Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 26/28.12.2015

Polizei

Einbrecher kam zweimal – Schmuck und Bargeld erbeutet

ASCHAFFENBURG. Vermutlich im Laufe der Weihnachtsfeiertage ist ein Einbrecher in ein Einfamilienhaus im Stadtteil Damm eingestiegen. Er erbeutete Schmuck und Bargeld. In der Nacht zum Sonntag versuchte wohl derselbe Unbekannte erneut einzubrechen. Dabei wurde er von den Bewohnern offenbar gestört und flüchtete. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.
In der Zeit von Freitagabend, 17:30 Uhr, bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag, 19:00 Uhr, verschaffte sich der Einbrecher gewaltsam über ein Fenster Zutritt zu einem freistehenden Einfamilienhaus in der Inselstraße. Im Anwesen fand er Bargeld und Schmuck im Wert von einigen tausend Euro und türmte. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 500 Euro

Am 27.12.2015, gegen 01:30 Uhr, war es mutmaßlich derselbe Täter, der erneut versuchte, in das Wohnhaus einzusteigen. Bei seinem Vorhaben wurde er jetzt allerdings von den anwesenden Bewohnern gestört und flüchtete.
Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wem seit Freitagabend (18.12.2015) und insbesondere in der Nacht zum Sonntag (27.12.2015) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Inselstraße aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Firmeneinbruch – Fahrzeugteile entwendet – Sechs Männer in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg

GEMÜNDEN AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in eine Firma eingebrochen und Autozubehör entwendet. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen durch Unterstützung mehrerer Polizeistreifen angrenzender Polizeidienststellen führten in der Folge zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen. Die Männer wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.
Gegen 00:40 Uhr ist bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Einbruchsalarm in einer Firma in der Keßlerstraße eingegangen. Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen sowie ein Diensthundeführer auf den Weg zur Örtlichkeit. Vor Ort wurden ein herausgerissenes Fenstergitter und eine eingeschlagene Scheibe festgestellt. Wie sich später herausstellte wurden außerdem mehrere Fahrzeugersatzteile entwendet.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Gemündener, Obernburger, Miltenberger und der Aschaffenburger Polizei führten letztendlich zur Festnahme von insgesamt sechs Tatverdächtigen im Alter von 33 bis 50 Jahren. Drei Beschuldigte wurden von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach in einem Pkw auf der A 3 auf dem Parkplatz Strietwald-Nord angehalten. Die anderen drei Männer waren ebenfalls in einem Pkw auf der A 3 bei Mespelbrunn unterwegs. Alle Festgenommen hatten in ihren Fahrzeugen Aufbruchswerkzeug dabei. Außerdem wurde Diebesgut aufgefunden, das eindeutig der Firma in Gemünden zuzuordnen war.

Die Männer mussten die Beamten zu verschiedenen Dienststellen begleiten, wo sie in Arrestzellen untergebracht wurden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden die Tatverdächtigen am Montagnachmittag einem Ermittlungsrichter in Würzburg, bzw. drei der Männer zeitgleich einer Ermittlungsrichterin in Aschaffenburg vorgeführt. Gegen alle Sechs wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

 

Fröhliche Feiern in der Silvesternacht stehen bevor – Polizei stellt sich auf einsatzreiche Nacht ein

UNTERFRANKEN. Das Jahresende steht kurz bevor und somit auch wieder eine Silvesternacht, in der viele den „guten Rutsch“ ins neue Jahr feuchtfröhlich und ausgelassen feiern werden. Damit die Partys und der Start des neuen Jahres friedlich und ohne Unfälle von statten gehen, appelliert die Unterfränkische Polizei an die Vernunft der Feiernden und gibt Tipps zum Umgang mit Pyrotechnik.

 

Die Unterfränkische Polizei wird in der Silvesternacht erneut mit verstärkten Kräften im Einsatz sein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass in der letzten Nacht des Jahres eine Vielzahl von Einsätzen zu bewältigen ist. Beim Wechsel von 2014 auf 2015 fielen 293 Einsätze an, bevor in den Morgenstunden des ersten Jahrestages dann Ruhe einkehrte. Sachbeschädigungen, Streitigkeiten aller Art, Körperverletzungen, Ruhestörungen und ähnliches werden auch sicher dieses Jahr zu vielen Einsätzen führen.

