Polizeiberichte Region Heilbronn , Kreise Hohenlohe , Neckar-Odenwald , 08.04.2016

Heilbronn/Schwäbisch Hall: Zigarettenautomatenaufbrecher festgenommen

Bereits seit Februar ermittelt die Kriminalpolizei Heilbronn gegen eine Gruppe in Heilbronn wohnhafter Asylbewerber aus dem Kosovo wegen des Verdachts, Zigarettenautomaten aufzubrechen und auszuräumen. Aufgrund erster Erkenntnisse wurden die Männer zunächst beobachtet und dabei festgestellt, dass sie sich nach ihren Touren in eine Wohnung in Heilbronn, in der sie nicht gemeldet sind, zurückzogen. Nachdem vier der überwachten Männer am Mittwochmorgen mit gefüllten Sporttaschen in diese Wohnung zurückgekehrt waren, durchsuchten die Ermittler die Wohnung und nahmen dort vier Asylbewerber und zwei illegal in Deutschland lebende Männer aus dem Kosovo im Alter zwischen 19 und 33 Jahren fest. In der Wohnung fand die Polizei über 600 Zigarettenpackungen, ca. 1.200 EUR Bargeld sowie Werkzeug, das zum Aufbrechen von Automaten geeignet ist. Außerdem hatten die Tatverdächtigen Bahntickets aus dem Raum Schwäbisch Hall bei sich, wo in der Nacht auf den Mittwoch vier Automaten aufgebrochen und geleert worden waren. Die sechs Männer wurden inzwischen dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn Haftbefehl erließ. Anschließend wurden die Tatverdächtigen in Haftanstalten verbracht. Die Ermittlungen dauern an, da die Tatverdächtigen möglicherweise auch im Unterland und in weiteren Landkreisen Zigarettenautomaten aufgebrochen haben könnten.

 

Stadt- und Landkreis Heilbronn

Eppingen: Kradfahrerin verletzt

Zum Glück nur leicht verletzt wurde eine Leichtkraftradfahrerin bei einem Unfall am Donnerstagnachmittag in Eppingen. Die 17-Jährige befuhr die Bismarckstraße, als ein 55-Jähriger mit seinem Mercedes von einem Parkplatz zwischen den am Straßenrand geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn einbog. Die Mopedfahrerin bremste stark, stürzte und blieb kurz vor dem PKW liegen. Zu einer Berührung mit dem Mercedes kam es nicht. Ausweichen hätte die Motorradfahrerin nicht können, da sich auf der Gegenfahrspur Fahrzeuge befanden.

Heilbronn: Fahrende Bombe

Unglaublich, aber wahr: Ein Atemalkoholtest am Donnerstagmorgen um 9 Uhr bei einem LKW-Fahrer ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der 33-Jährige rangierte mit seinem Sattelzug in der Längelterstraße in Heilbronn-Böckingen, kam dabei mit den Rädern seines Trucks auf eine Rasenfläche und fuhr einen Pfosten um. Ein Mann sah dies und alarmierte die Polizei, die bei dem Lasterfahrer eine ordentlich „Fahne“ bemerkten und ihn deshalb mitnahmen. Der Führerschein des Ukrainers wurde beschlagnahmt und es wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.

Heilbronn: Radfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste am Donnerstagabend ein Radfahrer nach einem Unfall in Heilbronn vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren werden. Der 37-Jährige überquerte bei Grünlicht mit seinem Fahrrad den Fußgängerüberweg an der Rosenbergstraße und wurde dabei vom PKW einer 18-Jährigen erfasst. Er wurde auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe des Fiats der jungen Frau geschleudert und fiel dann vor dem Auto auf die Straße. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.

Flein: Gegen Haus gefahren

Einigen Schaden richtete ein Unbekannter mit seinem LKW in der Nacht zum Mittwoch in Flein an und flüchtete, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Der LKW-Fahrer war mit seinem Gefährt in der Erlachstraße unterwegs und kam in Höhe eines Schuhgeschäfts aus nicht bekannten Gründen auf den Gehweg. Der Laster fuhr gegen den Erker des Hauses. Hinweise auf den LKW oder Sattelzug und dessen Fahrer hat die Polizei keine, weshalb Zeugen gebeten werden, sich mit dem Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134 9920, in Verbindung zu setzen.

