Zoll News : 6,6 Kilogramm Kokain sichergestellt – Rauschgiftspürhündin Fee stellt ihre gute Spürnase unter Beweis

Rauschgiftspürhündin Fee Foto: Zoll.de

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Rauschgiftspürhündin Fee stellt ihre gute Spürnase unter Beweis

 

Am 7. August 2020 erschnüffelte Fee, Rauschgiftspürhund beim Hauptzollamt Frankfurt am Main, circa 6,6 Kilogramm Kokain in zwei Reisekoffern.

Bei der Kontrolle des Gepäcks eines Fluges aus Bogota (Kolumbien) zeigte der schwarze Schäferhund an zwei Stoffkoffern an, dass sich Rauschgift darin befinden könnte. Der Hundeführer öffnete die Koffer und stellte darin lediglich Kleidung fest. Allerdings fühlte sich bei den Koffern jeweils eine Hälfte außergewöhnlich dick an.

 

Der gute Geruchssinn des Hundes und der Verdacht des Beamten wurden bestätigt, denn bei der genaueren Untersuchung der Gepäckstücke kam eine cremige Substanz zum Vorschein. Ein daran durchgeführter Rauschgiftschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Der Schwarzmarktwert des Rauschgifts beträgt rund 231.000 Euro.

Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Die 11-jährige Hündin ist eine von mehreren Rauschgiftspürhunden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. Sie ist Spezialistin für Rauschgift im doppelten Boden oder im Koffergestänge.“

Der 43-jährige Drogenkurier wurde vorläufig festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.

 

Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte der Aufgriff erst jetzt veröffentlicht werden.

Im Jahr 2019 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main bei 5.139 Aufgriffen im Post-, Fracht- und Reiseverkehr insgesamt 7.280 Kilogramm Drogen im Wert von 61 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen.

 

Darunter waren 4.500 Kilogramm Khat, 142 Kilogramm Kokain, 351 Kilogramm synthetische Drogen (wie zum Beispiel Amphetamin und Ecstasy), 24 Kilogramm Heroin, 112 Kilogramm Haschisch und Marihuana sowie 2.284 Kilogramm sonstige Rauschgifte. Darunter fallen betäubungsmittelhaltige Arzneimittel sowie vier Kilogramm Grundstoffe zur Drogenherstellung.

43 Drogenkuriere wurden vorläufig festgenommen. Darunter waren 14 Personen, die als sogenannte Schlucker identifiziert wurden, das heißt, sie hatten das Rauschgift im Körper transportiert.

Quelle : Zoll.de

 

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