Wertheim / Main-Tauber-Kreis: 39 Coronavirus-Infektionen – 0 Todesfälle – Gedenkveranstaltung – Inzidenz 167,7 – Zahlen 16.04.2021

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 16. April, 15.30 Uhr)

39 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 16. April) – Zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen am Sonntag

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 16. April, 39 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sieben Städten und Gemeinden des Landkreises. Es handelt sich in mindestens 28 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. 30 Personen befinden sich in häuslicher Isolation, neun Personen werden stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4467.

39 weitere Personen genesen

Inzwischen sind 39 weitere und damit insgesamt 3928 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 458 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 6, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 87 (+22), Boxberg: 33 (+2), Creglingen: 13 (+1), Freudenberg: 9, Großrinderfeld: 8 (+1), Grünsfeld: 51, Igersheim: 9, Königheim: 12, Külsheim: 40, Lauda-Königshofen: 32 (+5), Niederstetten: 19, Tauberbischofsheim: 52 (+3), Weikersheim: 14, Werbach: 7, Wertheim: 53 (+5) und Wittighausen: 9.

29 weitere Fälle von Virus-Mutation nachgewiesen

Bei 29 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in 26 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7) und in drei Fällen um die südafrikanische Virusvariante (B.1.351). Nunmehr wurde bei insgesamt 569 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Drei weitere Kindergärten betroffen

Der Evangelische Kindergarten Althausen wurde wegen eines bestätigten Infektionsfalls bei einem Kind und mehrerer positiver Schnelltests geschlossen. Aufgrund eines Infektionsfalls bei einem Kind wurde der Katholische Kindergarten St. Josef in Unterbalbach geschlossen; die zugehörige Krippe bleibt jedoch geöffnet. Im Katholischen Kindergarten Maria Hilf in Bad Mergentheim wurden aufgrund eines positiven Schnelltests beim Personal mehrere Kinder und Mitarbeitende vorsorglich in Quarantäne verfügt.

Gemeinschaftsunterkunft in Bad Mergentheim unter Quarantäne

Von einem größeren Ausbruchsgeschehen betroffen ist die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Löffelstelzer Straße in Bad Mergentheim. Die Einrichtung, die von der Landkreisverwaltung betrieben wird, wurde am Freitagmorgen, 16. April, vollständig unter Quarantäne gestellt. Nach Abschluss der flächendeckenden Testung wurden bisher 30 Fälle einer Coronavirus-Infektion festgestellt. Insgesamt leben dort normalerweise rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner. Um die Situation schnellstmöglich zu verbessern, wurden jedoch einige Bewohnerinnen und Bewohner in den vergangenen Tagen in Ausweichquartiere verlegt. Ein Teil der 30 Infektionen war bereits in den Fallzahlen der vergangenen Tage enthalten.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 16. April, 15.30 Uhr)

Caritashaus St. Elisabeth aus der Quarantäne entlassen

Das Wohnheim Caritashaus St. Elisabeth in Grünsfeld konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Es handelt sich um eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 167,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag, 15. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 167,7. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (9. bis 15. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Donnerstag, 8. April, lag der LGA-Wert bei 107,3. Der aktuelle Wert für Freitag, 16. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Main-Tauber-Kreis beteiligt sich mit Trauerbeflaggung vor dem Landratsamt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtet am Sonntag, 18. April, um 13 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt die zentrale Gedenkfeier für die in der Corona-Pandemie Verstorbenen aus. Gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen möchte der Bundespräsident damit ein Zeichen setzen, dass die Gesellschaft der Menschen gedenkt, die in dieser Zeit gestorben sind. Das Gedenken ist auch den Hinterbliebenen gewidmet, die ihre Angehörigen beim Sterben nicht begleiten durften und denen wichtige und trostspendende Rituale der Trauer nicht möglich waren.

Landrat Reinhard Frank begrüßt diese Initiative: „Allein im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 81 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, davon 61 in diesem Jahr. Wir trauern um diese Frauen und Männer; unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und Freunden.“ Nur durch die zum Teil sehr einschneidenden Maßnahmen, die seit Beginn der Pandemie getroffen wurden, sei es gelungen, noch deutlich mehr Todesfälle und auch weitere schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden. Zum Gedenken an die Verstorbenen werden die Flaggen vor dem Hauptgebäude des Landratsamtes in Tauberbischofsheim am kommenden Sonntag auf Halbmast gesetzt. Am 4. April 2020 hatte das Gesundheitsamt erstmals einen Todesfall im Landkreis im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Die Verstorbene war eine Frau im Alter von unter 60 Jahren.

Auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist, soll der 18. April ein Tag des Innehaltens sein, der zeigt, dass die Gesellschaft Anteil nimmt und die Toten sowie das Leid der Hinterbliebenen nicht vergisst. Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage findet das Gedenken in Berlin in kleinster Zusammensetzung und unter strengen Schutzauflagen statt. Neben fünf Hinterbliebenen werden auch die Spitzen der fünf Verfassungsorgane Bundespräsident, Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht sowie ein Vertreter des Diplomatischen Korps teilnehmen. Vor dem Gedenkakt findet von 10.15 bis 11 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Der Gedenk-Akt wird unter anderem live im ZDF, im Deutschlandfunk und auf verschiedenen Hörfunkwellen der ARD übertragen.

Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

 

Quelle Rki/Arcgis:

 

 

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