Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 24.02.2016

Polizei News Unterfranken

Nach Konsum von Kräutermischung – 20-Jährige kollabiert und in Krankenhaus eingeliefert

WÜRZBURG. Eine 20-Jährige ist am Montagnachmittag vermutlich nach dem Konsum einer Kräutermischung am Place de Caen kollabiert. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.
Gegen 16:00 Uhr hatte eine Zeugin Rettungsdienst und Polizei in den Stadtteil Heuchelhof gerufen. Eine 20-Jährige hatte nach dem Konsum einer Kräutermischung massive Kreislaufprobleme und hatte mehrmals das Bewusstsein verloren. Unverzüglich waren der Rettungsdienst und eine Streife der Würzburger Polizei vor Ort. Die Sanitäter kümmerten sich um die Frau und brachten sie schließlich in ein Krankenhaus.

Zwei zunächst Unbekannte junge Männer sollen auch versucht haben, die Arbeit des Arztes vor Ort zu behindern. Sie waren danach davon gelaufen, konnten von den Ordnungshütern allerdings rasch eingeholt und gestellt werden. Gegen einen der beiden, einen 17-Jährigen, läuft jetzt ebenfalls ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

Einbruch in Tankstelle – mit Fahrzeug in Verkaufsraum von Tankstelle gefahren

KARLSTEIN AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Unbekannte sind in der Nacht zum Mittwoch in eine Tankstelle eingedrungen. Um ins Innere zu gelangen, fuhren sie mit einem Pkw gegen den Eingangsbereich des Verkaufsraums. Diesbezüglich sucht die Kripo Aschaffenburg nach mehreren Unbekannten und einem Kleinwagen, der rundherum stark beschädigt sein dürfte.
Gegen 02:35 Uhr waren die Täter mit dem Wagen auf das Tankstellengelände in der Hanauer Landstraße gefahren. Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen steuerte der Fahrer des Autos dann absichtlich in den Eingangsbereich und stieß gegen die Aluminiumtüre samt Glasfront. Die Unbekannten waren dunkel gekleidet und türmten vermutlich mit einigen Schachteln Zigaretten, mit ihrem Pkw in Richtung Aschaffenburg. Sie hinterließen immensen Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.
Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg bittet nun Zeugen, die Hinweise zur Identität der Unbekannten oder zu dem Kleinwagen geben können, sich dringend unter Tel. 06021/857-1732 zu melden. Hierbei ist es von Bedeutung, dass das Auto rundherum stark beschädigt sein dürfte.
Einbruch in Einfamilienhaus – Kripo sucht Zeugen

MARKTBREIT, LKR. KITZINGEN. Ein Unbekannter ist in am vergangenen Wochenende in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Ob etwas entwendet wurde, ist noch unklar. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise entgegen.
In der Zeit von Freitagabend, 18:30 Uhr, bis Dienstagabend, 19:45 Uhr, hatte der Täter das Anwesen in der Straße „Am Fuchsberg“ aufgesucht und ein Fenster eingeschlagen. Im Inneren durchsuchte der Einbrecher sämtliche Schränke. Derzeit ist noch unklar, ob Gegenstände gestohlen wurden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 150 Euro.
Wer im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Schmuck aus Einfamilienhaus gestohlen

KIRCHZELL, LKR. MILTENBERG. Ein Unbekannter hat am vergangenen Freitag Schmuck aus einem Einfamilienhaus gestohlen. Offenbar war er über die Kellertüre ins Innere des Anwesens gelangt. Die Kripo Aschaffenburg nimmt Zeugenhinweise entgegen.
Zwischen 07:30 Uhr und 21:00 Uhr war der Täter ins Haus im Raiffeisenring gelangt und hat anschließend mehrere Schmuckgegenstände im Wert von mehreren hundert Euro mitgehen lassen.
Zeugen, die im Laufe des Freitags Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Nach Pkw-Diebstahl – Toyota in Nordrhein-Westfalen aufgetaucht

