Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 31.07.2015

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Nach Explosion auf Spielplatz – Wohnungsdurchsuchung bei drei Tatverdächtigen

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Nachdem es Ende Juni zu einer größeren Explosion auf einem Spielplatz gekommen war, hat die Kriminalpolizei Würzburg nun drei Tatverdächtige ermittelt. Drei Jugendliche stehen im dringenden Verdacht, aus nicht zugelassenen Böllern einen größeren Sprengsatz gebaut und diesen gezündet zu haben. Bei der Durchsuchung der Wohnungen stießen die Ermittler außerdem auf entsprechendes Beweismaterial.

 

Wie von der Polizeiinspektion Marktheidenfeld bereits berichtet, hatte sich am 29.06.2015 im Bereich der Frankenstraße/Jahnstraße eine lautstarke Explosion ereignet. Unbekannte hatten damals einen offensichtlich selbstgebastelten Sprengkörper gezündet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und außer einem größeren Krater in einer Sandgrube entstand damals kein Sachschaden.

Aufgrund der am Tatort gesicherten Spuren und eines anonymen Hinweises verdichtete sich der Tatverdacht zunächst auf einen Jugendlichen aus dem Landkreis Main-Spessart. Im weiteren Verlauf gerieten zwei weitere junge Männer ins Visier der Ermittler. Daraufhin wurde von der Kriminalpolizeiinspektion Würzburg, die mittlerweile die Sachbearbeitung übernommen hatte, über die zuständige Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Beim Vollzug wurden in einer der Wohnungen umfangreiche Beweismittel sichergestellt.

Nach momentanen Erkenntnissen handelte es sich bei der explosiven Substanz um mehrere, in Deutschland nicht zugelassene Böller, aus denen die Tatverdächtigen einen größeren Sprengsatz herstellten. Die drei Jugendlichen im Alter von 15 – 17 Jahren müssen sich nun wegen eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz verantworten.

Die Unterfränkische Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Gefährlichkeit von in Deutschland nicht zugelassenen Böllern hin, da deren Wirkung absolut nicht einschätzbar ist. Führt man an diesen Sprengsetzen noch in irgendeiner Art und Weise Veränderungen herbei, werden die Knallkörper zu einem unkontrollierbaren Risiko. Bei der unsachgemäßen Handhabung kann es so zu schwersten Verletzungen kommen.

 

 

Tätliche Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz – Handy entwendet

WÜRZBURG / INNENSTADT. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Hierbei wurde einem 28-Jährigen ein Handy entwendet. Der Geschädigte wurde bei dem Streit leicht verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Die Kripo Würzburg hofft nun in diesem Zusammenhang auch auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die genauen Tatbeteiligungen rekonstruieren zu können.

 

Um 02:00 Uhr hatte sich der 28-Jährige zusammen mit Bekannten am Bahnhof aufgehalten und dort auch Alkohol konsumiert. Daraufhin kam es zu einer Streitigkeit mit einer anderen Personengruppe, in deren Verlauf es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Männern kam. Dem 28-Jährigen wurde dabei das Handy entwendet. Der leicht Verletzte flüchtete in Richtung Röntgenring, Passanten verständigten daraufhin die Polizei.

Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt stellten die betroffenen Personengruppen nur wenig später am Bahnhof fest. Sie fanden das entwendete Handy bei einem 26-Jährigen, der ebenfalls in den Streit verwickelt war.

Die Ermittlungen der Kripo Würzburg zum genauen Tatablauf dauern weiter an. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zum genauen Tathergang machen können, werden gebeten sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Diebstahl aus Pkw – Schuhe und TV-Display entwendet

WÜRZBURG. Ein Unbekannter hat im Laufe des Mittwochs Schuhe und ein TV-Display aus einem Pkw gestohlen. Nach Angaben des Geschädigten war das Fahrzeug nach dem Verlassen versperrt worden. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise entgegen.