Weinsberg: Verfolgungsfahrt endet in der Zelle

In einer Polizeizelle endete die Flucht eines 28-Jährigen vor der Polizei in der Nacht zum Freitag. Der Mann fiel gegen 2 Uhr in Weinsberg einer Polizeistreife auf, weil er recht zügig unterwegs war. Als er aufgefordert wurde, anzuhalten, gab er Gas und raste quer durch das Stadtgebiet Weinsbergs auf die B 39 und anschließend auf die A 81 in Richtung Stuttgart. Obwohl er dort inzwischen von drei Streifenwagen verfolgt wurde, hielt er nicht an. Im Gegenteil, er versuchte, die Dienstwagen von der Fahrbahn zu drängen. In Höhe des Reisbergs hielt er dann am Mittelstreifen an und stieg aus. Gleich darauf konnte er von Beamten überwältigt und festgenommen werden. Der stark unter Alkohol stehende 28-Jährige wehrte sich auf dem Polizeirevier gegen die Blutentnahme und musste in einer Zelle seinen Rausch ausschlafen. Dieser war wohl auch der Grund, warum er sich der Polizeikontrolle entziehen wollte. Seinen Führerschein ist er nun für eine längere Zeit los.

Neudenau: Wer braucht denn sowas?

Wer braucht denn sowas, fragten sich Polizeibeamte nach einem seltenen Diebstahl in der Nacht zum Mittwoch in Neudenau. Dort schraubten Unbekannte an einer auf der Baustelle in der Steiner Straße stehenden Asphaltmaschine die beiden Halterungen für die Höhenabtastung ab und nahmen die 25 Kilogramm schweren Teile mit. Der Wert der Halterungen liegt bei rund 2.000 Euro.

Bad Friedrichshall: Mutmaßliches Ehepaar gerettet

Ein mutmaßliches Ehepaar mussten Polizeibeamte am Donnerstagmorgen bei Bad Friedrichshall-Jagstfeld retten, indem sie den weiblichen Teil wegtrugen, damit ihr Partner folgte und beide so aus dem Gefahrenbereich der B 27 kamen. Der Polizei war gegen 8.45 Uhr gemeldet worden, dass sich ein Entenpaar am Rand der Bundesstraße aufhalte. Da sich die beiden nicht in Richtung Schachtsee treiben ließen, griffen die Beamten zu einer aus Sicht der Tiere sicherlich hinterlistigen Methode. Sie fingen das Weibchen ein und trugen es Richtung See. Der Erpel folgte quakend, freute sich dann aber umso mehr, als seine Partnerin und er gemeinsam wohlbehalten wieder durch den Schachtsee schwimmen konnten. Sicherlich werden sie ihrem zukünftigen Nachwuchs etwas vorschnattern vom „Freund und Helfer“.

Neckarwestheim: Viel Rauch, aber zum Glück kein offenes Feuer

Starker Rauch wurde am Donnerstagmittag an zwei Wohnhäusern in der Neckarwestheimer Lerchenstraße gemeldet. Die angerückten Feuerwehren aus Neckarwestheim und Lauffen fanden allerdings kein offenes Feuer vor, sondern stellten fest, das vermutlich beim Verschweißen von Kaltbahnen zwischen zwei aneinander gebauten Wohnhäusern Funken in die Isolierung gerieten und nach einigen Stunden dort das Dämmmaterial zum Glimmen brachten. Die Einsatzkräfte öffneten den Bereich, um an die Glutnester zu kommen und diese löschen zu können. Der entstandene Sachschaden wird wohl 2.000 Euro nicht wesentlich überschreiten.

Gemmingen: Buntmetalldiebe immer dreister

Zwei Tonnen Kupfer stahlen Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag in Gemmingen. Dazu stahlen die Diebe vom Areal einer Präzisionsteile-Firma in der Gottlieb-Daimler-Straße einen kompletten Muldencontainer, in dem das Kupfer lag. Für den Abtransport der 12-Kubikmeter-Mulde brauchten die Täter sicherlich einen Spezial-LKW. Der entwendete Container ist blau lackiert und hat die Aufschrift „RN-Metall“. Der Wert des Kupfers liegt bei 7.000 Euro, der Container kostet 5.000 Euro. Verdächtige Beobachtungen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich der Gottlieb-Daimler- oder der Louis-Schuler-Straße sollten dem Polizeirevier Eppingen, Telefon 07262 60950, gemeldet werden.

