Wetrtheim : Neues Wohnungsbauprojekt mit 45 Einheiten startet im Frühjahr

Entwurf für das Wohnungsbauprojekt auf der Bestenheider Höhe. Foto: Wohnbau Wertheim

Wohnungsbauprojekt startet im Frühjahr

Auf der Bestenheider Höhe entstehen 45 Einheiten

Auf der Bestenheider Höhe in Nachbarschaft des neuen Krankenhauses beginnt im Frühjahr 2017 ein Wohnungsbauprojekt mit insgesamt 45 Wohneinheiten. Der Aufsichtsrat der Wohnbau Wertheim (WBW) unter Vorsitz von Oberbürgermeister Mikulicz machte dafür in der jüngsten Aufsichtsratssitzung den Weg frei. Die Stadt stellt das Grundstück kostenlos zur Verfügung. Insgesamt sechs Gebäude werden in Systembauweise errichtet. So entstehen qualifizierte Wohnungen zu günstigen Preisen.

Ursprünglich war der Baubeschluss für März 2017 vorgesehen. Wegen des erwarteten Anstiegs des Zinsniveaus soll das Projekt nun vorgezogen werden. Diesem Vorschlag von Geschäftsführer Edgar Beuchert folgte der Aufsichtsrat einstimmig.

Sechs einzelne Gebäude in dreigeschossiger Bauweise wird als Generalunternehmer die Firma Sommer & Lauber aus Lauda schlüsselfertig bauen. Drei Häuser mit insgesamt 21 Wohneinheiten errichtet der Investor zur Vermarktung als Eigentumswohnungen auf eigene Rechnung. Die anderen drei Häuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten entstehen im Auftrag der WBW als Mietwohnungen. Insgesamt kommen also 45 Wohnungen in qualifizierter Ausstattung auf den Markt: Sie erhalten Balkone, werden u.a. mit Parkettböden und einer umweltfreundlichen Pelletsheizung ausgestattet und sind per Aufzug erreichbar. Eine gemeinsame Tiefgarage wird im Untergeschoss errichtet. Diese wie auch die in „Systembauweise“ hergestellten Gebäude sparen Bau- und Planungskosten.

Die Gesamtkosten einschließlich Planung, Außenanlagen und Anschlüssen liegen bei 1,3 Mio. Euro je Gebäude. Für die WBW ergibt sich damit eine Investition von 3,9 Mio. Euro. Hinzu kommt der Grundstückswert der von der Stadt Wertheim zur Verfügung gestellten Flächen. Der Mietpreis wird bei sieben Euro pro Quadratmeter liegen. Zur Finanzierung nutzt die WBW zinsgünstige Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sahen in diesem Bauprojekt ein deutliches Signal für den Wertheimer Wohnungsmarkt. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rotkreuzklinik, aber auch der benachbarten Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen wird damit komfortabler und bezahlbarer Wohnraum in unmittelbarer Arbeitsplatznähe geschaffen. Einstimmig machte das Gremium den Weg noch vor Jahresfrist frei, damit das Bauprojekt im April 2017 starten kann. Fertigstellung soll im Herbst 2018 sein.

Stadtverwaltung Wertheim