Wertheim / Main-Tauber-Kreis: 0 Corona Infektionen – 0,0 Inzidenz – Aktuelle Informationen – Stand 12.07.2021

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 12. Juli, 15.00 Uhr)

Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 10. bis 12. Juli) – Main-Tauber-Kreis erreicht als einziger Landkreis Inzidenz von 0,0

Im Main-Tauber-Kreis wurde im Zeitraum von Sonntag, 4. Juli, bis einschließlich Montag, 12. Juli, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt damit weiterhin 5133.

In der Folge betrug der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis am Samstag, 10. Juli, und Sonntag, 11. Juli, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg 0,0. Er beschreibt jeweils die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Nachdem es auch am Montag keinen neuen Infektionsfall im Landkreis gab, wird die Inzidenz damit auch am dritten Tag in Folge bei 0,0 bleiben. Offiziell kann dies am Montagabend ab etwa 18 Uhr dem Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de entnommen werden.

„Es freut mich sehr, dass wir als erster und einziger Landkreis in Baden-Württemberg im Jahr 2021 den Wert von 0,0 erreicht haben. Ich hoffe, wir können diesen nun möglichst lange auf Null oder zumindest nahe Null halten“, erklärt Landrat Christoph Schauder. Zu der äußerst erfreulichen Entwicklung beigetragen hätten nicht nur die Saisonalität in der Sommerzeit sowie der Fortschritt bei den Impfungen. „Auch das Gesundheitsamt mit seiner konsequenten Arbeit in der Kontaktpersonenermittlung und Quarantäneanordnung, alle Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen sowie die Städte und Gemeinden haben einen wichtigen Anteil geleistet“, sagt Landrat Schauder.

Das weiter umsichtige Verhalten des größten Teils der Bevölkerung im Main-Taube-Kreis sowie die bisher hohe Impfbereitschaft würdigt er ebenfalls ausdrücklich. „Gleichwohl dürfen wir alle jetzt nicht leichtsinnig werden. Die sich ausbreitende, hochansteckende Deltavariante des Coronavirus in Verbindung mit der bevorstehenden Urlaubs- und Reisezeit kann schnell wieder zu einem deutlichen Anstieg des Infektionsgeschehens führen“, warnt der Landrat. Deshalb gelte es, auch weiterhin auf Abstand, Hygiene und Masken im Alltag sowie regelmäßiges Lüften von Innenräumen zu achten. Noch besser sei es, Treffen und Aktivitäten jetzt im Sommer vorwiegend ins Freie zu verlagern. Dort ist das Ansteckungsrisiko deutlich reduziert. „Um es klar und unmissverständlich zu sagen: Das Fehlverhalten Einzelner kann schnell wieder zu Einschränkungen für alle führen. Dies gilt es unbedingt zu verhindern“, bekräftigt Landrat Schauder.

Nach den Worten von Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug hängt es nun entscheidend von der Durchimpfungsrate in der Bevölkerung ab, ob eine vierte Infektionswelle verhindert werden kann. Grundsätzlich könnte diese spätestens mit Beginn der kühleren Jahreszeit drohen. „Nur durch einen sehr hohen Anteil vollständig geimpfter erwachsener Menschen in der Bevölkerung kann eine neue Welle ausgeschlossen oder bestmöglich abgemildert werden“, sagt Krug. Wenn man nicht mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurde, bei dem eine Dosis genügt, müsse daher unbedingt auch der zweite Impftermin wahrgenommen werden.

Krug erläutert weiter, dass es bislang für Kinder bis zwölf Jahren keinen zugelassenen Impfstoff und für Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren keine allgemeine Empfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. „Dies bedeutet, dass wir Erwachsene eine Art Schutzgürtel um die Kinder und Jugendlichen legen müssen, indem wir uns alle impfen lassen, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen“, sagt Krug. Es zeichne sich immer deutlicher ab, wie belastend die Pandemiesituation gerade für Kinder und Jugendliche ist. „Deshalb sollten gerade für die junge Generation neue Einschränkungen vermieden werden. Dies ist nur möglich, wenn sich möglichst alle impfen lassen, die geimpft werden können“, sagt Krug, die als Dezernentin auch für die Jugendhilfe verantwortlich zeichnet.

Sieben Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen ist um weitere fünf auf 5036 gestiegen. Somit sind derzeit noch sieben Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 4, Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 0, Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 0, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 1, Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 1 und Wittighausen: 0.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 12. Juli, 15.00 Uhr)

Quarantäne für Klasse der Comenius-Realschule Wertheim aufgehoben

Die angeordnete Quarantäne für eine Klasse der Comenius-Realschule Wertheim konnte aufgehoben werden.

In der vergangenen Woche täglich 280 Impfungen im KIZ

Deutlich zurückgegangen ist aktuell die Nachfrage nach Erst-Impfungen im Kreisimpfzentrum (KIZ) in Bad Mergentheim. Insgesamt haben dort in der Woche von Montag, 5. Juli, bis Sonntag, 11. Juli, 390 Erst-Impfungen und 1567 Zweit-Impfungen stattgefunden. Somit wurden in der vergangenen Woche im KIZ 1957 Impfdosen bzw. von Montag bis Sonntag im Schnitt 280 Impfdosen täglich verabreicht. In diesen Zahlen bereits enthalten sind die verabreichten Dosen bei den Offenen Impftagen am Samstag und Sonntag, bei denen erstmals eine Impfung ohne Voranmeldung möglich war. Bisher erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 37.351 Personen ihre erste und 26.012 Personen ihre zweite Impfung durch das KIZ. Hinzu kommen 843 Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, bei dem eine Dosis genügt. Er war in der vergangenen Woche nicht im Einsatz. Insgesamt wurden bisher also 64.206 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung.

Bisher mehr als 42.000 Impfungen in Arztpraxen im Landkreis

Seit dem 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Arztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung aktuell 94 Praxen Corona-Schutzimpfungen vor, eine mehr als bisher. Sie haben laut Kassenärztlicher Vereinigung in der Zeit vom 6. April bis einschließlich 4. Juli insgesamt 42.088 Impfdosen verabreicht, davon 24.723 Erstimpfungen und 17.365 Zweitimpfungen.

Darüber hinaus lassen sich weiterhin viele impfberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises beispielsweise im Zentralen Impfzentrum in Rot am See impfen. Ebenso finden Impfungen durch Betriebsärztinnen und -ärzte in Unternehmen statt.

INFO

Aufgrund der aktuell sehr niedrigen Infektionszahlen erfolgen Lageberichte derzeit nur noch, wenn das Gesundheitsamt einen neuen Infektionsfall verzeichnet, jedoch spätestens zum Wochenbeginn als Rückblick auf die vorangegangene Woche.

Quelle: Landkreis Main-Tauber

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