Statistisches Bundesamt – Presse – 57,6 % der deutschen Exportgeschäfte mit Drittländern wurden in Euro abgewickelt


Pressemitteilung Nr. 182 vom 14. Mai 2019

WIESBADEN – Im Jahr 2018 war bei deutschen Exporten in Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) der Euro das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden die deutschen Exportgeschäfte in Drittländer wertmäßig zu 57,6 % in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 27,7 % der Exportgeschäfte abgerechnet. Nur 14,7 % der Exporte wurden in anderen Währungen bezahlt. 

Auch bei Importen war der Euro mit einem Anteil von 47,5 % am Gesamtwert das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel deutscher Unternehmen im Handel mit Drittländern. In US-Dollar wurden 45,6 % und in anderen Währungen 6,9 % der Importgeschäfte abgerechnet.

 

Verwendete Zahlungsmittel
Gegenstand der Nachweisung Euro US-Dollar Andere
Währungen
Anteil in %
Exporte
2012 64,6 25,6 9,8
2013 64,3 25,4 10,3
2014 61,8 26,1 12,1
2015 59,7 27,6 12,7
2016 59,4 27,7 12,9
2017 58,9 27,4 13,7
2018 57,6 27,7 14,7
Importe
2012 50,9 42,9 6,2
2013 52,2 42,1 5,7
2014 50,3 43,7 6,0
2015 52,0 41,7 6,3
2016 49,4 43,6 7,0
2017 47,4 45,4 7,2
2018 47,5 45,6 6,9

 



Quelle : destatis.de

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