Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 18.11.2015

Pkw prallt gegen Lkw-Heck – 37-jähriger Autofahrer verstorben

WALDBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Tödlich verletzt wurde der Fahrer eines Kleinwagens, als er am frühen Mittwochabend gegen das Heck eines offenbar langsam vor ihm fahrenden Lkw prallte. Der Beifahrer im Pkw wurde schwer verletzt, ein weiterer Mitfahrer erlitt leichte Verletzungen. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
Gegen 18.15 Uhr waren der Fahrer eines Lkw und der mit drei Personen besetzte Renault Clio mit rumänischen Kennzeichen auf dem rechten Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Auf Höhe von Waldbrunn hatte sich der Verkehr aufgrund eines brennenden Autotransporters bei Helmstadt und einer Fliegerbombenentschärfung bei Triefenstein gestaut. Dem Sachstand nach fuhr der Lkw langsam auf dem rechten Fahrstreifen. Der 37-jährige Fahrer des Clio bemerkte dies offenbar nicht mehr rechtzeitig und prallte gegen das Heck des Lastwagens. Für ihn kam dann jede Hilfe zu spät. Sein 61-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der 41-Jährige auf der Rücksitzbank erlitt leichte Verletzungen. Um beide kümmerte sich der Rettungsdienst.

Zur Klärung der Unfallursache und des genauen Unfallhergangs kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger vor Ort. Von seinen Begutachtungen erhoffen sich die ermittelnden Beamten jetzt weitergehende Erkenntnisse.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A3 in Richtung Frankfurt komplett gesperrt. Ab 19.45 Uhr konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Zur Stunde (21.15 Uhr) dauern die Bergungsarbeiten vor Ort noch an. Diese werden auch von den Freiwilligen Feuerwehren aus dem Umkreis tatkräftig unterstützt.

Autotransporter komplett ausgebrannt – rund 100.000 Euro Schaden – niemand verletzt

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Ein mit Gebrauchtwagen beladener Autotransporter ist am Mittwochnachmittag auf der A3 bei Helmstadt komplett ausgebrannt. Der Fahrer konnte sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.
Kurz vor 16.30 Uhr war ein 38-Jähriger aus dem Raum Wiesbaden mit dem Lkw auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Auf Höhe von Helmstadt fing das rechte Hinterrad des Anhängers vermutlich aufgrund eines technischen Defektes bzw. Schadens Feuer. Der Kraftfahrer konnte sein Gefährt noch auf den Standstreifen fahren, abstellen und sich selbst unverletzt in Sicherheit bringen. Der Lastzug samt den acht geladenen Gebrauchtwagen wurde ein Raub der Flammen.

Rasch vor Ort waren neben Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Helmstadt, Üttingen, Waldbrunn, Wertheim und Neubrunn, die die Flammen zügig im Griff hatten. Auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren vorsorglich vor Ort gekommen. Die Absicherung der Unfallstelle unterstützte eine Streife der Bundespolizei, die zufällig zu dem Unfall dazu gekommen war. Ein Schwerlastkran kümmerte sich um die Bergung des Lkw-Wracks. Ab etwa 19.30 Uhr war zumindest der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben.

Bauarbeiten an der A3 – Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden – Entschärfung am frühen Abend – zeitweise Vollsperrung der Autobahn

TRIEFENSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Im Zuge der Bauarbeiten des sechsspurigen Ausbaus der A3 ist am Mittwochmittag eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Spezialisten werden den Sprengkörper am frühen Abend unschädlich machen. Hierzu wird auch die A3 zeitweise komplett gesperrt.

 

Gegen 12:15 Uhr meldete sich eine mit Bauarbeiten an der A3 beauftragte Firma bei der Marktheidenfelder Polizei und teilte mit, dass im Zuge von Baggerarbeiten etwa 50 Meter neben der Fahrbahn eine Bombe freigelegt worden ist. Unverzüglich machten sich die Beamten auf den Weg zum Fundort. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt.

Die Polizei zog das zuständige Sprengkommando aus Nürnberg hinzu. Die Spezialisten stellten vor Ort fest, dass es sich um eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg handelt. Der Sprengkörper soll am Abend zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr entschärft werden. Ein Sicherheitsbereich von 500 Metern um den Fundort wird vorsorglich eingerichtet. Nachdem dies auch die A3 betrifft, wird die Verkehrspolizei in Absprache mit der Autobahndirektion Nordbayern und den zuständigen Autobahnmeistereien die Autobahn in beide Fahrtrichtungen sperren. Umleitungen werden in Fahrtrichtung Nürnberg an der Anschlussstelle Marktheidenfeld und in der Gegenrichtung an der Anschlussstelle Wertheim eingerichtet.

Die voraussichtliche Dauer der Entschärfung dürfte bis zu einer Stunde betragen. Die Polizei hat außerdem die zuständigen Sicherheitsbehörden informiert, darunter auch die Wertheimer Polizei. In deren Zuständigkeitsbereich ist ein im Sicherheitsbereich liegender Campingplatz betroffen, der entsprechend geräumt werden muss. Außerdem wird die Schifffahrt auf dem Main für die Dauer der Maßnahme eingestellt. Auch die örtliche Feuerwehr wird die Einsatzbewältigung z.B. durch Ausleuchten unterstützen.

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Autofahrerin verliert das Bewusstsein – Unbeteiligter wird am Kopf verletzt

SCHWEINFURT. Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagvormittag in der Deutschhöfer Straße ein Gesamtschaden von zirka 15.000 Euro entstanden. Eine Autofahrerin hatte während der Fahrt das Bewusstsein verloren. Ein bei dem Unfall zunächst Unbeteiligter ist in der Folge von einem Stein am Kopf gestreift worden und zog sich hierdurch Schädelverletzungen zu.
Gegen 10:30 Uhr war eine 42-Jährige mit ihrem Mitsubishi in der Deutschhöfer Straße in Richtung zur Schützenstraße unterwegs. Während der Fahrt verlor die Frau vermutlich das Bewusstsein und ihr Auto kam dadurch nach links von der Straße ab. Zunächst prallte der Mitsubishi gegen einen Gartenzaun und wälzte ihn nieder. An einem im Grundstück stehenden Baum endete schließlich die unkontrollierte Fahrt.

Bei dem Anprall an den Gartenzaun wurde ein rund zwei Zentner schwerer Betonstein gelöst und noch gegen das Haus gewuchtet. Unglücklicherweise stand der 51-jährige Hausbewohner gerade in der Nähe und wurde von dem „fliegenden Geschoß“ noch leicht am Kopf gestreift. Beide Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert.

 

Feuer in Einfamilienhaus – hoher Sachschaden – zwei Bewohner leicht verletzt

OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in der Königsberger Straße sind am späten Mittwochnachmittag zwei Bewohner leicht verletzt worden. Der Sachschaden dürfte sich im Bereich von rund 100.000 Euro bewegen. Zur Ursache für das Feuer ermittelt die Kripo Würzburg.
Kurz vor 17.30 Uhr war ein Zeuge auf dicke Rauchschwaden aufmerksam geworden und hatte über Notruf Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Streifenbesatzung standen der Keller und das Erdgeschoss des freistehenden Anwesens bereits in Vollbrand. Die beiden Bewohnerinnen im Alter von 73 und 49 Jahren wurden durch die Inhalation von Rauchgasen leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Ansonsten kamen sie mit dem Schrecken davon.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ochsenfurt und Gossmannsdorf waren schnell am Einsatzort und konnten verhindern, dass die Flammen auf andere Gebäude übergriffen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Zur Ursache für das Feuer hat die Kripo Würzburg noch am Abend vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in Wohnhaus – Beute noch unklar – Polizei hofft auf Hinweise

KITZINGEN. Zwischen Donnerstagnachmittag und Dienstagmittag sind Einbrecher in ein Wohnhaus eingestiegen. Die Polizeiinspektion Kitzingen hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.
Zwischen Donnerstag, 17:30 Uhr, und Dienstag, 12:30 Uhr, waren die Täter gewaltsam in das Wohnhaus in der Alemannenstraße eingedrungen. Nach dem Aufhebeln einer Terrassentüre auf der Gebäuderückseite kamen sie ins Innere und durchsuchten mehrere Schränke und Schubladen. Was genau entwendet wurde, steht bislang noch nicht fest. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Kitzingen hofft jetzt auch darauf, dass Zeugen Verdächtiges beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. 09321/141-0 entgegengenommen.

