Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 30.10.2015

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Polizeiinspektion Bad Neustadt vorübergehend unter neuer Führung

BAD NEUSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Anfang November wird es einen vorübergehenden Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Bad Neustadt geben. Der bisherige Leiter, Polizeioberrat (POR) Thomas Gütlein, wird erneut für die Dauer von voraussichtlich einem Jahr im Kosovo seinen Dienst verrichten. In dieser Zeit wird sein Stellvertreter, Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Georg Bieberich, die Amtsgeschäfte der Polizeiinspektion Bad Neustadt führen. Die Funktion als Stellvertreter übernimmt Polizeihauptkommissar (PHK) Gerhard Hein.
Der 47-jährige Thomas Gütlein wird voraussichtlich für die Dauer eines Jahres im Rahmen eines Auslandseinsatzes im Kosovo Dienst leisten. Für Herrn Gütlein ist dies bereits der zweite dienstliche Aufenthalt dort. Er war bereits von November 2013 bis Oktober 2014 im Rahmen einer sogenannten EULEX-Mission in Pristina tätig. Nach den derzeitigen Planungen wird er diesmal in Mitrovica als stellvertretender Leiter der Einsatzdirektion der EULEX-Mission im Kosovo und gleichzeitig als stellvertretender Leiter des deutschen Polizeikontingents eingesetzt. In dieser Zeit ist der dreifache Familienvater organisatorisch zum Bundespolizeipräsidium in Potsdam abgeordnet.

Am Freitagnachmittag stattete aus diesem Anlass der Unterfränkische Polizeipräsident, Gerhard Kallert, der PI Bad Neustadt einen Besuch ab. Neben seiner Funktion als Polizeipräsident leitet Herr Kallert auch das Auswahlverfahren Auslandsmissionen im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete er POR Gütlein in den Auslandseinsatz. Er wünschte dem 47-Jährigen eine glückliche Hand für die verantwortungsvolle Aufgabe im Kosovo, verbunden mit einer gesunden Rückkehr im nächsten Jahr.

Gleichzeitig führte Herr Kallert den Interimsnachfolger der Bad Neustadter Polizei, Herrn EPHK Georg Bieberich, in seine Aufgabe ein. Der 54-jährige Familienvater wohnt im Landkreis Bad Kissingen und leitet bereits seit November 2008 die Verfügungsgruppe der PI Bad Neustadt. Er war bislang bereits der stellvertretende Dienststellenleiter.

EPHK Bieberich begann seine Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugsdienst im Oktober 1978 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Danach verschlug es den 54-Jährigen zunächst zur Polizeiinspektion Schweinfurt-Land. Die überdurchschnittlichen Leistungen ermöglichten ihm eine Ausbildung zum gehobenen Polizeivollzugsdienst (jetzt dritte Qualifikationsebene), die er im Jahr 1989 erfolgreich abschloss. Danach führten mehrere Stationen in Schweinfurt, wo Herr Bieberich überwiegend als Dienstgruppenleiter und auch in der Einsatzzentrale der ehemaligen Polizeidirektion Schweinfurt eingesetzt war, letztlich im November 2008 zur Stelle des stellvertretenden Dienststellenleiters der PI Bad Neustadt.

Als neues Gesicht wird der 52-jährige PHK Gerhard Hein im November seinen Dienst bei der Polizeiinspektion Bad Neustadt antreten. Er wird die Funktion des stellvertretenden Leiters der Polizeiinspektion übernehmen. PHK Hein wohnt zusammen mit seiner Familie im Landkreis Rhön-Grabfeld. Im Oktober 1981 begann er seine Ausbildung zum mittleren Polizeivollzugsdienst, bis Ende 1990 war er anschließend bei der Grenzpolizei beschäftigt. Danach wechselte er zum Polizeipräsidium Unterfranken. Nach der Ausbildung zur dritten Qualifikationsebene war er mehrere Jahre bei der Kriminalpolizei in Schweinfurt eingesetzt. Nach einer Verwendung bei der Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben wechselte er im Oktober 2011 in das Einsatzsachgebiet des Polizeipräsidiums Unterfranken.

Polizeipräsident Kallert brachte abschließend zu Ausdruck, mit den Kollegen Bieberich und Hein eine Führungsmannschaft gewonnen zu haben, denen die Neustädter Polizei absolut bedenkenlos anvertraut werden könne. Für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben wünschte er ihnen allzeit eine glückliche Hand.

 

Bundeswehrsoldaten ziehen Fahruntüchtigen auf der A 7 aus dem Verkehr

SCHONDRA, LKR. BAD KISSINGEN. Der vorbildlichen Reaktion von drei Bundeswehrsoldaten aus Hammelburg ist es zu verdanken, dass ein 26-Jähriger am Donnerstag auf der A 7 aus dem Verkehr gezogen wurde. Der Mann stand unter dem Einfluss von Alkohol und berauschenden Mitteln und hatte mit seinem Fahrverhalten beinahe einen Unfall verursacht.
Den drei Soldaten fiel gegen 20:30 Uhr ein Seat Leon auf, der in Schlangenlinien auf der A 7 in Richtung Würzburg fuhr. Der Fahrer des Fahrzeuges zog während eines Fahrmanövers nach rechts auf den Seitenstreifen und als der Fahrer des Bundeswehrfahrzeuges an diesem vorbei fuhr, plötzlich und unvermittelt wieder über den rechten auf den linken Fahrstreifen der Autobahn hinüber. Nur durch eine Vollbremsung konnte der 35 Jahre alte Soldat einen Zusammenstoß vermeiden. Anschließend fuhr der Seat-Fahrer auf die Rastanlage Rhön-West, wo er von den drei Geschädigten angesprochen und festgehalten wurde. Die Bundeswehrangehörigen verständigten außerdem die Hammelburger Polizei.

Die Beamten stellten bei einer Kontrolle fest, dass der 26-Jährige offensichtlich unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand und benommen wirkte. Ein Alko-Test ergab 0,5 Promille. Zudem gab der Beschuldigte zu, Psychopharmaka eingenommen zu haben.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme bei dem Beschuldigten durchgeführt. Da sich das Fahrzeug in keinem verkehrssicheren Zustand befand, wurde der Seat sichergestellt. Der 26-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge berauschender Mittel.

 

Gestohlener Schmuck sichergestellt – Kripo sucht Eigentümer

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Einen guten Riecher hatten die Beamten der Autobahnpolizei Aschaffenburg-Hösbach am Donnerstag bei einer Kontrolle auf der A 3. Vier Männer hatten gestohlenen Schmuck in Fahrzeug versteckt, den die Beamten sicherstellten. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Eigentümern der rund 50 Schmuckstücke.

https://www.polizei.bayern.de/unterfranken/fahndung/sachen/sichergestellt/index.html/230289

Eine Streife der Autobahnpolizei hatte sich gegen 14:00 Uhr entschieden, einen mit vier Personen besetzten Renault auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu kontrollieren. Der Fahrer bemerkte die Beamten und wollte sich einer Kontrolle entziehen. Er wechselte sprunghaft die Fahrstreifen und ließ das Polizeifahrzeug nicht überholen. Anschließend verließ das Fahrzeug an der AS Hösbach die Autobahn. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Renault dann in der Aschaffenburger Straße im Ortsteil Hösbach-Bahnhof angehalten werden. Die vier Männer im Alter von 30 bis 57 Jahren samt dem Laguna wurden einer Kontrolle unterzogen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges stellten die Beamten dann in einem Versteck hochwertigen Schmuck fest. Vieles spricht dafür, dass die Beschuldigten die Schmuckstücke wie Broschen, Ringe, Ketten bei mehreren Straftaten wie beispielsweise Einbrüchen, Trickdiebstählen oder sonstigen Betrügereien im süddeutschen Raum erlangt haben. Konkrete Fälle sind der Polizei derzeit noch nicht bekannt. Der Wert des Geschmeides ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bezifferbar.

Der Schmuck und auch das Fahrzeug, das der 57-jährige geführt hatte, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein, wurden von der Polizei sichergestellt. Den Renault hatten die Männer vor kurzem unter Angaben von falschen Personalien erworben. Die vier Beschuldigten wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen gegen die Männer aufgenommen und sucht nun auch nach den Eigentümern der gestohlenen Schmuckstücke. Hinweise von Zeugen und Geschädigten werden unter Tel. 06021/857-1732 entgegen genommen.

 

SEK-Beamte bei Wohnungsdurchsuchung mit Schreckschusswaffe bedroht

SCHWEINFURT. Am frühen Mittwochmorgen sind zwei Beamte eines Spezialeinsatzkommandos von einem 41-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe bedroht worden. Die Beamten waren im Rahmen einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung eingesetzt. Der Beschuldigte erlitt bei der vorläufigen Festnahme leichtere Verletzungen. Er blieb nach Abschluss der Maßnahmen auf freiem Fuß.
Die Kriminalpolizei Schweinfurt hatte ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-Jährigen eingeleitet, da konkrete Hinweise auf einen illegalen Schusswaffenbesitz bekannt geworden waren. Mit den vorliegenden Erkenntnissen beantragte die Staatsanwaltschaft Schweinfurt einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Mannes im Höllental, den der Ermittlungsrichter auch erließ.

Am Mittwoch um 06:00 Uhr war dann die Kriminalpolizei zusammen mit Beamten eines Spezialeinsatzkommandos vor Ort. Beim Eindringen in die Wohnräume stand der 41-Jährige plötzlich mit einer Waffe in der Hand zwei SEK-Einsatzkräften gegenüber. Er richtete die Pistole auf die Polizeibeamten. Erst nach mehrfacher Aufforderung legte der Beschuldigte die Waffe ab. Er wurde im Anschluss körperlich überwältigt und erlitt hierbei eine Verletzung am linken Auge. Ein Arzt kümmerte sich um die Erstversorgung.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine täuschend echt aussehende Schreckschusspistole handelte. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Kriminalbeamten eine ebenfalls täuschend echt aussehende Maschinenpistole, die als sogenannte Deko-Waffe einzustufen ist, und auch einen weiteren Gasrevolver.

Gegen den 41-Jährigen wird jetzt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung ermittelt. Er kam nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freiem Fuß. Polizeibeamte wurden im Rahmen des Einsatzes nicht verletzt.

 

Wechsel bei der Führung der Polizeistation Gemünden

GEMÜNDEN AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Zum 1. November wird die Polizeistation in Gemünden am Main für einen halbes Jahr einen neuen Leiter bekommen. Polizeihauptkommissar Heribert Schmitt übergibt die Geschäfte vorübergehend an Polizeihauptkommissar Stefan Fleckenstein.

 

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PHK+ Heribert Schmitt, PHK Stefan Fleckstein
Foto (Polizei) : PHK+ Heribert Schmitt, PHK Stefan Fleckstein

Heribert Schmitt leitet die Polizeistation in der Gemeinde am Main seit Oktober 2013. Der 54-Jährige wird nun vorübergehend die Leitung der Polizeiinspektion Lohr am Main übernehmen und seinen Platz in Gemünden bis Ende April 2016 an Stefan Fleckenstein übergeben. Polizeihauptkommissar Schmitt ist die Dienststelle in Lohr am Main bereits vertraut. Nach bestandenem Studium an der Polizeifachhochschule in Sulzbach-Rosenberg leitstete er dort ab 1994 Dienst als Dienstgruppenleiter und Leiter der Verfügungsgruppe bis Mitte 2013. Anschließend war er im Polizeipräsidium Unterfranken tätig und wechselte 2013 dann in die Polizeistation am Main. Heribert Schmitt ist verheiratet und lebt im Landkreis Main-Spessart.

Stefan Fleckenstein wird die Leitung in Gemünden am Main im Rahmen der Führungsbewährung für den höheren Dienst übernehmen. Der 34-Jährige ist verheiratet und lebt im Landkreis Miltenberg. Nach Abschluss seines Studiums zum Polizeikommissar im Jahr 2004 machte er unter anderem Station beim Polizeipräsidium in München, bevor er nach Unterfranken zurückkehrte. Dort war er dann unter anderem als Dienstgruppenleiter bei der Aschaffenburger Polizei, bei der Kriminalpolizei in Würzburg, im Polizeipräsidium Unterfranken und zuletzt als stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Miltenberg tätig.

Wir wünschen beiden Beamten für ihre neuen Aufgaben gutes Gelingen und stets eine glückliche Hand.

Jähriger leistet Widerstand bei Festnahme – Polizeibeamtin verletzt

BAD KISSINGEN. Nachdem Polizeibeamte am Freitagmorgen zu einem Familienstreit gerufen worden waren, wehrte sich ein Mann heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen. Eine Beamtin musste anschließend mit einer Verletzung an der Hand den Dienst abbrechen. Aufgrund seiner psychischen Verfassung war es nötig, den Mann vorläufig in einem Bezirkskrankenhaus unterzubringen.
Gegen 07:00 Uhr war die Mitteilung aus einem Bad Kissinger Stadtteil über den Familienstreit bei der Polizei eingegangen. Eine Familienangehörige ist sich nach einem Faustschlag des 38-Jährigen zu Nachbarn geflüchtet. Sie erlitt dadurch eine Beule an der Stirn. Als die Beamten der Polizeiinspektion Bad Kissingen den Beschuldigten in der Wohnung aufsuchten, reagierte dieser sofort sehr aufgebracht und aggressiv. Letztlich kam es bei der Gewahrsamnahme zu Fußtritten des Beschuldigten. Eine Polizeibeamtin erlitt dabei eine Verletzung an der Hand, die ärztlich behandelt werden musste.

Der 38-Jährige wurde anschließend zur Polizeiinspektion Bad Kissingen transportiert. Letztlich wurde er wegen seiner psychischen Verfassung von der Polizei in einem Bezirkskrankenhaus vorläufig eingewiesen. Gegen ihn wird jetzt wegen Körperverletzungsdelikten und auch Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

 

Zeitungsausträgerin unvermittelt angegriffen – Motivlage unklar – Kripo ermittelt

HÖCHBERG, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Freitagmorgen ist eine Zeitungsausträgerin unvermittelt von einem Unbekannten angegriffen worden. Der Täter trat mehrfach gegen den Kopf der am Boden liegenden Geschädigten. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auch dringend auf Zeugenhinweise.
Gegen 04:10 Uhr war ein Anwohner am Grundweg auf Hilfeschreie von der Straße aufmerksam geworden. Er alarmierte über den Notruf die Polizeieinsatzzentrale und eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Land machte sich sofort auf den Weg. Vor Ort trafen die Beamten nur noch auf die 49-jährige Geschädigte. Im Rahmen einer ersten Befragung gab die Frau an, dass sie kurz nach 04:00 Uhr mit ihrem Fahrrad zum Austragen der Zeitung unterwegs war. Als die Frau mit ihrem Fahrrad angehalten hatte, kam plötzlich ein Mann auf sie zu und warf sie zu Boden.

Dort hat der Unbekannte dann mehrmals gegen den Kopf der Frau getreten. Nach einiger Zeit ließ er von der Geschädigten ab und flüchtete zu Fuß in Richtung des Spielplatzes. Trotz einer Fahndung der Polizeiinspektion Würzburg-Land blieb der Unbekannte wie vom Erdboden verschwunden.

Mittlerweile hat die Kriminalpolizei Würzburg die Ermittlungen aufgenommen. Warum es zu dem unvermittelten Angriff kam, steht derzeit noch nicht fest. Die Sachbearbeiterin hofft jetzt mit der Personenbeschreibung auf Hinweise aus der Bevölkerung:

◦Der Mann war etwa 30 Jahre alt und 165 cm groß
◦Etwas untersetzte Figur
◦Bekleidet mit einem schwarzen Long-Sleeve und einem orangen T-Shirt darüber
Zeugen, die Hinweise auf die Identität des Mannes geben können, oder irgendetwas beobachtet haben, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte, werden gebeten, sich dringend bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck weiterhin im Visier der Täter

KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagvormittag sind Einbrecher über die Terrasse in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Sie entwendeten Schmuck und flüchteten anschließend unerkannt.
Die Täter hatten die Abwesenheit der Bewohner im Zeitraum zwischen 07:45 Uhr und 12:10 Uhr ausgenutzt. Sie hebelten eine Terrassentüre auf und durchsuchten die Einliegerwohnung und weitere Zimmer im Haus. Dabei fiel ihnen Schmuck im Wert von etwa 3.000 Euro in die Hände. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.
Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Alzenau unter Tel. 06023/944-0 zu melden.

Bewohnerin überrascht Einbrecher in der Wohnung – Täter auf der Flucht

ASCHAFFENBURG. Auf frischer Tat hatte die Geschädigte Einbrecher in ihrer Wohnung überrascht. Die Täter flüchteten mit der Handtasche der Frau über den Balkon. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.
Die Wohnungseigentümerin war um 18:10 Uhr in das Mehrfamilienhaus in der Inselstraße zurückgekehrt. Beim Aufschließen der Wohnungstüre hörte die Frau laute Geräusche aus dem Inneren der Wohnung. Als sie die Zimmer betrat, musste sie feststellen, dass Unbekannte die Räumlichkeiten durchwühlt hatten. Die Diebe waren über den Balkon in die Wohnung gelangt. Sie hatten sich, als sie die Frau bemerkten und noch bevor diese die Wohnung betreten hatte, über diesen Weg auch schleunigst wieder aus dem Staub gemacht. Zuvor hatten sie noch die Handtasche der Geschädigten mitgehen lassen.
Die Reparaturkosten für die aufgehebelte Balkontüre werden sich auf rund 500 Euro belaufen. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 06021/857-1732.

 

Trickbetrüger im Raum Aschaffenburg unterwegs – Kripo sucht Zeugen

ASCHAFFENBURG. Dank der Aufmerksamkeit einer Angestellten, lief ein sogenannter Wechselfallenbetrug am Dienstagvormittag in einem Friseursalon ins Leere. Die Aschaffenburger Kripo sucht nun den unbekannten Täter und rät Angestellten von Geschäften wachsam beim Kassieren und Geld wechseln zu sein.
Gegen 11:00 Uhr hatte ein junger Mann den Friseursalon in der Mühlstraße betreten. Im Verkaufsgespräch versuchte der Unbekannte die Angestellte schließlich abzulenken und dabei 50 Euro auf betrügerische Weise zu erlangen. Die Friseurin ließ sich jedoch nicht beirren und forderte den Mann auf, den Laden zu verlassen.
Der Mann kann folgendermaßen beschrieben werden:
Er war etwa 180 cm groß, ca. 25 Jahre alt hat eine schlanke Figur und sprach mit ausländischem Akzent. Er war mit einer hellblauen Jeans, einem roten Sweat-Shirt mit weiß-grauer Aufschrift und einer dunkelblauen Jacke bekleidet.
In einem Optikergeschäft in der Innenstadt und einem Lebensmittelladen in Mainaschaff wurden ähnlich gelagerte Betrugsversuche gemeldet. Die Kripo Aschaffenburg geht deshalb davon aus, dass Trickbetrüger in Stadt und Landkreis unterwegs sind und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise unter Tel. 06021/857-1732.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät vorsichtig zu sein, wenn Unbekannte beim Geldwechseln oder Bezahlen versuchen, die Angestellten zu verunsichern. Hier sollte man Ruhe bewahren, sich nicht verwirren lassen und im Zweifelsfall die Polizei verständigen.

 

 

Einbruch in Rathaus – Mehrere tausend Euro Sachschaden – Kripo ermittelt

WILDFLECKEN, LKR. BAD KISSINGEN. Zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagfrüh ist ein Unbekannter in ein Rathaus eingebrochen. Der Täter nahm nach bislang vorliegenden Erkenntnissen lediglich Bargeld mit, richtete aber einen Sachschaden von mehreren tausend Euro an. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen Mittwoch, 17:45 Uhr, bis Donnerstag, 06:30 Uhr, hatte sich der Einbrecher an dem Rathausgebäude am Rathausplatz zu schaffen gemacht. Zunächst versuchte der Einbrecher vergeblich über ein Fenster auf der Rückseite einzusteigen. Letztlich kam er gewaltsam über ein weiteres Seitenfenster in das Gebäude. Im Inneren brach er mehrere Zwischentüren auf und suchte nach Brauchbarem. Auch ein Stahlschrank wurde während der Tat aufgehebelt. Dem Sachstand nach flüchtete der Einbrecher mit etwa 50 Euro Bargeld.
Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Diebe kommen übers Dach – Einbrecher erbeuten Zigaretten im Wert von rund 20.000 Euro

WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Offenbar gezielt auf Tabakwaren abgesehen hatten es Einbrecher in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einem Verbrauchermarkt. Die Täter brachen über das Dach in den Laden ein. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.
Die Diebe schlugen in der Zeit von Mittwoch, 20:15 Uhr, und Donnerstag, 07:45 Uhr, in der Straße „Am Heerbach“ zu. Sie gelangten über das Dach in die Verkaufsräume des Supermarktes und entwendeten aus vergitterten Regalen eine Vielzahl an Stangen Zigaretten und Tabak. Mit der Beute im Wert von etwa 20.000 Euro machten sie sich dann unerkannt aus dem Staub. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Für die Annäherung an den Supermarkt und den Abtransport der Beute nutzen die Täter nach derzeitigem Erkenntnisstand ein benachbartes Firmengelände. Der Sachbearbeiter hofft nun auch darauf, dass Zeugen eventuell die Täter oder das Fluchtfahrzeug beobachtet haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/8571732 zu melden.

 

Nach Brand in Tiefgarage – Kind als Verursacher verdächtig

WÜRZBURG / HEUCHELHOF. Nach dem Brand in einer Tiefgarage Mitte Oktober sind die Ermittlungen der Kripo Würzburg hinsichtlich der Brandursache abgeschlossen. Demnach hat ein Kind im schuldunfähigen Alter mit einem Feuerzeug gezündelt. Der genaue Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern.
Wie bereits berichtet, war der Notruf über das Feuer am Sonntag, den 18. Oktober, gegen 17:20 Uhr bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Schnell waren 71 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort und begannen mit der Brandbekämpfung. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen. Ein Motorroller wurde total beschädigt, ein Anhänger und zwei geparkte Pkw wurden auch in Mitleidenschaft gezogen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist die Bausubstanz der Tiefgarage nicht angegriffen.

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Würzburg übernahm die Ermittlungen vor Ort. Im Rahmen von Zeugenbefragungen rückte noch am Abend ein Kind in den Fokus, das wohl für den Brandausbruch verantwortlich gewesen sein dürfte. Die Brandermittler übernahmen in der Folge den Fall. Der Junge in einem schuldunfähigen Alter räumte letztlich im Beisein des Vaters gegenüber dem Sachbearbeiter ein, dass er mit einem Gasfeuerzeug Verpackungsfolie in Brand gesetzt hatte. Das Feuer geriet dabei außer Kontrolle und griff um sich.

 

 

Zwei Einbrüche in Wohnhäuser – Polizei hofft auf Zeugenhinweise

REICHENBERG UND OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Zwischen Donnerstagnachmittag und den Abendstunden sind Einbrecher in zwei Wohnhäuser eingestiegen. In nur einem Fall nahmen die Unbekannten Beute in Form von Schmuck mit. Die Polizei hofft bei den weiteren Ermittlungen jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:45 Uhr hatte sich ein Einbrecher gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Reichenberg „Am Höchberg“ verschafft. Über die Terrassentüre kam der Unbekannte in das Wohnhaus und durchsuchte verschiedene Schränke. Ein Beuteschaden ist hier nach ersten Erkenntnissen nicht entstanden. Die Reparatur der der Terrassentüre wird mit etwa 500 Euro zu Buche schlagen.
Zeugen, die in diesem Fall Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.
In Ochsenfurt hatte sich ein Unbekannter zwischen 18:00 Uhr und kurz nach 20:00 Uhr über ein aufgehebeltes Wohnzimmerfenster Zutritt zu einem Einfamilienhaus in der Lindhardstraße verschafft. Der Täter durchwühlte nahezu alle Zimmer des Hauses und verschwand unerkannt mit Schmuck im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Der Sachschaden wird auf 200 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Ochsenfurt nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. 09331/8741-0 entgegen.

 

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