Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 18.12.2015

bhossfeld / Pixabay Archivbild Notarzt einsatz

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Pkw und Lkw – Zwei Insassen schwer verletzt

NEUSTADT A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am frühen Freitagnachmittag ist es auf der Staatsstraße 2315 im Bereich eines ehemaligen Bahnüberganges zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw gekommen. Die beiden Insassen aus dem Opel erlitten schwere Verletzungen. Der Beifahrer musste mit schwerem Gerät von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Die Staatsstraße 2315 war zeitweise komplett gesperrt. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Lohr am Main.
Gegen 13:45 Uhr war der 19-jährige Opel Fahrer auf der Staatsstraße 2315 von Neustadt kommend in Fahrtrichtung Marktheidenfeld unterwegs. Kurz nach dem Ortsausgang führt die Strecke nach einer Linkskurve auf den ehemaligen Bahnübergang. In diesem Bereich kam der Pkw auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und drehte sich mit der Beifahrerseite voraus in den Gegenverkehr. Dort kam zu diesem Zeitpunkt ein 48-jähriger Lkw-Fahrer entgegen, der mit der linken Frontseite in die Beifahrerseite des Opels prallte.

Der 18-jährige Beifahrer aus dem Opel war nach dem Zusammenstoß in dem deformierten Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Hierzu schnitten die Floriansjünger das Dach des Opels ab. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Auch der Fahrer wurde nach einer Erstversorgung in eine Klinik eingeliefert. Die beiden Pkw-Insassen sind im Landkreis Main-Spessart wohnhaft. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Die Staatsstraße war nach dem Unfall für etwa 1,5 Stunden für den Verkehr gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lohr am Main, Neustadt und Bergrothenfels waren vor Ort eingesetzt. Um die Unfallaufnahme und den Verkehrsmaßnahmen kümmerten sich Polizeibeamte aus Lohr am Main, die von der Marktheidenfelder Inspektion unterstützt wurden.

 

Fahrkartenautomat der Bahn in Brand gesetzt – Kripo hofft auf Zeugenhinweise

WÜRZBURG. In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte einen Fahrscheinautomat der Deutschen Bahn in Brand gesetzt. Der genaue Sachschaden steht bislang noch nicht fest. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.
Die Tatzeit dürfte sich von Mitternacht bis etwa 06:30 Uhr bewegen. In dieser Zeit haben die Täter in der Grünewaldstraße an der Bahnhaltestelle Würzburg-Süd den Fahrkartenautomaten im Bereich des Geldausgabeschachtes in Brand gesteckt. Am Donnerstagmorgen hat eine Streife der Bundespolizei die ersten Ermittlungen aufgenommen, die jetzt von der Kriminalpolizei Würzburg weitergeführt werden.
Der Sachbearbeiter setzt jetzt bei den weiteren Ermittlungen auch auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen im Bereich des Haltepunktes Süd beobachtet hat, oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Nach Hinweis von Zeugen auf aktuellen Einbruch – Großfahndung der Polizei – Täter weiterhin flüchtig

ASCHAFFENBURG / GAILBACH. Nachdem Zeugen am Donnerstagabend einen aktuellen Einbruch in der Nachbarschaft gemeldet hatten, war durch die Aschaffenburger Polizei sofort eine Großfahndung eingeleitet worden. Die Maßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Die Kripo Aschaffenburg nimmt weiterhin Hinweise von Zeugen entgegen.
Wie bereits berichtet, waren Zeugen gegen 20.20 Uhr verdächtige Geräusche von der Straße her aufgefallen. Sie sahen nach und konnten beobachten, wie Unbekannte sich an der Terrassentüre eines Wohnhauses in der Straße „Lange Sträucher“ zu schaffen machten und ins Gebäude einstiegen. Die Zeugen verhielten sich vorbildlich und setzten sofort einen Notruf ab. Zahlreiche Streifen machten sich auf den Weg zum Tatort. Die vier Einbrecher flüchteten beim Eintreffen der Polizisten zu Fuß und stiegen dann in einen silbernen Kombi. Mit diesem fuhren sie mit hoher Geschwindigkeit in den Wald im Bereich der Sportplätze. Dort verlor sich die Spur des Fahrzeugs.

