Stadtverwaltung Wertheim : Coronapandemie – Stadt bereitet sich auf Erweiterung der Notbetreuung vor

Wegen begrenzter Kapazitäten ist Rücksichtnahme geboten

Die Notbetreuung soll ausgeweitet werden. Die Kapazitäten in den Kitas sind dafür begrenzt. Foto: Stadt Wertheim

Die Ausweitung der Notbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen ab dem kommenden Montag war ein Schwerpunkt in der von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez geleiteten Schaltkonferenz des Lenkungsstabes am Mittwoch. „Wer bisher schon in die Notbetreuung aufgenommen worden ist, bleibt auch drin“, erläuterte Dezernatsleiter Helmut Wießner. Darüber hinaus würden weitere Gruppen einbezogen.

Die Plätze in der Notbetreuung seien aber nach wie vor beschränkt, betonte der Dezernent. Wenn die vorgeschriebenen Kapazitätsgrenzen erreicht seien, gebe es klare Regelungen, wer dann Vorrang genieße. Oberbürgermeister Herrera Torrez sagte, Rücksichtnahme sei auch hier das Gebot der Stunde. Das Angebot solle nur in Anspruch genommen werden, wenn keine andere Möglichkeit der Betreuung realisiert werden könne. „Es wird eine Mammutaufgabe, die Notbetreuung unter sich ständig ändernden Bedingungen zu gewährleisten“, so der OB.

Die Ausweitung der Notbetreuung sei von der Landesregierung angekündigt worden, erklärte Dezernatsleiter Wießner. Deshalb bereite man sich in Wertheim darauf vor, auch wenn bis jetzt nur ein Entwurf der notwendigen Verordnung vorliege. Einbezogen in die Notbetreuung werden sollen demnach Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen. Erweitert wird das Angebot außerdem um Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte sowie Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung liegenden, präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Die Unabkömmlichkeit muss bescheinigt werden. Das entsprechende Formular steht, ebenso wie die aktualisierte und erweiterte Anmeldung für die Notbetreuung, auf der Internetseite der Stadt Wertheim unter www.wertheim.de/corona bereit.

Wießner berichtete dem Lenkungsstab auch über den aktuellen Stand zur stufenweisen Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Dieser gilt ab dem 4. Mai zunächst für die Prüfungs- und prüfungsnahen Jahrgänge, während hingegen noch nicht feststeht, wann es in den Grundschulen wieder losgeht.

Ebenfalls vom Kabinett beschlossen worden ist eine „Maskenpflicht“, die das Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vorschreibt. Der Leiter des Ordnungsamtes Volker Mohr stellte in der Schaltkonferenz fest, dass die Verantwortung, die Einhaltung der Maskenpflicht in den Geschäften zu kontrollieren, vor allem bei den Ladeninhabern liege. Sie könnten und sollten hier gegebenenfalls von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Anbieter von Stoffmasken aus Wertheim und der näheren Umgebung können sich über das Info-Telefon der Stadt unter den Nummern 09342/301-266 oder -272 melden. Die Verwaltung beabsichtigt, aus den Informationen eine Übersicht möglicher Bezugsquellen zu erstellen und diese auf ihre Internetseite zu veröffentlichen.

Seit Montag dürfen viele Geschäfte in Wertheim wieder öffnen. „Der Einzelhandel hat sich zum größten Teil darauf sehr gut vorbereitet“, bescheinigte Mohr. Dafür gab es Lob vom Oberbürgermeister, der zudem den Mitarbeitern des Ordnungsamtes dankte, die auch weiterhin in der Stadt unterwegs sind, um zu beraten und gegebenenfalls beim Nachsteuern zu unterstützen.

Weitere Informationen stehen auf der Internetseite der Stadt unter www.wertheim.de/corona.

Quelle : Wertheim.de


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