Stadtverwaltung Wertheim : Workshop zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Wertheim – Quellenlektüre und Gespräch im Archiv Bronnbach

In den letzten Kriegstagen 1945 wurde Nassig schwer getroffen, hier die Ruine der Kirche. Quelle: Archivverbund Main-Tauber

Die Ereignisse in Wertheim am Ende des Zweiten Weltkriegs werden am Mittwoch, 29. Januar, im Archivverbund Main-Tauber bei Quellenlektüre und gemeinsamem Gespräch beleuchtet. Zu dem Workshop laden gemeinsam der Archivverbund und der Historische Verein Wertheim ein. Er findet von 18 bis 21 Uhr im Vortragssaal des Archivs in Bronnbach statt. Die Leitung haben Dr. Frank Kleinehagenbrock und Dr. Monika Schaupp.

Am Karfreitag, 30. März 1945, wurde der heutige Wertheimer Ortsteil Nassig beim Versuch der deutschen Wehrmacht, die vorrückenden US-Streitkräfte aufzuhalten, zerstört. Die Stadt Wertheim entging am Ostersonntag, 1. April, durch das Hissen der weißen Fahne auf dem Bergfried einer ähnlichen Katastrophe. Zum Ablauf der Ereignisse dieses Tages gibt es mehrere Berichte, die sich in Teilen widersprechen.

Nach einem Impulsreferat sollen einige dieser Berichte gelesen werden. Durch die Analyse der Quellen in lockerer Gesprächsatmosphäre sollen die unterschiedlichen Deutungen des Geschehens herausgearbeitet werden.

Der Wertheimer Künstler Johannes Schwab hat im Auftrag der Stadt Wertheim ein Konzept zur Realisierung einer Gedenkstätte in Wertheim zur Erinnerung an die Ereignisse entwickelt. Kernstück ist eine 5,5 Meter hohe Glas-Stele, die mit Bürgerengagement realisiert wird. Ein etwa 2 Meter hohes Modell ist beim Workshop ausgestellt. Der Künstler wird das Konzept der Gedenkstätte auch persönlich vorstellen.

Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro, Mitglieder des Historischen Vereins sind frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung im Archiv bis 26. Januar erforderlich unter Telefon 09342/915 92-0 oder per E-Mail an stawertheim@la-bw.de.

Quelle : Wertheim.de

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