Die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen der Polizei, in die auch ein Hubschrauber der Hessischen Polizei eingebunden war, waren nicht von Erfolg gekrönt. Von Tätern und Beute fehlt noch immer jede Spur. Die Täter hatten im Haus die Räume durchsucht und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro erbeutet. Einen Tresor, den die Einbrecher ebenfalls entwendet wollten, mussten sie auf der Flucht zu ihrem Pkw zurück lassen und konnte den Geschädigten zurück gebracht werden. Der angerichtete Sachschaden ist noch nicht genau bezifferbar.

Bei den Tätern handelt es sich um vier dunkel gekleidete Männer im Alter von 25-30 Jahren mit südländischem Aussehen. Zwei der Männer haben einen Bart, einer trug eine rote Baseball-Cap unter einer Kapuze, der vierte hatte dunkle, lockige Haare und trug keine Kopfbedeckung.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kripo Aschaffenburg zu melden.
Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte nochmals betonen, wie wichtig eine rasche Verständigung der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen ist. Dank dem aufmerksamen Verhalten und der raschen Mitteilung der beiden Zeugen an die Polizei, war es möglich, sehr schnell eine Vielzahl von Einsatzkräften zum Tatort zu bringen und sofort wichtige Maßnahmen einzuleiten. Personen, die etwas beobachten, das mit Einbrechern in Verbindung stehen könnte, sollten daher wie die Zeugen in diesem Fall nicht zögern, sofort die Polizei anzurufen sobald ihnen etwas Verdächtiges auffällt.

 

Bei Kontrolle Widerstand geleistet – 25-jähriger aus Personengruppe extrem aggressiv – Zwei Beamte verletzt

BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. Am späten Donnerstagabend ist es im Rahmen einer Personenkontrolle zu mehrfachen, teils extremen Widerstandshandlungen eines 25-Jährigen gekommen. Nach der vorläufigen Festnahme hatten mehrere Begleiter des Mannes versucht, in die Polizeidienststelle vorzudringen. Zwei Beamte erlitten im Rahmen der Geschehnisse Verletzungen, waren aber weiter dienstfähig.
Gegen 23:00 Uhr war eine Streifenbesatzung der Bad Brückenauer Polizei auf eine sichtlich alkoholisierte Personengruppe in der Bahnhofstraße aufmerksam geworden. Bei dem Versuch, einen 25-Jährigen einer Kontrolle zu unterziehen, herrschte aus der Gruppe heraus direkt eine aufgeheizte Stimmung gegenüber den Polizeibeamten. Der 25-Jährige versuchte in der Folge, einem Polizisten gegen das Schienbein zu treten und beleidigte den Beamten mit einem unflätigen Schimpfwort. Danach versuchte der Beschuldigte zu flüchten, wurde aber von der Streife eingeholt und festgehalten. Bei sich anschließenden Fesselung wehrte sich der Mann bereits extrem und die umstehende Personengruppe provozierte verbal. Ein Polizeidiensthundeführer war unterstützend schnell vor Ort und der 25-Jährige wurde in ein Dienstfahrzeug gebracht. Hier äußerte er mehrfach, dass er die Beamten umbringen wolle.