WÜRZBURG / INNENSTADT. Unbekannte haben in der Zeit von Samstag bis Dienstag einen Pkw aus einer Tiefgarage entwendet. Das Fahrzeug wurde dann wenig später in Nordrhein-Westfalen festgestellt. Jetzt ermittelt die Kripo Würzburg und hofft auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Zwischen Samstagabend, 19:30 Uhr, und Dienstagmorgen, 08:00 Uhr, waren Unbekannte gewaltsam in den in einer Tiefgarage in der Bohnesmühlgasse abgestellten Toyota eingedrungen und machten sich anschließend aus dem Staub. Der Land Cruiser wurde dann in Viersen, Nordrhein-Westfalen, von der dortigen Polizei im Haltverbot festgestellt, weswegen der Halter auch verständigt wurde.
Der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg bittet nun Zeugen, die im Bereich der Bohnesmühlstraße, insbesondere in einer Tiefgarage, Verdächtiges beobachtet haben, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

 

Autotransporter prallt gegen Pannen-Lkw – Ford Fiestas landen im Grünstreifen

KIST, LKR. WÜRZBURG. Am Mittwochvormittag ist ein mit acht Ford Fiesta beladener Autotransporter gegen einen auf dem Standstreifen abgestellten Lastwagen geprallt. Die Fiestas wurden durch die Wucht des Aufpralls zum Teil in den Grünstreifen geschleudert. Der Fahrer des Transporters war eingeklemmt und wurde schwer verletzt von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

 

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war der 32-jährige Fahrer des Autotransporters kurz vor 09.00 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Im dreispurigen Bereich der Autobahn kam er dann wohl zu weit nach rechts und prallte mit seiner rechten Fahrzeugfront gegen den linken Heckbereich eines auf dem Standstreifen stehenden Sattelzuges.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei der sechs auf dem Autotransporter geladenen Ford Fiesta heruntergeschleudert und landeten im Grünstreifen rechts neben der Autobahn. Der Transporter selbst schlitterte noch knapp 100 Meter über die Fahrbahn und kam dann zum Stehen.

Der 32-jährige Fahrer des Transporters war in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren befreit werden. Schwerverletzt brachte ihn ein Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Pannen-Laster, der mit Alubauteilen beladen war, kam mit dem Schrecken davon.

Als Folge des Unfalls lief auch eine nicht unerhebliche Menge an Dieselkraftstoff und weiteren Betriebsstoffen auf die Fahrbahn. Infolgedessen geriet der Fahrer eines Daewoo ins Rutschen und prallte gegen Audi und einen Mitsubishi. Verletzt wurde dabei allerdings niemand.

Zur Räumung der Unfallstelle rückte ein Bergungsunternehmen an. Außerdem wurde durch die Polizei das Wasserwirtschaftsamt verständigt. Die Freiwilligen Feuerwehren kümmerten sich nicht nur um das Befreien des Autotransporterfahrers, sondern auch die ausgelaufenen Betriebsstoffe und die Aufräumarbeiten vor Ort. Die Arbeiten vor Ort werden sich noch bis etwa 14.00 Uhr hinziehen. Solange fließt der Verkehr über den linken Fahrstreifen. Der Gesamtsachschaden dürfte an die 200.000 Euro gehen.

Audiodatei

 

Unbekannte betrügen Frau um Bargeld – Angebliche Wunderheilerin am Werk

SCHWEINFURT. Eine 54-Jährige ist am Dienstagvormittag von einer Unbekannten um einen größeren Bargeldbetrag gebracht worden. Die Täterin redete der Frau ein, dass sie mit einem Fluch belegt sei und brachte sie dazu, Bargeld aus ihrer Wohnung zu holen. Durch geschicktes Ablenkungsmanöver machte sich die Unbekannte mit ihrer vermeintlichen Komplizin aus dem Staub.
Gegen 10:30 Uhr war die Geschädigte in der Oskar-von-Miller-Straße von einer Unbekannten offensichtlich in russischer Sprache angesprochen worden. Anschließend wurde sie darauf hingewiesen, dass sie und ihre Familie mit einem Fluch belegt seien, den die vermeintliche Heilerin jedoch vertreiben könnte. Die Betrügerin brachte die 54-Jährige dazu, Bargeld aus ihrer Wohnung zu holen und wickelte dieses daraufhin in ein Bündel, welches die Geschädigte unter ihr Kopfkissen legen sollte. Bestärkt wurde die 54-Jährige von einer vermeintlichen Komplizin der Unbekannten, die angeblich bereits erfolgreich von der „Heilerin“ behandelt worden sei.