Gerade der übermäßige Genuss von Alkohol kann auch oft zum Problem werden. An mancher Stelle kommt es durch die enthemmende Wirkung zu Gewaltstraftaten wie Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen. Andere geraten durch den Alkohol in eine hilflose Lage und benötigen folglich medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Insbesondere Jugendliche sind in den Silvesternächten der vergangenen Jahre häufig stark alkoholisiert aufgefallen und mussten teilweise wegen einer Alkoholvergiftung in Kliniken betreut werden. Hier appelliert die Polizei an alle Eltern, den Alkoholkonsum ihrer Sprösslinge möglichst im Blick zu haben.

So schön das Feuerwerk im Silvesterhimmel Jahr für Jahr auch ist, so gefährlich ist leider der unsachgemäße Umgang mit Raketen und Böllern. Jedes Jahr aufs Neue kommt es zu schweren Verletzungen beispielsweise weil Feuerwerkskörper in der Hand explodierten, in eine Menschenmenge geschossen wurden, oder es passieren Unfälle mit selbstgebastelten oder ungeprüften Feuerwerksköpern aus dem Ausland.

Gerade von ungekennzeichneten und ungeprüften pyrotechnischen Gegenständen aus Osteuropa sollte man die Finger lassen, da diese Böller unzuverlässig und hochgefährlich sein können. Wer dennoch im Besitz solcher Gegenstände ist, muss zusätzlich mit einer Anzeige rechnen.

Das Polizeipräsidium Unterfranken weist ausdrücklich darauf hin, nur pyrotechnische Gegenstände zu verwenden, die durch das Bundesamt für Materialprüfung (BAM) zugelassen wurden. Solche Gegenstände sind leicht an einer BAM-Kennzeichnung bzw. einer CE-Zertifizierungsnummer zu erkennen. Die Kennzeichnung setzt sich aus dem Kürzel „BAM – P“ und der Nummer der Kategorie, in die die Pyrotechnik eingeteilt wurde zusammen. Kategorie I steht für Kleinstfeuerwerk wie Boden- und Tischfeuerwerk sowie Wunderkerzen und darf auch an Personen unter 18 Jahren abgegeben werden. Die Kategorie II steht für Kleinfeuerwerk und umfasst die gängigen Raketen, Feuertöpfe, Knaller, Fontänen usw. Dieses Feuerwerk darf erst ab 18 erworben werden.

Der Verkauf von Feuerwerk startet am 29.12.2015. Das Abbrennen der Pyrotechnik selbst ist nur an den Tagen vom 31.12. bis zum 01.01. gestattet. Wer außerhalb dieser Zeitspanne Feuerwerkskörper zündet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Zudem ist das Abbrennen im Bereich von Kirchen, Krankenhäusern und Kinder- sowie Altersheimen verboten.

Wer Raketen und Böller abschießen möchte, sollte dies nicht alkoholisiert tun, um Unfälle zu vermeiden. In Kinderhände gehören pyrotechnische Gegenstände sicherlich nicht. Und selbst Kleinstfeuerwerk sollte von Kindern und Jugendlichen nur unter der Aufsicht von Erwachsenen gezündet werden.

Eine letzte, aber nicht weniger wichtige Bitte der Polizei: Lassen Sie nach dem Konsum von Alkohol das Auto stehen. Planen Sie im Vorfeld ein, wie sie sicher auch ohne Auto nach Hause kommen oder nehmen Sie sich ein Taxi. Damit die erste Nacht des Jahres auch unfallfrei endet.

 

Trotz allen Warnhinweisen und dem Appell an friedliche Feiern wünscht die Unterfränkische Polizei allen natürlich viel Vergnügen beim Feiern und eine fröhliche Silvesternacht! Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr und kommen sie „gut rüber“.

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Verdacht der Vergewaltigung in drei Fällen – Tatverdächtigen acht Jahre später ermittelt – 51-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 28.12.2015

STOCKSTADT A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG UND ZAPFENDORF, LKR. BAMBERG UND KIEDRICH, RHEINGAU-TAUNUS-KREIS. Ein jetzt 51-Jähriger sitzt seit Ende Oktober 2015 in Untersuchungshaft. Der Mann steht im dringenden Verdacht, Anfang des Jahres 2008 in drei Fällen Frauen vergewaltigt bzw. dies versucht zu haben. Die Kripo Aschaffenburg führt die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft. Die beiden weiteren Tatorte befinden sich in Zapfendorf im Landkreis Bamberg und in Kiedrich im Rheingau-Taunus Kreis.