Heilbronn-Böckingen: Diebe im Kindergarten

Lediglich etwas Bargeld fiel Unbekannten in die Hände, die in der Nacht zum Donnerstag in den Evangelischen Kindergarten im Böckinger Holunderweg einbrachen. Die Täter hebelten ein Fenster auf und kletterten durch dieses ins Gebäudeinnere. Nachdem sie alles durchsucht und ihre Beute eingesteckt hatten, kletterten sie wieder durch das Fenster nach außen. Hinweise auf die Täter hat die Polizei keine.

 

Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach: Mehr Sicherheit für die Beamten des Mosbacher Polizeireviers

Die bislang umfangreichsten Umbaumaßnahmen seit der Strukturreform der Polizei wurden im Gebäude der Mosbacher Polizei durchgeführt und sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Polizeivizepräsident des Präsidiums Heilbronn, Hans Becker, war dies ein besonderes Anliegen, sodass er die Einweihung der „neuen Wache“ am 6. April zur Chefsache machte und die Umbaumaßnahmen entsprechend würdigte. Bereits im Jahr 2014 richtete der Leiter des Polizeireviers, Polizeioberrat Jürgen Helfrich, eine Arbeitsgruppe ein, deren Auftrag es war, bedarfsorientierte Lösungsvorschläge zu unterbreiten, um die Sicherheit der Beamten zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen nach den strukturbedingten Veränderungen anzupassen und deutlich zu verbessern. So befassten sich die künftigen Nutzer zunächst damit, welche Umbaumaßnahmen nicht nur aus theoretischer, sondern vor allem auch aus praktischer Sicht für den Dienst rund um die Uhr sinnvoll sind, um die Sicherheit der Polizisten zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Vermögen und Bau Heilbronn konnten die Pläne schließlich Ende 2015 umgesetzt und mit den notwendigen Erneuerungsmaßnahmen begonnen werden. Einer der wesentlichen Punkte des Umbaus in dem historischen Gebäude in der Hauptstraße war die Verlegung des Funktischs um einen Raum nach vorne, um ein bürgerfreundliches und trotzdem sicherheitsorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. Dazu wurde die Wache auch mit Türen und Glasscheiben versehen, die die neuesten Sicherheitsstandards erfüllen. Die veraltete Klimaanlage wurde erneuert. Darüber hinaus wurde ein sogenannter „Kontaktraum“ geschaffen. Dieser dient unter anderem dazu, bei sensiblen Anliegen der Kundschaft entsprechende Diskretion wahren zu können. Zudem können sich aufgrund einer Schleusenfunktion Personen unter Aufsicht dort aufhalten, die zwar in Polizeigewahrsam genommen wurden, jedoch aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht in eine Gewahrsamszelle gehören. Alle drei Gewahrsamszellen des Reviers sind nun mit neuester Videoüberwachung ausgestattet. So kann sich der wachhabende Polizist, auch ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, vom Wohlergehen eines Insassen überzeugen. Ende März konnten die Umbaumaßnahmen, deren Kosten sich auf etwa 75.000 Euro belaufen, abgeschlossen werden.

 

Buchen: Unter Drogen am Steuer?

Im Verdacht, sich am Donnerstag unter Drogeneinwirkung ans Steuer seines Wagens gesetzt zu haben, steht ein 24-jähriger Autofahrer. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde der PKW des Mannes gegen 21.20 Uhr in der Schwedensteinstraße in Buchen angehalten und der Fahrer kontrolliert. Dabei entdeckten die Beamten Anzeichen auf Drogenkonsum. Ein Vortest konnte nicht durchgeführt werden, weshalb dem Autofahrer im Krankenhaus eine Blutprobe abgenommen wurde.

Buchen: Schulen heimgesucht

Mehrere hundert Euro Schaden entstand bei einem versuchten Einbruch in der Nacht auf Donnerstag in Buchen. Ein Unbekannter versuchte die Fensterscheibe des Gymnasiums in der St.-Rochus-Straße einzuwerfen, um ins Gebäude zu gelangen. Er warf hierzu mehrfach einen großen Stein gegen das Glas. Durch die Würfe wurde die äußere der Doppelglasscheibe beschädigt. Ins Innere des Gebäudes gelangte er jedoch nicht.

