Stadtverwaltung Wertheim : Laubholzeinschlag im Landkreis hat begonnen – Lebensgefahr

Das Forstamt des Landratsamtes bittet alle Waldbesucher, unbedingt solche Absperrungen zu beachten und weder den so gesperrten Weg noch den angrenzenden Waldbestand zu betreten – es besteht Lebensgefahr. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Forstamt weist auf Sperrungen hin

In Erwartung guter Preise für das Eichenstammholz haben die meisten kommunalen und staatlichen Forstbetriebe im Main-Tauber-Kreis mit dem Einschlag in den Eichenbeständen begonnen. Die Forstleute hoffen nun auf einen baldigen Kälteeinbruch mit Frosttemperaturen, damit die schweren Holzstämme ohne größere Bodenschäden aus dem Bestand gerückt werden können.

Das Forstamt weist darauf hin, dass während des Holzeinschlags und der anschließenden Rückung bestimmte Waldwege vorübergehend für Waldbesucher gesperrt werden müssen. Dies erfolgt mit einem Warnschild „Durchgang verboten – Forstarbeiten – Lebensgefahr“ und mit rot-weißem Trassierband.

Alle Spaziergänger, Jogger und Walker werden dringend gebeten, die Sperrungen zu beachten und das Betreten der Hiebsflächen nicht als zusätzlichen Anreiz oder besonderen sportlichen Kick zu betrachten. „Gerade in den Laubholzbeständen ist die Gefährdung durch trockene Äste aus den Baumkronen besonders hoch, wenn diese beim Fällen unkontrolliert weggeschleudert werden. Darüber hinaus nimmt der flächenweise üppige Jungwuchs die Sicht – auch den mit der Holzernte beschäftigten Waldarbeitern“, warnt Forstdirektor Jürgen Weihmann, Leiter des Forstamtes im Landratsamt Main-Tauber-Kreis. „Gegen unvernünftige Waldbesucher, die die Absperrungen missachten, werden wir ein Bußgeld verhängen, zu deren eigenen Schutz und zu dem unserer Mitarbeiter“, kündigt Weihmann an. Die Sperrung gilt auch nach Feierabend und über das Wochenende bis zur Entfernung der Sperrungen durch die Waldarbeiter.

Stadtverwaltung Wertheim