 

Am Samstag, den 26.01.2008, war eine damals 18-Jährige gegen 16.00 Uhr im „Hübnerwald“ in Ortsrandlage von Stockstadt a.Main joggen. Dabei war die junge Frau von einem Unbekannten von hinten angegriffen und in ein Gebüsch gezerrt worden. Dort hatte sich der Mann an ihr vergangen. Danach war der Täter unerkannt mit einem Fahrrad geflüchtet. Das Opfer kam in ein Krankenhaus. Unmittelbar nach der Tat hatte die Polizei eine Großfahndung nach dem Tatverdächtigen eingeleitet. Dabei war neben zahlreichen Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen.

Nachdem diese Maßnahmen nicht zur Festnahme des Unbekannten geführt hatten, fahndete die Polizei in der Öffentlichkeit mit einem Phantombild. Unter Einsatz zahlreicher Einsatzkräfte, darunter auch von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, fanden insbesondere im Bereich des damaligen Tatorts Befragungen von Fahrradfahrern, Joggern, Spaziergängern, Waldarbeitern und Jägern statt. Außerdem waren mehr als 100 Fahndungsplakate an öffentlichen Stellen in Stockstadt angebracht worden.

Die Bilanz dieser Bemühungen war, dass aus der Bevölkerung zwar zahlreiche Hinweise eingegangen waren, aber eine entscheidende Spur weiterhin fehlte. Auch deshalb waren damals vom Bayerischen Landeskriminalamt 2000 Euro zur Aufklärung der Tat ausgelobt worden.

Umfangreich und intensiv liefen die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft parallel dazu auf Hochtouren. Dabei war es auch darum gegangen, bundesweit vergleichbare Fälle zu finden und zu studieren. Die akribische Spurensicherung der Kriminalbeamten am Tatort führte dann zu einer wichtigen Parallele. So hatten die Ermittler festgestellt, dass es zehn Tage nach der Tat in Stockstadt a.Main zu einem, was die Tatbegehung und die Beschreibung des Tatverdächtigen anbelangt, ähnlichen Fall gekommen war.

Am damaligen Faschingsdienstag, den 05.02.2008, war im Gemeindegebiet von Zapfendorf im Landkreis Bamberg eine 42-Jährige Spaziergängerin ebenfalls von einem Unbekannten vergewaltigt worden. Dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun haben könnten, erhärtete sich durch den Vergleich der jeweils gesicherten Spuren. Nach eingehenden Untersuchungen durch das Bayerische Landeskriminalamt und einem dabei durchgeführten DNA-Abgleich stand kurze Zeit später fest, dass die beiden Taten wohl zur Last ein und desselben Täters gehen.

Erneut waren die Strafverfolger mit den zuletzt gewonnenen Erkenntnissen auch in die Öffentlichkeit gegangen. Das Landeskriminalamt erhöhte sogar den zur Aufklärung der beiden Taten ausgelobten Betrag auf 3000 Euro. Entscheidende Hinweise waren allerdings ausgeblieben. Die bundesweiten Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg und der Kripo Bamberg liefen weiter auf Hochtouren und so kam es, dass ein weiterer Verdachtsfall ins Visier der Fahnder geriet.

Im hessischen Kiedrich (Rheingau-Taunus-Kreis) hatte ein Unbekannter am Sonntag, den 10.02.2008, eine damals 42-jährige Joggerin tätlich angegangen und versucht zu vergewaltigen. Letztlich hatte sich die Frau erfolgreich zur Wehr setzen können und der Täter war unerkannt mit einem erbeuteten Rucksack geflüchtet.

Unter Federführung der Aschaffenburger Kripo und Staatsanwaltschaft liefen auch mit den Bamberger und Wiesbadener Kolleginnen und Kollegen eng abgestimmte Ermittlungen. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder neue Ansätze unternommen, die Fälle aufzuklären. Zu keinem Zeitpunkt legten die Beamten den Fall zu den Akten. Tatsächlich gelang es auf diese Weise, im Laufe der Jahre zumindest die Spur des Täters weiter zu verfolgen. Weitere DNA-Treffer im Bundesgebiet und auch im benachbarten Ausland spielten hier eine entscheidende Rolle. Dabei handelte es sich allerdings um sogenannte „Spur-Spur“-Treffer, die an verschiedenen Tatorten insbesondere nach Eigentumsdelikten gesichert werden konnten. „Spur-Spur“-Treffer heißt, dass diese keiner bereits erkennungsdienstlich behandelten Person zugeordnet werden konnten.

