Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 19.08.2015

socaljournalist / Pixabay Archivbild : Frau/Beamtin mit Waffe

Fahrradreifen vor Haus platt gestochen – Hinweise erbeten

ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte an insgesamt zehn Fahrrädern die Reifen beschädigt, die im Freien vor einem Haus abgestellt waren. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

 

Zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt in der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ein Unbekannter in einem frei zugänglichen Außenbereich des Wohnhauses in der Paulusstraße die Reifen von zehn Fahrrädern platt gestochen. Die Höhe des Gesamtsachschadens ist noch nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Verdächtiges in diesem Zusammenhang beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Nach Angriff zweier Männer auf 49-Jährigen – Kripo sucht Zeugen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 19.08.2015

WÜRZBURG. Nach der der körperlichen Auseinandersetzung zweier Männer mit einem 49-jährigen Geschädigten, in deren Verlauf auch Bargeld abhandengekommen ist, ermittelt die Kripo weiter in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Zur genauen Rekonstruktion des Tatgeschehens sucht der Sachbearbeiter jetzt Zeugen, die sich am frühen Freitagmorgen im Bereich der Tankstelle aufgehalten haben.

 

Wie bereits berichtet, hatte ein Zeuge gegen 06:00 Uhr die Schlägerei zwischen drei Männern im Außenbereich der Tankstelle in der Nürnberger Straße gemeldet. Ein 49 Jahre alter Mann war nach ersten Ermittlungen massiv von zwei Kontrahenten angegriffen worden. Mit Gesichtsverletzungen musste er in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Im Zuge der Geschehnisse ist dem Geschädigten auch Bargeld entwendet worden.

Polizeibeamte nahmen auf einem nahegelegenen Parkplatz zwei dringend Tatverdächtige im Alter von 16 und 47 Jahren vorläufig fest. Der 47-Jährige sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft.

Bei den weiteren Ermittlungen des Sachbearbeiters können jetzt Hinweise von Zeugen wichtig sein, die sich bereits vor der Tatzeit ab etwa 05:30 Uhr im Bereich der Tankstelle in der Nürnberger Straße an der Ecke zur Werner-von-Siemens-Straße aufgehalten haben. Diese Personen werden dringend gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Pkw mit Anhänger schleudert quer über die Autobahn – Endstation Betonwand

GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es auf der A 3 in Fahrtrichtung Passau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw samt Anhänger und einem Lkw gekommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand und der Verkehr konnte zweispurig an der Unfallstelle vorbeifließen.

 

Gegen Mitternacht war der 25-jährige Fahrer eines Pkw Audi aus Gießen fuhr mit seinem Gespann auf Höhe der Einfahrt Aschaffenburg-Ost auf dem mittleren von drei Fahrstreifen unterwegs, um an einem Lastzug aus Ansbach vorbeizufahren. Während dieses Überholvorgangs kam es zur seitlichen Kollision zwischen dem Pkw-Gespann und dem Lastzug. Offen ist bislang noch die Frage, wer von den beiden Fahrzeugen auf die jeweils andere Fahrbahnseite gekommen ist. Nach dem seitlichen Anstoß lenkte der Pkw-Fahrer ruckartig nach links und verlor dabei die Kontrolle über sein Gespann. Vom linken Fahrstreifen aus steuerte er wieder nach rechts und schleuderte mit dem Gespann erneut gegen die linke Seite des Lastzuges. Anschließend drehte sich das Gespann, kam vor dem Lastzug nach rechts ab und stieß am rechten Fahrbahnrand gegen die Betonwand. Dabei riss der Anhänger vom Pkw ab. Stark demoliert kamen der Pkw und der Anhänger auf dem Standstreifen zum Stehen. Der 40-jährige Lkw-Fahrer konnte seinen Zug gefahrlos ebenfalls auf dem Standstreifen anhalten. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Schadenssumme beträgt etwa 18.000 Euro. Pkw und Anhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Lastzug konnte die Fahrt fortsetzen.

An der Unfallstelle waren der Stand- und der rechte Fahrstreifen für knapp 3 Stunden blockiert. Der Verkehr wurde zweispurig links an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Aufgrund der geringen Verkehrsdichte kam es nur zu leichten Behinderungen. Da an der Unfallstelle Betriebsstoffe des Pkw ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn mittels eines Spezialgerätes zur Ölspurbeseitigung gereinigt werden. Kräfte der Autobahnmeisterei sicherten derweil die Unfallstelle ab.

In Bäckerei eingebrochen – Polizei durchsucht Gebäude – Täter bereits verschwunden

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein Unbekannter in eine Bäckereifiliale eingebrochen. Da nicht auszuschließen war, dass sich der Einbrecher noch im Gebäude aufhält, war die Aschaffenburger Polizei mit mehreren Streifen vor Ort. Der Täter war aber bereits mit seiner Beute geflüchtet. Die Kripo ermittelt und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

Am Mittwoch gegen 00:50 Uhr war eine Angestellte der Bäckerei in der Aschaffenburger Straße zum Arbeitsbeginn gekommen. Sie stellte eine aufgebrochene Eingangstüre und Licht im ersten Stock des Gebäudes fest. Sie verständigte den Polizeinotruf und mehrere Streifenbesatzungen machten sich auf den Weg zum Tatort. Ein Polizeidiensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg durchsuchte mit seinem Vierbeiner die Räumlichkeiten. Der Täter war aber bereits verschwunden. Mitgenommen hatte er einen Möbeltresor, der mit Wechselgeld befüllt war. Der Schaden an aufgebrochenen Türen wird auf 1.000 Euro geschätzt. Nach den Feststellungen der Kriminalpolizei war am Dienstabend zum Geschäftsschluss um 18:30 Uhr noch alles in Ordnung.

