Statistisches Bundesamt: Zahl der Studienberechtigten 2023 um 1,0 % gesunken

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381 000 Schülerinnen und Schüler erwerben Hochschul- oder Fachhochschulreife

Pressemitteilung Nr. 071 vom 27. Februar 2024

WIESBADEN – Im Jahr 2023 haben rund 381 000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,0 % weniger Studienberechtigte als im Vorjahr (-3 700). Zwar stieg die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (17 bis 19 Jahre) zum 31. Dezember 2022 um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr. Allerdings ist dieser Anstieg auf die Zuwanderung ukrainischer Jugendlicher infolge des Kriegs in der Ukraine zurückzuführen und schlägt sich noch nicht in einer wachsenden Zahl der Studienberechtigen nieder. 

Zahl der Studienberechtigten geht in fast allen Bundesländern zurück

Die Zahl der Studienberechtigten ging 2023 gegenüber 2022 in allen Bundesländern außer Hessen (+10 %), Sachsen-Anhalt (+0,6 %) und Berlin (+0,4 %) zurück. Am stärksten waren die Rückgänge im Vorjahresvergleich in Schleswig-Holstein (-10 %) und Bremen (-9 %). 

54 % der Studienberechtigten des Jahres 2023 sind Frauen

Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erwarben vier Fünftel (80 %) der Studienberechtigten. Ein Fünftel der Studienberechtigten (20 %) erlangte die Fachhochschulreife. Gut zwei Drittel (68 %) der Studienberechtigten erwarben ihre Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, knapp ein Drittel (32 %) an einer beruflichen Schule. Der Frauenanteil an den Studienberechtigten blieb 2023 mit 54 % konstant gegenüber dem Vorjahr. Dabei war bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife der Frauenanteil mit 55 % höher, während beim Erwerb der Fachhochschulreife das Geschlechterverhältnis ausgeglichen war (jeweils 50 %).

Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschul- und Hochschulreife 2023 1
Land Insgesamt Veränderung
gegenüber
dem Vorjahr in %
1 Vorläufige Ergebnisse (Nordrhein-Westfalen endgültig). Im Rahmen der Statistikprüfung sind Änderungen der gemeldeten landesweiten Zahlen nicht ausgeschlossen. Berechnung der Ergebnisse auf Basis der gerundeten Werte.
2 Endgültige Ergebnisse des Vorjahres.
3 Allgemeinbildende Schulen: Fachhochschulreife wird nicht erfasst. Berufliche Schulen: Ergebnisse des Vorjahres.
4 Vorläufige Ergebnisse können aufgrund von Systemumstellungen von den endgültigen Ergebnissen abweichen.
Baden-Württemberg 2 59 000
Bayern 54 000 -2,7
Berlin 17 000 0,4
Brandenburg 11 000 -0,3
Bremen 3 000 -8,8
Hamburg 10 000 -0,5
Hessen 29 000 9,7
Mecklenburg-Vorpommern 5 000 -2,4
Niedersachsen 3 40 000
Nordrhein-Westfalen 88 000 -1,6
Rheinland-Pfalz 18 000 -4,0
Saarland 5 000 -5,0
Sachsen 15 000 -2,7
Sachsen-Anhalt 6 000 0,6
Schleswig-Holstein 4 12 000 -10,0
Thüringen 7 000 -0,6
Deutschland 381 000 -1,0
West 320 000 -1,0
Ost (mit Berlin) 61 000 -0,8

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse zu den Studienberechtigten der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen bietet der Statistischen Bericht zur Schnellmeldung der Studienberechtigten 2023. Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite „Bildungsindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Quelle : destatis.de

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