Tätliche Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – vier Bewohner verletzt – zwei Tatverdächtige in Sicherheitsgewahrsam

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Tätliche Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – vier Bewohner verletzt – zwei Tatverdächtige in Sicherheitsgewahrsam

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und des Landratsamtes Schweinfurt

GEROLZHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht zum Dienstag ist es in der Asylbewerberunterkunft in der Dr.-Georg-Schäfer-Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem Sachstand nach fünf Personen gekommen. Vier Beteiligte wurden verletzt. Die Polizei ermittelt gegen zwei Tatverdächtige wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung.

 

Kurz vor 00.30 Uhr verständigte der Sicherheitsdienst vor Ort über Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken, nachdem es in der Unterkunft zu einer Streitigkeit gekommen war. Die Polizei konnte die Situation vor Ort rasch beruhigen. Die Sachverhaltsaufnahme ergab in der Folge, dass ein 21-Jähriger offenbar mit einem Besenstiel drei Mitbewohner im Alter von 15, 19 und 23 Jahren verletzt hatte. Zwei der Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Der mutmaßliche Angreifer erlitt ebenfalls leichte Verletzung und kam in eine Klinik.

Gegen den 21-Jährigen, bei dem ein Atemalkoholtest einen Wert von gut 1,2 Promille ergab, und seinen mutmaßlichen drei Jahre jüngeren Mittäter, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Beide wurden von der Polizei in Sicherheitsgewahrsam genommen und verbrachten die Nacht in Hafträumen der Polizei. Der Grund für die Auseinandersetzung ist derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Das Landratsamt Schweinfurt teilt mit, dass die beiden Männer, die die Auseinandersetzung mutmaßlich verursacht hatten, nicht mehr in die Notunterkunft nach Gerolzhofen zurückkehren werden. Nach Rücksprache mit der Regierung von Unterfranken werden die beiden jungen Männer in zwei andere Notunterkünfte in Unterfranken verlegt.

 

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