Wertheim : Turnhalle der Grundschule Bestenheid auf dem neuesten Stand

Foto: Stadt Wertheim

 

 

Übergabe in Bestenheid nach energetischer Sanierung

 

 

Die Turnhalle an der Grundschule Bestenheid ist umfassend energetisch saniert. Am Donnerstag war offizielle Übergabe. Der Chor und die Tanz-AG der Grundschule Bestenheid gestalteten die kleine Feier mit. Aber nicht nur die Schulgemeinschaft hat Grund zur Freude. Auch eine ganze Reihe von Vereinen und anderer Institutionen ist regelmäßig in dem Gebäude aktiv und war mit Abgesandten vertreten. Sie alle lieferten damit den Beweis für die Richtigkeit von Bürgermeister Wolfgang Steins Feststellung, dass es sich bei der Turnhalle um eine wichtige Infrastruktureinrichtung handele.

 

Das 1961 errichtete Gebäude war in die Jahre gekommen, vor allem unter energetischen Gesichtspunkten.  Die notwendige Sanierung wurde erleichtert durch ein Förderprogramm des Landes. Daraus flossen 233.000 Euro, so dass die Stadt zu den 320.000 Euro Gesamtkosten „nur“ noch 87.000 Euro beisteuern musste.

 

Was dafür alles getan wurde, erläuterte Christian Melzer, Abteilungsleiter im Baudezernat des Rathauses. Neue Fenster und Türen wurden eingebaut, Wärmebrücken geschlossen, Außenwände gedämmt, verputzt und gestrichen, das Hauptdach wurde neu eingedeckt, das flachgeneigte Dach gedämmt und abgedichtet. Optisch mag sich das Gebäude nur wenig verändert haben, aber energetisch und brandschutztechnisch ist es jetzt auf dem neuesten Stand.

Bürgermeister Stein freute sich darüber, dass es während der gesamten Bauzeit keine Unfälle gab. Er lobte die beteiligten Firmen, die Schulleitung und den Hausmeister für die reibungslose Zusammenarbeit. „Wir sind hier noch nicht fertig, es geht weiter“, kündigte Stein an, dass in den nächsten beiden Jahren rund 850.000 Euro in die Erneuerung der Heizungs- und Elektroleitungen, Verkabelung, Fenstersanierung und Schallisolierung an der Grundschule investiert werden.

Auch Rektorin Schulleiterin Melanie Matuszewski beschrieb die gute Zusammenarbeit – angefangen von der Verwaltungsspitze über die zuständigen Referate und Abteilungen im Rathaus, die Lehrerkolleginnen und Kollegen, die sich um „alternative Bewegungsmöglichkeiten“ für die Kinder kümmerten, bis hin zum Hausmeister der Schule. Nicht zuletzt dankte sie Angelika Hildebrandt, die in der Verwaltung für die Koordination der Hallenbelegung zuständig ist und mit, so Matuszewski, „freundlicher Frustration“ alle dabei auftauchenden Probleme zu lösen versucht.

 

Quelle : Wertheim.de

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