Zuhause stellte die 54-Jährige fest, dass das Geldbündel ausgetauscht worden war, da sich lediglich noch Papierschnipsel darin befunden hatten.
Die beiden unbekannten Frauen werden wie folgt beschrieben:
•1. Frau: ca. 50 Jahre alt, 165 Zentimeter groß, osteuropäisches Aussehen, sprach offenbar russisch, mit Brille, trug Daunensteppmantel und graue Mütze mit Blumenmuster, hatte kirschfarbene, große Handtasche bei sich
•2. Frau: ca. 60 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, dick, braune hochgesteckte Haare, sprach offenbar ebenfalls russisch, ebenfalls osteuropäisches Aussehen, trug halbmondförmige Ohrstecker
Die Kripo Schweinfurt führt in diesem Fall die weiteren Ermittlungen. Zeugen, denen die Frauen ebenfalls aufgefallen sind und die Hinweise zu deren Identität geben können bzw. sonst Angaben machen können, die zur Aufklärung des Betrugs beitragen könnten, werden gebeten sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden. Insbesondere wären für den Sachbearbeiter Mitteilungen über ein eventuell benutztes Fahrzeug von Bedeutung.

 

Enkeltrickbetrüger ohne Erfolg – Senioren durchschauen bekannte Masche – Bankangestellter in einem Fall vorbildlich reagiert

LKR. SCHWEINFURT UND LKR. HASSBERGE. Enkeltrickbetrüger waren im Laufe des Dienstags in den Landkreisen Schweinfurt und Hassberge aktiv und wollten ältere Leute um ihr Erspartes bringen. Glücklicherweise fand in keinem der Fälle eine Geldübergabe statt. In einem Fall verhinderte ein Bankangestellter eine Geldübergabe. Die Kripo Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen.
Insgesamt zehn Mal hatte das Telefon bei den Landkreisbewohnern aus Schweinfurt und den Hassbergen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geklingelt. Ein Unbekannter gab sich z. B. als Neffe oder naher Verwandter aus und täuschte den Kauf einer Immobilie vor. Die meisten Angerufenen durchschauten den dreisten Betrugsversuch aber sofort und beendeten das Gespräch. In einem Fall in Waigolshausen brachte der vermeintliche Neffe eine 77-Jährige dazu, Bargeld bei einer Bankfiliale abzuheben. Dazu bestellte er der Rentnerin sogar ein Taxi.

Der Bankangestellte wurde sofort aufmerksam, reagierte richtig und verhinderte somit eine Geldübergabe. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiterhin davor, auf Geldforderungen am Telefon einzugehen. Bei Zweifel an der Echtheit des Anrufers, sollten nahe Verwandte kontaktiert oder die Polizei verständigt werden.

 

 

Bei Wohnungsdurchsuchung einiges an Rauschgift gefunden – Kripo ermittelt gegen 29-Jährige

GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Rauschgiftfahnder haben am vergangenen Freitag bei einer Wohnungsdurchsuchung insgesamt über 500 Gramm Betäubungsmittel gefunden. Gegen die 29-jährige Bewohnerin wird jetzt wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Aufgrund von Ermittlungen war die 29-Jährige im Verdacht gestanden, im Besitz von Betäubungsmitteln zu sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde deshalb ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Mit diesem standen die Fahnder dann am Freitag vor der Wohnung der Frau. In den Räumen fanden die Beamten schließlich geringe Mengen Amphetamin und Marihuana sowie einen Koffer mit nochmals rund 50 Gramm Amphetamin, 40 Ecstasy-Tabletten, 500 Gramm augenscheinliches Liquid-Ecstasy und einer geringen Menge Kokain.

Gegen die Beschuldigte läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln.