Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 21.07.2015

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Drei Verletzte bei Unfall auf Staatsstraße – 50-Jähriger in Lebensgefahr

OBERTHULBA, LKR. BAD KISSINGEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2291 bei Oberthulba ist am Dienstagnachmittag ein 50-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Zwei weitere Verletzte kamen mit Rettungswägen ins Krankenhaus.

Kurz nach 15.30 Uhr war eine 46-jährige Hamburgerin mit einem Opel in Richtung Reith unterwegs und wollte an der Anschlussstelle Bad Kissingen / Oberthulba wohl nach links auf die A 7 in Richtung Fulda abbiegen. Offenbar übersah sie hierbei einen entgegenkommenden Audi, der auf der Staatsstraße in Richtung Oberthulba fuhr.

Es kam in der Folge zur Kollision und der Audi geriet ins Schleudern. Möglicherweise überschlug sich der Pkw dann noch, bevor er auf der Seite zum Liegen kam. Am Steuer saß ein 50 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen. Er erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine drei Jahre ältere Beifahrerin und die Lenkerin des Opels kamen ebenfalls verletzt ins Krankenhaus.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 15.000 Euro belaufen.

Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch die Hammelburger Polizei. Zusätzlich befanden sich mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes und rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Oberthulba, Thulba und Elfershausen im Einsatz. Der Verkehr auf der Staatsstraße wurde durch die Einsatzkräfte an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Auf der A 7 war die Abfahrt an der Anschlussstelle Bad Kissingen / Oberthulba kurzfristig gesperrt.

Jahrelange Einbruchsserie geklärt – Beute im sechsstelligen Bereich – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 21.07.2015

REGION WÜRZBURG. Nach der Festnahme zweier Männer, die im dringenden Verdacht stehen, in der Zeit von 2011 bis 2014 eine Vielzahl von Einbrüchen in Gewerbeobjekte und Wohnungen begangen zu haben, sind die Ermittlungen einer Ermittlungskommission der Kriminalpolizei Würzburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt wurden, abgeschlossen. Ende Juni hat die Staatsanwaltschaft Anklage zum Landgericht Würzburg erhoben.

 

Wie bereits berichtet, war die Kriminalpolizei Würzburg nach monatelangen Ermittlungen zwei Beschuldigten im Alter von 25 und 35 Jahren auf die Spur gekommen. Es hatten sich konkrete Verdachtsmomente ergeben, dass sie wohl für eine Vielzahl von Einbrüchen im Landkreis als auch in der Stadt Würzburg und in einigen Fällen auch im benachbarten Baden-Württemberg verantwortlich sind. Ziel der Einbrecher waren vorrangig Gewerbeobjekte, aber auch Wohnungen. Die Einbruchsserie hatte sich über drei Jahre hingezogen.

Im Oktober 2014 erwirkte die Staatsanwaltschaft Würzburg mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Beim Vollzug konnten die Beamten eine Vielzahl von Beweismitteln und Beutestücken aus den Einbrüchen sicherstellen. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Einer der beiden sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Auch gegen den Komplizen erging Haftbefehl, der allerdings gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Bei ihren Ermittlungen fanden die Kripobeamten heraus, dass sowohl die Einbrüche als auch der anschließende Absatz der Beute bis ins kleinste Detail geplant und mit großem technischem Know-how unter Einsatz modernster technischer Mittel durchgeführt wurde. Sogar die bei den Einbrüchen eingesetzten technischen Geräte stammten selbst aus früheren Einbrüchen. Für den Abtransport der Beute wurde teilweise ein speziell ausgestattetes Fahrzeug verwendet, das unter anderem mit einem besonders getarnten Versteck für Personen und größere Beutestücke ausgestattet war. Es gibt auch Hinweise, dass die Täter erbeuteten Schmuck eigenhändig einschmolzen und das Edelmetall verkauften.

Nach den erfolgten Durchsuchungen und der vorläufigen Festnahme der Tatverdächtigen war die Arbeit der Ermittlungskommission noch lange nicht beendet. Akribisch werteten die Kriminalbeamten Spuren und Beweismittel aus. Im Winter 2014 kamen auch polizeiliche Taucher zum Einsatz. Diese konnten mehrere Tresore aus dem Main bergen, die verschiedenen Einbrüchen zugeordnet werden konnten. Im Sommer 2015 waren dann die kriminalpolizeilichen Ermittlungen abgeschlossen, so dass der Vorgang an die Staatsanwaltschaft Würzburg abgegeben werden konnte.

