Staatsanwaltschaft Mosbach und Bundeskriminalamt fassen Computerbetrüger

Die Staatsanwaltschaft Mosbach und das Bundeskriminalamt teilen mit:

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Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Mosbach wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges und anderer Straftaten durchsuchten Kräfte des Bundeskriminalamtes, unterstützt von Beamten des Kriminalkommissariats  Mosbach, am 16.06.2015 die Wohnung des 22-jährigen Beschuldigten in Mosbach. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

Im Anschluss an diese Maßnahme wurde der Beschuldigte, gegen den bereits wegen anderer Delikte eine Freiheitsstrafe ausgesprochen worden war, in Gewahrsam genommen und am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Hintergrund:

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass durch den Beschuldigten verschiedene Schadsoftwarevarianten eingesetzt und auch über das sogenannte USENET verteilt wurden.

Der Beschuldigte soll zudem in der „Underground Economy“ strafbare Dienstleistungen und Waren gegen Bezahlung angeboten haben. Dabei soll es sich insbesondere um den Verkauf ausgespähter Account-Zugangsdaten (beispielsweise bei sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen oder E-Mail-Adressen) und einen „Verteilungs-Service“ für Schadsoftware gehandelt haben. Außerdem steht der nun Festgenommene im Verdacht, auch ein eigenes Botnetz betrieben zu haben.

Weitere Auskünfte können aufgrund noch laufender Ermittlungen nicht erteilt werden.

 

BKA.de