Die entscheidende Wendung nahm der Fall dann Mitte Oktober des Jahres 2015. Erstmals – knapp acht Jahre nach der Tat in Stockstadt a.Main – konnte das DNA-Profil des gesuchten Tatverdächtigen einem 51-Jährigen zugeordnet werden. Danach handelten die Fahnder sofort. Die Ermittlungen ergaben, dass die Spur des Gesuchten zwischenzeitlich nach Köln führte und dass darüber hinaus gegen den Mann in Rheinland-Pfalz aktuell wegen des Verdachts des Wohnungseinbruch-diebstahls ermittelt wurde.

Mit diesen Erkenntnissen war auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl gegen den 51-Jährigen erlassen worden. Der Tatverdächtige wurde schließlich am Nachmittag des 26.10.2015 in seiner Wohnung widerstandslos festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg hat zwischenzeitlich die drei Fälle wegen des Verdachts der Vergewaltigung und auch das Verfahren wegen Wohnungseinbruch-diebstahls in Rheinland-Pfalz zusammengeführt. Der Beschuldigte bestreitet bislang jede Tatbeteiligung.

 

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Pkw-Fahrer auf A 3 flüchtet nach Unfall – Verunglücktes Fahrzeug verkeilt sich in der Mittelschutzplanke

WACHENROTH, LKR. ERLANGEN-HÖCHSTADT. Einfach weitergefahren ist ein Autofahrer, der am Sonntagnachmittag auf der A 3 in Richtung Frankfurt etwa auf Höhe der Rastanlage Steigerwald einen Unfall verursacht hatte. Wegen seines Fahrverhaltens war eine Autofahrerin gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 10.000 Euro.
Gegen 17:00 Uhr war eine 31-jährige Frau mit ihrem schwarzen VW Tiguan mit Würzburger Zulassung auf dem Überholstreifen in Richtung Frankfurt unterwegs. Kurz nach der Rastanlage wechselte nach ihren Angaben knapp vor ihr ein Pkw nach links. Um nicht aufzufahren bremste sie voll ab, verlor dabei allerdings die Kontrolle über ihren Wagen. Der SUV geriet ins Schleudern, drehte sich, stieß in die Mittelleitplanke und verkeilte sich.

20 Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr aus Höchstadt waren im Einsatz. Sie zogen den vor allem im Frontbereich erheblich beschädigten Wagen heraus und unterstützten die Autobahnpolizisten bei der Absicherung der Unfallstelle. Sanitäter kümmerten sich vor Ort um die zum Glück unverletzt gebliebene Frau. Zur Bergung des Fahrzeugs sperrten die Beamten die Fahrbahn in Richtung Frankfurt kurzzeitig komplett ab.
Der Verursacher, bei dessen Fahrzeug es sich um einen hellen, vermutlich weißen, Pkw gehandelt haben soll, setzte seine Fahrt ungerührt fort. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302-9100 in Verbindung zu setzen.

 

 

An Wohnungstüre manipuliert – Versuchter Einbruch vermutet

VOLKACH / OT FAHR, LKR. KITZINGEN. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagnachmittag hat ein Unbekannter offenbar versucht, in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Die Polizeiinspektion Kitzingen nimmt jetzt auch Zeugenhinweise entgegen.
In der Zeit zwischen Samstag, 14:00 Uhr, und Sonntag, 13:30 Uhr, hatte der Einbrecher versucht, die Wohnungstüre in dem Mehrfamilienhaus in der Maingasse aufzuhebeln. Nach derzeitigem Sachstand war der Täter nicht ins Innere vorgedrungen und es blieb bei einem Sachschaden.
Die Polizeiinspektion Kitzingen hat die ersten Ermittlungen vor Ort aufgenommen und nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0
zu melden.