Vermutlich derselbe Täter verschaffte sich ebenfalls in der Nacht auf Donnerstag Zutritt in eine Schule am Turn-Heinrich-Platz. Auch hier warf der Unbekannte einen Stein gegen eine Fensterscheibe, der diese durchschlug und der Einbrecher im weiteren Verlauf ins Innere des Gebäudes gelangte. Der Täter stöberte in sämtlichen Zimmern nach möglicher Diebesbeute, fand dabei lediglich einige wenige Euro Bargeld, die er mitnahm. Ferner verschaffte er sich auf dieselbe Weise Zutritt in ein Nebengebäude. Dort fand er bisherigen Erkenntnissen zufolge nichts Stehlenswertes. Der Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro beziffert.

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sollten sich bei der Polizei Buchen, Telefon 06281 904-0, melden.

Walldürn: Klärschlamm abgekippt

Etwa zwei Fuhren Klärschlamm kippte ein Unbekannter auf einem Feld bei Walldürn einfach ab. Ein Zeuge entdeckte dies und verständigte am Donnerstagmorgen die Polizei. Die Beamten des Polizeipostens Walldürn rückten aus und sahen, dass der Schlamm entlang der Kreisstraße 3968, zwischen Hornbach und Hainstadt, auf einer Fläche von etwa 10 x 5 Metern ausgebracht worden war. Hinweise auf den Verursacher hat die Polizei bislang nicht. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sollten sich bei der Polizei unter Telefon 06282 9266-0 melden.

Neckarzimmern: Führerschein ade

Eine Blutprobe und seinen Führerschein musste ein betrunkener Autofahrer am frühen Freitag bei der Polizei abgeben. Eine Streife des Polizeireviers Mosbach stoppte den Renault gegen 1.45 Uhr und überprüfte den 57-Jährigen. Dabei stieg den Polizisten starker Alkoholgeruch in die Nase. Ein Alco-Test bestätigte den ersten Verdacht – das Gerät zeigt einen Wert von knapp 1,3 Promille an. Der Autofahrer musste daraufhin seinen Wagen stehen lassen und die Beamten für die Durchführung der notwendigen Maßnahmen begleiten. Eine Anzeige folgt.

Mosbach: Unfallflucht – Anzeige gegen 20-Jährige

Mit einer Strafanzeige muss eine junge Autofahrerin nach einem Unfall am Donnerstag in Mosbach rechnen. Ein Zeuge beobachtete, wie die 20-Jährige mit ihrem Renault Twingo beim Einparken in eine Parklücke in der Ziegelsteige gegen einen abgestellten VW Golf stieg und dabei beschädigte. Sie stieß daraufhin offenbar aus, schaute die Schäden an den Fahrzeugen, in Höhe von etwa 2.500 Euro an, fuhr dann aber weg, anstatt den Unfall bei der Polizei zu melden. Der Zeuge verständigte die Polizei und übermittelte das Kennzeichen. So konnten die Beamten die mutmaßliche Verursacherin rasch ausfindig machen. Sie muss sich nun entsprechend verantworten.

Schwarzach: Mit Stein Scheibe beschädigt

Eine Fensterscheibe beschädigte ein bislang unbekannter Täter in der Nacht zum Mittwoch in Schwarzach. Einen Pflasterstein warf der Unbekannte gegen die Scheiben zweier Scheiben zum Lehrerzimmer der Schwarzbachschule. Während an einem Fenster lediglich die äußere Scheibe zu Bruch ging, durchschlug der Stein das zweite. Die Höhe des Schadens wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sollten sich mit der Polizei Aglasterhausen, Telefon 06262 917708-0, in Verbindung setzen.

 

Hohenlohekreis

Neuenstein – Autobahn 6: Lkw-Fahrer mit Promille gestoppt

Auf der Tank- und Rastanlage Hohenlohe-Nord der Autobahn 6 bei Neuenstein hat es am Donnerstagnachmittag gekracht. Offenbar hatte ein ungarischer Lkw-Fahrer aus Unachtsamkeit sein Lastwagengespann während des Aufenthalts im Tankstellenbereich nicht ausreichend gesichert. Sein Renault-Lkw mit Anhänger rollte zurück und beschädigte den dahinter stehenden Toyota Corolla eines 48-jährigen Verkehrsteilnehmers. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Bei der anschließenden Unfallaufnahme fiel den Polizeibeamten deutlicher Alkoholgeruch bei dem Trucker auf. Ein, etwa eine Stunde nach der Karambolage, bei ihm durchgeführter Alcotest ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Der 52-Jährige musste mit zur Blutprobe und eine Sicherheitsleistung sowie seinen Führerschein abgeben. Gegen ihn ergeht nun eine entsprechende Anzeige.

