Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 29.02.2016

Polizei News Unterfranken

Versuchter Raub bei Rentnerehepaar – Polizei sucht Zeugen

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SCHÖLLKRIPPEN, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein mit einer auffälligen weißen Gesichtsmaske vermummter Unbekannter hat am Sonntagabend versucht, ein Ehepaar zu überfallen. Der Täter forderte Geld und hielt dem Geschädigten eine Waffe entgegen. Als dessen Ehefrau die Polizei rief, flüchtete der Maskierte ohne Beute vom Tatort. Der 81-Jährige zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu. Die Ermittler der Aschaffenburger Kripo suchen Zeugen für den Überfall.
Gegen 23.00 Uhr hatte der Täter bei dem Ehepaar im Mühlweg geklingelt. Als der 81-Jährige Hauseigentümer die Tür öffnete, zeigte ein maskierter Unbekannter eine Pistole und forderte Geld von dem Senior. In der Folge kam es zu einem Gerangel zwischen den beiden Männern, bei dem der Rentner zu Boden stürzte und sich leichte Verletzungen zu zog. Die vier Jahre ältere Ehefrau des Mannes kam nun hinzu und kündigte an, die Polizei zu rufen. Anschließend setzte sie den Notruf ab. Der Täter ließ daraufhin von dem 81-Jährigen ab und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
Etwa 170 cm groß, schlanke Figur, sprach Hochdeutsch und trug eine weiße Maske mit dunklen Augenringen vorm Gesicht. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine sogenannte „Scream-Maske“.
Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und hofft nun auch auf Hinweise von Zeugen. Wer zur Tatzeit etwas Verdächtiges beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Angaben zu dem versuchten Raub machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang – A 3 in Richtung Frankfurt zeitweise gesperrt

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Montagnachmittag ist es auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, an dem zwei Pkw und ein Lkw beteiligt waren. Ein 34-jähriger Audi-Fahrer erlag noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

 

Kurz nach 13:00 Uhr hatte sich der schwere Verkehrsunfall ereignet, der sich kurz nach der Anschlussstelle Rottendorf in Fahrtrichtung Frankfurt abgespielt hat. Nach den ersten Erkenntnissen zum Hergang war ein Lkw-Fahrer von der A7 kommend auf die A3 in Richtung Frankfurt gewechselt. Er passierte auf der Nebenfahrbahn der A3 die Anschlussstelle Rottendorf und war im Begriff, über die Beschleunigungsspur auf die Hauptfahrbahn in Richtung Frankfurt zu wechseln.

Eine 29-jährige Honda-Fahrerin war zu diesem Zeitpunkt auf der dreispurigen Hauptfahrbahn in Richtung Frankfurt unterwegs. Die Frau dürfte den Fahrstreifen wegen des vor ihr einfahrenden Lkw gewechselt haben. Ein hinter dem Honda mit hoher Geschwindigkeit heranfahrender Audi kam in der Folge ins Schleudern und prallte zunächst in die Mittelleitplanke. Von dort wurde das Fahrzeug abgewiesen und kollidierte mit großer Wucht mit dem Heck des Sattelaufliegers. Für den 34-Jährigen am Steuer des Audis kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch in seinem Fahrzeug den schweren Verletzungen. Der Mann stammt aus dem Landkreis Kitzingen.

Der Honda wies Beschädigungen im Front- und rechten Seitenbereich auf. Welche Zusammenstöße dafür verantwortlich sind, steht derzeit noch nicht fest und ist Gegenstand der Untersuchungen. Die 29-jährige Fahrerin, die aus Mainz stammt, wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte es aber bereits unverletzt wieder verlassen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugerufen. Mit dessen Erkenntnissen soll der genaue Unfallhergang exakt rekonstruiert werden.

Nach dem Unfallgeschehen war die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zunächst gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rottendorf abgeleitet. Es baute sich ein Stau mit einer Länge von knapp 10 Kilometern auf. Auch das Stadtgebiet Würzburg war durch die Ableitung stark vom Verkehr belastet. Gegen 16:20 Uhr war die Unfallstelle insoweit geräumt, dass wieder zwei der drei Spuren frei befahrbar waren.

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Ermittlungen in Sachen Tierschutzgesetz

BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Die Marktheidenfelder Polizei ermittelt aktuell wegen möglicherweise vergifteten Ködern, die laut einem Zeugen auf Flurwegen ausgelegt worden waren. Ob die Köder die Ursache für die Beschwerden eines Hundes und eines Pferdes, das eingeschläfert werden musste, sind, muss noch geprüft werden. Die Polizei nimmt Hinweise von Zeugen entgegen.
Am Sonntagvormittag hatte die Polizei in Marktheidenfeld die Mitteilung über eine mögliche Vergiftung eines Pferdes auf einer Koppel mit mehreren Tieren am westlichen Ortsrand von Bischbrunn erhalten. In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte sich der Gesundheitszustand eines Tieres derart verschlechtert, dass es am Samstagmorgen durch einen herbeigerufenen Veterinär eingeschläfert werden musste. In einschlägigen Foren im Netz wurde daraufhin eine mögliche Beziehung zu würfelförmigen Ködern aus Fett, die mit schwarzen Körnern versehen waren, hergestellt. Diese sollen vor einigen Wochen auf verschiedenen ortsnahen Flurwegen im Bereich der „Grund-Gemeinden“ ausgelegt worden sein. Möglicherweise wurde ein solches Stück einem Hund Anfang des Monats zum Verhängnis, der daraufhin tierärztlich versorgt werden musste. Damals wurden mehrere solcher Köder durch Spaziergänger aufgefunden und entsorgt.

