Terror in Wien – Wie und warum wird ein Mensch zum Extremisten?

Vienna Evening Night Abendstimmung  - Julius_Silver / Pixabay
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Die eigentliche Frage für jede demokratische Gesellschaft ist also, an welchen Punkten des Weges der Radikalisierung sie die jungen Männer davon abhalten könnte, andere Leben (und ihr eigenes) zu zerstören. Dass das nicht immer gelingen kann, sieht man am Täter von Wien, der in einem Deradikalisierungsprogramm war. Aber Prävention ist nicht dafür da, jegliche Gefahr auszuschalten, sondern die Wahrscheinlichkeit zu senken, dass etwas schiefgeht. Viele Medien, viele Politikerinnen und Politiker schaffen es inzwischen, den Namen von Tätern nicht zu nennen und die Opfer zu würdigen. Der nächste Schritt ist, alles dafür zu tun, dass es weniger Opfer gibt. Es ist schwierig, sich dieser Debatte zu stellen, aber wer verhindern will, dass Menschen zu Terroropfern werden, muss verhindern, dass Menschen zu Terroristen werden. Und da ist noch viel zu tun.

 

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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