 

Graffitis an Hauswand angebracht – Kripo ermittelt

KOLITZHEIM / OT STAMMHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Zwischen Samstagabend und Sonntagfrüh hat ein Unbekannter eine Hausfassade mit mehreren Graffitis beschädigt. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen Samstag, 22:00 Uhr, und Sonntag, 09:30 Uhr, war der Farbschmierer an dem Haus in der Winzerstraße aktiv. An insgesamt drei Stellen brachte der Unbekannte rechtskritische Schriftzüge an der Hausfassade an und verursachte etwa 2.000 Euro Schaden.
Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch auf sachdienliche Zeugenhinweise. Diese werden unter Tel. 09721/202-1731 entgegengenommen.

 

Beförderung für Vize der Bad Kissinger Polizei – Christian Pörtner zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt

BAD KISSINGEN. Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Bad Kissingen, Herr Christian Pörtner, ist zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt worden. Der Unterfränkische Polizeipräsident, Herr Gerhard Kallert, überreichte die Beförderungsurkunde und war gleichzeitig auch erster Gratulant.

 

Beförderung
Foto: Polizei (links Christian Pörtner, rechts Herr PP Gerhard Kallert)

Herr Christian Pörtner ist seit 01.10.2015 stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Bad Kissingen. Zusammen mit dem Chef der Polizeidienststelle, Herrn Polizeirat Stefan Haschke, bildet er seitdem die Führungsmannschaft in der Kurstadt.

Herr Pörtner wurde im Jahr 1994 bei der Bayerischen Polizei als Kommissarsanwärter eingestellt und hatte seitdem verschiedenste Funktionen und polizeiliche Aufgaben inne. Bis zur Umsetzung der Polizeireform 2006 war er ausschließlich bei verschiedenen Dienststellen der Schweinfurter Direktion eingesetzt. Einen wertvollen Beitrag leistete Pörtner im Zuge der Planung und Realisierung der neuen Polizeieinsatzzentrale beim Polizeipräsidium Unterfranken.

2009 führte sein Weg zurück ins Main-Rhön-Gebiet. Im Februar 2009 trat er die Stelle als stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Hammelburg an. Die nächste Station war die Polizeiinspektion Bad Brückenau ab August 2009, bei der er ebenfalls als Vize-Chef seinen Posten hatte. Seine herausragenden Leistungen ermöglichten ihm nun zur Polizeiinspektion Bad Kissingen zu wechseln. Hier wird er mit den bereits bestbekannten Aufgaben des stellvertretenden Dienststellenleiters wirken.

Am Montag, den 21. Dezember, war Herr Pörtner zusammen mit Herrn Haschke nach Würzburg in das Polizeipräsidium Unterfranken gekommen. Aus den Händen von Herrn Polizeipräsidenten Gerhard Kallert erhielt er die Beförderungsurkunde zum Ersten Polizeihauptkommissar mit Wirkung zum 01. Januar.

Brand in nicht mehr genutzter Tennishalle

WÜRZBURG. Am Sonntagabend ist es zu einem Brand in einer ehemaligen Tennishalle gekommen. Die Feuerwehren hatten die Flammen rasch unter Kontrolle, verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Kurz nach 21:00 Uhr teilte ein Anwohner der Gabelsberger Straße mit, dass es in der ehemaligen Tennishalle in der Oberdürrbacher Straße brennen würde. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dach des Anwesens.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg sowie die Feuerwehren aus Unterdürrbach und Versbach löschten das Feuer und waren anschließend noch mit der Bekämpfung von Glutnestern beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen war der Brand im Bereich der Terrasse zur ehemaligen Sauna ausgebrochen.

Über Nacht wurde seitens der Feuerwehr vorsorglich eine Brandwache gestellt. Die weitere Sachbearbeitung zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizeiinspektion Würzburg übernommen. Die genaue Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Feuer in Dachgeschosswohnung – Bewohner über Drehleiter von Balkon gerettet – 58-Jährige schwerverletzt – Katze verendet

MILTENBERG. Bei dem Brand in einer Dachgeschosswohnung ist am frühen Sonntagabend die 58-jährige Bewohnerin schwer verletzt worden. Ein weiterer Bewohner wurde von der Feuerwehr mittels einer Drehleiter gerettet. Den Flammen zum Opfer fiel eine Katze der 58-Jährigen, ein weiteres Tier wurde schwerverletzt. Der Sachschaden geht in die Zehntausende.

Gegen 18.10 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung der Integrierten Leitstelle, dass es in dem Mehrfamilienhaus in der Engelbergstraße zu einem Feuer gekommen war. Rasch war eine Streife der Miltenberger Polizei vor Ort. Wie sich herausstellte, war der Brand in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen.

