Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 16.02.2016

Polizei
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Versuchter Einbruch in Reihenhaus – Täter scheitert an verriegelter Haustüre

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Unbekannter hat am Sonntag versucht, in ein Reihenhaus einzubrechen, scheiterte aber an der verriegelten Haustüre. Die Kripo Aschaffenburg hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Zwischen 08:30 Uhr und 11:30 Uhr hatte sich der Täter an der Türe des Hauses im Dahlienweg zu schaffen gemacht, flüchtete aber, als es ihm nicht gelang, ins Innere zu kommen. Bereits am Samstag hatten Unbekannte, wie bereits berichtet, aus einem Anwesen im Dahlienweg Schmuck und Bargeld entwendet.

Zeugen beobachteten außerdem in der Zeit von 1. – 5. Februar einen Mann im Dahlienweg, der an verschiedenen Haustüren geklingelt haben soll und um Geld gebettelt habe. Der Unbekannte war ca. 30 – 40 Jahre alt, etwa 170 – 180 cm groß, schlank, hatte blonde strubbelige Haare und trug helle Kleidung sowie eine Wollmütze. Ob der Unbekannte mit den Einbrüchen in Zusammenhang steht, bedarf weiterer Ermittlungen.

Wer Hinweise auf die Identität des Mannes geben kann oder sonst zu den relevanten Zeiten Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

 

87-Jähriger schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Dem Sachstand nach als Folge eines Sturzgeschehens hat sich ein 87-Jähriger am frühen Dienstagmorgen schwere Verletzungen zugezogen. Der Mann wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land sucht jetzt Zeugen.
Gegen 06.50 Uhr meldeten sich Passanten, die auf den verletzten Senior aufmerksam geworden waren. Er lag mitten auf der Fahrbahn des Gerbrunner Weges im Bereich der Einmündung zur Randersackerer Straße. Rasch waren in der Folge eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Land und der Rettungsdienst vor Ort und kümmerten sich um den 87-Jährigen. Schwerverletzt kam er, nachdem ihn ein Notarzt untersucht hatte, in ein Krankenhaus.
Die Polizei bittet jetzt um Hinweise von Zeugen, die den Sturz des Mannes beobachtet haben. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte der Senior ohne Fremdeinwirkung gefallen sein – gänzlich ausgeschlossen werden kann aber auch ein Unfall nicht. Anrufe bitte unter Tel. 0931/457-1630.

 

Erfolgreiche Kontrolle auf der A 3 – 34-Jähriger geht Fahndern ins Netz

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagmittag ist ein 34-Jähriger den Fahndern der Autobahnpolizei ins Netz gegangen. Gestohlene Kennzeichen, ohne Führerschein aber dafür Schusswaffe samt Munition im Auto und offenbar auch Drogen im Blut. Die Liste der Anzeigen ist lang, die die Beamten nun bearbeiten und für die der Beschuldigte sich verantworten muss.
Kurz vor 13.00 Uhr hatten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach einen Peugeot samt dem 34 Jahre alten Fahrer auf der Rastanlage Spessart-Süd einer Kontrolle unterzogen. Dabei war schnell aufgefallen, dass die beiden am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen in Baden-Württemberg gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Neben dem Diebstahl stellten die Autobahnpolizisten anschließend noch weitere Delikte fest. Der Mann ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Für den Pkw besteht weder eine Zulassung noch Versicherungsschutz und zudem stand der Mann offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Außerdem führte der Beschuldigte einen Pistole, ein zugehöriges und geladenes Magazin sowie weitere Munition bei sich. Für die Schusswaffe, die zusammen mit der Munition sichergestellt wurde, besitzt der Mann keinerlei Erlaubnisse. Die Eigentumsverhältnisse des Pkw müssen noch geklärt werden, hier besteht der Verdacht, dass der Peugeot entwendet wurde. Kennzeichen und Fahrzeug wurden deshalb sichergestellt.

Der 34-Jährige aus dem Landkreis Bad Neustadt an der Aisch wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen u. a. wegen Diebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Waffenrecht dauern unterdessen an.

 

Lkw-Anhänger fängt Feuer – niemand verletzt – A3 gesperrt

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Am Dienstagmorgen hat der Anhänger eines Lastwagens auf der A3 Feuer gefangen. Der 49-jährige Fahrzeugführer konnte sich rechtzeitig selbst in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig.
Kurz vor 07.30 Uhr hatten die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken zahlreiche Mitteilungen über den auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt brennenden Lastwagen erreicht. Rasch waren in der Folge eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und die örtliche Feuerwehr vor Ort.

Bei deren Eintreffen stand der Lastwagenanhänger, der mit rund 12 Tonnen Kunststoffrollen beladen war, in Vollbrand. Dem Fahrer war es noch gelungen, diesen von der Zugmaschine abzukoppeln. Der 49-Jährige aus dem Landkreis Havelland blieb dem Sachstand nach unverletzt. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar.

Die Polizei sperrte für die Dauer der Lösch-, Bergungs- und Aufräumarbeiten die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt komplett. Eine Ausleitung wurde mit Unterstützung der Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Randersacker eingerichtet. Es kam zu nicht unerheblichen Stauungen sowohl auf der A3 (bis zu 12 Kilometer), als auch auf der Umleitungsstrecke. Gegen 12.30 Uhr konnte zunächst ein Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. Gegen 12.45 Uhr war der Anhänger geborgen.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich insgesamt schwierig. Auch Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes und des Wasserversorgers und ein Havariekommissar waren vor Ort. Dabei ging es insbesondere um die Frage, ob die Fahrbahn durch den Brand beschädigt wurde. Nach derzeitigem Stand ist dies nicht der Fall und die Autobahn kann gegen 14.00 Uhr wieder komplett freigegeben werden.

 

 

Einbrecher in der Innenstadt aktiv – Türen von Bürogebäude und Fahrschule halten stand – Aus Arztpraxis Bargeld entwendet

WÜRZBURG / INNENSTADT. Unbekannte haben am vergangenen Wochenende versucht, in ein Bürogebäude und in eine Fahrschule einzubrechen, gelangten jedoch nichts ins Innere. Aus einer Arztpraxis entwendeten die Täter einen geringen Bargeldbetrag. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise entgegen.
An einem Bürogebäude in der Schönthalstraße waren die Einbrecher in der Zeit von Freitag, 22:30 Uhr, bis Samstag, 14:30 Uhr aktiv. Die Zugangstüre zum Anwesen hielt den Hebelversuchen jedoch stand und die Täter flüchteten ohne Beute. Der Sachschaden beträgt rund 500 Euro.

Ebenfalls in der Schönthalstraße gelangten die Unbekannten dann gewaltsam in eine Arztpraxis und entwendeten aus dem Empfangsbereich einen geringen Bargeldbetrag, bevor sie unerkannt das Weite suchten. Der Sachschaden wird mit ca. 200 Euro beziffert. Der mögliche Tatzeitraum liegt hier zwischen Freitagnachmittag, 16:00 Uhr, und Montagmorgen, 07:10 Uhr.

In der Kaiserstraße hielt die Türe einer Fahrschule stand, die die Täter zwischen Samstag, 14:00 Uhr und Montag, 08:00 Uhr, versucht hatten, gewaltsam zu öffnen. Der Sachschaden hielt sich mit 50 Euro in diesem Fall einigermaßen in Grenzen.
Die Kripo Würzburg hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zu den relevanten Zeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder wer sonst Hinweise geben kann, die zur Aufklärung der Fälle von Bedeutung sein könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

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