Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 17.11.2015

Polizei News Unterfranken

Herrenlose Tasche an Bushaltestelle – verdächtiger Gegenstand entpuppt sich als harmlos

WÜRZBURG. Eine herrenlose Tasche an einer öffentlichen Bushaltestelle hat am Dienstagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nach einer Begutachtung durch Spezialisten hat sich der Inhalt der Tasche als harmlos herausgestellt. Der Gegenstand wird als Fundsache der zuständigen Behörde übergeben.

 

Kurz vor 14:00 Uhr hatte sich ein Mitarbeiter einer Synagoge am Polizeinotruf gemeldet und die herrenlose schwarze Tasche mitgeteilt. Der Gegenstand lag auf Sitzen einer öffentlichen Bushaltestelle in der Valentin-Becker-Straße. Da zunächst nicht auszuschließen war, dass es sich um einen gefährlichen Gegenstand handelt, haben Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt die Valentin-Becker-Straße auf etwa 200 Meter abgesperrt.

In der Folge wurde die technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München alarmiert, die sich mit mehreren Beamten sofort auf den Weg nach Würzburg machte. Gegen 17:00 Uhr trafen die Spezialisten an Ort und Stelle ein und begannen mit der technischen Begutachtung der Sporttasche. Gegen 17:30 Uhr war klar, dass sich lediglich Sportklamotten in der Tasche befanden.

Die Polizeisperren wurden gegen 18:00 Uhr wieder aufgelöst. Die vermutlich vergessene Sporttasche wird jetzt als Fundgegenstand der Stadt Würzburg übergeben.

Audiodatei

 

 

 

Angebliche Razzia in Asylbewerberunterkunft – Kripo ermittelt nach Falschdarstellung in sozialem Netzwerk

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der StA Schweinfurt

SCHWEINFURT. Nach der Veröffentlichung einer Falschbehauptung in einem sozialen Netzwerk hat die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung aufgenommen. Ein Beschuldigter thematisierte eine angebliche Razzia in der Schweinfurter Erstaufnahmeeinrichtung, bei der eine Panzerfaust aufgefunden worden wäre. Diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage.
Am Dienstagmorgen war die Meldung über den Beitrag in Facebook bei der Schweinfurter Polizei eingegangen. Ein Nutzer schrieb in einer öffentlichen Gruppe des sozialen Netzwerks, dass er Kenntnis von einer Polizeirazzia in der Asylunterkunft in der Kasernenstraße erhalten habe. Hier wären von Polizeibeamten eine Panzerfaust und andere Waffen sichergestellt worden. Verbunden war die Mitteilung mit einer Bitte, Verwandte und Angehörige wegen Terroralarms zu warnen.

Die Schweinfurter Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung aufgenommen. Eine Razzia hat zu keiner Zeit in der Erstaufnahmeeinrichtung stattgefunden und ebenso wenig stellten Polizeibeamte entsprechende Waffen bei den Asylbewerbern sicher.

 

Unbekannter beleidigt Sicherheitsdienstmitarbeiter

WÜRZBURG / UNTERDÜRRBACH. Ein Unbekannter hat am Montagmittag einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma beleidigt, der an einer Asylbewerberunterkunft eingesetzt war. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt entgegen.
Gegen 11:45 Uhr hatte der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am „Schenkenturm“ einen Mann angesprochen, der das Gelände der Asylbewerberunterkunft betreten hatte. Daraufhin beschimpfte der Unbekannte den 33-Jährigen und beleidigte ihn.
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
•Ca. 35 Jahre alt und etwa 170 Zentimeter groß
•Trug eine schwarze Jacke, schwarze Hose, schwarze Schuhe (evtl. Motorradstiefel)
•Hatte eine auffällige Gürtelschnalle mit Totenkopf
Wer Hinweise zur Identität des Unbekannten geben kann oder sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter 0931/457-2230 zu melden.

 

Einbrüche in Einfamilienhäuser – Täter hebeln Fenster und Terrassentüre auf

FLADUNGEN OT HEUFURT UND BAD KÖNIGSHOFEN I.GRABFELD, LKR. RHÖN-GRABFELD. Täter hatten es am Montag auf zwei Einfamilienhäuser im Landkreis Rhön-Grabfeld abgesehen. In einem Fall entwendeten sie u. a. Schmuck und Herrenbekleidung, im anderen Fall gingen sie leer aus. Zeugenhinweise nimmt in beiden Fällen die Kripo Schweinfurt entgegen.
In Heufurt hatten die Unbekannten die kurze Abwesenheit der Bewohner zwischen kurz nach 19:00 Uhr und 20:30 Uhr genutzt. Über ein rückwärtiges Fenster gelangten sie ins Innere des Anwesens in der Straße „Am Schöpfenfleck“ und durchstöberten dann sämtliche Stockwerke. Mit Schmuck und Herrenbekleidung im Wert von mehreren hundert Euro flüchteten die Täter. Der Sachschaden beträgt etwa 1.500 Euro.

