Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 18.01.2016

geralt / Pixabay Archiv Dummy für Gewalt

Pkw brennt in Garage völlig aus – Feuer bekämpft Flammen – keine Verletzten

WEILBACH, LKR. MILTENBERG. Am Montagabend hat ein Audi Q7 in der Garage des Eigentümers Feuer gefangen. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Vieles spricht nach derzeitigen Erkenntnissen für einen technischen Defekt. Personen wurden nicht verletzt. Die Miltenberger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Brand war gegen 19.30 Uhr durch Anwohner eines Wohnhauses in der Bergstraße entdeckt worden. In deren Garage, die an das Wohnhaus angebaut ist, ist aus bislang ungeklärter Ursache ein Audi in Brand geraten. Das Feuer, das im Bereich des Motorraums ausgebrochen war, griff auch auf die Garage über. Das rasche Eingreifen der örtlichen Feuerwehren verhindere ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude. Die Rauchsäule war schon von weitem aus erkennbar. Neben dem Pkw, der völlig ausbrannte, nahm auch die Garage selbst starken Schaden. Insgesamt wird der Sachschaden auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die Miltenberger Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Weilbach und Amorbach mit über 30 Kräften im Einsatz.

 

 

26-Jähriger an Diskotür abgewiesen – Messerangriff auf Unbeteiligte – U-Haft angeordnet

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 18.01.2016

SCHWEINFURT. Am frühen Sonntagmorgen ist ein 26-Jähriger auf mehrere Personen mit einem Messer losgegangen und hat dabei zwei Männer verletzt. Zuvor war ihm von Türstehern der Zutritt zu einer Diskothek verwehrt worden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt die Ermittlungen aufgenommen. Der Ermittlungsrichter hat am Montagnachmittag einen Untersuchungshaftbefehl erlassen.
Gegen 04:15 Uhr hatte ein Zeuge in der Friedrich-Rätzer-Straße den Polizeinotruf gewählt. Er berichtete, dass es Probleme mit mehreren alkoholisierten Männern gebe, denen der Zutritt zum Lokal verwehrt worden war. Dem vorliegenden Sachstand nach war zunächst eine Gruppe von vier Männern im Alter zwischen 25 und 29 Jahren an der Türe abgewiesen worden. Sie hielten sich danach auf dem Gehweg vor der Diskothek auf.

Kurze Zeit später kam ein alkoholisierter 26-Jähriger zum Lokal und auch er erhielt keinen Zutritt. Ohne erkennbaren Grund ist er anschließend auf dem Gehweg auf die ihm unbekannte Gruppe losgegangen. Polizeibeamte, die in anderer Sache bereits in der Nähe waren, wurden auf das Geschehen aufmerksam. Daraufhin flüchtete der Tatverdächtige zu Fuß. Auf die mehrfache Aufforderung stehen zu bleiben, reagierte der Mann nicht. Bei der vorläufigen Festnahme kam es zu einem Gerangel mit dem Mann und bei der Überwältigung fiel ihm ein Messer aus der Hand. Zudem erlitten die beiden Polizeibeamten Verletzungen am Knie und mussten den Dienst später abbrechen.

Zwei Männer aus der angegriffenen Gruppe erlitten Verletzungen, die augenscheinlich durch das Messer verursacht worden waren. Ein 29-Jähriger erlitt Verletzungen am Ohr und im Kopfbereich, die nicht lebensgefährlich waren. Er wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt. Ein 25-Jähriger trug einen leichten Kratzer im Halsbereich und Beschädigungen an seinem Anorak davon. Bei einem Dritten wurde lediglich die Bekleidung beschädigt.

Der 26-Jährige aus dem Landkreis Schweinfurt wurde anschließend zur Polizeidienststelle gebracht. Auf dem Weg dorthin leistete er weiter Widerstand gegen die Maßnahmen und er beleidigte zudem einen Beamten.

Die Kriminalpolizeiinspektion Schweinfurt hat in der Folge die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde angeordnet, dass der 26-Jährige am Montagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird. Nach einer Blutentnahme verbrachte er die weitere Zeit in einer Arrestzelle. Am Montagnachmittag die Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen laufen derzeit wegen eines versuchten Totschlags, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und auch Beleidigung.
Um die gesamten Geschehnisse rekonstruieren zu können, hofft der Sachbearbeiter der Kripo jetzt auch auf Zeugenhinweise. Hilfreich könnten hierbei auch eventuell gefertigte Bild- und Videoaufnahmen von Smartphones sein. Entsprechende Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 bei der Kripo Schweinfurt zu melden.

 

Nach Tod einer 71-Jährigen – Ermittlungskommission bittet erneut um Zeugenhinweise

ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. Seit der Obduktion der tot aufgefundenen 71-Jährigen spricht vieles für ein Unfallgeschehen mit Fremdverschulden. Die eigens gegründete Ermittlungskommission arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft Würzburg zusammen an der Aufklärung des Falles. Dafür erhoffen sich die Ermittler nun weitere Hinweise von Zeugen, die Fahrzeuge jeglicher Art zur Tatzeit im Großraum Erlabrunn gesehen haben.
Wie bereits berichtet, war der Polizei am 5. Januar kurz vor 8:00 Uhr gemeldet worden, dass in der Würzburger Straße eine leblose weibliche Person liege. Bei Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Land, dem Notarzt und Rettungsdienst, konnte nur noch der Tod der Frau festgestellt werden. Zunächst war von einem Sturzgeschehen ausgegangen worden, die Obduktion brachte dann jedoch neue Erkenntnisse. Vieles spricht seitdem dafür, dass ein Verkehrsunfall den Tod der Geschädigten ausgelöst hatte.

Ein Schritt der laufenden Ermittlungen war die Sicherstellung eines Fahrzeuges, das mit Hilfe von Gutachtern nun auf Spuren untersucht werden soll. Unabhängig davon werden weitere Fahrzeuge überprüft und es wird in alle Richtungen ermittelt. Hierfür erhoffen sich die Mitglieder der Ermittlungskommission der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried neue Erkenntnisse durch Befragungen von unterschiedlichen Zeugen.

Die Beamten der Ermittlungskommission bitten die Bevölkerung deshalb nochmals gezielt um Mithilfe. Es werden dringend Zeugen gesucht, die Angaben zu jeglichen Fahrzeugbewegungen am 5. Januar in der Zeit von 07:30 Uhr bis 08:00 Uhr im Raum Erlabrunn machen können. Die Angaben von Zeugen können von großer Wichtigkeit sein, auch wenn Sie selbst vielleicht glauben, nichts Wesentliches beitragen zu können. Weiterhin werden Personen gesucht, die in der konkreten Zeit zwischen 07:35 Uhr und 07:50 Uhr im Bereich Würzburger Straße bzw. Zellinger Straße in Erlabrunn gefahren sind.
Personen, die zu den oben genannten Punkten Angaben machen können oder sonstige Hinweise geben können, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

 

In Gaststätte eingebrochen – Zielrichtung Bargeld – Kripo hofft auf Zeugen

WÜRZBURG / ZELLERAU. In den frühen Morgenstunden des Sonntags sind Unbekannte in eine Gaststätte eingebrochen. Mehrere Spielautomaten hebelten die Täter brachial auf und entwendeten Bargeld. Die Kripo Würzburg ermittelt und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen 04:00 Uhr und 08:10 Uhr hatten die Täter die Eingangstüre der Gaststätte in der Weißenburgstraße gewaltsam aufgehebelt. Aus dem Lokal entwendeten sie aus einer Kasse Münzgeld und brachen drei Geldspielautomaten auf. Mit der Beute in noch unbekanntem Gesamtwert türmten die Einbrecher unerkannt.

In einem Unterstellhäuschen für Müllcontainer zwischen den Anwesen der Hausnummer 44 und 42 wurden in der Folge die ausgeräumten Münzbehälter aus den Automaten aufgefunden und sichergestellt.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen beobachtet hat, oder sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Gruppe von drei Männern schlagen auf weitere Gruppe ein – Polizei ermittelt

WÜRZBURG / INNENSTADT. Am Donnerstagnachmittag ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung am Bahnhofsvorplatz gekommen, bei der mehrere Männer beteiligt waren. Beim Eintreffen der Beamten vor Ort waren alle Beteiligten verschwunden. Die Geschädigten meldeten sich später aus einer Asylunterkunft in Reichenberg. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat alle an der Auseinandersetzung involvierten Personen bereits identifiziert.
Kurz nach 14:00 Uhr hatte sich ein Zeuge am Polizeinotruf gemeldet und mitgeteilt, dass am Bahnhofsvorplatz mehrere Männer aufeinander losgehen. Als eine Streifenbesatzung der Inspektion Würzburg-Stadt kurze Zeit später vor Ort war, waren keine Personen mehr festzustellen. Am späteren Nachmittag hatten sich dann vier Bewohner der Reichenberger Asylunterkunft telefonisch bei der Polizei gemeldet, die sich als Geschädigte der Auseinandersetzung ausgaben.

Eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Land nahm den Sachverhalt dann in Reichenberg auf. Nach Aussage der Männer im Alter von 16 bis 52 Jahren waren sie bereits seit längerem mit anderen Bewohnern, die vor einiger Zeit noch in der Reichenberger Asylunterkunft wohnten, im Streit. Am Bahnhofsvorplatz hätten sich die beiden Gruppen dann zufällig getroffen und die Beschuldigten im Alter zwischen 23 und 28 Jahren auf einen der Geschädigten eingeschlagen. Als seine Begleiter dazwischen gehen wollten, hätten sie auch Schläge und Fußtritte abbekommen.

Als Passanten sich verbal einschalteten, ließen die Angreifer ab und flüchteten zu Fuß. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat mittlerweile die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen.

 

Einbrecher kommen über den Balkon – Täter fliehen mit erbeutetem Schmuck und Bargeld

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstagabend waren Einbrecher am Werk und haben Schmuck und Bargeld erbeutet. Sie gelangten über die Balkontüre in eine Wohnung und machten sich anschließend unerkannt aus dem Staub. Zeugen mögen sich bei der Aschaffenburger Kripo melden.
In der Zeit von 18.30 Uhr und 22.30 Uhr sind Unbekannte in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Sandweg eingestiegen. Dafür waren die Einbrecher mit einer Leiter auf den Balkon im 1. Obergeschoss geklettert und hatten dort zunächst versucht, die Balkontüre aufzuhebeln. Als dies misslang, schlugen sie die Scheibe ein und gelangten so ins Innere. Dort durchsuchten sie die Zimmer und entwendeten Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Der Schaden an der Türe beläuft sich auf etwa 300 Euro. Die Täter hatten offenbar zuvor auch probiert, eine weitere Balkontür an diesem Gebäude aufzubrechen.
Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und nimmt Hinweise von Zeugen entgegen. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1731 zu melden.

 

Gefährliches Hindernis auf dem Main – Unbekannte hängen Steine in Fahrrinne – Wasserschutzpolizei sucht Zeugen

SCHWEINFURT. Glimpflich ausgegangen ist eine gefährliche Situation am Samstagmorgen auf dem Main. Unbekannte hatte Steine an Angelschnüren an einer Brücke derart befestigt, dass Sie in die Fahrrinne der Schiffe hingen. Ein Schiff stieß mit einem der Hindernisse zusammen. Notmanöver anderer Schiffe konnten verhindert werden, da der Schiffsführer die übrigen Wasserfahrzeuge vorwarnte. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 07:45 Uhr war ein Schiff aus dem Vorkanal der Schleuse Schweinfurt in Talfahrt ausgefahren. Hierbei bemerkte der Schiffsführer beim Durchfahren der Eisenbahnbrücke Schweinfurt/Gerolzhofen in der Dämmerung zunächst einen Schlag gegen die sogenannte Roof, die begehbare Umrahmung seines Steuerhauses. Bei näherer Betrachtung stellte die Besatzung dann fest, dass Unbekannte offenbar an drei Stellen am Brückengeländer Angelschnüre angebracht hatten, an deren Ende jeweils ein Stein gebunden war. Die faustgroßen Steine hingen auf verschiedenen Höhen mittig in die Fahrrinne. An dem Schiff entstand Sachschaden in Form von Lackkratzern, die Besatzung kam mit dem Schrecken davon.

Der Schiffsführer warnte anschließend ein nachfolgendes, sich ebenfalls in Talfahrt befindliches Schiff, das somit unbeschadet die herabhängenden Steine passieren konnte. Zur gleichen Zeit befand sich ein drittes Schiff in der Bergfahrt und wollte in den Vorkanal der Schleuse Schweinfurt einfahren. Auch dieses Schiff wurde auf die Gefahr hingewiesen. Gemeinsam entfernten die Schiffsführer anschließend die von der Brücke herabhängenden Steine und verständigten die Wasserschutzpolizei Schweinfurt.
Die Beamten ermitteln nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Der Sachbearbeiter hofft dabei auch auf Hinweise von Zeugen. Es wäre insbesondere möglich, dass Spaziergänger oder Angler etwas beobachtet haben. Wer zur Tatzeit oder in der Nacht zuvor etwas Verdächtiges rund um die Brücke bemerkt hat oder sonst Angaben machen kann, wird gebeten sich unter Tel. 09721/ 202-2250 zu melden.
Die Wasserschutzpolizei Schweinfurt weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um keinen harmlosen Streich handelt, sondern hier strafbares und potentiell gefährliches Verhalten vorliegt. Die herabhängenden Steine hätten eines der Schiffe zu einem Notmanöver nötigen können und zwischen entgegengesetzt fahrenden Schiffen hätte es leicht zu einer Kollision mit schwerwiegenden Folgen kommen können.

 

PP Unterfranken