier Pkw – Zwei Personen eingeklemmt und schwer verletzt

WIESENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am frühen Freitagmorgen ist es auf der Staatsstraße 2435 zu einem schweren Frontalzusammenstoß zweier Pkw gekommen. Beide Insassen wurden mit schwerem Gerät von der Feuerwehr aus den Fahrzeugwracks befreit und anschließend in Krankenhäuser eingeliefert. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Karlstadt.
Kurz nach 06:30 Uhr war eine 53-jährige VW-Bus-Fahrerin auf der Staatsstraße 2435 aus Richtung Karlburg kommend in Fahrtrichtung Wiesenfeld unterwegs. Wenige hundert Meter vor dem Ortseingang Wiesenfeld kam die Frau im dichten Nebel im Auslauf einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 38-jähriger Hyundai-Fahrer und es kam zum Frontalzusammenstoß beider Pkw. Beide Lenker waren nach dem Unfall in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurden beide Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Beide Unfallbeteiligten stammen aus dem Landkreis Main-Spessart. Nach dem Unfall war die Staatsstraße gesperrt. Die Unfallstelle dürfte bis etwa 09:00 Uhr wieder geräumt sein. Von der Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstadt, Karlburg und Wiesenfeld waren 45 Einsatzkräfte vor Ort.

 

Überfall auf Spielhalle – Zwei Täter erbeuten Bargeld – Angestellter nicht verletzt – Kripo sucht Zeugen

ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben zwei Unbekannte eine Spielhalle überfallen. Unter Drohung mit einem spitzen Gegenstand ließ sich ein Täter Bargeld in noch unbekannter Höhe aushändigen. Eine Großfahndung der Polizei blieb bislang ergebnislos. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Gegen 03:00 Uhr war der Angestellte der Spielhalle in der Ludwigstraße gerade dabei, das Geschäft abzuschließen und war alleine anwesend. Zwei unbekannte Männer betraten das Gebäude und einer ging auf den Geschädigten zu. Unter Vorhalt eines spitzen Gegenstandes forderte der Täter die Herausgabe von Bargeld, welches auch in noch unbekannter Höhe übergeben wurde. Danach flüchteten beide Männer zu Fuß aus der Spielhalle. Der weitere Weg oder Richtung steht bislang nicht fest.

Nach der Alarmauslösung suchten mehrere Streifen der Aschaffenburger Polizei ohne Ergebnis nach den Unbekannten. Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch dringend auf Zeugenhinweise.
Es liegt lediglich eine sehr vage Beschreibung der beiden Männer vor:
•Beide dunkel gekleidet und maskiert
•Der drohende Täter war etwa 170 cm groß
Der Sachbearbeiter hat jetzt insbesondere folgende Fragen:
•Wer kann Angaben über den Fluchtweg der beiden Männer machen?
•Wer hat sonst Verdächtiges beobachtet, das mit dem Fall in Verbindung steht?
•Wer kann Angaben über die Identität der beiden geben?
Hinweise werden von der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 entgegengenommen.

 

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