Woidke: Cottbuser sollen sich sicherer fühlen / Ländlichen Raum stärken

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Berlin/Potsdam (ots) – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, SPD, hat angekündigt, dass die Polizeipräsenz in Cottbus nach den Attacken auf Flüchtlinge und der Übergriffe von Flüchtlingen erhöht werden soll. Die Vorfälle seien „besorgniserregend“, sagte Woidke am Dienstag im rbb. Er hoffe nicht, dass sich da etwas „hochschaukelt“. „Wir werden dringend da die Polizeipräsenz weiter erhöhen, und wir werden Sorge dafür tragen, dass sich die Menschen in dieser Stadt weiter sicher fühlen können. Es sind Vorkommnisse, die dürfen so nicht vorkommen. Insgesamt kann man nie ausschließen, dass mal was passiert; aber ich glaube, wir sind gut beraten, dieses Thema sehr, sehr ernst zu nehmen.“

Darüber hinaus kündigte Woidke an, dass die Landesregierung den ländlichen Raum stärken wolle. Dazu gehörten die Gesundheitsversorgung und der Breitbandausbau. Außerdem stelle das Land Geld bereit, um den Schienenverkehr kurzfristig zu verbessern. Woidke sagte: „Schon in 2018 ist es hier das Ziel, eine Verbesserung zu erzielen. Im Nachtragshaushalt ist dafür Vorkehrung getroffen; das heißt, die finanziellen Mittel stehen bereit. (…) Die Leute werden es hoffentlich daran merken, dass die Verbindungen besser werden und dass die Verbindungen eine hohe Attraktivität haben, das ist natürlich für den Bahnverkehr unerlässlich. Und natürlich versuchen wir zusätzliche Züge, die allerdings auch diese hohe Attraktivität aufweisen müssen, zu besorgen.“

Das Gespräch strahlt das rbb-Fernsehen am Dienstag, 16.01.2018, in der Sendung „Wie weiter, Herr Woidke?“ um 22.15 Uhr aus.

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Bilder “Wir sind Wertheim” , am Marktplatz ,11.September.2011