Bei dem Hund hatte eine Untersuchung im Nachhinein ergeben, dass seine Beschwerden auf eine Vergiftung mit Rattengift hindeuteten. Hinweise, dass diese mit den aufgefundenen Ködern in Verbindung steht, gibt es jedoch derzeit nicht. Nach tierärztlicher Auskunft spricht vieles dafür, dass das Pferd an einer Kolik litt und deshalb nicht mehr gerettet werden konnte.
Die Polizei Marktheidenfeld hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Tel. 09391-9841-0.

 

Verdächtiges Ansprechen von Kindern – Polizei fährt gezielt Streife

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. In der vergangenen Woche sind der Alzenauer Polizei mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen Kinder offenbar aus einem Fahrzeug heraus angesprochen worden waren. Die unbekannten Männer waren dabei mit einem silberfarbenen Pkw unterwegs gewesen. Die Kinder reagierten richtig und erzählten ihren Eltern von den Begegnungen. Die Alzenauer Polizei ist sensibilisiert und überwacht nun unter anderem intensiv die Schulwege.
Bereits am vergangenen Mittwoch, den 24. Februar 2016, hatte die Polizei die Mitteilung erreicht, dass morgens um ca. 7.00 Uhr ein 12-jähriger Schüler an der Bushaltestelle in der Spessartstraße aus einem silberfarbenen Pkw heraus angesprochen worden war. Zwei Männer hatten dem Jungen die Mitnahme zur Schule angeboten. Der Junge war nicht zu den beiden Unbekannten ins Fahrzeug gestiegen. Am darauffolgenden Donnerstag, den 25.02.2016, teilte eine Mutter der Polizei mit, dass ihrer 11 Jahre alten Tochter gegen 13:30 Uhr in der Schloßstraße aus einem silberfarbenen Pkw heraus Süßigkeiten angeboten worden wären. Zum Fahrzeugnutzer gibt es keine weiteren Hinweise. Noch am gleichen Tag, um etwa 15:00 Uhr, ist ein 12-jähriges Mädchen nach eigenen Angaben in der Prischoßstraße nach dem Weg zur Kirche befragt worden. In einem silbernen Pkw seien zwei Personen gesessen, die das Mädchen angesprochen hätten. Als Teilkennzeichen des Fahrzeugs konnte sich das Mädchen MKK-? merken. Um etwa 17:00 Uhr fiel ein silberfarbener Pkw am Sportplatz im Streuweg in verdächtiger Weise auf. Das Fahrzeug wurde von einem 40-50 Jahre alten Mann mit Vollbart und Brille gesteuert.

Trotz vieler Unstimmigkeiten in den vorliegenden Mitteilungen überwacht die Polizei seit vergangenem Mittwoch unter anderem auch mit Zivilkräften zu den relevanten Zeiten die Schulwege. Neue Erkenntnisse konnten bislang nicht erlangt werden.
Wer speziell in dieser Angelegenheit Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich umgehend mit der Polizeiinspektion Alzenau, Tel. 06023/994-0, in Verbindung zu setzen.

 

Trickbetrüger unterwegs – Vorsicht beim Kauf von Lederjacken!

HAIBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagmittag hat ein Trickdieb einem Rentner insgesamt drei Jacken für mehrere hundert Euro verkaufen wollen. Er versuchte zunächst, dem Geschädigten glaubhaft zu machen, dass sich beide kennen und drängte den 77-Jährigen anschließend zu dem Kauf der Kleidung. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Um 13.00 Uhr hatte ein Unbekannter in der Büchelbergstraße einen Rentner während der Fahrt durch Hupen und Winken dazu veranlasst, anzuhalten. Anschließend täuschte der Mann vor, den 77-Jährigen zu kennen und ihm deshalb zwei Lederjacken schenken zu wollen. Anschließend holte der Mann eine dritte, angeblich hochwertige Lederjacke aus seinem Fiat und wollte dafür nun 450 Euro von dem Senior haben. Er drängte den Geschädigten dazu, zur Bank zu fahren, um mehr Bargeld abzuheben. Der Rentner übergab dem Täter schließlich 150 Euro für die drei Jacken, bevor er den Betrüger endgültig abwimmeln konnte.
Der Trickbetrüger kann wie folgt beschrieben werden:
•Etwa 40 Jahre alt, ca. 165 – 170 cm groß, hatte eine stämmige Figur und eine Glatze, trug legere, aber gepflegte Kleidung. Der Mann sprach deutsch mit italienischem Akzent. Er war mit einem älteren Fiat unterwegs.
Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder eventuell ebenfalls Kontakt mit einem Trickbetrüger hatte, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt davor, sich nicht auf unseriöse Straßengeschäfte einzulassen, bei denen meist minderwertige Ware zu hohen Preisen verkauft wird. Auch sollte man sich nicht verunsichern lassen, wenn die Trickbetrüger ein Bekanntschaftsverhältnis vortäuschen, um die Geschädigten dann zu spontanen Käufen zu bringen. Im Zweifelsfall sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen und die Polizei verständigen.

