Zoll : Flughafen Frankfurt – Goldschmuck in Babywindel aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

hatemddd / Pixabay Archivbild : Baby in Windeln

Goldschmuck in Babywindel

Erfolgreiche Zollkontrolle am Frankfurter Flughafen

Am 31. August 2016 kontrollierten Zollbeamte am Frankfurter Flughafen das Gepäck von Reisenden eines Fluges aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dabei fiel ihnen eine Reisende mit einigen Goldarmbändern am Handgelenk auf. Sie hielten die 65-Jährige an und ließen sich die Handtasche öffnen. Darin stellten die Zöllner eine Babywindel fest, welche augenscheinlich nicht leer war. Sie unterzogen diese daher einer Röntgenkontrolle. Auf dem Röntgenbild konnten die Beamten ebenfalls Goldschmuck erkennen. Sie ließen die Windel öffnen, und zum Vorschein kamen drei Halsketten aus Gold.

“Generell ist es nicht verboten Goldschmuck einzuführen. Allerdings ist dieser im Roten Ausgang beim Zoll anzumelden, wenn der Wert der Waren 430 Euro überschreitet. Bei der Windel handelt es sich um ein interessantes Schmuggelversteck, welches nicht alltäglich ist”, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Es besteht hier der Verdacht der versuchten Steuerhinterziehung in Höhe von rund 2.783 Euro. Gegen die Reisende wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

ZusatzinformationWenn man aus einem Drittland einreist, wird man regelmäßig vom Zoll kontrolliert. Unter anderem dient dies dem Schutz der einheimischen Wirtschaft. Einfuhren aus Drittländern sind grundsätzlich steuer- und zollpflichtig. Lediglich für Waren, die innerhalb der Reisefreigrenzen liegen, gibt es Ausnahmen.