Die 58-jährige Bewohnerin war noch selbst aus ihrer Wohnung gerannt und im Freien schwerverletzt zusammengebrochen. Der Rettungsdienst versorgte sie vor Ort. Danach wurde sie in eine Klinik eingeliefert. Ihr Nachbar konnte sich nicht mehr über das verrauchte Treppenhaus des Sechsfamilienhauses retten. Er wurde von seinem Balkon aus mittels einer Drehleiter von der Feuerwehr nach unten gebracht. Die weiteren vier Familien in den unteren Etagen gelangten selbstständig unverletzt auf die Straße.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Miltenberg und Großheubach hatten den Brand dann schnell gelöscht. Für eine Katze der 58-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Um ein zweites Tier kümmerte sich der örtliche Tiernotdienst. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kripo Aschaffenburg.

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Kellerbrand – 77-Jähriger leicht verletzt

DORFPROZELTEN, LKR. MILTENBERG. Bei einem Kellerbrand ist am Sonntagmittag ein 77-Jähriger leicht verletzt worden. Die Höhe des Sachschadens und die Ursache für das Feuer sind derzeit noch unklar. Hierzu ermittelt die Kripo Aschaffenburg.
Gegen 11.30 Uhr wurden die Miltenberger Polizei, die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsdienst zu dem Wohnhaus in der Lärchenstraße gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es im Keller des Anwesens zu einem Brand gekommen war. Offenbar beim Versuch, diesen zu löschen, erlitt ein 77-Jähriger leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Dem Sachstand nach brannte ein Raum komplett aus. Der restliche Kellerbereich wurde nicht unerheblich in Mitleidenschaft gezogen. Über die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine verlässliche Aussage getroffen werden. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Aschaffenburg hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

 

Einbruch in Wohnhaus – Schmuck und Bargeld erbeutet – Hubschrauber im Einsatz

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am frühen Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Jakob-Groß-Straße eingestiegen. Sie erbeuteten Schmuck und Bargeld und türmten. Bei der Fahndung nach den Tätern kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Offenbar hatten die Einbrecher gezielt die Abwesenheit der Hausbewohner zwischen 17.45 Uhr und etwa 19.10 Uhr ausgenutzt, um in das freistehende Einfamilienhaus einzusteigen. Hierzu hatten sie ein Küchenfenster gewaltsam geöffnet und dann im Hausinneren mehrere Räume durchsucht. Letztlich erbeuteten die Täter Bargeld, Schmuck und mehrere Handtaschen. Der Wert der Beute ist noch unklar. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Nachdem Zeugen angegeben hatten, dass sie zwei verdächtige Personen gesehen hatten, waren schnell mehrere Streifen verschiedener Polizeidienststellen vor Ort und fahndeten nach dem Duo. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Maßnahmen führten nicht zur Festnahme der Täter, allerdings konnten die Zeugen den Fahndern der Kripo wichtige Hinweise für die sich jetzt anschließenden weiteren Ermittlungen geben.

 

Rückwärtiges Fenster aufgehebelt – Einbrecher in Wohnhaus

WÜRZBURG. Im Laufe der Weihnachtstage sind Unbekannte in ein Reihenhaus im Stadtteil Heidingsfeld eingestiegen. Sie erbeuteten Bargeld und Schmuck und flüchteten unerkannt. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise.
Zwischen Mittwochvormittag, 11.00 Uhr, und dem Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertages, 11.00 Uhr, verschafften sich die Einbrecher über ein auf der Rückseite des Hauses im Röthenweg gelegenes Fenster gewaltsam Zutritt. Im Innenraum durchsuchten sie mehrere Schubladen und fanden Schmuck und Bargeld in noch nicht bekanntem Wert. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf circa 500 Euro.

Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen, denen während der Weihnachtstage verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Röthenweges aufgefallen sind. Anrufe bitte unter Tel. 0931/457-1732.

 

Motorroller ausgebrannt – wer kann Hinweise geben?