 

Enkeltrickanrufe erfolglos – Sieben Fälle ohne finanziellen Schaden

WÜRZBURG STADT UND LANDKREIS. Zwischen dem späten Dienstagvormittag und den Nachmittagsstunden haben Enkeltrickbetrüger versucht an Bargeld zu kommen. Bislang sind nur die Anbahnungsanrufe bei der Polizei bekannt geworden. Ein finanzieller Schaden blieb den Seniorinnen erspart. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiter vor der Masche.
Zwischen 10:30 Uhr und 14:20 Uhr hatten bei sieben Seniorinnen in den Würzburger Stadtteilen Zellerau, Frauenland, Oberdürrbach, Innenstadt und den Landkreisgemeinden Höchberg und Waldbüttelbrunn die Telefone geklingelt. Es stellten sich Männer und Frauen vor, die sich als Verwandte ausgaben. In lediglich drei Fällen kamen die Betrüger soweit, um konkrete Geldforderungen in Höhe von mehreren zehntausend Euro zu stellen. Als Gründe nannten die Betrüger unter anderem den Kauf von Eigentumswohnungen.

In allen Fällen flog die Masche auf und es wurde aufgelegt. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen wegen versuchten Betrugs aufgenommen.

 

Nach Teppichbrand vor Gaststätte – Polizei sucht Zeugen

WÜRZBURG. In der Nacht zum Samstag ist vor einer Gaststätte in der Augustinerstraße ein Teppich in Brand geraten. Der entstandene Sachschaden ist gering. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet insbesondere zwei Zeugen, die mithalfen den Teppich zu löschen, sich zu melden.
Gegen 03:45 Uhr waren Reinigungskräfte auf den brennenden Teppich vor der Gaststätte aufmerksam geworden. Insgesamt vier Zeugen hatten sich unverzüglich um das Löschen gekümmert. Zwei dieser Zeugen sind der Kripo zwischenzeitlich bekannt, die beiden anderen werden jetzt gebeten, sich zu melden. Dem Ermittlungsstand zur Folge wurde der Teppich von einem Unbekannten in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand, auch ein Gebäudeschaden entstand nicht.
Insbesondere die beiden unbekannten Zeugen werden gebeten, sich bei der Sachbearbeiterin der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Pkw in offener Garage ausgebrannt – keine Verletzten – Ursache noch unklar

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am frühen Mittwochmorgen ist es in einer offenen Betongarage zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Die Flammen haben auch das angebaute Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen. Verletzte sind glücklicherweise keine zu beklagen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Brand
Foto: lizenziert

Kurz nach 04:30 Uhr hatte sich ein Nachbar der Doppelhaushälfte in der Ulrich-Bergmann-Straße per Notruf bei der Integrierten Leistelle den Brand mitgeteilt. Die Freiwillige Feuerwehr und auch mehrere Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg machten sich sofort auf dem Weg. Beim Eintreffen hatten sich die drei Bewohner des Hauses bereits selbstständig und unverletzt ins Freie gerettet.

In einer offenen Betongarage stand ein Pkw der Marke Jeep komplett in Brand. Durch Hitze- und Rußentwicklung wurde auch das angebaute Haus in Mitleidenschaft gezogen. So verschmorten unter anderem Rollläden und eine Kellertüre. Die Floriansjünger begannen sofort mit den Löscharbeiten. Der Pkw brannte komplett aus und hat jetzt nur noch Schrottwert. Insgesamt wird der Sachschaden vorsichtig auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen vor Ort übernommen und geht jetzt der Frage nach, warum es zu dem Brandausbruch kam.

PP Unterfranken