Zoll online – Aktuelles – Auch zwischen den Jahren erfolgreich


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München, 2. Januar 2018

Ob alpines City-Event, Vierschanzentournee oder Tour de Ski, die Mitglieder des Zoll Ski Teams waren auch zwischen den Jahren sportlich unterwegs und dabei weiterhin erfolgreich.

Alpin

Linus Straßer

Linus Straßer ist beim Parallelslalom am Neujahrstag in Oslo Dritter geworden. Am Gegenhang der berühmten Skisprungschanze am Holmenkollen wurden eigens für dieses City-Event zwei 180 Meter lange Slalomkurse gesteckt, und der Zollbeamte bewies nach seinem Sieg im vergangenen Jahr in Stockholm erneut, dass ihm das direkte Duell Mann gegen Mann liegt.

Zum zweiten Mal in seiner Karriere stand er somit bei einem Weltcup auf dem Podest, erhielt hierfür jedoch kein Olympia-Ticket, denn die City-Events fließen nicht in die deutsche Qualifikation ein. Allerdings ist der Januar der sogenannte Slalom-Monat, in dem Linus Straßer ebenso wie seine Teamkollegen nicht weniger als fünf Weltcups in dieser Disziplin vor sich haben, bei denen sie sich für die Winterspiele Ende Februar qualifizieren können.

“Das war extrem knapp! Vier Hundertstelsekunden sind ein Wimpernschlag. Es war nicht einfach, zu fahren, aber ich stehe wieder auf dem Podium”, zog Viktoria Rebensburg Resümee nach ihrem zweiten Platz beim Riesenslalom in Lienz nach den Weihnachtsfeiertagen. Die Pause zuvor über die Festtage sei “extrem wichtig und nötig” für sie gewesen, so die Zollbeamtin, denn es habe ein paar Tage gedauert, bis der Körper wieder vollständig regeneriert gewesen sei. Mit diesem weiteren Top-Ergebnis übernimmt Viktoria Rebensburg wieder die Führung in der Disziplinwertung und darf im Roten Trikot an den Start gehen.

Skilanglauf

Nicole Fessel

Mit guten Leistungen konnten auch die Langläuferinnen und Langläufer bei der ersten Station der Tour de Ski im Schweizer Lenzerheide aufwarten.
Bei den Damen machte Hanna Kolb mit Rang zehn beim Sprint in der freien Technik den Anfang. Nachdem sie im Viertelfinale noch die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen gelaufen war, musste sich die Zöllnerin im Halbfinale dann knapp geschlagen geben.

Nach Platz sechs im 10-Kilometer-Rennen in der klassischen Technik an Sylvester und Platz sechs in der Verfolgung am Neujahrstag war Nicole Fessel nicht nur jeweils beste Deutsche, sondern sicherte sich hiermit auch ihr Ticket zu den Olympischen Winterspielen 2018. “So langsam kommt die Form. Ich hatte so einen schweren Sommer und wollte zweidreimal alles hinwerfen. Jetzt geht es endlich wieder, dieser Jahreswechsel ist vielversprechend”, so die am Stützpunkt in Oberstdorf trainierende Zollbeamtin. Auf den dortigen Loipen, der zweiten Station der Tour de Ski, will sie ab morgen ihre Form weiter unter Beweis stellen und sich dem heimischen Publikum mit guten Platzierungen präsentieren.

Auch Thomas Bing schaffte mit seinem starken elften Platz im 15-Kilometer-Verfolgungsrennen in Lenzerheide als erster deutscher Langläufer die Olympia-Norm. Am Tag zuvor war er bereits mit Rang 15 im Einzel bester Deutscher. “Gefühlsmäßig war es gar nicht das beste Rennen in dieser Saison. Dafür war die erste Runde einfach zu schlecht. Ich war zu hektisch, konnte mich nicht richtig bewegen und auch der Ski lief nicht. Dann habe ich etwas umgestellt, und es wurde immer besser”, so das Resümee des Zöllners.

Skisprung

Andreas Wellinger

“Ich kann im Moment nicht ganz das umsetzen, was ich drauf habe”, kommentierte Andreas Wellinger sein bisheriges Abschneiden in der Halbzeit der aktuellen Vierschanzentournee. Nach den Plätzen zehn in Oberstdorf und elf in Garmisch-Partenkirchen liegt der Zöllner in der Gesamtwertung auf Rang sieben zwar in Lauerstellung, blieb hiermit aber hinter seinen Erwartungen zurück.

Teamkollege Karl Geiger hingegen ist mit seinem zehnten Platz in der aktuellen Gesamtwertung vollauf zufrieden. Nach dem ersten Durchgang des Neujahrsspringens war der Zöllner mit 136Metern als Vierter sogar der beste Deutsche, fiel jedoch nach dem zweiten Sprung auf den siebten Rang zurück. “Die Kulisse ist der Wahnsinn. Das hat richtig Spaß gemacht”, meinte Karl Geiger im TV-Interview beeindruckt von den mehr als 20.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion.



Quelle : Zoll.de

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