Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 20.11.2015

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Dieb entwendet Geldbörse aus Wohnung

GROSSHEUBACH, LKR. MILTENBERG. Während die Geschädigte im Garten gearbeitet hat, hat ein Unbekannter am Mittwochmittag deren Geldbörse aus der Wohnung gestohlen. Vom Täter fehlt jede Spur, die Miltenberger Beamten nehmen Zeugenhinweise entgegen.
In der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr hatte die Bewohnerin des Anwesens im Dompfaffenweg in ihrem Garten gearbeitet, während die Haustüre nicht verschlossen war. Dies muss ein Unbekannter ausgenutzt haben und ins Haus eingedrungen sein. Dort entwendete der Täter aus der im Flur abgestellten Handtasche die Geldbörse der Frau mit samt mehreren hundert Euro Bargeld. Sachschaden ist nicht entstanden.
Zeugen, die Hinweise geben können, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09371/945-0 zu melden.

 

Achtung! Enkeltrickbetrüger aktiv – Falsche Enkelin ruft an

ASCHAFFENBURG. Ein aktueller Fall des telefonischen Enkeltrickversuchs hat sich am späten Freitagvormittag ereignet. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt vor weiteren Anrufen!
Gegen 11:45 Uhr hatte eine weibliche Unbekannte bei einer Seniorin in der Gailbacher Straße angerufen. Mit der Frage „Oma, kennst Du mich nicht?“ stieg die Betrügerin in die typische Masche ein, um ein Verwandtschaftsverhältnis vorzutäuschen. Der Rentnerin war sofort klar, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt und legte auf.
Naturgemäß starten die Betrüger mehrere Anrufversuche. Deswegen warnt das Polizeipräsidium Unterfranken vor weiteren Anbahnungsgesprächen. In den nächsten Stunden sollten Seniorinnen und Senioren besonders wachsam sein.
Folgende Tipps gibt das Polizeipräsidium Unterfranken:
•Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen.
•Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
•Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert.
•Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
•Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung.
•Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
•Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

 

Einbrecher in Einfamilienhaus – Polizei sucht Zeugen

MAINBERNHEIM, LKR. KITZINGEN. Die Abwesenheit der Bewohner haben Einbrecher in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ausgenutzt. Sie drangen über ein Fenster in das Wohnhaus ein und suchten in Schubladen und Schränken nach Beute. Die Kitzinger Polizei ermittelt.
Die Täter waren in der Zeit von Mittwoch, 17:00 Uhr, bis Donnerstag, 09:00 Uhr, in der Drahnstraße aktiv. Sie hatten an einem Einfamilienhaus ein Fenster aufgebrochen und gelangten so in die Wohnräume und den Keller, wo sie nach Wertgegenständen suchten. Was genau entwendet wurde, steht aktuell noch nicht fest. Der Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf rund 500 Euro belaufen.
Die Kitzinger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt unter Tel. 09321/141-0 sachdienliche Hinweise von Zeugen entgegen.

 

 

Drogen und hohe Bargeldsumme sichergestellt – 34-Jähriger in Untersuchungshaft – Kripo ermittelt wegen Handels mit Betäubungsmitteln

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 20.11.2015

LKR. KITZINGEN. Im Rahmen einer groß angelegten Durchsuchungsaktion hat die Würzburger Kripo in Zusammenarbeit mit dem Unterstützungskommando der Bereitschaftspolizei Würzburg am Dienstag unter anderem knapp 900 Gramm Amfetamin und mehrere tausend Euro sichergestellt. Einer der Tatverdächtigen sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nachdem sich im Rahmen von Ermittlungen konkrete Hinweise ergeben hatten, dass im Landkreis Kitzingen mit Betäubungsmitteln Handel getrieben wird, hatte die Würzburger Kripo in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht Würzburg erwirkt. Am Dienstagmorgen hatten die Beamten dann die Wohnung eines 34-Jährigen im Landkreis Kitzingen betreten. Die Polizisten stellten dort insgesamt über 750 Gramm Amfetamin sicher. Bei dem Tatverdächtigen fand man außerdem mehrere tausend Euro mutmaßliches Drogengeld. Vieles spricht dafür, dass der Beschuldigte mit dem Betäubungsmittel einen schwungvollen Handel trieb, das Geld wurde daher sichergestellt. Der Beschuldigte selbst wurde festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nachdem dieser einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hatte, brachten die Beamten den 34-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt.

