Stadtverwaltung Wertheim: DSDS-Aufzeichnung in Bronnbach jetzt im Fernsehen

Die Castingshow wurde auch in der Fruchtscheune im Kloster Bronnbach gedreht – auf Wunsch Dieter Bohlens mit zwei Kühen. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Am 13. und 20. Februar jeweils um 20.15 Uhr

Die 18. Staffel der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar (DSDS)“ läuft seit einigen Wochen bei RTL. Am Samstag, 13. Februar, um 20.15 Uhr wird die erste Aufzeichnung aus Bronnbach ausgestrahlt. Eine Woche später, am 20. Februar, um 20.15 Uhr folgt eine weitere Folge. Über den großen Aufwand und die Besonderheiten der Dreharbeiten berichtet das Landratsamt.

Nur wenige Außenstehende durften der Aufzeichnung beiwohnen. Landrat Reinhard Frank als Hausherr erhielt einen VIP-Ausweis und konnte der Jury und den Kandidaten über die Schulter schauen, aber auch nur kurz. Dann hieß es wieder „Achtung, Kamera läuft“ und alle Gäste mussten den barocken Josephsaal verlassen. Vor dem Saal warteten die nervösen Casting-Teilnehmer. Zum Entsetzten der weiblichen Teilnehmer mussten sie ihre hochhackigen Schuhe ausziehen, um den wertvollen Holzfußboden nicht zu beschädigen.

Nahezu die ganze Klosteranlage war belagert von Ton- und Kamera-Technikern, Maskenbildnern und Gesangs-Coaches. In der „Neuen Galerie“, in der sonst Ausstellungen stattfinden, war der Regie-Raum untergebracht. Große Kabelstränge wurden vom Josephsaal dorthin verlegt. Vor großen Bildschirmen saß der Chef-Regisseur. Mit Anweisungen zur Kameraführung und Blickrichtung stellte er anhand eines Manuskriptes die Aufnahmen zusammen. Alles muss schon bei der Aufnahme passen. Im Nachhinein folgt nur noch der Feinschliff.

Im Bernhardsaal dagegen herrschte keine Hektik. Hier war der Bereich von Pächter Andreas Gravius und seinem Team. Am Set wurden täglich 150 Menschen verpflegt: vom Fahrer über die Maskenbildnerin bis hin zum Kameramann und den Kandidatinnen und Kandidaten. Und auch die prominente Jury selbst: Dieter Bohlen, Maite Kelly und Mike Singer. Sie nahmen das Essen allerdings im Kaminzimmer neben dem Bernhardsaal ein, um ungestört zu sein.

Die Aufzeichnung für die zweite Sendung war eigentlich im Innenhof des Kreuzganges geplant. Wegen des schlechten Wetters musste umgeplant werden. Die Wahl fiel auf die Fruchtscheune, in der historische landwirtschaftliche Geräte untergebracht sind. In einer Nachtschicht räumten Hausmeister Fabian Albert und Andreas Gravius die Scheune soweit um und aus, dass am Folgetag die Techniker die Scheune mit viel Licht- und Kameratechnik in ein Aufnahmestudio verwandeln konnten. Der Wunsch von Dieter Bohlen, dass zwei Kühe in der Scheune stehen sollen, wurde umgesetzt. Der Aufwand hat sich gelohnt: Die Jurymitglieder, der Chef-Regisseur und die Kameramänner waren hellauf von der Location begeistert.

Quelle : Wertheim.de

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