In Bad Königshofen hatten die Einbrecher ein Haus in der Straße „Lange Bünd“ angegangen. In der Zeit von 16:00 Uhr bis 17:45 Uhr hebelten sie gewaltsam die Terrassentüre auf, machten sich aber nach momentanen Erkenntnissen ohne Beute aus dem Staub. Der Sachschaden wird hier mit rund 800 Euro beziffert.
Der Sachbearbeiter der Kripo Schweinfurt bittet nun Zeugen, die in den jeweiligen Tatzeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Unbekannte zerstören Stromverteilerkästen – Kripo bittet um Zeugenhinweise

ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte im Bereich Schweinheim und Gailbach unter anderem mehrere Stromverteilerkästen auch mittels Brandlegung zerstört. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Den Ermittlern sind zwischenzeitlich insgesamt sechs verschiedene eher abgelegene Tatorte bekannt. Demnach dürften sich die Täter zwischen 00.00 Uhr und 01.00 Uhr in der Nacht zum Sonntag vermutlich zu Fuß zwischen Schweinheim und Gailbach bewegt haben. Im Einzelnen wurden an einem am Waldrand von Gailbach abgestellten Bauwagen die Scheiben eingeschlagen. Am Funkmast „Stengerts“ wurden mehrere Stromverteilerkästen zunächst aufgehebelt und dann mittels Brandlegung verschmort. Im Bereich des Schweinheimer Graubergs zerstörten die Unbekannten weitere vier Stromkästen sowie die Gartenlampen eines Schrebergartengrundstücks und die Fensterscheiben eines Vereinsheims.

Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 20.000 Euro. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Brandlegung.
Um die Täter dingfest zu machen, setzen die Ermittler auch auf Hinweise aus der Bevölkerung unter Tel. 06021/857-1732 und fragen:
•Wem sind in der Nacht zum Sonntag, etwa um Mitternacht und später, verdächtige Personen zwischen Schweinheim und Gailbach aufgefallen? Dabei könnte es sich insbesondere auch z.B. um Jugendliche gehandelt haben, die zuvor auf einer Feier in dem Bereich waren.
•Wer hat verdächtige Geräusche wahrgenommen, die mit dem Vandalismus in Einklang zu bringen sind?
•Wer kann sonstige sachdienliche Angaben zu dem Fall oder zur Identität der Täter geben?

 

 

Zwei Firmeneinbrüche – Polizei hofft auf Hinweise

ELSENFELD / OT RÜCK, LKR. MILTENBERG. Zwischen Sonntagnachmittag und Montagfrüh sind Unbekannte in zwei Gewerbebetriebe eingebrochen. Neben Bargeld haben die Täter auch eine Flasche Sekt mitgehen lassen. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.
Zwischen Sonntag, 13:00 Uhr, und Montag, 08:10 Uhr, hatte ein Unbekannter eine Metalltüre des Betriebes in der Toni-Schecher-Straße aufgehebelt. Um in den Bürotrakt zu gelangen, brach der Täter zwei weitere Türen auf und verursachte so einen Gesamtschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Als Beute hat der Eindringling wohl lediglich eine Flasche Schampus mitgehen lassen. Die Ermittler erlangten Hinweise auf ein beiges Auto, das gegen 16:20 Uhr zweimal an der Firma vorbeifuhr. Ob die Insassen etwas mit dem Einbruch zu tun haben, steht allerdings noch nicht mit letzter Sicherheit fest.

Möglicherweise waren dieselben Einbrecher noch an einer zweiten Firma am Kreuzfeldring aktiv. Der Tatzeitraum kann hier von Sonntag, 16:30 Uhr, bis Montag, 05:45 Uhr, eingegrenzt werden. Vermutlich hatten sich die Täter über einen rückwärtig verlaufenden Feldweg dem Anwesen genähert. Über eine gewaltsam geöffnete Türe kamen die Unbekannten in das Gebäude. Auch im Inneren hebelten die Einbrecher mehrere Türen auf und suchten nach Beute in Form von Bargeld. In einem Büroraum öffneten die Täter gewaltsam einen Tresor. Den Inhalt rührten sie allerdings nicht an. Der Sachschaden in diesem Fall wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer entsprechend Verdächtiges beobachtet hat oder nähere Angaben zu dem beigen Pkw machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

 

Einbruch in Wohnhaus – keine Beute – Polizei hofft auf Zeugen

HÖCHBERG, LKR. WÜRZBURG. Zwischen dem späten Donnerstagabend und dem Montagnachmittag ist ein in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Beute haben die Täter anscheinend keine gemacht. Die Polizeiinspektion Würzburg Land nimmt jetzt Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 22:00 Uhr, und Montag, 17:00 Uhr, hatte der Täter eine Balkontüre des Wohnhauses in der Kister Straße aufgebrochen. Obwohl in dem Gebäude mehrere Schränke und Behältnisse durchwühlt waren, fand der Einbrecher offenbar nichts Brauchbares und türmte unerkannt. Der Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.