Die Kripo Aschaffenburg hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur Tatzeit Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Silozug fährt auf Autobahnabfahrt rückwärts und prallt gegen Pkw – anschließende Flucht bis auf A 71

WÜRZBURG. Einen folgeschweren Verkehrsverstoß hat ein Lkw-Fahrer am Dienstagmorgen auf der A 3 auf Höhe der Abfahrt Heidingsfeld begangen. Weil er die richtige Ausfahrt verpasst hatte, stieß er zurück. Eine dahinter abfahrende Autofahrerin versuchte durch Hupen und Rückwärtsfahren eine Kollision zu verhindern. Es kam jedoch zum Zusammenstoß mit Sachschaden in vierstelliger Höhe. Der Kraftfahrer flüchtete anschließend und wurde 45 Minuten später auf der A 71 von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck angetroffen.

Es war kurz 05:00 Uhr, als einer 35-jährigen Audi-Fahrerin in der Autobahnausfahrt ein zurücksetzender Silozug entgegen kam. Aufgrund mangelnder Ausweichmöglichkeiten blieb ihr nichts anderes übrig, als durch Hupen auf sich aufmerksam zu machen. Da dies nichts brachte und der Lkw immer näher kam, legte sie zum Ausweichen ebenfalls den Rückwärtsgang ein. Dieses Manöver schlug fehl und es kam zu einem Zusammenstoß. Mit massiv eingedrückter Fahrzeugfront folgte die Frau dem wegfahrenden Silozug, um die Versicherungsdaten auszutauschen.

Dieser entfernte sich jedoch. Mit Hilfe der Polizei Würzburg konnte die Halterfirma schnell ermittelt werden. Der zuständige Disponent forderte den Fahrer, der inzwischen auf der A 71 bei Schweinfurt war, zur Anhaltung auf. Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck sicherten Unfallspuren und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Die junge Frau darf nun zumindest auf Schadensregulierung hoffen, glücklicherweise wurde sie nicht verletzt und kam mit einem Schock davon.

Maschinenpistole entpuppt sich als Luftdruckwaffe – Ermittlungen gegen Besitzer

LOHR A.MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Einen schwarzen BMW kontrollierten Beamte der Polizei Lohr am Mittwochnacht in der Rodenbacher Straße.

Kurz nach 01:00 Uhr war den Ordnungshütern nicht nur die militärisch anmutende Bekleidung der 18 und 21 Jahre alten Insassen aufgefallen, sondern auch eine Maschinenpistole, die hinter dem Fahrersitz lag. Bei der Maschinenpistole handelte es sich um eine Luftdruckwaffe, die der 21-jährige Fahrer zwar besitzen darf, nicht erlaubt ist hingegen der Transport, wenn dabei die Waffe zugriffsbereit ist.

Zwei weitere Luftdruckwaffen fanden sich ordnungsgemäß versperrt und damit nicht zugriffsbereit im Kofferraum des Pkw. Die jungen Männer gaben an, zuvor auf einem Privatgelände Schießübungen durchgeführt zu haben. Gegen den 21-Jährigen wird nun Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.

Versuchter Pkw-Aufbruch – Kripo ermittelt

WÜRZBURG. Zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag der vergangenen Woche hat ein Unbekannter versucht, einen Geländewagen auf dem Grundstück eines Autohauses aufzubrechen. Ohne das Fahrzeug geöffnet zu haben flüchtete der Täter. Die Kripo Würzburg ermittelt und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zwischen Dienstagabend, den 11. August und Mittwochvormittag, den 12. August, hatte der Täter versucht, den Audi Q7 auf dem Gelände des Autohauses in der Nürnberger Straße aufzuhebeln. Der Schaden an der Verriegelung des Autos wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch darauf, dass Zeugen Hinweise geben können. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Versuchter Einbruch in Wohnung – Zeugen gesucht

GEMÜNDEN, LKR. MAIN-SPESSART. Innerhalb der letzten zehn Tage hat ein Unbekannter versucht, in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzusteigen. Ohne in den Räumlichkeiten gewesen zu sein suchte der Einbrecher das Weite. Die Polizeistation Gemünden hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

In dem Zeitraum zwischen Samstag, 8. August, bis Dienstagnachmittag hatte der Täter versucht, die Wohnungstüre in einem Mehrfamilienhaus in der Frühlingstraße aufzuhebeln. Trotz mehrfacher Ansätze hielt die Türe stand und der Unbekannte flüchtete ohne Beute. Der Sachschaden wird auf 200 Euro geschätzt.

Die Polizeistation Gemünden hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in diesem Zusammenhang bemerkt hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09351/9741-0 zu melden.

PP Unterfranken