Stadtverwaltung Wertheim: Neue Soziale Mitte – Ein Musterprojekt für nachhaltiges Bauen

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Die Verbindung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem macht die Neue Soziale Mitte zu einem Musterprojekt. Foto: Stadt Wertheim 

Neue Soziale Mitte berücksichtigt auch soziale Aspekte

 

 

Die Verbindung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem macht die Neue Soziale Mitte zu einem Musterprojekt. Foto: Stadt Wertheim 
 

 

„Das was wir bei der Neuen Sozialen Mitte auf dem Wartberg passiert, ist mehr als nur nachhaltiges Bauen und meiner Ansicht nach sogar nachhaltige Stadtentwicklung“, zeigt sich Christian Melzer, Leiter des Referats Hochbau der Stadtverwaltung, überzeugt. Im Gespräch erläutert er, wie tiefgreifend die Überlegungen waren, bevor das Projekt in der aktuellen Form umgesetzt werden konnte.

 

„Beim nachhaltigen Bauen geht es nicht allein um die Senkung des Energiebedarfs, die Nutzung regionaler und möglichst sortenreiner Materialien und die Möglichkeit, eingesetzten Baustoffe zu recyceln“, sagt der Referatsleiter. Wichtig sei vor allem, dass die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales ineinandergreifen. „Weil das auf dem Wartberg gegeben ist, würde ich dieses Projekt als einzigartig bezeichnen“.

 

Das seit vielen Jahren größte Hochbau-Projekt der Stadt berücksichtigt auch soziale Aspekte, die für Wertheims größten Stadtteil mit Menschen aus über 50 Nationen besonders wichtig seien. „Es gibt keine allgemein gültige Blaupause für nachhaltige Stadtentwicklung“, sagt Melzer. Jeder Standort erfordere eine angepasste Strategie, die sowohl naturräumliche Voraussetzungen als auch kulturelle und soziale Unterschiede in Betracht ziehe. Mit der Neugestaltung der Otfried-Preußler-Schule, des Kindergartens und des bisherigen Kirchenzentrums, das zum Gemeinschaftszentrum umgestaltet wird, schaffe man eine Einrichtung, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werde.

 

Weil die Neue Soziale Mitte ein Musterprojekt für nachhaltiges Bauen sei, hätten sich die Fachleute aus dem Baudezernat der Stadt trotz Gegenstimmen für Sanierung und Umbau der Otfried-Preußler-Schule und des Kirchenzentrums ausgesprochen. „Die vorhandene Gebäudesubstanz – die im Grunde sehr gut war – weiterhin zu bespielen und teilweise leerstehende Räume einer neuen Nutzung zuzuführen, ist gelebte Nachhaltigkeit“, macht Melzer deutlich.

 

Quelle : Wertheim.de

 

 

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