 

34-Jährige unsittlich berührt – Polizei bittet um Hinweise

WÜRZBURG. Wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage ermittelt die Würzburger Polizei gegen einen Unbekannten. Er soll bereits am Faschingssamstag eine 34-Jährige in einer Gaststätte in der Innenstadt unsittlich berührt haben.
Am Mittwochabend erstattete die 34-Jährige bei der Würzburger Polizei Anzeige. Nach ihren Schilderungen soll sie ein Unbekannter in einer Bar in der Sanderstraße am Samstag, den 06.02.2016, gegen 02.00 Uhr, unsittlich berührt haben. Die Polizei wurde an diesem Abend nicht hinzugezogen.
Von dem Tatverdächtigen liegt den Beamten folgende Beschreibung vor:
Circa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß, dunkelbraune Haare, südländisches Aussehen, ohne Bart und ohne Brille.
Hinweise auf die Identität des Mannes oder sonstige sachdienliche Angaben bitte unter Tel. 0931/457-2230.

 

 

Farbschmierereien an mehreren Stellen – Kripo hofft auf Zeugenhinweise

KNETZGAU, LKR. HAßBERGE. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein Unbekannter politisch motivierte Farbschmierereien an insgesamt fünf Stellen im Knetzgauer Ortsgebiet angebracht. Der Sachschaden beläuft sich wohl auf mehrere tausend Euro. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der Täter in der Zeit zwischen Samstag, 21:30 Uhr, und Sonntag, 08:00 Uhr, aktiv. Mit roter Leuchtfarbe sprühte er gleichlautende Schriftzüge auf Einfahrtstore, Scheunentore und einem Trafohäuschen auf. Die bislang fünf festgestellten Tatorte liegen in der Weidengasse, der Haigstraße und Alter Rathausplatz. Nach einer ersten Schätzung dürfte der Sachschaden im vierstelligen Bereich liegen.
Die Kripo Schweinfurt hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Überfall in Café – Zwei Täter erbeuten Bargeld – Kripo nimmt Hinweise entgegen

ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Sonntagabend haben zwei Unbekannte bei einem Überfall in einem Café 100 Euro Bargeld erbeutet. Verletzt wurde niemand. Eine Fahndung der Polizei, in der auch ein Hubschrauber mit eingebunden war, verlief ergebnislos. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Kurz nach 18:00 Uhr hatten zwei Männer das Café in der Marktstraße betreten. Einer der Täter hatte eine Pistole in der Hand und forderte von einer Angestellten hinter dem Verkaufstresen mehrfach Geld. Der Zweite hielt nach Beobachtungen von Zeugen eine Art Klappmesser in der Hand. Nach der Übergabe von 100 Euro flüchteten die Unbekannten zu Fuß aus dem Gebäude. Dabei stieß einer der beiden noch mit voller Wucht gegen die automatisch öffnende Glastür.

Nach dem Eingang des Notrufs bei der Polizeieinsatzzentrale leitete die Polizeiinspektion Karlstadt noch eine größere Fahndung nach den Tätern ein. Im Zuge dessen kontrollierten die Beamten auch den Verkehr auf den Ausfallstraßen und ein Polizeihubschrauber unterstützte aus der Luft. Die Gesuchten waren allerdings nicht mehr ausfindig zu machen.

Die Kripo Würzburg hat in der Folge die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt mit Personenbeschreibungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:
1. Unbekannter:
•Etwa 24 Jahre alt und 170 cm groß, schlanke Figur
•Dunkle Augen und buschige Augenbrauen, südländisches Erscheinungsbild
•Bekleidet mit grün-blauem Kapuzenpullover, verwaschene Blue-Jeans, weiß-schwarz gemustertes Tuch mit weißen Bommeln („Palestinänsertuch“), rote Sneaker
•Sprach deutsch mit ausländischem Akzent
•Trug Pistole in der Hand
2. Unbekannter:
•Etwa 180 cm groß,
•dunkle Augen, schmalere Augenbrauen, schwarzer Anorak, dunkles Tuch, dunkelblaue Jeans
•Hatte ein Klappmesser bei sich
Folgende Fragen sind für die Ermittler von besonderem Interesse:
•Wer kann Angaben über die Identität der Gesuchten machen?
•Wer hat die beiden vor oder nach der Tat in Arnstein gesehen?
•Wer hat die Unbekannten auf der Flucht gesehen?
•Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 entgegen.

 

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