Nachdem der vorläufig Festgenommene im Innenhof der Polizeiinspektion Bad Brückenau aus dem Dienstfahrzeug aussteigen sollte, schlug er seinen Kopf absichtlich gegen die Scheibe eines VW-Busses, die dabei zu Bruch ging. Kurz darauf spuckte er einem Beamten ins Gesicht. Da sich der Beschuldigte am Kopf verletzt hatte, kamen ein Rettungswagen und ein Notarzt auf die Polizeidienststelle. Zu dieser Zeit versammelte sich eine Personengruppe vor der Bad Brückenauer Inspektion und versuchte durch lautstarke Rufe und Klingeln in die Räume vorzudringen. Nachdem weitere Streifen zur Unterstützung vor Ort waren, konnte letztlich ein Platzverweis gegen die Gruppe durchgesetzt werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde eine Blutentnahme bei dem sichtlich stark alkoholisierten 25-Jährigen angeordnet. Da der Notarzt nicht ausschließen konnte, dass sich der Beschuldigte eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, wurde er unter Polizeibegleitung in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht. Auch auf dem Weg dorthin versuchte er weiterhin, den mitfahrenden Polizeibeamten zu beißen, was allerdings unterbunden werden konnte.

Die beiden bei der Festnahme eingesetzten Polizeibeamten erlitten leichtere Verletzungen, konnten aber ihren Dienst weiter fortsetzen.

 

Nach mehreren Wohnungseinbrüchen – 33-jähriger Tatverdächtiger identifiziert

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Nach mehreren Einbrüchen in Wohnhäuser, die sich Mitte Oktober ereignet haben, haben die Ermittlungen der Kripo Würzburg jetzt zur Identifizierung eines 33-Jährigen geführt, der als dringend tatverdächtig einzustufen ist. Bei den drei Wohnungseinbrüchen entstand ein Beuteschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg dauern unterdessen weiter an.
In der Zeit zwischen den Abendstunden des 14. Oktober bis zu den Morgenstunden des 16. Oktober war es im Würzburger Ortsteil Frauenland zu insgesamt drei Einbrüchen in Wohnhäuser gekommen. Einmal in der Schadewitzstraße und zweimal in der Gertrud-von-le-Fort-Straße hatte der Unbekannte zugeschlagen. In den vorliegenden Fällen verschaffte sich der Täter gewaltsam Zutritt zu den Wohnungen und suchte nach Beute. Bei einem Fall nahm der Einbrecher ein Mac-Book im Wert von 1000 Euro mit, in einem weiteren Fall erbeutete er Schmuck im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Beim dritten Einbruch ging der Täter offenbar leer aus.

Die umfangreichen Ermittlungen der Kripo Würzburg haben jetzt dazu geführt, dass ein 33-Jähriger als dringend tatverdächtig einzustufen ist. Es liegen auch konkrete Hinweise darauf vor, dass er auch in anderen Bundesländern mit gleicher Masche aktiv war. Der Mann ist derzeit unbekannten Aufenthalts. Der Sachbearbeiter der Kripo wird nach Abschluss der Ermittlungen entsprechende Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft Würzburg übersenden. Die Strafverfolgungsbehörde wird dann entscheiden, ob ein Haftbefehl gegen den im Ausland gemeldeten Mann beantragt wird.

 

Nach Ermittlung von 36-jährigen Tatverdächtigen – Richter erlässt Haftbefehl wegen Exhibitionistischer Handlungen vor Kindern

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt

SCHWEINFURT UND LKR. HASSFURT. Nachdem ein Unbekannter in Schweinfurt Kindern als Exhibitionist gegenübergetreten war und im Landkreis Haßfurt ein Kind beobachtet und angesprochen hatte, hat die Kripo Schweinfurt einen 36-jährigen Tatverdächtigen aus dem Raum Schweinfurt ermitteln können. Die Kripo hatten den Mann bereits seit Wochen im Visier. Mit den vorliegenden Ermittlungserkenntnissen konnte in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt nun ein Haftbefehl gegen den Beschuldigten erwirkt werden.
Wie bereits berichtet, ist der Beschuldigte dringend verdächtig, Ende Oktober in Schweinfurt zwei Mädchen im Alter von acht und zehn Jahren als Exhibitionist gegenüber getreten zu sein. Der Mann hatte sich morgens in der Öffentlichkeit jeweils vor den Kindern entblößt und an seinem Geschlechtsteil manipuliert.

