Unbekannter erstickt sieben Katzenbabys in Tüte – Zeugen gesucht – Belohnung für Hinweise

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webandi / Pixabay - Symbolbild

 PETA bietet 1000 Euro Belohnung für Hinweise

 

Garlitz / Stuttgart, 25. September 2020 – Tierquäler gesucht: Laut einem Medienbericht entdeckten aufmerksame Radfahrer am vergangenen Mittwoch, den 23. September, eine zugebundene Plastiktüte mit sieben Kätzchen am Straßenrand der Plattenstraße zwischen Garlitz und Mützlitz. Zwei der sieben Samtpfoten waren bei ihrem Auffinden bereits qualvoll erstickt. Die anderen fünf Tiere waren zunächst noch am Leben, verstarben jedoch kurze Zeit später an den Folgen der Misshandlung, in der Obhut des Tierschutzvereins Rathenow.

Die kleinen Katzenbabys waren laut Bericht erst zehn Tage alt.

PETA setzt Belohnung aus
Um den Vorfall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die den oder die Tierquäler überführen. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Immer wieder werden kleine Katzenbabys skrupellos getötet oder ausgesetzt, weil die Muttertiere nicht kastriert sind. Bitte helfen Sie mit, diese schreckliche Tat aufzuklären“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Der herzlose Katzenhalter hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und ein Tierheim oder einen Tierschutzverein um Hilfe bitten müssen. Die Samtpfoten einfach auszusetzen und dem Tod zu überlassen, ist tierschutzwidrig und muss bestraft werden.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual

PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

PETA.de/tierische-Mitbewohner-Katzen
 

Quelle : PETA.de

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