Nun hat die Staatsanwaltschaft Würzburg nach Abschluss der umfangreichen und sehr aufwändigen Ermittlungen am 30.06.2015 Anklage zum Landgericht Würzburg erhoben. Den beiden Angeschuldigten werden in den Jahren 2011 bis 2014 insgesamt 56 Einbruchsdiebstähle zur Last gelegt, wobei sie in 48 Fällen gemeinschaftlich gehandelt haben sollen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Angeschuldigten bei ihren Einbrüchen über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren Bargeld, Schmuck und wertvolles Werkzeug im Wert von ca. 380.000 Euro erbeuteten. Der bei der Tatausführung angerichtete Sachschaden beläuft sich auf die Gesamtsumme von etwa 400.000 Euro. In einer Vielzahl von Fällen wurden Tresore bereits am Tatort gewaltsam geöffnet oder zunächst entwendet und dann ausgeräumt.

Mit der Aufklärung dieser seit mindestens drei Jahren andauernden Straftatenserie ist es der Kripo Würzburg gelungen, eine der umfangreichsten Einbruchsserien der letzten Jahre in der Region Unterfranken und dem angrenzenden Baden-Württemberg aufzuklären.

Nach Unfall mit Langholztransporter – Bergungsarbeiten abgeschlossen

GEMÜNDEN OT LANGENPROZELTEN, LKR. MAIN-SPESSART. Nach einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Dienstag mit einem mit Langholz beladenen Lkw sind die Bergungsarbeiten inzwischen abgeschlossen. Die Kreisstraße zwischen Ruppertshütten und Langenprozelten ist somit wieder frei befahrbar.

Lkw
Foto: Polizei

Wie bereits berichtet, kam der Langholztransporter gegen 23:00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Kreisstraße MSP 19 ab. Das Fahrzeug durchbrach eine Leitplanke und stürzte eine ca. drei Meter tiefe Böschung hinunter. Das Fuhrwerk kippte auf die Seite, wobei sich der 40 Jahre alte tschechische Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzte. Der Lkw hat nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen um die 100.000 Euro betragen.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der aufwändigen Bergungsarbeiten war die Kreisstraße etwa elf Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet. Neben Beamten der Polizeiinspektion Lohr und der Polizeistation Gemünden befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gemünden und Langenprozelten im Einsatz.

Einbruch in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses – Kripo nimmt Hinweise entgegen

KARLSTEIN A.MAIN / OT DETTINGEN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagnachmittag ist ein Einbrecher in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses eingestiegen. Der Wert der Beute ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

In der kurzen Zeitspanne zwischen 15:00 Uhr und 16:30 Uhr war der Unbekannte in das Wohnhaus in der Auwanne eingebrochen. Über ein eingeschlagenes Fenster drang der Täter in die Erdgeschosswohnung ein und suchte nach Brauchbarem. Danach durchsuchte der Einbrecher noch eine weitere Wohnung in dem Haus. Was genau entwendet wurde, ist bislang noch nicht geklärt. Der Sachschaden wird auf 300 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hofft jetzt bei den weiteren Ermittlungen auch darauf, dass Zeugen Verdächtiges beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. 06021/857-1732 entgegengenommen.

Von schlafendem Eigentümer überrascht – Einbrecher flüchtet – Zeugen gesucht!

HAIBACH OT GRÜNMORSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagnachmittag ist ein Unbekannter in ein Wohnhaus in Grünmorsbach eingebrochen. In den Räumen traf der Täter dann unerwartet auf den schlafenden Eigentümer und verließ das Anwesen daraufhin fluchtartig. Jetzt ermittelt die Kripo Aschaffenburg.

Gegen 14:50 Uhr hat sich der Einbruch am Frankenring ereignet. Offenbar war der Täter durch ein Fenster in die Wohnräume gelangt, wo er sich in der Folge auf die Suche nach Wertgegenständen begab. Währenddessen traf der Einbrecher dann unerwartet auf den Hauseigentümer, der zu diesem Zeitpunkt seinen Mittagsschlaf hielt. Offenbar völlig überrascht machte sich der Langfinger sofort aus dem Staub.

Die Aschaffenburger Polizei leitete unmittelbar nach Eingang der Mitteilung eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein. Diese musste jedoch ergebnislos abgebrochen werden. Allerdings erhielten die Beamten bei ihren Ermittlungen Hinweise auf zwei verdächtige Personen, die kurz nach dem Einbruch mit einem Pkw davongefahren sein sollen.

Demnach haben Nachbarn offenbar beobachtet, dass gegen 15:00 Uhr ein Mann in ein bereits startendes Auto einstieg und das Fahrzeug auffällig schnell davon fuhr. Es soll sich dabei um einen grünen Kleinwagen mit auswärtigen Kennzeichen gehandelt haben. Der Mann soll laut Beschreibung 170 bis 175 cm groß und sportlich schlank sein. Er sei zur Tatzeit dunkel gekleidet gewesen. Über den Fahrer liegen bisher noch keine weiteren Erkenntnisse vor.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen und der Sachbearbeiter richtet nun folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am Montagnachmittag im Bereich des Frankenrings ebenfalls verdächtige Personen gesehen?
  • Wer kann nähere Angaben zu dem grünen Kleinwagen machen, in den der Beschriebene laut Zeugenangaben eingestiegen war?
  • Wer kann sonst irgendwelche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Schwimmbadkiosk – Täter erbeutet Bargeld

STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Von Sonntag auf Montag ist ein Unbekannter in den Kiosk im Waldschwimmbad eingebrochen. Dem Täter gelang es, mit einigen hundert Euro Bargeld unerkannt zu entkommen. Im Rahmen seiner Ermittlungen setzt der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg nun auch auf Zeugenhinweise.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat sich der Einbruch in der Zeit von Sonntagabend, 21.30 Uhr, bis Montagmorgen, 08.30 Uhr, ereignet. Wie die Beamten vor Ort feststellten, war der Täter gewaltsam in den Innenraum gelangt und hat sich dann offenbar auf die Suche nach Barem gemacht. Dabei fiel ihm auch der Geldbetrag in die Hände, mit dem er sich schließlich aus dem Staub machte. Der Einbrecher hinterließ zudem einen Sachschaden, der nach ersten Schätzungen etwa 700 Euro betragen dürfte.

Wer im fraglichen Zeitraum im Bereich der Sportfeldsiedlung irgendetwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg in Verbindung zu setzen. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. 06021/857-1732 entgegengenommen.

Einbrüche in Wohnhaus und Postfiliale – Tatzusammenhang wahrscheinlich – Polizei sucht Zeugen

OBERELSBACH OT WEISBACH UND BISCHOFSHEIM A. D. RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Aus einer Postfiliale in Bischofsheim hat am Dienstagmorgen ein Unbekannter mehrere tausend Euro Bargeld entwendet. Dem Sachstand nach deutet einiges darauf hin, dass die Tat mit einem Wohnungseinbruch in Weisbach im Zusammenhang steht, der sich ebenfalls in der Nacht zum Dienstag ereignete.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der Täter kurz nach 04:00 Uhr am Dienstagfrüh in die Postfiliale in Bischofsheim eingedrungen. In den Geschäftsräumen machte sich der Unbekannte dann auf die Suche nach Barem, wobei ihm der oben genannte Geldbetrag in die Hände fiel.

Im Zeitraum zwischen 04:00 Uhr und 04:15 Uhr ist ein Einbrecher gewaltsam in ein Wohnhaus in der Kappellenstraße in Weisbach eingedrungen. Hier war es dem Täter gelungen, mit einer Beute im Wert von mehreren hundert Euro zu entkommen.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Schweinfurt in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen übernommen. Den Beamten liegen Erkenntnisse vor, dass die beiden Taten möglicherweise im Zusammenhang stehen.

Bezüglich des Diebstahls aus der Postfiliale hat ein Zeuge unmittelbar am Tatort eine verdächtige Person festgestellt. Es soll sich dabei um einen Mann mit Schildmütze handeln, der zur Tatzeit in ein weißes Fahrzeug stieg und in unbekannte Richtung davonfuhr.

Im Rahmen seiner Ermittlungen richtet der Sachbearbeiter nun folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat im Zusammenhang mit dem Einbruch in Weisbach im Bereich der Kapellenstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt?
  • Wer hat am Dienstagmorgen im Bereich der Postfiliale in Bischofsheim verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann möglicherweise nähere Angaben zu dem weißen Fahrzeug machen, mit dem der Beschriebene davon gefahren sein soll?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Fälle beitragen könnten?

Hinweise werden bei der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 entgegengenommen.

Mehrere Unfälle auf der A 3 – Fahrbahn Richtung Nürnberg vollständig blockiert

KIST, LKR. WÜRZBURG. Gleich vier Verkehrsunfälle haben sich am Montagabend auf der A 3 bei Kist ereignet. Die Richtungsfahrbahn Nürnberg war dadurch vollständig blockiert. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 45.000 Euro belaufen.

Pkw
Foto: Polizei

Gegen 18:30 Uhr wollte ein 44-jähriger Kraftfahrer offenbar überholen und wechselte deshalb mit seinem Sattelzug auf den mittleren der drei Fahrstreifen. Dort fuhr ein 68-jähriger Mann aus Hessen, der mit seinem 3,5 Tonnen schweren Wohnmobil ebenfalls nach links auf die dritte Spur wechselte. Dabei übersah er allerdings, dass dieser Fahrstreifen nicht frei war. Ein 39-jähriger Mercedesfahrer holte rasch auf und krachte mit Wucht in das Heck des Wohnmobils dann noch auf den 40-Tonner. Alle Fahrer kamen dabei glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Der Mercedes und der Camper mussten abgeschleppt werden. Der Laster hingegen blieb fahrbereit.

Abgesplitterte Fahrzeugteile hatten sich auf der gesamte Fahrbahn verteilt, so dass diese maschinell gereinigt werden musste. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens bildete sich nur ein kurzer Stau, an dessen Ende drei Lasterfahrer nicht genügend aufpassten. Als sie den Fahrstreifen wechseln wollten, touchierten sie jeweils einen Pkw, der neben ihnen fuhr.

PP Unterfranken