Neuenstein: Einbrecher im Industriegebiet unterwegs

Vier Firmengebäude im Neuensteiner Industriegebiet waren in der Nacht zum Donnerstag Ziele von Einbrechern. In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen drangen Unbekannte über ein Fenster an der Rückseite eines Gebäudes in der Robert-Bosch-Straße in die Räumlichkeiten ein. Nachdem sie mehrere Zimmer teilweise gewaltsam geöffnet und durchsucht hatten, zogen sie offenbar ohne Beute wieder ab. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf zirka 2.000 Euro. Auch in der Carl-Benz-Straße waren die Täter aktiv. Hier brachen sie in die Räume eines Rohstoffhandels ein. Sach- und Diebstahlschaden sind noch nicht ermittelt. Der bis dahin erfolglose Beutezug führte die Kriminellen weiter in die Felix-Wankel-Straße. Über einen Zaun gelangten sie auf das Gelände einer Firma für Fahrzeugtechnik und wuchteten an der Gebäuderückseite ein Fenster auf. So ins Innere gelangt, öffneten sie mehrere Schränke und Büromöbel. Zum Teil wurden auch hier verschlossene Türen aufgebrochen, wobei die Täter auch in die Werkstatt sowie die Personalräume vordrangen. Mitgenommen haben sie schließlich mehrere neue, orangefarbene Pilotenjacken mit dem Firmenlogo des Betriebs. Der angerichtete Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro übertrifft bei Weitem den Wert des Diebesgutes. Gleiches gilt auch für den nächsten Einbruch in das Gebäude einer Spedition in derselben Straße. Zuerst versuchten die Unbekannten über ein Glasdach auf das Firmengelände zu gelangen. Als dies einbrach, hebelten sie ein Fenster der im ersten Obergeschoß gelegenen Büroräume auf und durchsuchten Schränke und Schreibtische. Das Ergebnis dürfte für die Eindringlinge ernüchternd gewesen sein. Sie fanden lediglich zwei leere Geldbörsen sowie sieben Schokoriegel. Etwa 300 Euro beträgt der von ihnen angerichtete Sachschaden. Die Polizei in Öhringen sucht nun Zeugen, die in der Zeit zwischen Mittwoch und Donnerstag verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Industriegebietes gemacht haben. Unter Umständen stehen die Insassen eines dunkel lackierten, größeren Pkw-Coupes unbekannter Marke, mit einem Münchener Kennzeichen, im Zusammenhang mit der Tat. Der Fahrer, ein Mann mit südländischem, gepflegtem Aussehen, war zuvor in auffälliger Weise durch die Straßen gefahren und hatte sich offenbar intensiv umgesehen. Wer sachdienliche Hinweise zu den Einbrüchen geben kann, sollte sich unter der Telefonnummer 07941 9300, bei der Öhringer Polizei melden

Öhringen: Parkscheinautomaten beschädigt

Mit Bargeld hatte vermutlich ein Unbekannter gerechnet, der sich im Lauf der vergangenen Woche an einem Parkscheinautomaten in Öhringen zu schaffen machte. Der Täter hebelte eine Klappe des in der Hunnenstraße, beim Parkplatz der „Alten Turnhalle“, aufgestellten Automaten auf und hoffte auf Bares. Seine Hoffnung wurde jedoch enttäuscht, so dass er ohne Beute wieder abziehen musste. Der angerichtete Sachschaden an dem Parkautomaten beträgt allerdings 800 Euro. Hinweise zu der Tat, die sich zwischen Mittwoch letzter Woche und diesem Mittwoch ereignet hat, nimmt die Öhringer Polizei, Telefon 07941 9300, entgegen.

Neuenstein: Gegen zwei Fahrzeuge und davon gefahren

Am späten Donnerstagabend hat ein Autofahrer nach einem missglückten Fahrmanöver in Neuenstein-Untereppach sein Heil in der Flucht gesucht. Er war in der Stielgartenstraße in eine Baustelle geraten und dort mit seinem Opel Omega gegen eine Baumaschine gekracht. Zuerst besah er sich den Schaden, entschloss sich dann aber weiterzufahren. Als er rückwärts herausfahren wollte, streifte er den Skoda Octavia eines Anwohners. Aber auch dies veranlasste den Autofahrer nicht, den Unfall zu melden. Er fuhr stattdessen auf der Lehenstraße in Richtung Neuenstein davon. Zeugen hatten den Vorfall allerdings beobachtet und das Kennzeichen seines Opels an die Polizei mitgeteilt. Somit wurden Ermittlungen gegen den Halter eingeleitet, die bislang noch andauern. Eine Anzeige wegen Fahrerflucht steht gegen ihn im Raum.

