Zoll News : Zoll online – Pressemitteilungen – Bauunternehmer wegen Schwarzarbeit verurteilt

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Schaden für Sozialkasse rund 119.000 Euro

Im Ergebnis geführter Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Erfurt verurteilte das zuständige Amtsgericht einen 61-jährigen Bauunternehmer aus Erfurt wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu einer Geldstrafe von 210 Tagessätzen zu je 30 Euro. Das Urteil ist nunmehr rechtskräftig.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Geschäftsführer seine Angestellten über einen Zeitraum von vier Jahren wesentlich mehr Stunden arbeiten ließ, als er gegenüber den Sozialversicherungsträgern angegeben hatte. Um dies zu verschleiern, zahlte er ihnen die Löhne schwarz aus. Hierzu erstellte er falsche Stundenaufzeichnungen und Lohnzettel für seine Angestellten.

Außerdem zahlte er ihnen keinen Mindestlohn. Zur Verschleierung der Taten gab der Beschuldigte an, keine Firma des Baugewerbes zu sein. Der Mindestlohn für das Bauhauptgewerbe beträgt derzeit 11,85 Euro je Stunde.

Bei der Auswertung sichergestellter Unterlagen konnten die Beamten feststellen, dass er eine doppelte Buchhaltung führte. Der dadurch entstandene Schaden für die Sozialkasse beläuft sich auf rund 119.000 Euro.

Aufmerksam wurden die Zöllner auf die Firma während einer Baustellenkontrolle und der sich anschließenden Prüfung der Geschäftsunterlagen, die die geschilderten Unregelmäßigkeiten in der Firma des 61-jährigen Unternehmers zutage förderten.

Quelle : Zoll.de

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