Statement des VPRT: Innovationskraft und Investitionen der privaten Fernsehsender wichtiger Wirtschaftsfaktor für Produzentenmarkt

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Berlin (ots)

- Privatsender begrüßen differenzierte Debattenbeiträge aus der 
Produzentenschaft     
- Klare Absage an Produzentenforderung zu einer Erhöhung der 
Rundfunkgebühr 

Die aktuelle Diskussion in der Produzentenallianz um die Bedeutung der privaten Fernsehsender für die Produktionswirtschaft in Deutschland kommentiert Annette Kümmel, Vorsitzende des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia im VPRT und Senior Vice President Governmental Relations & Regulatory Affairs ProSiebenSat.1 Media SE, wie folgt: „Die privaten Fernsehsender in Deutschland sind ein wichtiger Treiber von programmlichen Innovationen in Deutschland und investieren aktuell mehr in Eigenproduktionen als je zuvor. Damit sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auch für den Produzentenmarkt. Der VPRT begrüßt ausdrücklich die differenzierten Debattenbeiträge von Produzentenpersönlichkeiten und Vorstandsmitgliedern der Produzentenallianz in den letzten zwei Tagen, die der Rolle der Privaten im deutschen Produktionsmarkt angemessen Rechnung tragen.“

Gleichzeitig erteilte Annette Kümmel der Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Produzentenallianz nach einer Erhöhung der Rundfunkgebühr eine klare Absage. „Der Wunsch nach einem Ausbau beitragsfinanzierter Eigenproduktionen der Produzenten ist nachvollziehbar, aber greift zu kurz. Hier bieten weitreichende Einsparpotenziale und eine zeitgemäße Definition des öffentlich-rechtlichen Auftrags hinreichende Spielräume, Eigenproduktionen im fiktionalen wie non-fiktionalen Bereich weiter auszubauen. Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags würde zu weiteren Wettbewerbsverzerrungen im dualen Rundfunksystem führen und damit die Vielfalt der Angebote schwächen. Zudem ginge sie zu Lasten der Akzeptanz der Öffentlich-Rechtlichen in der Bevölkerung, anstatt sie mit einem klaren öffentlich-rechtlichen Programmprofil zu stärken.“

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011