Bretzfeld-Schwabbach: Eindringlinge in Firmengebäude

Einbrecher in eine Firma im Industriegebiet in Bretzfeld-Schwabbach, vermutlich in der Nacht zum Freitag, gingen offenbar leer aus. Die Täter hatten sich in das Gebäude in der Felix-Wankel-Straße über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Büros verschafft und dort alles durchsucht. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Eindringlinge keine Beute gemacht. Der von ihnen angerichtete Sachschaden steht noch nicht fest. Wem im Zeitraum zwischen Donnerstag und Freitag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatortbereich aufgefallen sind, sollte sich bei der Polizei in Bretzfeld, Telefon 07946 940010, oder Öhringen, Telefon 07941 9300, melden.

Künzelsau: „Alter Bekannter“ blockiert Fahrbahn

Eine besorgte Anwohnerin der Künzelsauer Taläcker verständigte am Donnerstag, gegen 13.30 Uhr, die Polizei. Auf der Kandinskystraße lag quer über der Fahrbahn ein offenbar hilfloser Mann und blockierte somit die Durchfahrt. Bevor die Polizeistreife vor Ort war, hatte sich der „Hilflose“ im Treppenhaus eines Wohngebäudes in Sicherheit gebracht. Die Ordnungshüter trafen auf einen hinreichend bekannten 35-Jährigen, der in der Vergangenheit immer wieder durch sein exzessives Trinkverhalten aufgefallen war. Auch dieses Mal hatte offenbar der in Unmaßen genossene der Mann außer Gefecht gesetzt. Er war gestürzt und hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus.

Ingelfingen: Hund beißt Häsin tot

Am Mittwochnachmittag war eine Hundebesitzerin mit ihrem jungen Labrador in den Weinbergen bei der Straße Am Hohenberg in Ingelfingen spazieren gegangen. Ihren Vierbeiner hatte sie nicht angeleint. Die 72-Jährige war offenbar überzeugt von der Harmlosigkeit ihres Tieres. Der Hund allerdings nahm plötzlich eine für ihn wohl unwiderstehliche Witterung auf. Er rannte vom Weg weg zu einem umzäunten Grundstück, überwand auf nicht bekannte Art den Zaun und brach einen dort aufgestellten Hasenstall auf. Ein Langohr der Rasse Deutscher Riese war offenbar das begehrte Objekt des Labradors. Obwohl der Besitzer des Hasen vor Ort war, konnte er dem wütenden Hund keinen Einhalt gebieten, so dass dieser schließlich die hochträchtige Häsin tot biss. Gegen die Besitzerin des Hundes wurde nun Anzeige erstattet.

Künzelsau-Gaisbach: Sitzbank zerstört

In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte in Künzelsau-Gaisbach eine Sitzbank zerstört. Gegen 3.20 Uhr wurde ein Bewohner der Unterhofer Straße von einem lauten Geräusch geweckt, weshalb er draußen nachsehen wollte. Vor seiner Haustür hatten die Störenfriede offenbar eine Sitzbank deponiert, die normalerweise an einer Hauswand gegenüber dem Gebäude ihren Platz hat. Die Bank wurde dabei beschädigt. Der Zeuge bemerkte mehrere Personen, die in der Nacht im Wohngebiet unterwegs waren. Weitere Hinweise zu der Sachbeschädigung nimmt die Polizei Künzelsau, Telefon 07940 9400, entgegen.

Künzelsau: Wild herumgekritzelt – Zeugen gesucht!

Offenbar falsch verstandene Kreativität führte in den vergangenen Tagen in Künzelsau zu einer Sachbeschädigung in Höhe von mehreren hundert Euro. Im Bereich der Bergstraße kritzelten Unbekannte mit schwarzem Permanent-Marker die Wände der Unterführung der Bundesstraße mit Parolen, Schriftzügen und Symbolen voll. Dabei zeigten die Täter eine Vorliebe für berauschende Pflanzen. Die Künzelsauer Polizei nimmt zu der Sachbeschädigung unter der Telefonnummer 07940 9400 Hinweise entgegen.

 

PP Heilbronn