Stadtverwaltung Wertheim : Landesbühne erweckt Ovids Mythen zum Leben

Szenenbild v.l.: Sandra Förster und Hennes Holz, Foto: Sonja Ramm

Inszenierung des Sagenwerkes ist Ersatz für „Kassandra“

 

Die Badische Landesbühne (BLB) zeigt am Dienstag, 16. Februar, das Stück „Metamorphosen nach Ovid“. Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble findet die Aufführung ersatzweise für Christa Wolfs „Kassandra“ statt. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Aula Alte Steige.

Liebe, Rache, Kriege, Belohnung und Bestrafung – Ovids Hauptwerk beschäftigt sich mit Themen, die Menschen seit jeher umtreiben. Die Inszenierung entführt den Zuschauer auf einen historischen Jahrmarkt, auf dem allerlei skurrile Gestalten aus Ovids Sagenkosmos von der Entstehung der Welt und ihren Verwandlungen durch die griechisch-römischen Götter des Olymp und ihres Vorstandsvorsitzenden Jupiter berichten. So werden durch sagenhafte göttliche Rachefeldzüge gegen menschlichen Übermut aus den „niederen“ Erdenbürgern Bäume, Kühe, Schlangen, Untote und alle Arten von Monstern – heute genügt dafür schon eine misslungene Schönheitsoperation.

Das aus etwa 250 Sagen bestehende Werk hat bis heute die Literatur und die bildende Kunst entscheidend geprägt. Die Inszenierung untersucht in ausgewählten Episoden die Allgemeingültigkeit und Aktualität der über 2.000 Jahre alten Dichtung. Begleitet von Livemusiker Hennes Holz führt der blinde Seher Tiresias durch ein spektakuläres Showprogramm, das Ovids Mythen zum Leben erweckt und zahlreiche Überraschungen bereithält.

Aus dem Ensemble der BLB wirken mit: Sandra Förster, Kerstin Schulte Tockhaus; Frederik Kienle, Pascal Andreas Vogler, Musiker: Hennes Holz, Inszenierung: Joerg Bitterich, Ausstattung: Georg Burger, Musikalische Leitung: Hennes Holz

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Buchheim, Telefon 09342/1320, E-Mail: buchheim.wertheim@t-online.de. Bereits für „Kassandra“ erworbene Karten erhalten ihre Gültigkeit.

Stadtverwaltung Wertheim