Schwerkranke Hündin gefunden – PETA setzt 1000 Euro Belohnung aus


Leezdorf / Südbrookmerland / Stuttgart, 15. November 2019 – Suche nach Tierquäler: Ein Whistleblower fand am 15. Oktober in der Nähe von Leezdorf / Südbrookmerland eine stark verwahrloste und kranke Hündin. Er brachte den kleinen grauen Mischling sofort zum Tierarzt. Dieser konnte die Hündin nur noch von ihren Qualen erlösen. Sie hatte eine Gebärmutterentzündung. Außerdem lief dem Tier Eiter aus dem Mund. Die Hündin ist nicht gechippt oder anderweitig gekennzeichnet. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
 
PETA setzt Belohnung aus
Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus. Zeugen können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.
 
„Die Hündin hat sicherlich schon länger unter den Krankheiten und den damit verbundenen Schmerzen gelitten“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Der Hundehalter hätte längst einen Tierarzt aufsuchen oder einen Tierschutzverein um Hilfe bitten müssen. Der Täter muss gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. PETA fordert harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.“
 
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
 
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010
 
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Die schwerkranke Hündin musste vom Tierarzt erlöst werden. / © PETA Deutschland e.V.
 
Die Bilder können hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/todkranke-Huendin-ausgesetzt
PETA.de/Tierquaelereichronik
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Themen/Hunde
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, [email protected]



Quelle : PETA.de
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