Stadt Wertheim arbeitet an Nachfolge für Kaufland – Aktuelle Informationen

Die Kaufland-Filiale in der Altstadt schließt im Oktober 2017. Die Stadt arbeitet an einer Nachfolgelösung. Foto: Stadt Wertheim

Stadt arbeitet an Nachfolge für Kaufland

Filiale in der Altstadt schließt in einem Jahr

Die Kaufland-Filiale in der Wertheimer Lindenstraße wird im Oktober 2017 schließen. Das teilte am Mittwoch die Unternehmensleitung mit. Dann endet der zehnjährige Betrieb der Filiale, zu der sich Kaufland der Stadt Wertheim gegenüber im Zusammenhang mit Errichtung des großen Kaufland-Warenhauses am Bahngelände verpflichtet hatte. Die Stadtverwaltung hat damit gerechnet, dass der Filialbetrieb nicht über Oktober 2017 hinaus fortgeführt wird und arbeitet schon geraume Zeit an einer Nachfolgelösung.

Kaufland hatte die Filiale mit einer Verkaufsfläche von 470 Quadratmeter im November 2007 eröffnet. Zu Grunde lag eine zehnjährige Betriebsverpflichtung für den ehemaligen Kupsch-Markt in der Lindenstraße. So konnte die Stadt sicherstellen, dass die Lebensmittelnahversorgung für die Altstadt bestehen bleibt. „Kaufland hat alle Zusagen vertragskonform eingehalten“, betont Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim.

Der damals geschlossene Mietvertrag endet am 31. Oktober 2017. Ein wirtschaftlicher Betrieb dieser Filiale sei für den auf großflächigen Einzelhandel spezialisierten Anbieter nicht mehr möglich, so die Begründung der Unternehmensleitung. Die 13 Mitarbeiter wurden bereits informiert. Ihnen werden Arbeitsplätze im großen Kaufland-Warenhaus in der Bismarckstraße angeboten.

Für die Stadtverwaltung steht außer Frage, dass die Altstadt weiterhin eine Nahversorgung mit Lebensmittelsortiment braucht. Deshalb arbeitet sie an einer möglichst unterbrechungsfreien Nachfolgenutzung des Standorts Lindenstraße. Das Referat Wirtschaftsförderung steht in Kontakt sowohl mit dem Gebäudeeigentümer als auch mit Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels. Die Erfolgsaussichten schätzen Wirtschaftsförderer und Gebäudeeigentümer gleichermaßen positiv ein. Jürgen Strahlheim: „Ich bin nach dem gegenwärtigen Gesprächsstand zuversichtlich, dass wir eine Lösung für diesen Standort hinbekommen.“

Stadtverwaltung Wertheim