Intensive Ermittlungen der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt waren die Folge. Am Donnerstag hat das Amtsgericht Schweinfurt dann einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 36-Jährigen erlassen. Der Beschuldigte wurde am Donnerstagmittag durch Schweinfurter Polizisten festgenommen und am Freitagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nach der Eröffnung des Haftbefehls brachten die Beamten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen der Sachbearbeiterin der Kripo Schweinfurt wegen Exhibitionistischen Handlungen vor Kindern dauern weiterhin an. Die Kripo Schweinfurt ist noch immer auf der Suche nach möglichen weiteren Geschädigten im Großraum Schweinfurt und Haßfurt.

Der Tatverdächtige nutzt einen weißen Kleinwagen mit auswärtiger Zulassung und kann folgendermaßen beschrieben werden:
Er ist 36 Jahre alt, hat kurze dunkle Haare, eine normale Figur mit breiten Schultern. Er trägt meist schwarze Kleidung und ist Raucher.
Wer nähere Angaben zu weiteren Fällen machen oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

 

Einbruch in Ärztehaus – Mehrere Praxen angegangen – Bargeld entwendet

WÜRZBURG / INNENSTADT. Zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh ist ein Einbrecher in ein Ärztehaus eingestiegen. In zwei separaten Praxen suchte der Unbekannte nach Brauchbarem und verschwand mit mehreren hundert Euro Bargeld. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt jetzt auch Zeugenhinweise entgegen.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 19:00 Uhr, und Freitag, 06:00 Uhr, hatte der Einbrecher eine im Innenhof gelegene Eingangstüre des Gebäudes in der Bismarkstraße aufgehebelt. In zwei Praxen drang der Unbekannte ein. Die Öffnungsversuche eines Möbeltresors liefen ins Leere. Letztlich nahm der Täter mehrere Geldkassetten mit wenigen hundert Euro Bargeld mit. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Die Kriminalpolizei Würzburg hofft bei den weiteren Ermittlungen auch auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1730 zu melden.

 

 

In Einfamilienhaus eingebrochen – Täter nutzt Abwesenheit der Bewohner aus

ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagabend ist ein Einbrecher in ein freistehendes Einfamilienhaus eingestiegen. Erbeutet hat der Unbekannte Schmuck von noch unbekanntem Wert. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen 19:00 Uhr und kurz nach 22:00 Uhr hatte der Täter die kurzzeitige Abwesenheit der Bewohner des Hauses in der Holbeinstraße ausgenutzt. Über ein gewaltsam geöffnetes Badfenster verschaffte sich der Einbrecher Zutritt ins Innere. Bei der Suche nach Beute nahm der Einbrecher wohl zielgerichtet nur Schmuck mit. Der Gesamtwert ist bislang noch unbekannt. Nach der Rückkehr der Geschädigten leitete die Polizeiinspektion Aschaffenburg noch eine Fahndung nach potentiellen Tatverdächtigen ein. Diese Maßnahme verlief ergebnislos.
Die Polizeiinspektion Aschaffenburg nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Wer Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-0 zu melden.

 

 

Zwei Einbrüche in Wohnhäuser – Täter stößt auf Hausbewohnerin – Polizei hofft auf Zeugenhinweise

HÖCHBERG, LKR. WÜRZBURG. Im Laufe des Donnerstag sind Unbekannte in zwei Wohnhäuser eingebrochen. In einem Fall traf der Eindringling auf die im Wohnzimmer schlafende Hausbewohnerin und flüchtete Hals über Kopf. Im zweiten Fall kam der Täter an Bargeld, Schmuck und Uhren. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land nimmt jetzt auch Zeugenhinweise entgegen.
Gegen 17:00 Uhr hatte sich der Einbrecher über die Haustüre gewaltsam Zutritt zu dem Wohnhaus An den Forstäckern verschafft. Im Wohnzimmer schlief zu diesem Zeitpunkt die Bewohnerin auf der Couch. Die Geschädigte ging zunächst davon aus, dass ihr Sohn heimgekommen war. Erst gegen 20:30 Uhr war sie auf die Beschädigungen an der Eingangstüre aufmerksam geworden und verständigte die Polizei. Der Täter war wohl unerwartet auf die Frau gestoßen und hatte ohne Beute die Flucht angetreten.