KAHL A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. In den frühen Sonntagmorgenstunden ist ein Motorroller im Bereich der Bahngleise an der Hanauer Straße ausgebrannt. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen und insbesondere auch den Eigentümer, sich zu melden.
Gegen 04.00 Uhr hatte ein Zeuge, der in einer nahe gelegenen Firma beschäftigt ist, über Notruf den Brand im Bereich der Gleise mitgeteilt. Eine Streife der Alzenauer Polizei war dann zügig vor Ort. Letztlich stand der ausgebrannte Peugeot-Roller auf einer Betonfläche neben den Schienen, so dass der Bahnverkehr keinesfalls beeinträchtigt war.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Roller möglicherweise zuvor gestohlen worden war und dann in der Hanauer Landstraße in Brand gesetzt wurde. Die Beamten bitten deshalb um Hinweise von Zeugen. Auch der Besitzer wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kripo Aschaffenburg oder bei der Alzenauer Polizei zu melden.

 

Vierjähriger verunglückt mit Pocket-Bike – Rettungshubschrauber im Einsatz

ELSENFELD, LKR. MILTENBERG. Ein vier Jahre alter Bub ist am Mittag des zweiten Weihnachtsfeiertages mit einem Pocket-Bike schwer verunglückt. Das Kind prallte gegen eine Mauer und wurde schwerverletzt von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Obernburg.

 

Gegen 13.10 Uhr fuhr der Vierjährige im Beisein von Erziehungsberechtigten mit dem weder zugelassenen, noch versicherten Pocket-Bike auf dem Parkplatz eines für den Straßenverkehr frei zugänglichen Einkaufsmarktes in der Straße Im Höning. Im Verlauf der Fahrt verlor der Bub offenbar die Kontrolle über das Kraftrad und prallte gegen eine Betonwand. Durch die Wucht des Aufpralls riss der Schutzhelm, den der Vierjährige trug.

Rasch war neben einer Streife der Obernburger Polizei auch der Rettungsdienst samt Notarzt vor Ort und kümmerte sich um das Kind. Ein Hubschrauber brachte den insbesondere im Kopfbereich schwer verletzten Buben in eine Frankfurter Klinik. Die Freiwillige Feuerwehr aus Elsenfeld war u.a. zum Absichern des Start- und Landeplatzes im Einsatz.

Die Polizei Obernburg hat die Ermittlungen unter anderem zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Im Zuge dessen wurde auch das Kraftrad sichergestellt. Außerdem geht es um die Ermittlung möglicher strafrechtlicher Verantwortlichkeiten.

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

Unter Traktor geraten – 67-Jährige verstorben

ZEITLOFS, LKR. BAD KISSINGEN. Eine 67-Jährige ist am späten Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertages aus noch unklaren Gründen unter einen Traktor geraten. Die Frau erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls hat die Kripo Schweinfurt übernommen.

 

Nach ersten Erkenntnissen war die Frau gegen 10.45 Uhr mehrere hundert Meter von einem Reiterhof alleine mit dem Traktor auf einer Wiese unterwegs, um dort Pferde zu füttern. Offenbar geriet der Fendt-Traktor dann ins Rollen und erfasste die 67-Jährige mit den Hinterreifen. Wie es genau zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Eine Streife der Bad Brückenauer Polizei und der Rettungsdienst mit Notarzt waren zügig vor Ort. Für die Frau kam aber jede Hilfe zu spät.

Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfalls aufgenommen.

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

 

Blitzeinbruch in Elektromarkt – mit gestohlenem Pkw in die Eingangstüre gefahren

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Ein sogenannter Blitzeinbruch hat sich in den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages ereignet. Die Täter durchbrachen dabei mit einem gestohlenen Pkw die Eingangstüre samt Sperrgitter eines Elektromarktes und türmten mit Mobiltelefonen im Wert von mehreren tausend Euro. Die Kripo Schweinfurt ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

 

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich die Tat kurz nach 05.00 Uhr am frühen Morgen ereignet. Die Täter waren dabei mit einem am 25.12.2015 in Mittelfranken gestohlenen Ford in den Eingangsbereich gefahren. Damit durchbrachen sie die Außentüre und ein Sperrgitter. Im Anschluss daran entwendeten sie zahlreiche Mobiltelefone aus einer Vitrine und türmten zu Fuß in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 30.000 Euro. Der als Tatmittel benutzte Pkw blieb zurück.

Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Bei der Aufklärung der Tat setzen die Beamten auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wem vor, während oder nach der Tat im Bereich Godelstatt der weiße Ford Fiesta mit Fürther Kennzeichen oder verdächtige Personen, z.B. mit einer Tasche aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer