Stadtverwaltung Wertheim : Starke Beteiligung an Umfrage zum Schulessen – Rücklaufquote fast 60 Prozent – Auswertung läuft

Tausende von Fragebögen zur Schulverpflegung kamen ausgefüllt zurück. Die Stadtverwaltung – das Bild zeigt Natalja Mehler und Greta Klein – hat jetzt mit der Auswertung begonnen. Foto: Stadt Wertheim

Die Umfrage der Stadt Wertheim zum Mittagessen in den acht Ganztagesschulen hat bei Schülern, Eltern und Lehrern offenbar ins Schwarze getroffen. Die Rücklaufquote ist mit fast 60 Prozent erfreulich hoch. Im Rathaus hat jetzt die Auswertung begonnen. Mitte des Jahres sollen die Ergebnisse dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt werden.

Im Dezember hatte die Verwaltung dem Gremium einen Bericht zur Verpflegung an den Ganztagesschulen vorgestellt. Dabei stach die unterschiedliche Akzeptanz von Schule zu Schule ins Auge. Sie reicht von durchschnittlich 100 Essen am Tag für die knapp 650 Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums über 64 Essen für 164 Mädchen und Jungen der Otfried-Preußler-Schule bis zu lediglich 22 Mahlzeiten ausgerechnet an der größten Schule in städtischer Trägerschaft, der Comenius Realschule mit 931 Schülerinnen und Schülern. An allen acht Ganztagesschulen zusammengerechnet werden pro Tag im Schnitt 345 Essen ausgegeben.

Wie können Angebot und Akzeptanz verbessert werden? Aufschluss dazu erhofft sich die Verwaltung von der Befragung, die nach den Weihnachtsferien gestartet wurde. Das Referat Bildung und Familie der Stadtverwaltung formulierte dazu gemeinsam mit dem Landeszentrum für Ernährung in Nuancen unterschiedliche Fragebögen für Schüler, Eltern und Schulpersonal. Die subjektive Bewertung des Essens spielte darin ebenso eine Rolle wie das Ambiente der Mensa oder die Abläufe beim Bestellen und Bezahlen. Auch Gründe für die Nichtteilnahme am Mittagessen wurden abgefragt. Und am Ende eines jeden Fragebogens konnten Wünsche für Veränderungen genannt werden.

Rund 5.300 dieser Bögen wurden an den Schulen verteilt und vor Beginn der Faschingsferien wieder eingesammelt. Knapp 3.100 Bögen kamen ausgefüllt zurück, das entspricht einer Rücklaufquote von 58,3 Prozent. Die Beteiligung schwankte dabei je nach Schule zwischen 47,3 (Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium) und 78,8 Prozent (Otfried-Preußler-Schule). Besonders eifrig machten die Schülerinnen und Schüler von der Möglichkeit Gebrauch, sich zur Akzeptanz und zur Qualität des Schulmittagessens zu äußern (Beteiligung 71,1 Prozent). Aber auch das Schulpersonal (50,8 Prozent) und die Eltern (46,6 Prozent) nutzten die Umfrage rege.

Damit hat die Verwaltung nun eine sehr breite Datengrundlage für die Untersuchung von Qualität und Akzeptanz des Mittagessens an den Wertheimer Ganztagesschulen. Das Ergebnis der Umfrage und darauf aufbauende Vorschläge wird sie dem Gemeinderat noch vor der Sommerpause vorlegen.

Quelle : Wertheim.de

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