Zwischen 09:00 Uhr und 17:45 Uhr war ein Unbekannter über eine Balkontüre in das freistehende Einfamilienhaus in der Hans-Sachs-Straße eingedrungen. Im Innern durchsuchte der Täter alle Räume nach Brauchbarem. Mit Schmuck, hochwertigen Uhren und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro suchte der Einbrecher unerkannt das Weite. Nach der Mitteilung an die Polizei leitete die Polizeiinspektion Würzburg-Land noch eine Fahndung ein, die leider nicht zur Feststellung von etwaigen Tatverdächtigen führte.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat in beiden Fällen die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, die mit den Einbrüchen in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.

 

Versuchter Einbruch in Kinokomplex – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

WÜRZBURG / INNENSTADT. Am frühen Donnerstagmorgen hat ein Unbekannter versucht, gewaltsam in ein Kino einzusteigen. Offenbar hat die Alarmanlage den Täter verschreckt, der anschließend unerkannt das Weite suchte. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Gegen 06:45 Uhr hatte sich der Einbrecher an der Gebäuderückseite des Kinokomplexes in der Veitshöchheimer Straße zu schaffen gemacht. Er öffnete eine Türe gewaltsam und löste dadurch die Alarmanlage aus. Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt waren schnell vor Ort und suchten das komplette Gebäude ohne Ergebnis ab. Der Unbekannte war nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht ins Innere vorgedrungen. Der Sachschaden an der Türe wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
In der Folge hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Wer verdächtige Personen beobachtet hat, die mit dem versuchten Einbruch in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Schwerer Verkehrsunfall – zwei Tote bei Frontalzusammenstoß

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Ein schwerer Verkehrsunfall am frühen Freitagmorgen hat zwei Todesopfer gefordert. Eine 19-Jährige und ein 47-Jähriger waren mit ihren Fahrzeugen am Ende einer langgezogenen Rechtskurve frontal zusammengestoßen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ist auch ein Sachverständiger vor Ort. Die Staatsstraße 2435 ist zur Stunde (Stand 09:40 Uhr) für die Unfallaufnahme noch komplett gesperrt.
Auf der Staatsstraße zwischen Wiesenfeld und Steinbach auf der Höhe der Abfahrt nach Halsbach sind gegen 05:30 Uhr ein in Richtung Wiesenfeld fahrender Skoda und ein in Richtung Steinbach fahrender Mercedes aus bislang unbekannter Ursache frontal auf regennasser Fahrbahn zusammengestoßen. Anschließend schleuderten die beiden Pkw jeweils in den Straßengraben. Für die 19-Jährige Fahrerin des Skodas und den 47 Jahre alten Mercedesfahrer kam jede Hilfe zu spät. Die junge Frau aus dem Landkreis Main-Spessart und den Mann aus dem Landkreis Würzburg wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und verstarben an der Unfallstelle. Um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger hinzugezogen.

Mit der Unfallaufnahme ist die Polizeiinspektion Karlstadt betraut. Die Beamten werden durch die Polizei aus Lohr am Main sowie rund 40 Feuerwehrkräfte der umliegenden Gemeinden tatkräftig unterstützt. Für die Strecke zwischen Wiesenfeld und Steinbach ist eine Umleitung eingerichtet. Die Sperrung der Straße muss voraussichtlich noch für eine Stunde aufrechterhalten werden.