 

Zwischen 07:40 Uhr und 19:30 Uhr hatte der Täter zwei Paar Schuhe vom Rücksitz des BMW sowie das Display entwendet, das an der Kopfstütze des Beifahrersitzes befestigt war. Der Pkw selbst war im Tatzeitraum in der Nürnberger Straße abgestellt. Wie genau der Unbekannte ins Innere des Fahrzeugs gelangt war, steht derzeit noch nicht fest. Der Pkw war aber nach Angaben des Geschädigten abgesperrt. Der Beuteschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro.

Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, das mit dem Diebstahl der Gegenstände in Zusammenhang stehen könnte, werden gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Kleinbus auf A 7 überschlägt sich – Eine Person herausgeschleudert und unter Fahrzeug eingeklemmt

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. Eine schwer verletzte Person, ein total beschädigter Kleinbus und eine Vollsperrung der A 7 in Richtung Kassel waren am späten Donnerstagnachmittag unter anderem die Folgen eines missglückten Überholvorganges am Biebelrieder Kreuz. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 16.000 Euro.

 

Kurz vor 18:00 Uhr fuhren hintereinander von der A 3 aus Richtung Frankfurt kommend ein 62-jähriger Kraftfahrer mit seinem Sattelzug und ein 59-jähriger Mann aus Thüringen mit seinem Nissan-Kleinbus in Richtung Kassel auf die A 7. Nachdem beide auf den rechten Fahrstreifen gewechselten waren, scherte der Kleinbusfahrer nach links aus, um den 40-Tonner zu überholen. Dabei übersah er offenbar einen auf dem Überholstreifen schnell näher kommenden Ranger Rover. Der 44-jährige Fahrer des Geländewagens bremste zwar sofort voll ab, konnte aber nicht mehr verhindern, dass er mit Wucht aufprallte. Anschließend touchierte sein Fahrzeug auch noch den Sattelzug.

Der Kleinbus geriet durch den Aufprall außer Kontrolle, prallte gegen die Mittelschutzplanke und überschlug sich. Dabei wurde ein im Fond mitfahrender 49-jähriger Mann, der nach bisherigen Erkenntnissen der Polizisten nicht angegurtet gewesen war, heraus geschleudert und schwer verletzt. Er geriet unter das umgekippte Fahrzeug und wurde von ihm eingeklemmt. Ersthelfern gelang es rasch, das Fahrzeug aufzustellen, so dass sich um den Mann gekümmert werden konnte.

Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde in ein Würzburger Krankenhaus gebracht und notoperiert. Nach jetzigem Kenntnisstand wird er den Unfall wohl überleben. Auch die drei anderen Insassen des Kleinbusses, die leicht verletzt worden waren, wurden in Kliniken gebracht. Sie konnten das Krankenhaus jedoch schon wieder verlassen. Der Geländewagen- und der Lasterfahrer blieben unverletzt. Die beiden Pkw wurden abgeschleppt.

Während der Bergung der Fahrzeuge und zur Unfallaufnahme, zu der ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, war die Fahrbahn in Richtung Kassel komplett gesperrt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Dettelbach, Bibergau und Effeldorf unterstützen die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle. Sowohl auf der A 7 als auch auf der Zufahrt von der A 3 kam es deshalb zu Stauungen.

Nach Vollbrand in Lagerhalle – Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus

WILLANZHEIM, LKR. KITZINGEN. Nach dem Brand in einer Lagerhalle bei Willanzheim am späten Mittwochabend gehen die Brandfahnder der Kripo Würzburg mittlerweile davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. In dem Zusammenhang sucht der Sachbearbeiter einen Motorradfahrer mit einer Geländemaschine, der zur fraglichen Zeit an der Brandörtlichkeit gesehen wurde.

Wie bereits berichtet, waren Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr gegen 22:00 Uhr zu dem Brand einer größeren Holzhalle nahe der Hagenmühle bei Willanzheim gerufen worden. Die Löscharbeiten der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, dauerten bis Freitag an, da die Floriansjünger noch mit der Bekämpfung von Glutnestern beschäftigt waren.

Nach momentanem Ermittlungsstand geht der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg davon aus, dass hier ein Brandstifter am Werk war. Es liegen Hinweise vor, dass sich zur fraglichen Zeit ein dunkel gekleideter Motorradfahrer mit einer Geländemaschine in der Nähe der Brandörtlichkeit aufgehalten hat.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwaige Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Mann bedrängt Mädchen an Bushaltestelle – vorbildliches Verhalten eines 15-jährigen Zeugen

ASCHAFFENBURG. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt wegen einer Beleidigung auf sexueller Basis, die sich am Mittwochabend ereignet hat. Ein 20-Jähriger steht im dringenden Verdacht, ein Mädchen unsittlich berührt zu haben. Besonderes Lob hat das Verhalten eines 15-Jährigen verdient, der auf die verängstigte Geschädigte an einer Bushaltestelle aufmerksam geworden war.

Am Samstagabend war das junge Mädchen zusammen mit der Mutter zur Polizeiinspektion Aschaffenburg gekommen und hatte von dem Vorfall berichtet, der sich am regionalen Busbahnhof in der Ludwigstraße abgespielt haben soll. Dort war die Geschädigte gegen 16:30 Uhr an der Bushaltestelle gesessen. Ein Mann setzte sich neben sie und fasste ihr nach kurzem Gespräch unsittlich an den Oberköper. Die Schülerin stieg kurz darauf in den öffentlichen Bus und der Unbekannte folgte ihr. Auch in dem Fahrzeug setzte er sich neben die Schülerin.

Bereits am Bussteig war der 15-jährige Zeuge auf die Situation aufmerksam geworden, da der Mann seinen Beobachtungen zufolge sehr nahe an dem Mädchen saß. Kurzerhand entschloss sich der junge Mann zusammen mit einer Freundin mit in den Bus einzusteigen. Während der Fahrt erkannte der Zeuge das sehr nervöse Verhalten des Mädchens und holte sie unter einem Vorwand zu sich auf einen freien Platz.

Kurz darauf war der Verdächtige aus dem Bus ausgestiegen. Der 15-Jährige stieg eine Haltestelle weiter aus und nahm den nächsten Bus zurück Richtung Innenstadt. Zufälligerweise betrat der verdächtige Mann dann wieder den Bus. Bereits vor dem Einstieg hatte der Beschuldigte erneut ein junges Mädchen angesprochen. Ohne zu zögern stellte der Zeuge den Mann zur Rede, der kurz darauf einfach ausstieg und davonlief.

Im Rahmen der Ermittlungen rückte dann ein 20-Jähriger ins Visier der kriminalpolizeilichen Sachbearbeiterin. Mittlerweile haben sich die Verdachtsmomente entsprechend verhärtet und gegen ihn wird jetzt ein Strafverfahren eingeleitet.

Heim-Start für Kickers in Dritte Liga am Samstag – Polizei und Sicherheitsbehörden gut vorbereitet – Appell an Fans ÖPNV zu nutzen

WÜRZBURG. Zum Heim-Start der Würzburger Kickers in die Dritte Liga, hat sich die Würzburger Polizei in den letzten Wochen gemeinsam mit der Stadt Würzburg als Sicherheitsbehörde, den Fachdiensten und nicht zuletzt mit den Verantwortlichen des FC Würzburger Kickers intensiv auf die neue Situation vorbereitet. Vor allem im Bezug auf die Umsetzung der für einen Drittligisten erforderlichen Sicherheitsaspekte, wurden im Vorfeld viele Gespräche geführt und zahlreiche konkrete Maßnahmen umgesetzt. Ziel aller Beteiligten war und ist es, für alle Fußballbegeisterten in der Region bei den Heimspielen in der kommenden Saison ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Im Vorfeld des Saisonstarts hatte die Würzburger Polizei deshalb mit allen Polizeidienststellen der Drittligisten Kontakt aufgenommen und steht auch künftig in einem engen Informationsaustausch, um etwaige Sicherheitsstörungen im Zusammenhang mit gewaltbereiten Fans zeitnah zu erkennen und sofort entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Gut gerüstet sieht sich die Würzburger Polizei daher auch für das erste Heimspiel der Kickers am Samstag um 14:00 Uhr gegen die SG Dynamo Dresden, bei dem in der Flyeralarm-Arena knapp 9.000 Zuschauer Platz finden können. Davon werden etwa 1.800 Gästefans im Stadion am Dallenberg erwartet, die sich laut Aussage der Fanbeauftragten aus Dresden auf ein tolles Auftaktspiel beim Liga-Neuling Würzburg freuen. Aus sicherheitstechnischen Gründen wurde die Stadionkapazität leicht beschränkt, so dass ein Block frei bleibt. Teil des Sicherheitskonzeptes ist auch, dass Personen mit Stadionverbot konsequent der Zutritt verwehrt wird und im Stadion nur alkoholfreie Getränke ausgeschenkt werden.

Die einsatzführende Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wird bei der Gewährleistung der Sicherheit im und rund um das Stadion von zahlreichen Beamten der Bereitschaftspolizei und dem Sicherheitsdienst im Stadion unterstützt.

Mehrere hundert Dresdenfans kommen mit der Bahn, weshalb diese mit einem speziellen Shuttle-Bus-Service vom Bahnhof zum Stadion gebracht werden. Andere kommen mit Bussen über die Autobahn oder mit Privatfahrzeugen. Bezüglich der Anfahrts- und Parkmöglichkeiten hat sich die Würzburger Polizei bereits im Vorfeld in einem Fanbrief an die Anreisenden gewandt und alle notwendigen Informationen weitergegeben.

Am Dallenberg steht nur teilweise Parkraum zur Verfügung, weshalb die Kapazitäten schnell erschöpft sein werden. Als Parkplätze sind die Talavera, der Viehmarktparkplatz, die Parkplätze am Theodor-Heuss-Damm und an den Herieden sowie am Firmengelände der Mainpost und dem TSC Heuchelhof in der Berner Straße sowie die bekannten öffentlichen Parkhäuser und Parkplätze ausgewiesen. Wer verbotswidrig im Wohngebiet rund um das Stadion parkt, muss mit einer Verwarnung rechnen oder im schlimmsten Fall sogar in Kauf nehmen, dass sein Auto abgeschleppt wird.

Aufgrund der Parkraumsituation werden die Kickers-Fans gebeten, sich frühzeitig auf den Weg zu machen (Einlass ab 12:00 Uhr) und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen oder mit dem Rad bzw. zu Fuß zum Stadion zu kommen. Die Eintrittskarten werden drei Stunden vor und nach dem Spiel als Fahrscheine für den öffentlichen Personennahverkehr akzeptiert.

Pkw flüchtet vor Polizeikontrolle – Großfahndung der Polizei – Hubschrauber eingebunden

ASCHAFFENBURG UND WERTHEIM / OT DERTINGEN. Ein flüchtender Pkw, der zunächst auf der A3 kontrolliert werden sollte, hat am Freitagfrüh eine Großfahndung der Polizei ausgelöst. Der als gestohlen gemeldete Audi ist bereits gefunden, die Suche nach dem männlichen Fahrer dauert unterdessen weiter an. Die Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung.

Kurz nach 07:00 Uhr war eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach auf einen schwarzen Audi aufmerksam geworden. Es stellte sich heraus, dass das Kennzeichen RÜD-VB 23 zur Fahndung wegen Diebstahls polizeilich gesucht wird. Mehrere Streifenfahrzeuge wurden bereits hier zur Unterstützung der Kontrolle hinzugezogen. Noch vor einer geplanten Kontrolle verließ der Audi die A3 an der Anschlussstelle Wertheim und flüchtete dann trotz eindeutiger Anhaltezeichen mit hoher Geschwindigkeit Richtung Dertingen.

Die Beamten verloren dort das Fahrzeug aus den Augen. Eine Großfahndung wurde eingeleitet, bei der auch Streifenbesatzungen aus Baden-Württemberg und ein Polizeihubschrauber aus Bayern mit eingebunden wurden. Gegen 08:15 Uhr entdeckten Polizisten den gesuchten Pkw geparkt in der Lindelbacher Straße in Dertingen. Von dem Fahrer fehlt aber immer noch jede Spur.

Die Fahndung nach dem Fahrer läuft deshalb in diesem Bereich zur Stunde (Stand 10:00 Uhr) noch auf Hochtouren.

Folgende Beschreibung des Gesuchten ist bekannt:

  • 30-40 Jahre alt
  • Schlank
  • Dunkle Haare

Die Polizei hofft jetzt auch auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer den Mann gesehen hat oder Auskunft über seinen derzeitigen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter dem Polizeinotruf 110 zu melden. Obwohl keine konkreten Anhaltspunkte auf eine Gefährlichkeit des Gesuchten vorliegen, sollten in diesem Bereich keine Anhalter mitgenommen werden.

Verkehrsunfall mit „Schultaxi“ – Sieben Kinder leicht verletzt

RIEDENHEIM, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall mit einem Schultaxi sind am Freitagvormittag sieben Kinder verletzt worden. Der Fahrer des Kleinbusses hatte offen einen vorfahrtsberechtigen Pkw übersehen, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Drei der Kinder wurden in Krankenhäuser eingeliefert, vier wurden vor Ort ambulant behandelt.

Kurz vor 08:00 Uhr war der 72-Jährige am Steuer des Kleinbusses auf der Hauptstraße in Richtung Gelchsheim unterwegs. An der Kreuzung Hauptstraße/Würzburger Straße übersah der Mann offenbar einen von links kommenden, vorfahrtsberechtigten BMW X3 und stieß mit der Front in die Seite des Fahrzeugs. Durch den Aufprall wurden alle sieben Kinder, die sich in dem Ford Transit befanden, leicht verletzt. Drei davon kamen mit Rettungswagen in eine Klinik. Vier wurden vor Ort ärztlich versorgt und konnten danach ihren Weg zur Schule fortsetzen.

Die 53-Jährige Pkw-Lenkerin trug ebenfalls leichte Verletzungen davon und der Schulbusfahrer erlitt einen Schock. An den Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen jeweils 10.000 Euro Sachschaden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Ochsenfurt.

Güterschiff kollidiert mit Sportboot – keine Verletzten

ALBERTSHOFEN, LKR. KITZINGEN. Glücklicherweise relativ glimpflich ist am Donnerstagnachmittag die Kollision eines Güterschiffes mit einem liegengebliebenen Sportboot auf dem Main ausgegangen. Der Führer des Sportbootes rettete sich noch rechtzeitig mit einem Sprung ins Wasser. Der Sachschaden in Form von Kratzern am Sportboot wird auf 150 Euro geschätzt. Die Wasserschutzpolizeigruppe Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 14:15 Uhr war der 36-jährige Sportbootfahrer flussaufwärts unterwegs. Vor ihm befuhr in gleicher Richtung ein großes Güterschiff, das von einem 49-jährigen Niederländer gesteuert wurde. Nach einem Überholvorgang durch das Sportboot fiel dessen Außenbordmotor nach ersten Erkenntnissen wegen Benzinmangel aus und trieb in die Fahrlinie des Gütermotorschiffes. Als der 49-Jährige die Situation erkannte, leitete er ein Notmanöver ein. Durch dreimaliges Hupen wurde der 36-jährige Sportbootfahrer auf die gefährliche Situation aufmerksam und sprang aus seinem Boot in den Main. Der Zusammenstoß ging bedingt durch einen günstigen Auftreffwinkel relativ glimpflich aus, weil auch durch die Bugwelle des Gütermotorschiffs das Sportboot abgedrängt wurde. So entstanden nur Kratzer in einer Schadenshöhe von etwa 150 Euro.

Nach der Kollision schwamm der Sportbootführer wieder zu seinem Boot, aktivierte den Ersatztank und entfernte sich anschließend ohne sich um den Unfall zu kümmern. Der sichtlich geschockte Schiffsführer wer erst nach einer viertel Stunde in der Lage, die Polizei zu verständigen.

Die Wasserschutzpolizeigruppe der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die Ermittlungen zum Schiffsunfall aufgenommen. Es werden nach derzeitigem Sachstand dem Sportbootführer mehrere Verkehrsverstöße zur Last gelegt.