Bei einer weiteren Durchsuchung am Dienstag bei einem 57-Jährigen, der im Verdacht steht, mit dem 34 Jahre alten Beschuldigten zusammen zu arbeiten, wurden die Beamten ebenfalls fündig. Zunächst hatte ein 35 Jahre alter Besucher des Tatverdächtigen versucht, über den Balkon zu flüchten und dabei auch ein Stück Haschisch weg zu werfen. Die Beamten waren jedoch schneller und sammelten die Kleinstmenge Haschisch ein. Auch der Flüchtende war schnell festgenommen worden. Nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort wurde er wieder frei gelassen.

Die Polizisten stellten außerdem 130 Gramm Amfetamin bei dem 57-jährigen Wohnungsbesitzer sicher. Nach der Durchführung umfangreicher Maßnahmen wurde der 57-Jährige auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft Würzburg zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg gegen mehrere Beschuldigte wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, insbesondere wegen Handels mit Betäubungsmitteln, dauern an.

 

 

Omnibus am Busbahnhof aufgebrochen – Kleingeld entwendet – Kripo hofft auf Hinweise

WÜRZBURG. Zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh hat ein Unbekannter die Seitenscheibe eines geparkten Busses eingeschlagen und anschließend Münzgeld entwendet. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch darauf, dass Zeugen Verdächtiges beobachtet haben.
In der Tatzeit zwischen Mittwoch, 20:00 Uhr, und Donnerstag, 08:00 Uhr, war der Omnibus am Bussteig 10 am Bahnhofsplatz, in der Nähe des Hochhauses, abgestellt. Es handelte sich bei dem Fahrzeug um ein neueres Mercedes-Modell, oben weiß und unten grünfarbig abgesetzt. Der Täter schlug eine Scheibe der hinteren Flügeltüre ein und gelangte so in den Bus. Mit wenigen Euro Kleingeld aus dem Münzwechsler suchte der Unbekannte das Weite.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Verdächtiges beobachtet hat, das zur Aufklärung der Tat beitragen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Enkeltrickbetrüger lassen nicht locker – 27 registrierte Anrufe in Mainfranken – keine Geldübergabe

BEREICH MAINFRANKEN. Mit einer regelrechten Welle von 27 polizeilich registrierten Anrufen haben die Enkeltrickbetrüger am Donnerstag versucht, an Bargeld zu kommen. In allen bekannt gewordenen Fällen liefen die Anrufe ins Leere und die Betrüger gingen leer aus. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt vor der Betrugsmasche, die wohl auch in der Zukunft weiter zur Anwendung kommen wird.
Die zahlreichen Anrufe von falschen Nichten, Neffen, Töchtern und Bekannten hatten gegen 11:00 Uhr in Kitzingen gestartet. Bis kurz nach 17:00 Uhr sind der Unterfränkischen Polizei insgesamt 27 Anrufe der Telefonbetrüger von überwiegend weiblichen Geschädigten in Kist, Estenfeld, Bergtheim, Gerbrunn, Würzburg und Randersacker gemeldet worden. Die Vorgehensweise war altbekannt. Mit einer geschickten Gesprächsführung versuchten die Täter den Eindruck eines Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsverhältnisses vorzutäuschen. In der Mehrzahl der Fälle kamen direkt hohe Bargeldforderungen im Bereich von mehreren zehntausend Euro wegen des beabsichtigten Kaufs von Wohnungen.

Glücklicherweise ist der Polizei bislang kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger an Bargeld gekommen waren. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiterhin eindringlich vor den Enkeltrickbetrügern. Derzeit nutzen die Betrüger vermehrt den vorgespielten Immobilienkauf als Grund einer Geldforderung. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Masche immer wieder abgewandelt wird.

Weiter stellen die Ermittler fest, dass die Täter in Telefonbüchern gezielt nach Vornamen suchen, die auf ein höheres Lebensalter schließen lassen und auch gleichzeitig die entsprechende Wohnanschrift mit angegeben ist.
Deshalb gibt die Polizei folgende allgemein gültigen Tipps:
•Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen.
•Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
•Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert.
•Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
•Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung.
•Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
•Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.