 

Sachbeschädiger auf Universitätsgelände – Werbebanner für Jobmesse beschädigt

WÜRZBURG / FRAUENLAND. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Unbekannte Werbebanner für eine Jobmesse der Universität Würzburg im Stadtgebiet und auf dem Uni-Gelände am Hubland zerrissen. In der Vergangenheit waren bereits sechs Banner für die Messe gestohlen gemeldet worden. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Auf dem Gelände der Universität Würzburg am Hubland sind insgesamt acht Werbebanner für die in den kommenden Tagen stattfindende Jobmesse zerrissen worden. Außerdem wurden auch im Stadtgebiet zwei Banner an Litfaßsäulen und an zwei großen Plakatwänden abgerissen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Tatzeit kann auf den Zeitraum zwischen Mittwoch, 18:00 Uhr, und Donnerstagvormittag eingegrenzt werden.
Die Polizei ermittelt und hofft auch auf Hinweise von Zeugen. Wer Personen beobachtet hat, die die Banner beschädigt haben oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

 

Kleintransporter auf B26 überschlagen – Vollsperrung wegen Bergungsarbeiten – Fahrerin leicht verletzt

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Ein Kleintransporter kam am frühen Morgen auf der B26 zwischen Karlstadt und Gemünden aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.
Kurz nach 03.00 Uhr verständigte ein Verkehrsteilnehmer die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken über einen Unfall auf der B26. Ein Lieferfahrzeug war von Karlstadt kommend auf der B26 in Richtung Gemünden unterwegs. Auf Höhe Gambach kam der mit Medikamenten beladene Kleintransporter aus bisher noch nicht eindeutig geklärter Ursache zunächst von der Fahrbahn ab, überschlug sich und wurde wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Das Fahrzeug blieb schließlich total beschädigt auf dem Dach mitten auf der Fahrbahn liegen.

Die Fahrerin wurde bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde vom Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Die Schadenshöhe am Kleintransporter lässt sich momentan noch nicht beziffern. Es ist jedoch von einem Totalschaden am Fahrzeug auszugehen.

Die B26 zwischen Karlstadt und Gemünden war bis in die Vormittagsstunden in beide Richtungen wegen Bergungsarbeiten gesperrt. Die Feuerwehren aus Karlstadt und Gambach waren zum Abbinden von auslaufenden Betriebsstoffen eingesetzt. Nachdem Fahrzeugteile auf die parallel zur Bundesstraße verlaufende Bahnstrecke Würzburg-Gemünden geschleudert wurden, musste auch die Bahnstrecke kurzfristig gesperrt werden.

 

Brand in Einfamilienhaus – 51-jähriger Bewohner tot entdeckt – Brandursache noch unklar

EBELSBACH, LKR. HASSBERGE. Am Montagnachmittag haben Rettungskräfte nach einem Brand in einem Einfamilienhaus einen Leichnam entdeckt. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache vor Ort aufgenommen. Derzeit liegen keinerlei Hinweise darauf vor, dass eine dritte Person mit dem Feuer etwas zu tun haben könnte.
Kurz nach 13:30 Uhr hatte eine Nachbarin an dem Einfamilienhaus an der Schönbachsmühle Brandgeruch wahrgenommen und den Polizeinotruf alarmiert. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizeiinspektion Haßfurt machten sich sofort auf den Weg und öffneten gewaltsam die Zugangstüre des Wohnhauses. Der Brand war zu diesem Zeitpunkt bereits selbständig wieder erloschen. In dem Schlafzimmer des Erdgeschosses entdeckten die Rettungskräfte eine tote Person. Es handelt sich dabei um den 51-jährigen Bewohner des Hauses. Ebenso kamen vier Hunde und zwei Katzen in dem Haus um.

Teile des Inventars sind durch den Brand zerstört worden und das komplette Haus war verrußt. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Schweinfurt haben mit den Ermittlungen vor Ort begonnen. Derzeit liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse hinsichtlich der Brandursache vor. Hinweise auf eine Brandstiftung durch Dritte haben sich bislang nicht ergeben.