Schießübung mit Softairwaffen auf Gelände einer Flüchtlingsunterkunft lösen Großeinsatz aus

Arcivbild Polizei an der LEA Wertheim

Mit Softairwaffen auf Gelände einer Flüchtlingsunterkunft hantiert – 30-Jähriger löst größeren Polizeieinsatz aus

BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Ein 30-jähriger Besucher der Flüchtlingsunterkunft in der Frankenstraße hat am Mittwochnachmittag für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Mit vier Bewohnern hantierte er auf dem Hof der Unterkunft mit einem täuschend echt aussehenden Sturmgewehr und einer Pistole. Die Polizei rückte in der Folge mit einem größeren Aufgebot an.

 

Gegen 14.30 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge über Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mit, dass sich mehrere Personen mit einer Maschinenpistole auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft aufhalten. Unter Einsatzleitung der Marktheidenfelder Polizei lief in der Folge ein größerer Polizeieinsatz an.

Wie sich kurz darauf herausstellte, hatte ein 30-Jähriger, der in Schweinfurt wohnhaft ist, vier Flüchtlinge in der Unterkunft besucht. Mit dabei hatte er zwei täuschend echt aussehende Softairwaffen. Dabei handelte es sich um die Nachbildung eines Sturmgewehrs und um die einer Pistole. Mit diesen führte das Quintett im Hof Schießübungen auf Flaschen durch und erzeugte folglich Aufsehen.

Alle Fünf wurden von den Beamten eindringlich belehrt und zeigten sich hinsichtlich der Problematik einsichtig. Die Marktheidenfelder Polizei prüft jetzt, ob wegen waffenrechtlichen Verstößen ermittelt wird. Die beiden Nachbildungen wurden sichergestellt.

 

Audiodatei

O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

PP Unterfranken