Zoll News : Durchsuchung durch Zoll und Steuerfahndung bei Bauunternehmer

Foto: Zoll.de

 

 

165.000 Euro Vermögenswerte gesichert

In einem aufwendigen Ermittlungsverfahren gegen einen Lübecker Bauunternehmer haben Zöllnerinnen und Zöllner der Hauptzollämter Kiel, Itzehoe, Hamburg und Hannover sowie Mitarbeiter der Steuerfahndung Schleswig-Holstein am 12. November 2020 Wohnungen und Geschäftsräume in Lübeck, Pinneberg und Seevetal durchsucht.

 

Die Maßnahmen wurden gleichzeitig in acht Objekten durchgeführt. Sie dienten dem Auffinden von Beweismitteln und der Vollstreckung vermögenssichernder Maßnahmen.

 

Es besteht zum einen der Verdacht des Vorenthaltens und Veruntreuens von Sozialversicherungsbeiträgen und der Steuerhinterziehung. Zum anderen liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass ausländische Staatsbürger zum Teil mit gefälschten Dokumenten und ohne Aufenthaltstitel beschäftigt wurden und ihnen durch Manipulation von betrieblichen Unterlagen, insbesondere Arbeitszeitaufzeichnungen, nicht der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wurde.

 

Den Durchsuchungsmaßnahmen gingen umfangreiche Vorermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Lübeck und des Finanzamts für Zentrale Prüfungsdienste Kiel voraus.

 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte das Amtsgericht Lübeck Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt acht Wohn- und Geschäftsobjekte sowie einen Vermögensarrest in Höhe von 1,2 Millionen Euro erlassen.

 

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden Beweismittel in Form von Geschäftsunterlagen und elektronischen Medien sichergestellt sowie Vermögenswerte im Umfang von 165.000 Euro gesichert.

 

Die weiteren Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Lübeck im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lübeck dauern an.

Quelle : Zoll.de

 

 

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